Bruxismus: Zähneknirschen, Zähnepressen, Zungenpressen

KNIRSCHEN BRUXISMUS

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Parafunktionen

Unterbewusste Aktivitäten vom Kauapparat die vom Unterbewusstsein gesteuert werden und von der Hauptaufgabe der Nahrungszerkleinerung durch das Kauen abweichen, werden beim Zahnarzt  als Parafunktionen bezeichnet.

Diese unnatürlichen Parafunktionen oder Fehlfunktionen vom Kausystem, auch Habits genannt, sind dem Betroffenen häufig nicht bewusst und können im Gebiss schwere Schäden bis hin zum Zahnverlust anrichten. Parafunktionen haben ein zusammenhängendes Verhaltensmuster die keinem funktionellen Zweck dienen wie Zähneknirschen, Zähnepressen, Lippenpressen oder Zungenpressen, so dass vielfach der Begriff "Bruxismus" verwendet wird. Dauerspannung der Kaumuskulatur und Gesichtsmuskulatur entstehen meist durch den intensiven Zahnkontakt wie beim Zähneknirschen oder Zähnepressen, was eine Ursache für Gesichtsschmerzen und Kopfschmerzen sein kann, wenn eine stressbedingte Kieferverspannung vorhanden ist. Parafunktionen wie Knirschen und Pressen mit den Zähnen bzw. Frontzahn-Abrasionen gehen vielfach mit der Craniomandibulären Dysfunktion des Kiefers (CMD) einher, wo psychosomatische Faktoren wie Stress, Anspannung oder hohe psychische Belastungen eine wichtige Rolle spielen. Durch das Zähneknirschen werden im Besonderen die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke hohen Belastungen ausgesetzt, wo es durch die Konsequenzen zu Haltungsschäden der Nackenmuskulatur wie auch zu Tinnitus kommen kann.

Oral Habit Parafunktionen Zähneknirschen

Parafunktionen als Funktionsstörungen vom Kauorgan wie Zähneknirschen und Zähnepressen können Zahnschäden im Gebiss verursachen, so auch so auch keilförmige Zahnhalsdefekte wie dies durch eine falsche Zahnputztechnik beim Putzen der Zähne erfolgen kann.

Orale Parafunktionen sind abnormale Funktionen

Parafunktion ist ein Sammelbegriff für einen nicht natürlichen Gebrauch vom Kauapparat, was auch gelegentlich als Oral Habit genannt wird.

Orale Parafunktionen wie DaumenlutschenAuslöser für Parafunktionen wie beim Zähneknirschen können durch überstehende Zahnfüllungen wie auch durch Schwierigkeiten mit dem Zahnersatz erfolgen. Auslösende oder unterhaltende Faktoren können nebst emotionalem Stress auch durch "Frühkontakte der Zähne", "Überempfindliche Zahnhälse" oder zentral induzierte muskuläre Hyperaktivitäten beeinflusst sein. Parafunktionen sind Kraftbelastungen der Zähne und Kiefergelenke durch Tätigkeiten die nicht zu den Normalfunktionen gehören wie Kauen, Sprachbildung und Schlucken. Die Parafunktion wird meist in der Kindheit erworben und findet im Wesentlichen unter seelischer Anspannung verstärkt und unbewusst statt. Daumenlutschen kann bei Kindern über drei Jahren auch Zahnfehlstellungen bewirken. Parafunktionen können zum Zahnverlust führen oder auch zur Entstehung von Parodontitis als Parodontalerkrankung beitragen. Im Gebiss sind die Parafunktionen deutlich durch Abrasionen der Okklusalflächen der Zähne (Schlifffacette), an Schmelzsprüngen, Zahnempfindlichkeiten und Zahnhalsdefekten wie beim Zähneputzen durch Schrubben der Zähne zu erkennen.

Zu den Parafunktionen gehören:

Zähneknirschen, Zähnebeissen, Zähnepressen und Zungenpressen (Zungendrücken)
Wangenbeissen und Lippenbeissen
Daumenlutschen
Bleistiftkauen und Fingernägelkauen

Die orale Parafunktion ohne natürliche Kaufunktion wie Zähneknirschen und Zähnepressen ist eine Begrifflichkeit für den unnatürlichen Gebrauch vom Kauapparat als Nebenfunktion, denn Parafunktionen finden vermehrt unter seelischer Anspannung statt und erfolgen meist als unbewusste Bewegungsabläufe im Kausystem. Gewohnheiten wie das unbewusste nächtliche Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus) als orale Parafunktionen und Abrasionen wirken sich normalerweise beim Mensch durch lang andauernde Verspannungen bestimmter Muskeln auf die Gesundheit aus, nicht jedoch normalerweise bei Kindern, wenn sie beim Einschleifen der Zähne Knirschen. Der Knirsch-Prozess kann als Parafunktion in jeder Altersstufe im Unterbewusstsein ablaufen, doch wenn Kinder knirschen sind dies keine schädlichen Nebenfunktionen mit traumatischer Wirkung, denn dies erfolgt meist völlig normal, um die Feinabstimmung beim Zusammenbiss zwischen der oberen und der unteren Zahnreihe zu erreichen. Kinder müssen die Milchzähne wie auch die Zähne beim Zahnwechsel im Wechselgebiss durch Knirschen einschleifen und "zurechtbeissen".
 
Das Zähneknirschen kann durch auslösende Faktoren beeinflusst werden wie:

Überstehende Zahnfüllungen
Probleme und Schwierigkeiten mit Implantaten (künstliche Zahnwurzeln) und dem Zahnersatz
Zentral induzierte muskuläre Hyperaktivitäten (Hypervigilanz)
Emotionaler Stress und Schmerzempfindlichkeit
Hormonelle Störungen oder Tinnitus

Da das Zähneknirschen und Zähnepressen aufgrund bestehender Zahnprobleme wie auch schlecht sitzender Zahnfüllungen, Zahnkronen, Zahnbrücken oder Zahnprothesen entstehen kann, sollte der Zahnarzt den Zahnersatz auf Mängel untersuchen.

Zahnarzt  /  Zahnärzte

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