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ZAHN / ZÄHNE

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Grundsubstanz der Zähne

Die Grundsubstanz aus dem der Zahn aufgebaut ist, besteht aus Dentin (Zahnbein) als grösster Anteil vom Zahn, das die Zahnpulpa umschliesst.

Die ontogenetische Entwicklung vom Zahn entsteht bei der Gebissentwicklung aus der Zahnleiste als Zahnvorstufe mit Schmelzorgan (Zahnglocke), Zahnpapille und Zahnsäckchen, das ein erstes Stadium der Zahnanlage im Bereich vom späteren Zahnbogen im Oberkiefer und Unterkiefer ist. Die Zahnentwicklung (Odontogenese) beginnt mit dem Embryo aus embryonalen Zellen, woraus die Bildung der Zahnkrone mit den Zahnhartsubstanzen Zahnschmelz und Dentin erfolgt. Für eine gesunde orale Umgebung entwickeln sich bei menschlichen Zähnen während der Embryogenese die Grundsubstanz der Zähne, so Zahnschmelz, Dentin, Wurzelzement und Wurzelhaut (Periodontium). Vor der Geburt wird zuerst das Milchgebiss für die Milchzähne bis zur achten Woche vor der Geburt angelegt und die bleibenden Zähne bis zur zwanzigsten Woche, doch wenn während dieser Zeit die Entwicklung der Zähne nicht abspielt, erfolgt später kein Zahndurchbruch. Die Zellen aus denen sich der Zahn bildet, stammen aus dem Ektoderm vom ersten Kiemenbogen und dem Ektomesenchym der Neuralleiste. Die Zahnknospe ist bei der Zahnentwicklung das Stadium vor der Bildung vom Schmelzorgan als Zahnglocke. Die Zahnknospe die aus dem Zahnschmelzorgan, der Zahnpapille und dem Zahnfollikel besteht ist eine Ansammlung von Zellen, aus denen sich der Zahn bilden kann, denn die Zahnpapille enthält Zellen, die sich zu dentinbildenden Odontoblasten (Zahnbeinbildner) entwickeln.

Der menschliche Zahn besteht aus der im Mund sichtbaren Zahnkrone, dem etwas dünneren Zahnhals und der Zahnwurzel, die im Zahnfach des Kiefers steckt.

Grundsubstanz der Zähne Zahnaufbau Zahnbein

Die Grundsubstanz, aus der die Zähne aufgebaut sind, ist das Dentinbein, das eine faserig Grundmasse im Bereich der Zahnkrone und dem Zahnhals die von einem dünnen Überzug aus Zahnschmelz geschützt werden, einer porzellanartigen, glatten, halbdurchsichtigen Schicht von grosser Beständigkeit und Härte.

Zahnaufbau

Die Grundsubstanz der Zähne bei Menschen besteht aus der im Mund sichtbaren Zahnkrone und dem etwas dünneren Zahnhals sowie der Zahnwurzel, welche im Zahnfach vom Kiefer steckt.

Die Grundsubstanz, aus dem der  Aufbau vom Zahn erfolgt, ist das Zahnbein unter dem Zahnschmelz und bei der Zahnwurzel im Zahnbett der Wurzelzement. Die faserig verkalkte Grundmasse wird im Bereich der Zahnkrone und dem Zahnhals von einem sehr dünnen Überzug aus Zahnschmelz geschützt, denn unsere Zähne bestehen aus der härtesten Substanz des menschlichen Organismus. Die Zähne stehen im Normalfall lückenlos aneinandergereiht, wobei die Zahnreihe im Oberkiefer ein Halboval und die im Unterkiefer eine Parabel bildet. Beim Zahn können Zahnkrone, Zahnhals und die Zahnwurzel als nicht sichtbare Teil unterhalb vom Zahnfleischverlauf deutlich voneinander unterschieden werden.

Der Aufbau der Zähne besteht aus Zahnschichten

Betrachtet man den Aufbau der Zähne mikroskopisch, kann man feststellen, dass der Zahnaufbau aus mehreren Zahnschichten aufgebaut ist.

