Sehenswertes Ungarn: Puszta, Steppenlandschaft Tiefebene

Puszta

Puszta Ungarn, eine Steppenlandschaft in der Tiefebene

Die ungarische Puszta ist eines der schönsten Steppengebiete in Europa wo die Vögel wie Grosstrappen, Gänse und Kraniche leben. 

Ausflug Puszta Steppenlandschaft Ungarn Tiere 

Die ungarische Puszta wird geographisch auch Alföld oder die Grosse Tiefebene genannt.

Ausflug in die Puszta

Die ungarische Puszta ist einer der ältesten Kulturlandschaften Ungarns. Auf der Puszta herrscht eine grosse Weite resp. eine grosse Steppe, die hin und wieder durch Hecken oder eine ausgetrocknete Bachsenke unterbrochen wird.

Grassteppe Ungarn Puszta Magyaren Reiten Die Magyaren gelten als die Reiternation.

Krieger des Reitervolks der Magyaren erschienen erstmals in den Jahren 892–894 als Söldner für Kaiser Arnulf. Dass die Magyaren eine Reiternation ist beweisen nicht nur die bis heute gepflegten Traditionen der Pferdedressur und Reitens. In Ungarn findet man zahlreiche Gestüte mit berühmten Rassen, wie die Lipizzaner und das Kisbérer Halbblut.

 

 

Auf der Puszta in Ungarn findet man die typischen Halbblutpferde.

Kutschwagen wildromantische Reiterspiele Puszta  

Es gibt Pferdeschauen auf der Puszta, Aperitif, Folklore und meist ein reichhaltiges Mittagessen. Kutschwagen verkehren und im Gestüt zeigt man wildromantische Reiterspiele.

Trachten Pusta Pferde Volklore Csikós SteppeIn vielen Gegenden Ungarns wird das Brauchtum, vor allem das Tragen und Erhalten der traditionellen Trachten, immer noch stark gepflegt. Die Trachtenvielfalt ist gross und durch ihre aufwendigen Stickereien sehr bekannt. So gibt es beispielsweise die Nationaltracht (Csárdás-Tracht), Kalocsai-Tracht, Sárközi-Tracht, Mezöségi-Tracht, Szegi-Tracht oder Kalotaszegi-Tracht.

 

 

Puszta ungarische Kochkunst Aperitif, Volklore Mit dem Begriff Puszta werden Pferde, feuriges Gulasch und rassige Zigeunermusik verbunden.

Ungarischer Kochkunst kann rustikal und archaisch sein. In Bogrács (Kessel) werden Eintopfgerichte, Gulaschsuppe, Fischsuppe etc. gekocht. Es werden die pro-historische Zeiten "die legendäre es war einmal eine pferdereitende Nation" hergezaubert. Eintopfgerichte sind bei den Csikós meist von sehr guter Qualität.

Puszta Eintopfgerichte, Gulasch, Fischsuppe

 

 

 Ausflugstipp: Puszta in Ungarn

Bei der Puszta handelt es sich um eine Steppenregion. 

Kulturlandschaft Ungarn Ungarische Puszta

Die Vielfalt der Pflanzen und Tierwelt in der Puszta ist einzigartig. Bei der ungarischen Puszta handelt es sich um eine Steppenregion die sich zwischen der Donau und der östlichen Grenze Ungarns erstreckt. Auf der Puszta herrscht eine grosse Weite bzw. eine grosse Steppe, die hin und wieder durch Hecken oder eine ausgetrocknete Bachsenke unterbrochen wird. Puszta heisst sinngemäss Einöde und Weideland mit spärlicher Vegetation, die nur als Viehweide genutzt werden konnte. Der Boden besteht weitgehend aus Sand.

Ziehbrunnen auf der Puszta

In der flachen Steppe der Puszta ist der Grundwasserstand sehr konstant und hoch. Der hohe Grundwasserspiegel ermöglicht die typische Konstruktion der ungarischen "Ziehbrunnen".

Ziehbrunnen Puszta Ungarn Karpatenbecken

Nebst der unendlich grossen Weite sind die als Tiertränke dienende Galgenbrunnen und die Menschen der Puszta, die Hirten mit ihren schönen Kleidern zum Symbol der ungarischen Puszta geworden.

