Zahnwurzel, Wurzelhaut, Periodontium, Zahnwurzelspitze

Zahnwurzel

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Zahnwurzeln

Als Zahnwurzel wird der unter dem Zahnfleischverlauf nicht sichtbare Teil vom Zahn bezeichnet, der im Zahnfach vom Kieferknochen durch "Gomphosis" mit Wurzelzement und Wurzelhaut verankert ist.

Die Zahnwurzel (Radix dentis) ist ein Teil vom Zahn, der im knöchernen Zahnfach (Alveole) im Alveolarfortsatz liegt und von Wurzelzement und den Sharpey-Fasern der Wurzelhaut fixiert wird. Unter Gomphosis wird in der Zahnmedizin die "Einkeilung" der Zahnwurzel in der Alveole vom Kieferknochen bzw. Alveolarknochen verstanden, das eine bindegewebige Knochenverbindung (unechtes Gelenk) ist. Die Fixierung der Zahnwurzeln im Knochen erfolgt durch die Gomphosis wie auch durch kollagene Bindegewebsfasern als Verankerung vom Zahn im Zahnfach und zusätzlich wird der Zahn fest mit einem leichten Wellenprofil durch das Zahnfleisch (Gingiva) als Übergang von der Zahnwurzel zum Zahnhals stabilisiert werden. Die Wurzelhaut ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Zahnwurzel und Kieferknochen, indem sie durch ihre elastischen Fasern dem Zahn in seinem Zahnfach eine gewisse Beweglichkeit gibt, und so den Druck auf den Zahn beim Beissen und Kauen abfedert.

Zahnwurzel Wurzelhaut Zahnwurzelhaut Wurzel

Das Bindegewebe als Kollagen-Faserbündeln (Collagen) um die Zahnwurzeln ist Teil vom Zahnhalteapparat und wird beim Zahnarzt vielfach als Periodontium oder Desmodont bezeichnet.

Zahnwurzeln unterhalb vom Zahnfleisch

Die nicht sichtbaren Zahnanteile, die im Kieferknochen in den Alveolen unterhalb vom Zahnfleisch durch zugfeste und kaum dehnbare kollagenen Fasern verankert sind, werden als Zahnwurzeln bezeichnet.

Die Zahnwurzel ist der unsichtbare Anteil eines Zahnes, der ihn über Faserzüge bzw. Parodontium mit dem knöchernen Zahnfach (Alveole) verbindet. Was vom Zahn gesehen werden kann, ist die natürliche Zahnkrone. Den Übergang zwischen Krone vom Zahn und Zahnwurzel bildet der Zahnhals. Die Zahnwurzel liegt unterhalb der Zahnkrone bzw. Zahnhals und gibt dem Zahn im Zahnfach des Kiefers seinen Halt. Die Zahnwurzel ist der nicht sichtbarer Teil des Zahnes der im Kieferknochen steckt und verjüngt sich normalerweise zur Wurzelspitze hin, ist also konisch.

Die Wurzel eines Zahnes hat einen Zahnnerv und ist ungefähr doppelt so lang wie die Zahnkrone.

Zahnwurzeln, Zahnfach, Alveole, Kieferknochen

Die Wurzel besteht aus dem Zahnbein (Dentin), der als Verankerungsteil im Kieferknochen verankert ist und mit Zahnzement überzogen ist.

Zahnwurzel im Kieferknochen

Die Zahnwurzel wird bei der Zahnentwicklung zuletzt gebildet und bewirkt durch ihr Wachstum den Durchbruch vom Zahn.

Die Zahnwurzelhaut bzw. Parodontalligament, oder Desmodont umgibt beim gesunden Zahn den gesamten Wurzelbereich. Die Zahnwurzel-Haut ist ein elastisches Gewebe und hat eine wichtige Funktion, indem sie kontinuierlich den Kaudruck beim Zubeissen abfedert. Die Zahnwurzel (Radix dentis) ist ein Abschnitt eines Zahns vom Kronensockel bis zur Wurzelspitze bzw. Zahnwurzelspitze. Die Zahnwurzel besteht aus Dentin und einem Zementmantel und dient der Verankerung von Zähnen in den Kiefern. Der Zahnzement ist ein knochenähnliches Gewebe und wird bei der Zahnwurzel als Wurzelzement bezeichnet, der von Zementoblasten gebildet wird. Der Wurzelzement überzieht die gesamte Zahnwurzel. Zahnzement dient als Anheftungsgrundlage für die Zahnwurzelhaut und ist auch zu reparativen Vorgängen fähig. Einwurzlig sind die Schneidezähne, Eckzähne und Prämolaren, zweiwurzlig die unteren Molaren und dreiwurzlig die obere Molaren. Die Anzahl der Wurzeln bei Weisheitszähnen ist sehr unterschiedlich und unregelmässig. Die Spitze der Zahnwurzel (Apex denitis) besitzt eine Öffnung, das Foramen apicale dentis und ist die Zutrittsöffnung für Nervenfasern (Zahnnerven) und Blutgefässen, dass gesamthaft als Zahnpulpa (Nervengewebe) bezeichnet wird. Blutgefässe und Nervenfasern versorgen den Zahn bzw. die Pulpahöhle. Die schmalen Ausläufer in die Zahnwurzel werden als Wurzelkanäle bezeichnet. 


