Kiefer, Kieferschmerzen, Kiefergelenkschmerzen

Phobie und Panik

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Panikstörungen beim Zahnarzt

Auftretenden Panikstörungen und Angstanfälle beim Zahnarzt sind mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen verknüpft.

Die Angststörungen mit übersteigerten Angstempfinden, wo das vegetative Nervensystem vom Körper auf Alarm schaltet, werden meist unterteilt in Panikstörungen, Phobien, generalisierte Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen, wobei Phobien in Agoraphobie, soziale Phobie und in spezifische Phobien unterteilt werden.

Panik beim Zahnarzt Panikstörungen Angst

Panikattacken beim Zahnarzt können besonders bei Zahnbehandlungsängsten während der Zahnbehandlung ganz plötzlich und ohne grosse Vorankündigung entstehen, sei dies wegen dem dem Brechreiz, der Angst vor Spritzen oder der Angst vor Schmerzen etc., denn für die Angst beim Zahnarzt gibt es viele Angstgründe.

Panikattacke beim Zahnarzt, eine Panikstörung

Ein spontan auftretender Anfall wird als Panikattacke bezeichnet, sich wiederholende Anfälle als Panikstörung oder Paniksyndrom, als Begriff für den Krankheitszustand.

Panikstörung sind wiederkehrende unerwartete, nicht durch äussere Umstände ausgelöste Panikattacken. Häufig tritt sie in enger Verbindung mit einer Agoraphobie auf, einer Furcht vor öffentlichen Plätzen und Menschenansammlungen. Die Panikattacke wie bei der Zahnarztangst bzw. Angst und Panik beim Zahnarzt ist ein quälendes Erlebnis, zumal es keine realistische äussere Bedrohung gibt. Der Angstanfall klingt von selbst wieder ab. Wer künftig jenen Orten und Situationen, die eine Attacke auslösten, aus dem Weg geht, reagiert mit einer Agoraphobie bzw. Furcht vor der Zahnarztpraxis. Gesunde Zähne sind aber für das Allgemeinbefinden sehr wichtig, denn wenn die Zahngesundheit vernachlässigt wird, kann es zu Zahnfleischerkrankungen, Zahnproblemen, Kieferproblemen, Entzündungen und Zahnschmerzen kommen.

Panische Angstattacken beim Zahnarzt

Der Grund für die Panik beim Zahnarzt kann verschiedene Ursachen haben, meist sind es aber Erlebnisse mit Angst und Furcht oder Schmerzen, die man früher beim Zahnarzt erlebt hatte.

Durch Panikattacken beim Zahnarzt steht die Angst vorm Zahnarzt bzw. Angst vor einem Kontrollverlust im Zahnarztstuhl auf dem Rücken liegend im Vordergrund, wo keine Fluchtmöglichkeiten während der Zahnbehandlung vorhanden sind. Panikattacken beim Zahnarzt äussern sich plötzlich und sind auftretenden Angstanfälle mit körperlichen Angst-Symptomen wie Herzrasen, Herzklopfen, Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Mundtrockenheit, Atemnot, Beklemmungsgefühle, Hitzewallungen, Taubheitsempfinden, Kribbelgefühle Bauchschmerzen oder Schwindel etc. Panikattacken beim Zahnarzt zeigen sich im körperlichen Bereich durch Blutdruckanstieg, Zittern oder Harndrang. Panikattacken im gefühlsmässigen Bereich zeigen sich durch Angst und Angespanntheit sowie im gedanklichen Sektor durch das Verhalten wie durch Alkoholgetränke, Medikamente, Schlaftabletten, Beruhigungsmittel oder Fluchtreflexe.

Panische Angstattacken als Angststörung vor der Zahnbehandlung

Panik: Die Angstattacken kommen aus heiterem Himmel, denn innerhalb von Sekunden reagiert der Organismus mit den Symptomen der Todesangst. Je nachdem, wo der Betroffene seine erste Panikattacke erlebt hat, entwickelt er eine grosse Angst auf dem Weg zum Zahnarzt, vor dem Lift, vor bestimmten Tieren oder Menschenmengen usw. Panikstörungen treten am häufigsten zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf, und können mit dem Alter zunehmend nachlassen, auch wenn der Verlauf einer Zahnarztangst sich meist verstärkt, da man mit zunehmendem Alter meist Ängstlicher wird. Die Angst vor dem Zahnarzt hängt jedoch stark von den Phobie-Arten und dem Ausmass der Phobien ab, wie auch von der Behandlung bei Zahnarztangst.

Agoraphobie und Klaustrophobie: Als Agoraphobie wird die Angst, sich an Orte zu begeben, in denen im Fall einer Panikattacke die Flucht unmöglich oder peinlich wäre,  was besonders im frühen Erwachsenenalter beginnen kann. Als Raumangst wird die Klaustrophobie bezeichnet, die sich als Angst oder Furcht als spezifische Angststörung vor Einengung äussert, so als Angst in einem kleinen Warteraum der überfüllt ist oder in der Zahnarztpraxis auf dem Zahnarztstuhl.

Phobie: Die Phobie ist eine Art von Angststörung und bezeichnet im Gegensatz zur gesunden Angst eine übersteigerte Furcht. Die Angstattacke wird durch eine spezifische Situation an einem bestimmten Raum als Objekt oder einer Situation ausgelöst. Phobien beginnen normalerweise mit Ausnahme der Sozial-Phobie nach dem Kindesalter. Zahnarztangst ist Typisch für eine Phobie, die als Zahnarztphobie, DentalphobieDentophobie, Oralphobie oder Odontophobie bezeichnet wird.

Sozial-Phobie: Sie wird oft auch als „extreme Schüchternheit“ bezeichnet, so dass die Sozial-Phobie bereits im Teenager-Alter beginnen kann. Betroffene der Sozialphobie haben meist Angst, von anderen kritisiert oder blamiert zu werden, so auch wegen der Zahnarztangst, was noch mehr Angst auslösen kann.

Generalisierte Angststörung: Ist ein Zustand dauernder Überbesorgtheit mit starken körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwindel usw. Besonders typisch sind Angstgedanken, den Angehörigen könnte etwas zustossen. Die Generalisierte Angststörung betrifft vor allem Frauen über 40. Diese Angst-Grundformen vermischen sich oft mit verschiedenen Ängsten. Ein Panik- Patient kann Phobien entwickeln und jeder Mensch mit Generalisierter Angststörung kann bereits auf dem Weg zum Zahnarzt, verheerende Panikattacken bekommen.

Entblösste Zahnhälse

Der Zahn ist durch den Zahnschmelz normal bis zum Zahnfleischrand geschützt. Wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, ist der entblösste Zahnhals sehr empfindlich, denn das Dentin ist an dieser Stelle von winzigen Kanälchen (Dentindubeli) durchzogen, die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen. Über die sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize den Zahnnerv und lösen die Überempfindlichkeit der Zahnhälse oder auch Zahnschmerzen aus.