Der Zahnaufbau besteht aus drei Hartsubstanzschichten, so aus der Zahnschmelzschicht, der Dentinschicht (Zahnbein) und der Zementschicht, sowie aus den Weichgeweben Zahnmark (Pulpa) und Wurzelhaut. alle Zahnarten verfügen über eine harte Schale und einen ausgesprochen empfindsamen Kern, in dem die Zahnnerven und die Blutgefässe eingelagert sind. Das weiche Lager das sich im Zahninneren befindet ist das Zahnmark, welches meist als Zahnpulpa bezeichnet wird. Das Zahnmark ist bis auf eine kleine Öffnung wo die Gefässe zum Kieferknochen verlaufen, vom Dentin umgeben, das hart und elastisch ist. Im Gegensatz zum Zahnschmelz als Aussenpanzer vom Zahn, kann Dentin lebenslang nachgebildet werden.

Zahnschichtung

Der Zahnschmelz ist der sichtbare Teil der Zähne und kann, wenn er einmal geschädigt ist, nicht wieder ersetzt werden. Zahnschmelz ist eine porzellanartige, halbdurchsichtige Masse von ungewöhnlicher Härte, hat eine glatte Oberfläche und eine grosse Beständigkeit. Der Zahnschmelz ist beim Mensch die härteste Substanz die vor allem durch den Speichel und dessen Inhaltsstoffe sowie durch die Speichelfunktion mit den Speicheldrüsen und deren Speichelfluss beeinflusst wird. Das Zahnfleisch umschliesst den Zahn im unteren Teil, geschützt vom Schmelz und dem Wurzelzement, der nach innen mit dem Dentin und nach aussen durch Fasern mit der Wurzelhaut (Desmodont) verbunden ist. Der Zahn ist vom Zahnhals bis zur Wurzelspitze mit Wurzelzement eingekleidet und im Zahnfach (Alveole) als Knochenfach eingebettet. Das Zahnfach ist vom Kieferknochen umgeben, welcher vom Zahnfleisch (Gingiva) umschlossen ist. Die Zahnwurzel ist von Zahnzement umgeben, einer Substanz, die in ihrem Aufbau den Knochen ähnlich ist.

Im inneren vom Zahn befindet sich die mit gallertartigem Zahnmark (Pulpa) als ausgefüllte Zahnhöhle bzw. Zahnmarkhöhle die als Pulpahöhle bezeichnet wird. Von der Zahnhöhle aus gehen Wurzelkanäle, die an der Zahnwurzelspitze eine Öffnung besitzen. Blutgefässe, Lymphgefässe und Nerven treten an der Wurzelspitze ein und aus und versorgen so den Zahn, damit das Zahnnervengewebe nicht abstirbt, wo man im Volksmund von einem abgestorbenen Zahn oder einem toten Zahn spricht. Während der Zahnschmelz ohne Nerven ist, wird das Dentin von sehr feinen Nervenfortsätzen durchzogen und durch die Gefässe vom Zahnmark versorgt. Die Zahnwurzel ist mit der Innenfläche vom knöchernen Zahnfach (Alveole) durch die faserige Wurzelhaut verbunden. Das umgebende Zahnfleisch um den Zahnhals geht in die Mundschleimhaut über.

Zahnschmerzen

Zähne haben im Inneren empfindliche Nervenendigungen, die normalerweise durch das harte Zahnäussere geschützt werden. Wenn der harte Zahnschmelz, das Zahnäussere durch Verletzungen, Bakterien, Druck oder Chemikalien beschädigt wird, werden die Nervenfasern vom Zahnnerv gereizt, sodass die Empfindungen über den dreiteiligen Gesichtsnerv, den Nervus trigeminus, in das nahegelegene Gehirn weiterleitet werden und man bohrende, dumpfe, stechende oder klopfende Zahnschmerzen je nach Ursache verspürt.