Beiträge

Zahnbett Zahnhalteapparat

Zahnhalteapparat ist das Zahnbett

Der Zahnhalteapparat (Parodontium) ist das funktionelle Verankerungssystem vom Zahn.

Zahnbett Zahnhalteapparat Parodontium Zahn

Mit dem Zahnhaltapparat beschäftigt sich der Zahnarzt unter dem Begriff Parodontologie, denn Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat die sich mit seiner Anatomie, seinen Beschädigungen und Erkrankungen, sowie seinem Erhalt und der Therapien beschäftigt. Eine Entzündung des Zahnhalteapparats wird als Parodontitis bezeichnet, eine nichtentzündliche Erkrankung als Parodontose.

Der Zahnhalteapparat ist eine Einheit aus:

Zahnfach (Alveole)
Zahnzement (Cementum)
Zahnfleisch (Gingiva propria)
Wurzelhaut (Periodontium / Desmodont) 

Der Zahnhalteapparat (Parodontium) ist das Zahnbett.

Der Begriff Zahnbett wurde durch das Wort Zahnhalteapparat ersetzt, obwohl beim lebendigen Menschen keine Apparate existieren und ist in der Fachwelt ein eingebürgertes Wort. Für Zahnbetterkrankungen spricht man in der Zahnmedizin von Parodontopathien. Gingivitis ist eine Zahnfleischentzündung und erfasst in der Regel nur die oberflächlichen Anteile des Zahnbettes. Als Kauapparat nennt man den Zahnhalteapparat mit den funktionellen Einheiten aller Zähne inkl. Zahnfächer und den Kieferknochen. Dazu zählen auch die Kiefergelenke sowie alle Muskeln und Bänder die das Gebiss bewegen. Die Komplexität dieses Apparates ist sehr gross und die Aufgaben sehr unterschiedlich.

Zähne sind im Zahnbett

Das Zahnbett verbindet den Zahn mit dem Kieferknochen.

Das Zahnbett (Zahnhalteapparat) besteht aus dem Zahnfleisch (Gingiva), dem Wurzelzement, der Wurzelhaut (Desmodont) mit kollagenen Fasern (Sharpeyschen Fasern) und dem Zahnfach.

Die Zähne sind nicht fest im Kiefer verkeilt, denn das Zahnbett sorgt für eine nicht völlig starre Verbindung.

Zahnhalteapparat Zähne Zahnbett Parodontium

Zum Zahnhalteapparat gehöret das Zahnfleisch (Gingiva), die Wurzelhaut (Desmodont) und der Kieferknochen.

Das Zahnbett hat mechanische, sensorische und formative Aufgaben sowie Abwehrfunktionen. 

Die Fibroblasten des Periodontiums bilden Kollagen-Fasern bzw. Sharpey-Fasern. Die Zahnwurzel ist mit Hilfe der Wurzelhaut im Kiefer befestigt. Die Wurzelhaut besteht aus tausenden von Fasern, die den Zahn mit dem umgebenden Kieferknochen fest verbinden. Zum Zahnhalteapparat (Parodontium) gehört das Zahnfleisch, das arodontalligament, das Zement und die knöcherne Zahnhöhle die eine genetische und funktionelle Einheit bilden.

Zahnbehandlung in Vollnarkose

Die zur Vollnarkose benötigten Medikamente (Anästhetika) bei der Zahnbehandlung werden als Injektion über die Vene (intravenös) oder mit einer Maske über die Atemwege (inhalativ) verabreicht. In der Regel werden zuerst Schmerzmittel und ein Schlaferzeugendes Medikament in die Vene gespritzt. Bei der Narkose mit der Maske gelangt das Narkosegas über die Lunge ins Blut. Durch kontinuierliche Gabe von Narkosemedikamenten über die Vene wird bis zum Ende der Zahnbehandlung die Narkose (Allgemeinanästhesie) aufrecht erhalten. Die Vollnarkose eine Alternative zur Teilnarkose bzw. der Regionalanästhesie.