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ZAHN / ZÄHNE

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Weisheitszähne

Weisheitszähne sind die achten Zähne von der Mitte an gezählt und sind die hintersten Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer.

Der Weisheitszahn wird als "Achter" bezeichnet und ist der achte Zahn von der Mitte an gezählt der zu den Molaren gehört. Vielfach weichen diese Zähne von den charakteristischen anatomischen Zahnformen ab, denn Weisheitszähne können drei oder auch fünf Höcker haben. Auch die Anzahl der Zahnwurzeln können bei Weisheitszähnen (Sapiens) im Kauapparat sehr unterschiedlich sein, so können sie miteinander verwachsen oder hakenförmig gebogen sein.

Weisheitszähne Neuner Zahn Achter Zähne

Viele Patienten müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, ob die Weisheitszähne entfernt werden sollen oder nicht denn sehen kann man die hintersten Zähne meist nicht.

Weisheitszahn

Der Weisheitszahn ist der hinterste Zahn im Oberkiefer und Unterkiefer und ist der achte von der Mitte aus gezählt.

Der Durchbruch vom Weisheitszahn erfolgt im Backenbereich als letzter Zahn von den Seitenzähnen, das sich dieser Zahn bei der Zahnentwicklung (Odontogenese) erst spät als letzter Zahn entwickelt. Der Weisheitszahn bricht bei vielen Menschen erst im Erwachsenenalter zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr oder gar nicht durch. Der Weisheitszahn ist der letzte Zahn in jedem Kieferquadrant und wird darum so bezeichnet, weil dieser erst zum Vorschein kommt, wenn man die "Weisheit" erlangt hat. Bei vielen Menschen kommt der Weisheitszahn nicht weil dieser nicht Angelegt ist oder "Stockt", weshalb der hinterste Zahn im Volksmund meist als Stockzahn genannt wird, der auch einen erschwerten Zahndurchbruch verursachen kann. Wenn kein Weisheitszahndurchbruch erfolgt, wurde der Weisheitszahn während der Gebissentwicklung nicht angelegt oder es besteht ein retinierter Weisheitszahn der operativ entfernt werden muss, was meist als Weisheitszahnentfernung bezeichnet wird, wie bei Weisheitszahnproblemen. Wenn die Weisheitszähne nicht innerhalb der Zahnreihe stehen, können diese eine Ursache für verschiedene Beschwerden und Erkrankungen sein.

Zahn "Achter" und "Neuner"

Weisheitszähne werden als "Achter" genannt, was eine Jargonbezeichnung für einen Weisheitszahn ist.

In wenigen Fällen sind hinter den Weisheitszähnen noch überzählige Weisheitszähne (Distomolaren) vorhanden die als "Neuner" genannt werden. Der Weisheitszahn dient im hinteren Teil des Gebisses für die letzte Zerkleinerung der Speisen, damit die Kost gut verdaubar ist.

Weisheitszahn kann nützlich sein

Bei vollständigem Durchbruch in korrekter Position ist der Weisheitszahn ein nützliches Kauelement.

Der Weisheitszahn kann bei vollständigem Durchbruch in korrekter Position im Alveolarfortsatz sehr nützlich sein, denn der Weisheitszahn ist wie der Backenzahn im hinteren Teil vom Gebiss ein nützliches Kauelement. Der Weisheitszahn kann nützlich sein und den Backenzahn ersetzen, wenn man diesen durch einen Unfall verliert. Am Weisheitszahn kann auch eine Zahnbrücke befestigt werden, wodurch der Weisheitszahn so nützlich sein kann, wenn dieser in korrekter Position steht und keine Probleme bietet. Beim Weisheitszahn entsteht vielfach ein verzögerter Zahnwachstumsprozess, so dass dieser Zahn sehr spät kommt, doch wichtig im Kausystem ist, dass der letzte Zahn ein ausreichendes Platzangebot im Alveolarbogen vom Kiefer hat. Menschen hatten im Laufe der Jahrtausende durch das "Weichkochen" immer weniger zu kauen, so dass sich die Kieferbreite in den Jahrhunderten zurückgebildet hat, die Grösse und Anzahl der Zähne sind aber gleich geblieben. Als Folge fehlt für die letzten Zähne in der Zahnreihe oft das Platzangebot, sodass der Weisheitszahn nicht durchbricht, was als vollständige Retention bezeichnet wird oder nur teilweise durchbricht (Teilretention).

Weisheitszähne als Teil vom Kauorgan

Unsere Zähne bilden einen Teil vom Kauorgan, indem sie für die Zerkleinerung der Nahrung zuständig sind, damit die Verdauung leichter erfolgen kann.

Unsere Zähne sind vor der Geburt in der Zahnanlage bereits angelegt und sorgen im täglichen Leben für die mechanische Zerkleinerung der Nahrung als Beiss und Kauwerkzeug, so auch der Weisheitszahn als nützliches Kauelement mit grosser Kaukraft beim Kauvorgang. Ohne vollständiges Gebiss mit den unterschiedlichen Zahnarten können viele Nahrungsmittel nicht richtig verwertet werden. Schneidezähne und Eckzähne bilden daher die Frontzähne, Vormahlzähne und Mahlzähne die Backenzähne. Eckzähne zählen wie die Schneidezähne zu den Frontzähnen und haben eine angespitzte Form die harte Nahrung abzubeissen. Vorbackenzähne zerstückeln die Nahrungsmittel grob, die acht Vormahlzähne zerkleinern es mit Unterstützung ihrer zweihöckrigen Zahnkrone. Im hinteren Teil des Gebisses liegen die Backenzähne (Molaren), die der letzten Zerkleinerung dienen, wie auch die Weisheitszähne, damit die Kost gut verdaubar ist.

Zahnarztpraxis, Zahnklinik

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