Handziehbrunnen in der Puszta

Puszta Schaffherde Schacht-Schöpfbrunen WeideDer Schacht-Schöpfbrunnen in der Puszta wird hier benutzt um die Schaffe zu tränken. Puszta heisst sinngemäss "Einöde" und "Weideland".

 

 

Ungarische Puszta

Tiere Puszta Zackelschafe Halbblutpferde HeckenIn Stallungen werden typische Puszta-Tiere gehalten: Halbblutpferde, Graurinder, Wollschweine und Zackelschafe mit ihren riesigen Hörnern. Ihnen wird das Hirtenleben vergangener Zeiten vor Augen geführt. Im Rahmen von Führungen können Teile der Puszta sowie einige Sümpfe und Fischteiche besichtigt werden. Über 200 Vogelarten gehören zur heimischen Vogelwelt.

 

 

Bauern auf der Puszta

Vor 6000 Jahren hatten sich Bauern von der Balkanhalbinsel auf der Puszta in Ungarn angesiedelt.

Erst der Mongolensturm im 13.Jahrhundert und die 150 jährige Türkenherrschaft verursachten die Versteppung der Böden. Die Bevölkerung suchte Schutz in den grossen Marktflecken, die durch Handwerk und Viehzucht zu blühenden Städten heranwuchsen. Heute wechseln in der Tiefebene schier endlose Getreidefelder mit Obstbau, Weinbau und Gemüseanbau. Danach sammelten sich besonders Viehzüchter und Handwerker in Orten, die später zu blühenden ungarischen Städten wurden, sodass heute ein Grossteil der Tiefebene kein Steppengebiet mehr ist.

Puszta, eine Steppenlandschaft

Steppenlandschaft Puszta Ungarn RinderherdeDie Puszta in Ungarn ist eine grosse öde Steppenlandschaft mit spärlicher Vegetation und wird hauptsächlich als Viehweide genutzt. Der Boden besteht weitgehend aus Sand. Bäume und Büsche werden durch den sehr hohen Grundwasserspiegel das ganze Jahr mit Wasser versorgt.

Die wirkliche Puszta in Ungarn

Schlagworte in der Puszta sind Csikós, Paprika, Pörkölt, Csárda, Lángos oder auch Gulyásleves.

Graurinder Puszta Nationalpark Ungarn Steppe

Die wirkliche Puszta in Ungarn kann man in der Gegend von Hortobágy erleben, wo aufgrund des Naturschutzes die Steppengegend erhalten blieb, denn Hortobágy ist die grösste, zusammenhängende und natürliche Grasheide Europas. Hortobágy ist nebst dem Naturschutzgebiet auch ein Weltkulturerbe in Ungarn. Möglich ist, das Puszta - Camping in Hortobágy (Hajdú-Bihar, Ungarn).   Der grosse Teil vom Nationalpark Hortobágy besteht aus natürlichen Lebensräumen, alkalischen Heiden, Wiesen und kleinere und grössere Sümpfe. Die Zeit scheint in der Puszta stehen geblieben zu sein, denn hütende Hirten in ihren bunten Trachten mit ihren Graurinderherden und Zackelschafherden, malerische Dörfchen, hölzerne Ziehbrunnen muten fast märchenhaft an und geben einem ein Lebensgefühl wie vor 100 Jahren.

Berühmteste Puszta

Berühmteste Puszta Zackelschafe Reservat Die berühmteste Puszta ist die Hortobagy, ein Reservat für Herden und deren Hirten, die seit Jahrhunderten der Beschäftigung nachgehen und die in anderen Ländern ausgestorbenen Haustiere in den weiten Grassteppen pflegen. Zu der Lebensgrundlage der in der Puszta lebenden Menschen gehören die träge wiederkäuenden ungarischen Graurinder, die gemächlich weidenden langhaarigen hochgezwirbelte Hörner tragenden Zackelschafe und die Wollsauen sowie Pferde.

Graurinder in der Puszta

Die ungarische Puszta ist eine unendlich weit scheinende, Ebene und eine der meistbesichtigten exotischen Sehenswürdigkeiten in Ungarn.

