Zahnersatz: Kronen, Zahnimplantate, Brücken, Prothesen

ZAHNERSATZ

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Metallkronen als Kronenzahnersatz

Auf Grund der Materialeigenschaften sind Metallkronen die stabilsten Kronen, die meist als Vollmetallkronen im Seitzahnbereich zum Einsatz kommen.

Die Vollgusskronen aus Metall können in den verschiedenen Legierungen hergestellt werden, doch die Temperaturempfindlichkeit und die unbefriedigende Zahn-Ästhetik können bei den Metallkronen aus hochgoldhaltiger Legierung einen Nachteil sein. Metallkronen wurden bereits um das Jahr 1900 verwendet und sind sehr kostengünstig wie auch lange haltbar, doch können diese Zahnkronen zu einer Metallunverträglichkeit (Metallallergie) führen, denn Allergien sind seit langem bekannt, denn unter Allergie versteht man eine krankmachende Überempfindlichkeit gegenüber Dentalmaterial.

Allergisch auf Metallkronen

Wenn Zahnpatienten auf Metalle allergisch sind, gibt es die metallfreie Prothetik, wo ein Stift aus Glasfasern oder Kohlefaser verwendet wird und Kronen auf einem Keramikgerüst (Zirkonoxid) anstatt auf einem Metallgerüst bestehen.

Metallfreie Zahnbrücken bestehen aus einem Keramikgerüst aus Zirkonoxid oder Aluminiumoxid und werden nicht als Metallgerüst gefertigt. Bei den Vollgusskronen gibt es in verschiedenen Varianten, so die noch selten verwendete Metallkrone (Goldkrone), die aus Gold, Titan oder Stahl bestehen kann, die Metallkeramikkrone, die Vollgusskrone mit Kunststoffverblendung und die Vollkeramikkrone (Jacketkrone) als Nichtmetallkrone, wie auch die Zirkonoxidkrone als Vollkeramikkrone (Zirkonkrone), das eine durch die CAD/CAM-Technologie gefräste Krone ist. Als Kronenart wird die "Bioästhetische Vollkeramikkrone" als Zahnersatz in der Bioprothetik auch als "Porzellankrone" oder Zirkoniumkrone bezeichnet. Keramikkronen die mit einem Metallgerüst im Inneren der Krone verstärkt sind, werden als Verbund-Metall-Keramik-Krone (VMK) oder richtigerweise als Verblend-Metall-Keramik bezeichnet, denn es ist ein Metall-Keramik-Verbundsystem bzw. eine Krone aus einem Metall-Keramikverbund. Bei einer Krone mit Verbund-Metall-Keramik als Verbundwerkstoff wird die Keramik durch ein Metallgerüst verstärkt, das meist eine hochgoldhaltige Legierung ist. Die Keramik wird bei Temperaturen von ca. 900°C in einem Hochpräzisionsofen unter Vakuum auf das Kronengerüst gebrannt, so dass das Goldgerüst nach der Eingliederung in die Zahnreihe bzw. in der Zahnbogenform (Alveolarbogen) nicht mehr erkennbar ist.

Metallkronen Sekundärkrone Primärkrone 

Die eigenen noch vorhandenen Zähne bzw. Restzähne werden beschliffen und auf diese präparierten, beschliffenen Zahnstümpfe eine Metallkrone aufgesetzt, die als herausnehmbaren Zahnersatz aus zwei Teilen bestehen kann, so der Primärkrone und der Sekundärkrone.

Unsichtbare Teleskopkronen für Teleskopprothese

Beim herausnehmbaren Zahnersatz der aus Innenteleskop und Aussenteleskop besteht können Primärkronen und Sekundärkronen für Zahnbrücken und Zahnprothesen eingesetzt werden.

Die Teleskopprothese ist eine befestigte Zahnprothese an Teleskopkronen, die herausnehmbar ist wie die herausnehmbare Teleskopbrücke als Zahnersatz. Galvanokronen die mittels der Galvano-Technik hergestellt werden bestehen aus Gold und Keramik, denn es ist eine Sonderform der Teleskopkrone, wo das Zahnersatzgerüste aus Feingold besteht. Aufgrund vom verwendeten Material und der aufwendigen Konstruktion gehört die Galvanokrone zu den besten aber nicht sehr kostengünstigen Kronenarten. Damit die Teleskopkrone auf einen natürlichen Zahn aufsteckt werden kann, wird der Zahn zu einem Zahnstumpf beschliffen, damit eine festsitzende Metallmanschette über den präparierten Zahn gestülpt werden kann, wo die die Zahnkrone auf der Metallmanschette befestigt wird, so dass die künstliche Krone praktisch unsichtbar erschein. Die Teleskopkronen haben zur unsichtbaren Befestigung einer Teleskopprothese eine Stützfunktion und Haltefunktion, da die Zahnkronen auf einer Metallmanschette befestigt werden, denn die Teleskopkrone ist eine Doppelkrone, die aus einem Innenteleskop und Aussenteleskop besteht.

Primärkrone für Teleskopprothese

Die Primärkrone wird auch als Innen-Teleskop oder Primär-Teleskop bezeichnet und wird fest auf den tragenden Zahnstumpf zementiert, was der festsitzende Teil vom Zahnersatz ist.

Metallkronen als Bio-Zahnersatz bestehen aus zwei Teilen, der Primärkrone und der Sekundärkrone, so auf vorhandenen Restzähnen die zu Zahnstümpfe beschliffen bzw. präpariert werden, damit eine Metallkrone aufgesetzt werden kann wie auch beim Implantatgetragenen Zahnersatz. Die Sekundärkrone wird auch als Aussen-Teleskop oder Sekundär-Teleskop genannt und ist in den herausnehmbaren Zahnersatz einer Brücke oder Prothese eingearbeitet, so dass von einer Teleskopbrücke oder Teleskopprothese gesprochen wird. Die Sekundärkrone wird beim Einsetzen des Zahnersatzes wie ein Teleskop auf die Primärkrone geschoben. Die festsitzende Primärkrone und die abnehmbare Sekundärkrone passen exakt aufeinander. Zwischen der Primär und der Sekundärkrone bildet sich ein hauchdünner Speichelfilm, wodurch die Sekundärkrone zum einen reibungslos über die Primärkrone gleitet, so dass man auch von einer Bio-Prothetik spricht. Zum anderen haften Primärkrone und Sekundärkrone durch den Speichelfilm aneinander, wodurch auch der Zahnersatz fest und sicher sitzt. Der Speichelfilm schützt das Kronenmaterial vom Teleskop vor zu schnellem Verschleiss.

Zahnersatz

Zahnersatz ist ein Sammelbegriff und bezeichnet die Form des Ersatzes fehlender natürlicher Zähne. Es gibt einen festsitzenden Zahnersatz und einen abnehmbaren Zahnersatz, wobei der festsitzende Zahnersatz der abnehmbaren Zahnprothesen (Gebiss) in Bezug auf Zahn-Ästhetik und Kaukomfort deutlich überlegen ist. Ein Zahnimplantat kann als Zahnersatz einer Einzelzahnlücke dienen. Mit dem Implantat und einer darauf befestigten künstlichen Zahnkrone bleiben gesunde Nachbarzähne erhalten und gleichzeitig kann damit ein Knochenabbau im Kiefer weitgehend verhindert werden.