Zahnfleisch: Gingiva schützt Kieferknochen und Zahnwurzeln

ZAHNFLEISCH GINGIVA

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Entzündetes Zahnfleisch

Zahnfleischschmerzen treten bei diesem Krankheitsbild der Zahnfleischentzündung nur periodisch auf und zwischen Zahnfleisch und Wurzeloberfläche bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen.

Entzündetes Zahnfleisch, Zahnfleischentzündung

In diesem Stadium dieser chronischen Zahnfleischerkrankung ist eine Zahnfleischbehandlung durch den Spezialisten erforderlich.

Zahnfleischentzündung

Das Bluten von Zahnfleisch ist das wichtigste Anzeichen der Zahnfleischentzündung, das Zahnprobleme auslösen kann.

Entzündungen des Zahnfleisches führen zu sichtbaren Rötungen, Schwellungen oder Blutungen meist erst im fortgeschrittenen Zustand, wenn es vielfach bereits etwas spät ist. Eine langandauernde Gingivitis bzw. Zahnfleischentzündung kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und den Zahnzement übergreifen.

Zahnfleischentzündung mit Zahnfleischschmerzen

Schreitet eine Zahnfleischentzündung unbemerkt schleichend fort wird der umliegende Knochen und das Bindegewebe irreversibel bzw. nicht rückgängig machbar geschädigt.

Durch eine professionelle Zahnreinigung werden beim Zahnarzt zunächst der Zahnstein und die Verfärbungen auf den Zähnen beseitigt. Meist zieht sich auch das Zahnfleisch zurück sodass sich lange Zahnhälse zeigen, die Zähne sind stark Temperatur empfindlich auf heisse oder kalte Getränke oder Speisen bzw. es sind empfindliche Zähne. Im Endstadium der Parodontose lockern sich die Zähne sehr stark, sodass die lockeren Zähne ausfallen oder vom Zahnarzt durch eine Zahnextraktion entfernt werden müssen. Gleichzeitig ist diese chronische Entzündung im Zahnfleisch durch einen starken Knochenverlust (Knochenschwund) gekennzeichnet. Hat sich das Zahnfleisch weit zurückgezogen und sind die erkrankten Zähne schon weites gehend gelockert, muss vom Zahnarzt abgewogen werden, ob ein Zahnerhalt mit Gewebeaufbau (Argumentation) und einer plastischen Rekonstruktion das Zahnfleisch wieder aufgebaut werden kann.

Zahnbehandlung in Vollnarkose

Die zur Vollnarkose benötigten Medikamente (Anästhetika) bei der Zahnbehandlung werden als Injektion über die Vene (intravenös) oder mit einer Maske über die Atemwege (inhalativ) verabreicht. In der Regel werden zuerst Schmerzmittel und ein Schlaferzeugendes Medikament in die Vene gespritzt. Bei der Narkose mit der Maske gelangt das Narkosegas über die Lunge ins Blut. Durch kontinuierliche Gabe von Narkosemedikamenten über die Vene wird bis zum Ende der Zahnbehandlung die Narkose (Allgemeinanästhesie) aufrecht erhalten. Die Vollnarkose eine Alternative zur Teilnarkose bzw. der Regionalanästhesie.