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ZAHN / ZÄHNE

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Frontzahnlücke

Eine Frontzahnlücke ohne Zahnverlust zwischen den vorderen Schneidezähnen bezeichnet der Zahnarzt als Trema oder Diastema.

Der "Zwischenraum" einer Frontzahnlücke bei den vorderen Schneidezähnen im Oberkiefer ist ein weit verbreitetes Problem, wo sich viele Menschen mit dem Diastema nicht anfreunden können. Bei der Frontzahnlücke "Diastema" handelt es sich meist um eine ästhetische Beeinträchtigung der Zahnästhetik, die jedoch keine Krankheit darstellt. Die Lücke zwischen zwei benachbarten Zähnen wird meist als Diastema bezeichnet, sondern die beiden Zähne zu weit voneinander entfernt stehen und kein Zahn fehlt. Diastema ist eine Zahnlücke bei den Frontzähnen, so meist zwischen den oberen mittleren Schneidezähnen. Der Begriff "Diastema mediale" wird für eine Lücke zwischen den beiden oberen mittleren Schneidezähnen verwendet, doch die Schneidezahnlücke wird beim Zahnarzt auch als Trema bezeichnet. Eine störende Frontzahnlücke kann vielfach durch eine kieferorthopädische Behandlung mit Zahnspange beseitigt werden oder durch eine Zahnverbreiterung mit Hilfe künstlichen Kronen.

Diastema Frontzahnlücke Zahnlücke Kinder

Das Wechselgebiss ist ein Gebiss während dem Zahnwechsel vom Milchgebiss zum Dauergebiss.

Diastema ist eine Frontzahnlücke

Diastema ist eine Frontzahnlücke bzw. ist ein Zahnspalt, meist zwischen den mittleren Frontzähnen im Oberkiefer.

Häufig haben Kinder während dem Zahnwechsel im Wechselgebiss mehrere Millimeter breite Lücken zwischen den Schneidezähnen. Vielfach schliessen sich die Zahnlücken im Alter von 7–9 Jahren mit dem Durchbruch der seitlichen Schneidezähne. Im Gegensatz zu vorübergehenden Lücken ist ein echtes Diastema erblich bedingt und kann sich nicht selbst zurückbilden. Diastema entsteht durch ein zu tief ansetzendes Lippenbändchen an der Innenseite der Lippe, die meist im Oberkiefer anzutreffen ist. Diastema kann erblich bedingt sein oder durch die seitliche Wanderung von einem Zahn entstehen, denn Zähne bewegen sich. Eine Frontzahnlücke kann ohne fehlenden Zahn ein attraktives, individuelles Gebissmerkmal sein, doch ein Diastema wird meist in einer schönen Zahnbogenform selbst als unschön und hässlich empfunden.

Frontzahnlücke durch Zahnverlust

Viele Frontzahnlücken entstehen durch einen Zahnunfall, wo meist die oberen Schneidezähne von einem Zahnverlust betroffen sind.

Im Frontzahngebiet stehen die Schneidezähne im Oberkiefer vor den Schneidezähnen im Unterkiefer bzw. es besteht im Schlussbiss ein geringfügiges Übergreifen der oberen Frontzähne über die unteren Frontzähne. Somit treten bei Zahnunfällen durch die Gewalteinwirkung am häufigsten Zahnverletzungen und Kronenfrakturen bei den mittleren oberen Schneidezähnen auf. Bei Unfallverletzungen an Zähnen im Oberkiefer können Schmelzfrakturen oder Wurzelfrakturen entstehen, was der Zahnarzt als Fronzahntrauma bezeichnet. Die Frontzahnverletzung nach einem Zahnunfall wird beim Zahnarzt meist als Zahnfraktur bezeichnet, was vielfach zu Dauerschäden und Zahnverfärbungen (schwarzer Zahn) bis hin zu Zahnverlust führt. Im Zahngebiss sorgt jeder einzelne Zahn dafür, dass benachbarte Zähne gut abgestützt werden und ihrer idealen Position halten können, was bei fehlenden Zähnen durch einen Zahnverlust mit einer Zahnlücke besonders bei Schneidezähnen nicht gewährleistet ist, da die Nachbarzähne in die Lücke hineinkippen können. Damit keine weiteren Schäden im Gebiss entstehen können, sollte eine Frontzahnlücke durch einen Zahnersatz geschlossen werden, sei es durch ein  Zahnimplantat, eine Zahnbrücke oder eine Zahnprothese. Als bester Zahnersatz gilt das Implantat als Zahnwurzelersatz mit Implantatkrone (Zirkonkrone), da ein Schraubenplantat als Nachbildung vom natürlichen Zahn im Kieferknochen im Fronzahnbereich der natürlichen Zahnsituation an nächsten kommt. Die metallfreie Zirkonkrone aus Zirkonium ist in der Bioprothetik sehr beliebt, da diese künstliche Krone sehr hochwertig und von grosser Festigkeit ist.

Konsequenzen bei einer Frontzahnlücke durch Zahnverlust

Nachteilige Zahnästhetik und Gesichtsästhetik
Störungen der Artikulation (Phonetik), Sprachprobleme
Gestörte Abbeissfunktion und Kaufunktion
Veränderungen im Bereich der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur
Zahnwanderung der benachbarten Zähne in die Zahnlücke
Fehlender Zahnkontakt (Okklusion) Herauswachsen der Gegenzähne in die Zahnlücke
Fehlbelastungen und Überbelastungen der Frontzähne durch veränderte Statik
Auswirkungen auf den allgemeinen Gesundheitszustand

Zahnimplantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln ohne Zahnnerven, die als Zahnwurzelersatz in den Kieferknochen eingepflanzt werden. Auf das Zahnimplantat wird der Zahnersatz eingeschraubt und angepasst. Zahnimplantate können fehlende Zähne komplett ersetzen oder bei mehreren Zahnlücken als Halterung für Zahnbrücken oder Zahnprothesen eingesetzt werden.