Beiträge

Zahnbett Zahnhalteapparat

Beitragsseiten

Parodontium Zahnbett

Die Bindegewebsfasern vom Zahnhalteapparat verbinden den Zahnzement vom Zahn mit dem Zahnfach. 

Parodontium Zahnbett Zahn Zahnhalteapparat

Die Aufgaben des Parodontologen sind die Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnhalteapparat-Erkrankungen.

Zahnfach

Die Bindegewebsfasern des Zahnhalteapparats verbinden den Zahnzement vom Zahn mit dem Zahnfach.

Diese Verbindung des Zahnes im Zahnfach durch die Bindegewebsfasern mit dem Kieferknochen ist beweglich aber straff. Ganz gespannt sind die Fasern jedoch nur bei Druck auf den Zahn, was ein zu starkes Eindrücken der Zahnwurzel in den Knochen verhindert. Damit der Druck auf den Zahn in Zug auf den Knochen umgewandelt wird, übertragen Bindegewebsfasern die Kraft auf den Knochen als Zugkraft, denn Zug ist die optimale Belastungsart für den Knochen, denn er reizt ihn zum Aufbau bzw. zur Verstärkung, während direkter Druck auf den Knochen zum Knochenabbau und Knochenschwund und letztlich zu Zahnverlust führt. Dass beim Nachlassen vom Druck auf den Zahn wieder gering aus der Endposition bewegen kann und sich die gestrafften kollagenen Fasern entspannen, sorgen dafür die elastischen Fasern. Damit kann auch die Blutzirkulation im Zahnfach wieder erfolgen.

Parodontium 

Das Parodontium umfasst alle Gewebe, welche den Zahn ernähren, im Kiefer festhalten und bei Belastung abfedern.

Das Parodontium ist eine Einheit von Zahnfleisch, Wurzelhaut, Zement und Alveolarknochen und ist ein Gewebekomplex, welches den Zahn im Alveolarknochen verankert. Das Parodontium ist das Zahnbett bzw. Zahnhalteapparat, ein funktionelles System, das den Zahn mit dem Kiefer verbindet. Parodontium ist eine Einheit des Zahnhalteapparates und besteht aus einem Teil der Gingiva, dem Wurzelzement, dem Parodontalen Ligament und dem Alveolarknochen. Der Alveolarknochen ist die knöcherne Alveolenwand, welche durchgehend dünn, glatt und kompakt ist und durch die Alveole Knochenfach begrenzt ist. Der Alveolarknochen dient auch zur Abschirmung von aus dem Körperinneren kommenden Entzündungen. Um die Gewebshomöostase vom Parodontium aufrechtzuerhalten, kommunizieren die verschiedenen Gewebe miteinander, indem sie über diffusible Wachstumsfaktoren interagieren.

Entblösste Zahnhälse

Der Zahn ist durch den Zahnschmelz normal bis zum Zahnfleischrand geschützt. Wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, ist der entblösste Zahnhals sehr empfindlich, denn das Dentin ist an dieser Stelle von winzigen Kanälchen (Dentindubeli) durchzogen, die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen. Über die sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize den Zahnnerv und lösen die Überempfindlichkeit der Zahnhälse oder auch Zahnschmerzen aus.