Optimale-Zahnbehandlung

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Caries

In jeder Mundhöhle leben Mikroorganismen die sich ernähren sich von leicht verwertbaren Substanzen, vor allem von Zucker.

Caries, Zahncaries, Zahnfäule, Zahnschmelz Zahn

Mikroorganismen scheiden Stoffwechselprodukte (Säuren) aus, die den Zahnschmelz angreifen und entkalken resp. demineralisieren. Als Folge davon entsteht bei mangelnder Zahnpflege zuerst unter der noch intakten Schmelzoberfläche eine entkalkte Stelle als Initialläsion. Wenn die Entkalkung weiter voranschreitet, bricht die Schmelzoberfläche ein, sodass ein Karies-Loch entsteht.

Caries zerstört die Zahnsubstanz durch Abbauprodukte von Mundbakterien.

Caries bedeutet Karies (Zahnfäule, Caries dentum). Bakterien ernähren sich durch die Bakteriennährstoffe und im Zahnbelag zersetzen sie kleine Essensreste. Dabei entsteht Säure, die den Schmelz bzw. Zahnschmelz angreift und allmählich entkalkt. Dieser Prozess ist anfänglich noch umkehrbar durch Fluoridzufuhr und gute Zahnpflege. Bei fortschreitender Zerstörung vom Zahnschmelz entstehen zuerst eine weiche Stelle und später ein kleines Loch im Zahnschmelz, so dass die Beschädigung des Zahnschmelzes nicht mehr umkehrbar ist.

Zahnloch kann durch Zahnfüllung repariert werden

Das Loch im Zahn kann durch eine Zahnfüllung repariert werden, Zahnschmelz jedoch nicht.

Geht die Zerstörung weiter, greift die Caries das Zahnbein an und später den Zahnnerv. Unbehandelte Karies ist bei Menschen unter 35 der häufigste Grund für Zahnverlust, denn unbehandelte Karies zerstört nach und nach die Zahnhartsubstanz, also Zahnschmelz und Dentin. Wenn der Prozess das Dentin erreicht, beginnt der Zahn zu schmerzen. Besonders beim Verzehr süsser oder kalter Nahrungsmittel reagieren die Nervenfasern der Pulpa mit einem Schmerz. Dieser kann sich über den Zahn hinaus auf die entsprechende Kieferseite ausbreiten. Wird das entstandene Zahnloch nicht ausgebohrt und zahnmedizinisch versorgt (evt. Wurzelkanalbehandlung oder Wurzelspitzenresektion), dringen die Bakterien weiter vor, der Zahn vereitert, es gibt die berühmte "dicke Backe" oder krankhafte Veränderungen an inneren Organen, z.B. am Herzen, weil die Bakterien über die Blutbahn dorthin gelangt sind. Erst durch die zahnärztliche Untersuchung, Kariesdiagnostik mit spezieller Beleuchtung oder durch ein Röntgenbild und Sondierung (Karieserkennung) kann Karies genauer beurteilt werden. Eine Kariesunterteilung ist erst nach dem Ausmass des kariösen Schadens "kariöse Läsionen" möglich (Kariesindex). Eine Caries initialis bzw. Caries superficiali`s liegt vor, wenn sich die Karies innerhalb des Zahnschmelzes befindet. Bei einem Kariesbefall des Dentins handelt es sich entsprechend der Tiefe der Dentinkaries um eine Caries media oder Caries profunda.

Kariesstufen werden unterschieden:

Anhand der Lokalisation und Tiefe des Zahndefekts (Läsion) werden verschiedene Formen und Stufen der Karies unterschieden.
Initialkaries: Demineralisation ohne Strukturdefekt. (kann durch Fluoridierung umgekehrt werden)
Caries superficiali`s: Ausbreitung im Schmelz (vielfach noch schmerzfrei)
Caries media: mit Dentin-Beteiligung (teilw. Schmerzen beim Essen) Defekt bis zum Zahnbein (Dentinkaries)
Caries profunda: Grenzt mit infiziertem erweichten Dentin an das Pulpakavum. (Karies im Nerv-nahen Bereich)
Caries sicca: Alte, dunkle, harte, zum Stillstand gekommene Karies. Caries sicca stellt eine Sonderform dar.

Caries (Zahnkaries) wird begünstigt durch verschiedene Faktoren

Zahnbelägen 
Kariesfördernden Bakterien (Streptococcus Mutans, Laktobazillen)
Zucker und Kohlenhydraten aus denen Kariesbakterien Säure bilden können.
Zu wenig Speichel (Speicheldrüsen, Speichelfluss, Speichelfunktion)
Zeitspanne zwischen Essen und Zahnreinigung (Mundpflege).

Verlauf von Caries

Kleine und, zunächst weiss, später hell bis dunkelbraune Zahnverfärbungen (Zahnfarbe)
Überempfindliche Zahnhälse süss, warm, kalt
Zahnschmerzen (Odontalgie) bzw. (Karies - Zahnschmerz)
Schwellungen und oder auch Zahnfleischbluten bzw. Zahnfleischentzündung
Weiche Stellen im Zahn
Abbrechende Zahnteile.

Symptome von Caries

Zahnempfindlichkeit auf heiss, kalt, süss, sauer
Zahnschmerzen (Karies - Zahnschmerz intermittierend)
Ziehender leichter Zahnschmerz bei Genuss bestimmter Nahrungsmittel
Dauerschmerzen (anhaltende Zahnschmerzen)
Lockerung von Füllungen bzw. Füllungsfrakturen
Mundgeruch (lokale Halitose)

Caries Decline

Caries Decline bedeutet, die Karies (Caries) ist rückläufig bzw. Kariesrückgang, Kariesverringerung oder, Kariesabnahme.

Caries Decline ist ein Schlagwort bei Jugendlichen beobachteten, denn die Verminderung der Karies erfolgt durch den zunehmenden Einsatz von Fluoriden.

Zahnschmerzen von Karies

Gegen Karies-Zahnschmerzen (Odontalgie) die durch ein Loch im Zahn helfen fürs erste nur Zahn-Schmerzmittel oder einfache Hausmittel wie spülen mit kaltem Wasser, den Zahn bestreichen mit Nelkenöl oder kauen von Gewürznelken. Ein nicht zu heisser Kamillentee wirkt besonders bei Kindern (Milchzahnkaries) schmerzlindernd.

Zahnbehandlung in Vollnarkose

Die zur Vollnarkose benötigten Medikamente (Anästhetika) bei der Zahnbehandlung werden als Injektion über die Vene (intravenös) oder mit einer Maske über die Atemwege (inhalativ) verabreicht. In der Regel werden zuerst Schmerzmittel und ein Schlaferzeugendes Medikament in die Vene gespritzt. Bei der Narkose mit der Maske gelangt das Narkosegas über die Lunge ins Blut. Durch kontinuierliche Gabe von Narkosemedikamenten über die Vene wird bis zum Ende der Zahnbehandlung die Narkose (Allgemeinanästhesie) aufrecht erhalten. Die Vollnarkose eine Alternative zur Teilnarkose bzw. der Regionalanästhesie.