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ZAHN / ZÄHNE

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Entwicklung der Zähne

Die Zahnknospe ist eine Ansammlung von Zellen, aus denen sich ein Zahn entwickeln kann.

Die Entwicklung der Zähne ist ein komplexer Prozess, bei dem Zähne aus embryonalen Zellen entstehen, im Mund hervortreten und wachsen. Damit die Zähne beim Menschen eine gesunde orale Umgebung haben, entwickeln sich während der Embryogenese Zahnschmelz, Dentin, Wurzelzement sowie die Wurzelhaut (Periodontium), als Teil vom Zahnhalteapparat.

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Zahnentwicklung wird als Odontogenese bezeichnet.

Zahnentwicklung im Gebiss

Am Anfang unseres Lebens können wir noch niemandem die Zähne zeigen, angelegt sind sie aber bereits im Babymund, denn die Zahnentwicklung beginnt in der Gebärmutter mit der Entwicklung von Zahnknospen, die eine Grundlage für die Milchzähne sind.

Die Zahnanlage ist die Vorstufe vom Zahn mit Schmelzorgan bzw. Zahnglocke, Zahnpapille und dem Zahnsäckchen. Der Zahnschmelz wird im Ektoderm in einem besonderen Schmelzorgan von Adamantoblasten durch Biomineralisation gebildet. Die Entwicklung der Zähne beginnt in der späten Embryonalperiode. Weiterhin ist auch das Stadium bis zur Bildung der Zahnhartsubstanz, also Zahnkrone aus Schmelz und Dentin (Zahnbein) unter diesem Begriff zu verstehen. Die Zahnglocke wird nach aussen durch das äussere Schmelzepithel gegen das mesenchymale Zahnsäckchen abgegrenzt. Die innere Oberfläche der Zahnglocke wird durch das hochprismatische innere Schmelzepithel ausgekleidet, das der Zahnpapille aus dichtem Mesenchym zugewandt ist. Zwischen dem inneren und äusseren Schmelzepithel befindet sich die Schmelzpulpa. Dysodontie ist die Fehlbildung in der Zahnanlage bei der Vorstufe vom Zahn und eine angeborene Zahnfehlstellung, Kieferfehlstellung oder Bissfehlstellung wird als Dysgnathie bezeichnet. Ein röntgenologischer Nachweis der Zahnanlagen ist 1-2 Jahre vor dem Zahndurchbruch und bei Weisheitszähnen zwischen dem 8. und 9. Lebensjahr möglich. Bevor Milchzähne oder bleibende Zähne in die Mundhöhle durchbrechen, bilden die Zellen der Zahnpulpa, Dentin und Zahnschmelz, was ein sehr komplexer Prozess ist, der sehr empfindlich auf Störungen reagiert. Bei Menschen kann es im Gebiss zu Mineralisationsstörungen kommen, wenn Kalziummangel bei der werdenden Mutter, dem Säugling oder dem Kleinkind vorliegt, denn je weniger Kalzium und Fluor in den Schmelz eingebaut werden kann, desto geringer kann die Widerstandsfähigkeit vom späteren Zahn sein.

Mineralisation der Zähne im Gebiss

Die Zähne im Gebiss bestehen aus verschiedenen Mineralien, die während der Entwicklung der Zähne von bestimmten Zellen gebildet werden.

Der Prozess der Bildung von Mineralien beginnt im Mutterleib, wo der Härtungsprozess von Dentin (Zahnbein) und Zahnschmelz ca. in der 14. Schwangerschaftswoche beginnt und sich hauptsächlich im ersten Lebensjahr vollzieht, endet jedoch erst, wenn der letzte bleibende Zahn im Erwachsenengebiss durchgebrochen ist. Unter Mineralisation wird in der Zahnmedizin die Einlagerung von Mineralstoffen (Calciumphosphate) in die Zahnhartsubstanzen Zahnschmelz und Dentin verstanden, welche die Grundlage für gesunde Zähne ist. Der Mineralisationsprozess kann bei der die Bildung von Zahnschmelz durch Erkrankungen und Störungen beeinflusst werden, so gibt es die "Amelogenesis imperfecta" und die Dentinogenesis imperfecta als genetisch bedingte Erkrankungen. Entwicklungsbedingte Schmelzdefekte wie Hypoplasien und Hypomineralisationen sind nicht sehr ungewöhnlich und selten und kommen im Kindergebiss (Milchgebiss) wie auch im bleibenden Gebiss vor. Bei Hypomineralisation als entwicklungsbedingten Erkrankung der Zahnhartsubstanz werden zu wenige Mineralien eingelagert, was zu einem porösen Zahnhartgewebe führt, wenn die Einlagerung von anorganischen Substanzen nicht erfolgt, so Salze wie Hydroxylapatit, Phosphate und Fluoride in eine organische Matrix. Bei der Bildungsstörung von Zahnschmelz wird im Volksmund von Kreidezähnen gesprochen, wo einzelne oder alle Zähne davon betroffen sein können.

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