Kieferknochen, Kieferprobleme, Kiefergelenkprobleme

KIEFER

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Aufbau vom Knochen

Die Knochensubstanz wird von Knochen bildenden Zellen aufgebaut, den Osteoblasten bzw. Knochen bildenden Zellen.

Kauorgan, Aufbau Knochen, Knochengewebe

In der Markhöhle zwischen den Bälkchen der Spongiosa befindet sich das Knochenmark und dient der Blutbildung, verfettet jedoch im Laufe des Lebens vor allem in den langen Röhrenknochen.

Das Knochengewebe bildet als Skelett bzw. das Stützgerüst des Körpers und besteht aus Knochenzellen (Osteozyten) sowie einer verkalkten Zwischenzellsubstanz.

Diese mineralische Zwischenzellsubstanz verleiht dem Knochen grosse Festigkeit gegenüber Druck, Zug, Biegung und Drehung. Die mineralische Zwischenzellsubstanz besteht hauptsächlich aus Hydroxylapatit, einer chemischen Verbindung vorwiegend aus Kalzium und Phosphat. Knochengewebe wird ständig erneuert. Diese Osteoblasten wandeln sich später zu nicht mehr teilungsfähigen Osteozyten (Knochenzellen) um. Zum Umbau des Knochens sind zusätzlich noch Knochenabbauende Zellen vorhanden, die Osteoklasten (Knochen abbauende Zellen). Unter dem Mikroskop erkennt man beim Knochen des Erwachsenen einen geordneten, lamellenartigen Aufbau. Man spricht daher auch von Lamellenknochen. Die einzelnen Knochenlamellen sind in mehreren kreisförmigen Schichten um kleine zentrale Knochenkanäle (Havers- Kanäle) angeordnet, in denen die versorgenden Blutgefässe und Nerven verlaufen. Der zentrale Kanal stellt dabei mit den umgebenden Knochenlamellen eine Baueinheit des Knochens dar, das Osteon (Knochen) bzw. Havers- System. Querkanäle, die so genannten Volkmann- Kanäle, verbinden die in den Havers- Kanälen enthaltenen Blutgefässe und Nerven mit dem Periost. Das Periost (die Knochenhaut) umgibt den Knochen. Es wird von straffem Bindegewebe gebildet und enthält Gefässe und Nerven. Dadurch kann vom Periost aus der Knochen ernährt und die Neubildung von Knochensubstanz angeregt werden. Durch die Nervenfasern ist die Knochenhaut sehr schmerzempfindlich. Die äussere Wand des Knochens wird von einer stabilen Knochensicht gebildet, der Kompakta beziehungsweise Kortikalis. Im Inneren enthält der Knochen ein schwammartiges Gerüstwerk aus feinen Knochenbälkchen, die Spongiosa (Schwamm). Die fachwerkähnlich zusammengesetzten Spongiosabälkchen sind dabei so angeordnet, dass sie dem Knochen bei geringem Gewicht grossen Halt geben. Die an den Gelenkenden einwirkenden Druck- und Zugkräfte werden durch die Spongiosa auf die feste Wand der Kompakta abgeleitet.

Alterung der Kieferknochen

Knochen werden im Alter brüchiger und ab dem 35. Lebensjahr verliert der Kieferknochen mehr Knochenmasse als produziert wird.

Frauen verlieren vom 40. zum 70. Lebensjahr etwa 40% ihrer Knochenmasse, wenn sie über die Nahrung zu wenig Kalzium aufgenommen oder zu viel Kalzium über den Urin ausgeschieden haben. Der Körper holt sich das fehlende Kalzium über dem Knochen selbst, auch wenn seine Stabilität darunter leidet.

Zahnbehandlung in Vollnarkose

Die zur Vollnarkose benötigten Medikamente (Anästhetika) bei der Zahnbehandlung werden als Injektion über die Vene (intravenös) oder mit einer Maske über die Atemwege (inhalativ) verabreicht. In der Regel werden zuerst Schmerzmittel und ein Schlaferzeugendes Medikament in die Vene gespritzt. Bei der Narkose mit der Maske gelangt das Narkosegas über die Lunge ins Blut. Durch kontinuierliche Gabe von Narkosemedikamenten über die Vene wird bis zum Ende der Zahnbehandlung die Narkose (Allgemeinanästhesie) aufrecht erhalten. Die Vollnarkose eine Alternative zur Teilnarkose bzw. der Regionalanästhesie.