Zahnimplantat: Implantat, Zahnwurzelersatz, Titan, Keramik

ZAHNIMPLANTATE

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Knochenaufbau vom Kiefer

Für die Verankerung vom Zahnimplantat braucht es genügend Kieferknochen.

Zahnimplantat Knochenaufbau Kieferknochen 

Um die Einheilung eines Zahnimplantates zu erreichen, muss das Zahnimplantat beim Setzen allseits von einem Mindestmass von 1 – 2 mm Knochen umgeben sein. 

Wenn zu wenig Kieferknochen vorhanden ist, muss der Kieferknochen vor oder während der Implantation aufgebaut werden.

Grundsätzlich kann man mit Zahnimplantaten alle Zähne ersetzen, einzelne, mehrere oder ein ganzes Gebiss. Eine Altersbeschränkung gibt es für Zahnimplantate grundsätzlich nicht, wenn der Kiefer ausgewachsen ist. Allergien gegen das Implantatmaterial Titan kommt selten vor. Am zahnlosen Kieferknochen kommt es durch Funktionsverlust, durch Stoffwechselveränderungen, durch lokale entzündliche Reize zu Knochenverlust und auch Abnahme an Knochenqualität, womit ein optimales Implantatlager dann nicht zur Verfügung steht. 

Zähne belasten den Kiefernknochen

Zähne belasten den Kiefernknochen auf natürliche Weise und können so verhindern, dass sich der Kieferknochen zurückbildet.

Wenn die Zähne fehlen, fehlt auch die Belastung auf den Kieferknochen was automatisch zu Knochenverlust führt und das Einsetzen von Zahnimplantaten erschwert. Auch diesen Zahnpatienten kann geholfen werden, denn eine solide Knochenbasis lässt sich in einem ambulanten Eingriff mit Eigenknochen oder / und Knochenersatzmaterialien aufbauen.

Knochendefekte müssen rekonstruiert werden

Wenn vorhandener Kieferknochen für Zahnimplantate nicht ausreicht muss der Knochendefekte im Kieferknochen rekonstruiert werden.

Defekte Kieferknochen rekonstruiert Implantate 

Abhängig vom Ausmass des knöchernen Abbaue müssen vor oder während des Setzens von Zahnimplantaten Knochendefekte im Kieferknochen rekonstruiert werden.

Zum Knochenaufbau stehen körpereigene (autogene) Knochentransplantate aus verschiedenen Spenderregionen und als Alternative unterschiedliche Knochenersatzmaterialien zur Verfügung. Ein Zahnimplantat muss immer fest im Kieferknochen verankert sein. Wenn der Kieferkamm eines Zahnpatienten aufgrund anatomischer Gegebenheiten oder Knochenabbau durch Zahnverlust weniger als 8 mm hoch und 5 mm breit, ist zwingend ein Knochenaufbau (Augmentation) erforderlich. Die Chirurgie bietet vielfältige Behandlungsmethoden an, um den Unterkiefer oder Oberkiefer zu verbreitern oder zu erhöhen. Je nach Methode wie Knochentransplantation, Knochenspreizung oder Knochenersatzmaterial ist eine Abheilzeit notwendig. 

Entblösste Zahnhälse

Der Zahn ist durch den Zahnschmelz normal bis zum Zahnfleischrand geschützt. Wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, ist der entblösste Zahnhals sehr empfindlich, denn das Dentin ist an dieser Stelle von winzigen Kanälchen (Dentindubeli) durchzogen, die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen. Über die sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize den Zahnnerv und lösen die Überempfindlichkeit der Zahnhälse oder auch Zahnschmerzen aus.