Zahnnummern, Gebiss, Zahnschema, Zahnformel, Quadrant

Zahnschema

Zahnformel, Gebissformel für den Mensch

Zähne haben im Gebiss zur Einteilung eine Zahnnummer „Hausnummer in der Mundhöhle“ nach der Zahnformel bzw. Gebissformel.

Für die Methode einer genauen Zahnbezeichnung gibt das internationale Zahnschema (FDI), mit denen die Zähne in ihrer Position eindeutig benannt werden im Kiefer. Zur Vermeidung von Missverständnissen werden die Zähne in der Zahnheilkunde durch verschiedene Zahnschemata mit Zahnnummern, Zahnbezeichnung, Zahngruppen und Zahnbenennungen im Kiefer nach dem Ordnungsschema eindeutig bezeichnet, wobei das menschliche Gebiss in 4 Bereiche, die Quadranten, aufgeteilt wird. Das Zahnschema wird beim Zahnarzt zur Dokumentation und Darstellung vom Zahnstatus bei der Befunderhebung wie auch zur Behandlungsplanung (Heil- und Kostenplan) benutzt. Die Erfassung vom Gebisszustand beim Zahnarzt wird als Zahnstatus oder Parodontalstatus bezeichnet und ist der Befund vor einer Zahnbehandlung oder Zahnsanierung mit Zahnersatz. Die durch Zahnersatz ersetzten Zähne erhalten im zahnlosen Kieferbereich die gleiche Bezeichnung wie die Zähne im bleibenden Gebiss, wo die natürlichen Zähne stehen sollten.

Gebiss, Zahnformel, Gebissformel, Zahnschema

Ein Zahnschema ist für den Zahnarzt inkl. Zahntechnik eine gute Methode, einen Zahn in seiner Position im Kiefer und im Zahnbogen nach dem Ordnungsschema eindeutig zu benennen.

Zahnschema (Zahnschemata) für Menschen

Das Zahnschema ist eine System, jeden Zahn beim Mensch in seiner Position im Zahnbogen eindeutig zu benennen.

Beim FDI-Code-System wird jeder Zahn durch die Kombination von zwei Ziffern im Zahnschema bestimmt, dass die erste Ziffer den Quadranten im Zahnkiefer kennzeichnet und die zweite Ziffer verweist im jeweiligen Quadranten auf einen einzelnen Zahn. Durch den Quadranten kann der Zahnarzt den "Zahnbezirk als Leitzahl" Oberkiefer und Unterkiefer sowie die linke und rechte Seite voneinander unterscheiden, denn daraus ergeben sich in der Zahnformel bzw. Gebissformel vier Viertel, links oben, links unten, rechts oben und rechts unten. Der Zahnarzt benennt mit dem Zwei-Ziffern-Code eine klare Aussage wie z.B. „kariöse Läsion vier, eins“, womit der Quadrant 4 und der Schneidezahn 1 gemeint ist. Durch das FDI- Zahnschema werden mit dieser kurzen Aussage die Gebisshälfte und der Kiefer unten bezeichnet, denn die erste Ziffer kennzeichnet den Kiefer-Quadranten und die zweite Ziffer verweist auf den Zahn, zu dem dann Flächenbezeichnung und Lagebezeichnung hinzu kommt um den genauen Ort der Läsion am Zahn zu bezeichnen. In der Zahnmedizin ist Internationale hauptsächlich das FDI-Code-System als Zahnschema in Gebrauch, denn daneben wird im Vereinigten Königreich das Palmer-Zahnschema verwendet und in den USA das amerikanische Zahnschema. Beim amerikanischen Zahnschema entfallen Quadranten, da die Zähne 1 bis 32 im Uhrzeigersinn beginnend beim oberen rechten Weisheitszahn, durchnummeriert werden und beim unteren rechten Weisheitszahn enden. Als Zahnpatient erkennt man im amerikanischen Zahnschema-System die Zähne wie im Spiegel, dies im Gegensatz zum FDI-Zahnschema. Die Zahnschemata nach Zsigmondy und Haderup haben heute nur noch eine historische Bedeutung. Im französischen historischen Zahnschema wurde eine Kombination aus Buchstaben und römischen Ziffern verwendet und das lateinische Zahnschema besteht aus Anfangsbuchstaben der lateinischen Bezeichnung der Zähne. In der Veterinärmedizin wird für Tiere wie Hunden, Katzen und Pferden das Zahnschema nach Triadan angewandt, denn das FDI-Zahnschema für Menschen hatte Triadan an der Universität Bern für Tiere angelehnt.