Puszta-Hirten Graurinder MangalizaschweinDie vom Aussterben bedrohten Graurinder werden auf der Puszta so im Freien gehalten und von den Puszta-Hirten betreut wie der Wasserbüffel, das Wollschwein oder Mangalitza-Schwein und die Zackelschafe. Die Graurinder der Pussta sind abgehärtet, denn die Graurinder leben auf der Pussta immer im Freien. Ihr Fleisch ist cholesterinarm, weshalb sie auch im Ausland sehr gefragt sind. Zu Zeiten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie  wurden riesige Graurind-Herden von Ungarn aus nach Wien und Nürnberg getrieben, um die Versorgung der Grossstädte mit Fleisch zu versorgen.

 

Puszta - Bauernhof

Bauernhof Puszta Grassteppe Zackelschafe CsikósDie Puszta, früher auch Pussta geschrieben besteht aus baumarmer Steppe mit stark kontinentalem Klima. Die ursprünglich öde Landschaft mit spärlicher Vegetation, die nur als Viehweide genutzt werden konnte, ist heute weitgehend kultiviert worden. Die ursprüngliche Puszta-Landschaft findet man nur noch an wenigen Orten, so zum Beispiel bei Hortobágy. Graurinder, Pferde, Zackelschafe und Büffelherden leben in freier Natur. Herden von ungarischen „Urhausrindern“ haben ihren natürlichen Lebensraum.

 

Hirten auf der Puszta

Csikós Hirte ungarische Rinderhirten Pferde HirteDer Csikós ist ungarische Pferdehirte und vor dem Rinderhirten, der angesehenste Hirte Ungarns. Er ist bekannt für seine aussergewöhnlichen Dressurleistungen und Reitkünste.

Tiefebene

Die ungarische Tiefebene ist besser bekannt unter der Bezeichnung Puszta, was so viel bedeutet wie weites Land, die nördliche Tiefebene „ Eszak Alföld“ und die südliche Tiefebene „Dél Alföld“.

Der Theiss-See liegt inmitten der Grossen Tiefebene bzw. Puszta, wo die Inseln und Moraste an die Urlandschaft erinnern. Das Gebiet ist sehr reich an natürlichen Seen, denn die Puszta liegt nur etwa 100 m über dem Meeresspiegel.

Es gibt in Ungarn die nördliche und südliche Tiefebene

nördliche Tiefebene, südliche Tiefebene Ungarn

Von Norden her wird die nördliche Tiefebene begrenzt durch die Theis und von Süden her von der Körös an der südliche Tiefebene. Die nördliche Tiefebene grenzt im Osten an die Ukrainische und Rumänische Grenze und verläuft im Westen gegen Budapest. Die südliche Tiefebene wird begrenzt im Süden durch die Serbische Grenze und im Norden zwischen Budapest und Kecskemét Im Osten findet die südliche Tiefebene die Grenze von den Flüssen Theis und Körös und im Westen durch die Donau. In der Mitte der nördlichen Puszta ist das Ort Hortobágy zu finden, das vom Nationalpark Hortobágy umgeben ist. Zum Nationalpark Hortobágy gehört fast der gesamte Nordosten von Ungarn. Die grosse Weite der ostungarischen Puszta mit ihren Überschwemmungsgebieten, Sümpfen und Fischteichen bietet für viel Tierarten einen natürlichen Lebensraum, so für selten gewordenen Vogelarten wie Grosstrappen, Kaiseradler, Silberreiher oder Würgfalke in Europa.

Angstbewältigung bei Phobie

Viele Zahnpatienten haben Zahnarztangst (Oralphobie), Angst vor der Zahnarztspritze oder Angst vor Schmerzen. Erster Schritt der Angstbewältigung bei Phobie ist ein ausführliches Gespräch beim Zahnarzt und eine erste schonende Untersuchung der Mundhöhle. Dabei ist eine Röntgenaufnahme der Zähne notwendig. Je nach Angstgefühl kann die Zahnbehandlung schmerzlos im Dämmerschlaf erfolgen.