Sehenswürdig Ungarn: Region Transdanubien

Region Transdanubien

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Gemenc Auwald Donau

Gemenc ist der schönste Auwald der Donau, denn durch das geringe Landschaftsgefälle verzweigen sich Sió und Donau und umspülen viele kleine Inseln.

Der Auwald bezeichnet eine natürliche Vegetationsform entlang der Bäche und Flüsse bzw. Flussauen. Zehntausende von Wildenten und Wildgänsen machen jedes Jahr Stationshalt an der Donau und der Drau. Für die Nachtreiher bieten die Altarme bzw. Nebenarme und Hinterwasser (Donau Altwasser) ausgezeichnete Nahrungsmöglichkeiten an. Altwasser ist eine Sammelbegriff für einen Fluss-Teil bzw. einem Nebenarm als "toter Arm", der nicht zum Hauptarm vom Fluss gehört.

Gemenc Auwald Donau kleine Inseln Wald Eiche

Altwasser im Gemenc Auwald

Altwasser ist ein (Altarm) als abgetrennter Teil vom Fluss der Donau mit stehendem Wasser, das die sumpfige Auelandschaft prägt und ein wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten ist.

Das Altwasser entsteht im Gemenc Auwald als Restwasser von Hochwasserarmen, die keine direkte Verbindung zur Donau haben. Es ist ein ökologischer Ausgleich vom Gewässer, denn es bildet bei Hochwasser natürliche Retentionsräume. Weiher, Sümpfe, Altwasser und Inseln prägen das Landschaftsschutzgebiet vom "Gemenc Auwald" an der Donau. Weiden, Eichen, Pappeln, Maiglöckchen, Fischreiher, Bussarde, Schwarzstörche, Silberreiher, Wasservögel und Hirsche bevölkern die Inseln.

Gemenc Auwald Sió Donau Wald Schutzgebiet

Die alten Wälder sichern optimale Lebensbedingungen für die Fledermäuse, Waldstorch, Marder, Wildkatze, Wildschwein und Hirschen, von denen die Edelhirsch-Populationen in Gemenc und Karapancsa durch die Trophäenqualität besonders gut ist.

Gemencer Wald

Der Gemencer Wald ist Teil des Donau-Drau Nationalparks und erstreckt sich ca. 6 km von Szekszárd.

Einen überwältigenden Anblick bietet der Gemencer Wald mit Gesträuch bewachse Auenwald, die Waldlichtungen, die Teiche und die toten Donauarme.

Weiher Gemenc Donauarme Auwald Donau

Im Gemencer Wald kann man sehr alten Bäume bewundern, so z.B. die 150 Jahre alte Stieleiche, die Silberweide, die Schwarzpappel und die Schwarznuss, denn der am Hochwassergelände liegende Wald neben der Donau, ist eines der letzten ungestörten Überschwemmungsgebiete in Europa. Der dichte Unterwuchs im Gemencer Wald bietet den einheimischen Edelhirschen, Wildschweinen, Rehen und dem Kleinwild Nahrung und gute Verstecke. Ein grosser Teil der tiefer liegenden Gebiete an der Donau wird beim Hochwasserstand überflutet, so dass das Gebiet regelmässig verschlammt. In den Überschwemmungsgebieten an der Nieder-Donau kann man darum viele der geschützten Seeadler und Würgfalken sowie die Zwergseeschwalbe beobachten. Das Überschwemmungsgebiet ist eines der schönsten Naturschätze in Europa wo die üppige Pflanzenwelt wächst und dem Rothirsch und Wildschwein Unterschlupf gewährt. Röhricht und Wiesen voller Binsen umranden den Gemencer Wald und bietet so ein Zuhause den Tausenden von Wasservögeln und geschützten Raritäten, wie der schwarze Storch, dem grauen Reiher und dem Schwarzspecht.

Schwarzstorch Gemenc Auwald Donauarm

Schwarzstorch im Gemenc Auwald

Besichtigung Gemenc Auwald

Der Wald von Gemenc kann fast nur per Schiff oder Schmalspurbahn erreicht werden.

Waldbahn Gemenc Auwald Nationalpark Donau

Die kleine Eisenbahn fährt 30 Km lang in dem Wald ab der Station Bárányfok (8 Km von Szekszárd), sodass man in den Waldlichtungen Hirsche, Wildschweine etc. von der Minieisenbahn (Waldbahn) aus sehen kann. Der Wald kann auch mit dem auf der Donau verkehrenden Schiff besichtigt werden. Das Schiff für die Gemenc-Auwald-Donau-Tour fährt von dem Sióer Mündungswerk ab. Bei entsprechendem Wasserstand gibt es auch die Möglichkeit, an einer zweitägigen Kanutour teilzunehmen, wobei man in den besonders geschützten Gebieten am Ufer nicht aussteigen darf.

Donau-Drau Nationalpark

Donau-Drau Nationalpark Ormánság Somogy

Grössere Gebiete vom Donau-Drau Nationalpark sind Gemenc, Sárköz, Ormánság, Drau-Gebiet und Innen-Somogy.

Zahnhals

Der Zahnhals ist der Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel. Das Zahnbein bzw. Dentinbein, das meist Dentin genannt wird liegt unter dem Zahnschmelz.

Das Dentin ist nicht so hart wie der Zahnschmelz und ist eine Knochenähnliche, elastische Substanz. Im Zahnhalsbereich läuft der Zahnschmelz zur Zahnwurzel hin aus, wo der Zahnzement beginnt. Beim gesunden Zahngebiss ist der Zahnhals vom Zahnfleisch bedeckt. Wenn der Zahnhals frei liegt, entstehen Zahnschmerzen, denn freiliegende Zahnhälse können sehr empfindlich reagieren auf Kälte, Hitze, Süss, Sauer oder auf Berührungen.