Das Zahnschema ist ein System zur schriftlichen Darstellung vom Gebisszustand mit Symbolen zur Kennzeichnung von Zähnen mit Zahlen oder Buchstaben und wird auch als Gebissschema oder Gebissformel bezeichnet.

Zahnschema, Zahnnummer, Zahnformel, Gebiss

Das Zahnschema enthält zur Kennung immer zwei Ziffern, wobei es sich dabei  nicht um eine zweistellige Zahl handelt, denn es wird nur die Ziffer der Zahnnummer genannt und daraus keine Zahl gebildet, was bedeutet, dass es sich z.B. um eine „eins als Leitzahl und eine drei“ handelt und nicht um die Zahl „dreizehn“ (13).

Es gibt eine Zahnnummerierung im permanenten Gebiss und eine Zahnnummerierung im Milchzahngebiss (Zahnschema Milchgebiss). das auch als Temporäres Gebiss bezeichnet wird. Das Gebiss vom Erwachsenen hat 32 Zähne, sodass jeder Kiefer 16 Zähne enthält, die den unterschiedlichen Kaufunktionen angepasst sind. Bei den Milchzähnen gibt es 8 Schneidezähne, 4 Eckzähne und 8 Milchmolaren die später durch Prämolaren ersetzt werden. Das Kinderzahngebiss besteht also aus 20 Zähnen.

Zahnnummer im Gebiss beim Mensch

Die Bezeichnung der einzelnen Zähne mit der Zahnnummerierung hat System, denn das Gebiss ist immer aufgeteilt in 4 Quadranten und die Nummer vom Zahn ist basierend auf dem Zwei-Ziffern-System mit arabischen Zahlen beim internationalen Zahnschema.

Bei der Zahnnummer gibt die erste Zahl den Quadranten (als Bezirk / Leitzahl) an und die zweite Ziffer den jeweiligen Zahn. Das Zahnschema ist ein Gebissschema, ein System zur schriftlichen Darstellung des Gebisszustandes mit Symbolen zur Kennzeichnung von Zähnen mittels Zahlen oder Buchstaben.

Gebiss Oberkiefer

Der rechte Oberkieferquadrant (aus der Sicht vom Patient) erhält die 'Leitzahl' 1.

Oberkiefergebiss Gebiss Oberkiefer Zähne Kiefer 

Der linke Oberkieferquadrant (aus der Sicht vom Patient) erhält die 'Leitzahl' 2.

Gebiss Unterkiefer

Der linke Unterkieferquadrant (aus der Sicht vom Patient) erhält die 'Leitzahl' 3.

Gebiss Unterkiefer Zähne im Unterkiefer Leitzahl

Der rechte Unterkieferquadrant (aus der Sicht vom Patient) erhält die 'Leitzahl' 4.

Das Gebiss des Erwachsenen hat 32 Zähne.

Das Zahngebiss enthält zwei Kiefer an je 16 Zähne, die den unterschiedlichen Kaufunktionen vom Kauorgan angepasst sind.

Jeder Zahn im Gebiss muss im Laufe des Lebens ungeheuer viel leisten, denn man zerkleinert in dieser Zeit grosse Mengen von verschiedenen Nahrungsmitteln. Die Kräfte, denen ein Zahn standhalten muss, liegen zwischen 15 – 30 kg, im Extremfall bis zum Eigengewicht vom Mensch. Die Zähne bestehen aus den härtesten Substanzen vom menschlichen Organismus und dienen zum Abbeissen sowie Kauen der Nahrungsmittel, aber auch zur Lautbildung beim Sprechen. Die Zähne stehen im Normalfall lückenlos aneinandergereiht, wobei die Zahnreihe vom Oberkiefer ein Halboval, die vom Unterkiefer eine Parabel bildet. Beim einzelnen Zahn können drei Teile deutlich unterschieden werden, die Zahnkrone, Zahnhals und die Zahnwurzel.

Zahnimplantate

Auch beim ehemals erkrankten Zahn sind Zahnimplantate im ästhetischen Bereich möglich. Zähne werden als Bestandteil eines ästhetischen und harmonischen Gesichtsausdrucks empfunden. Gesunde und schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen und Sympathie aus. Die gewohnte Lebensqualität kann mit Hilfe von Implantaten, die mit dem Kieferknochen fest verwachsen hergestellt werden, denn Implantate mit künstlichen Zahnkronen als Zahnersatz kommen dem natürlichen Zahn am nächsten.