Zahnwurzel und Wurzelhaut

Die Bindegewebsfasern der Zahnwurzel werden als Wurzelhaut bezeichnet und bestehen aus Kollagen-Faserbündeln (Sharpey-Fasern).

Die Bindegewebsfasern überbrücken den Spalt zwischen dem Zahnzement der Zahnwurzel und der Alveolarwand im Zahnfach.

Zahnwurzel Wurzelhaut Zahnwurzelhaut Wurzel

Die Zahnwurzelhaut (lat. Parodontalligament, bzw. Desmodont) umgibt beim gesunden Zahn den gesamten Wurzelbereich.

Die Wurzel ist der nicht sichtbare Teil des Zahnes, der im Zahnfach des Kieferknochens verankert ist. Die Zahnwurzel ist Teil des Zahnes, der mit Wurzelzement überzogen und in den Zahnfächern (Alveolen) verankert ist. Die Zahnwurzel-Haut ist ein elastisches Gewebe und hat eine wichtige Funktion, indem sie kontinuierlich den Kaudruck beim Zubeissen abfedert. Die Zahnwurzel kann einwurzelig, zweiwurzelig oder mehrwurzelig sein. Die Zahnwurzel (Radix dentis) ist ein Abschnitt eines Zahns vom Kronensockel bis zur Wurzelspitze bzw. Zahnwurzelspitze. Die Zahnwurzel besteht aus Dentin und einem Zementmantel und dient der Verankerung von Zähnen in den Kiefern. Der Zahnzement ist ein knochenähnliches Gewebe und überzieht die gesamte Zahnwurzel. Zahnzement dient als Anheftungsgrundlage für die Zahnwurzel-Haut und ist auch zu reparativen Vorgängen fähig. Einwurzlig sind Schneidezähne, Eckzähne und Prämolaren, zweiwurzlig untere Molaren. Dreiwurzlig sind obere Molaren. Die Anzahl der Wurzeln bei Weisheitszähnen ist unregelmässig. Radikulär bedeutet, um die Wurzel (Radix) herum und Radix relicta besagt einen Wurzelrest. Der Radix-Anker ist eine Schraubenförmige Verankerung einer Krone im Wurzelkanal. Die Künstliche Zahnwurzel ist ein Zahnimplantat für den festsitzenden Zahnersatz.

Zahnwurzel

Die Zahnwurzel ist der unsichtbare Teil eines Zahnes, der ihn über Faserzüge im Parodontium bzw. Zahnbett mit dem knöchernen Zahnfach verbindet.

Das, was man vom Zahn sieht, ist die natürliche Zahnkrone. Die Zahnwurzel ist der nicht sichtbarer Teil des Zahnes, steckt im Kieferknochen und, beinhaltet den ‚Nerv’. Wurzel aus Zahnbein (Dentin) bestehender und mit Zement überzogener „Verankerungsteil“ des Zahnes im Kieferknochen. Die Zahnwurzel wird bei der Zahnentwicklung zuletzt gebildet. Die Wurzel bewirkt durch ihr Wachstum den Durchbruch des Zahnes. Die Zahnwurzel ist im Zahnfach eingelagerter, spitz zulaufender Teil des Zahnes. Wurzel ist ein Teil des Zahnes, der mit Wurzelzement überzogen und in den Zahnfächern (Alveolen) verankert ist. Es gibt einwurzelige, zweiwurzelige oder auch mehrwurzelige Zähne. Wenn sich an der Zahnwurzel Eiter bildet, wird dies als Zahnfistel bezeichnet, was durch Infektionen verursacht wird. Ein Abszess wird durch Eiterbakterien, meist aus Staphylokokken und Streptokokken bestehend und ist eine Eiter-Ansammlung in einer nicht vorgeformten Körperhöhle.


Zahnwurzelhaut "Desmodont"

Als Wurzelhaut wird das Bindegewebe des Zahnhalteapparates bezeichnet, wo auch kleine Blutgefässe und Lymphgefässe verlaufen.

Desmodont Wurzelhaut Zahnwurzelhaut Zähne

Die Zahnwurzelhaut umgibt beim gesunden Zahn den gesamten Wurzelbereich und ist ein wichtiges Element zwischen Zahn und Kieferknochen, indem sie durch ihre Sharpeyschen-Fasern dem Zahn in seinem Zahnfach eine gewisse Beweglichkeit gibt. Durch die elastischen Fasern der Wurzelhaut wird der Druck, der beim Beissen auf die Zähne wirkt abgefedert. Die Wurzelhaut ist auch mit Blutgefässen und Nerven versehen.

Desmodont

Die Bindegewebsfasern bestehen aus Kollagen-Faserbündeln bzw. Sharpey-Fasern und überbrücken den kleinen Spalt zwischen dem Zahnzement der Zahnwurzel und der Wand vom Zahnfach, womit der Zahn durch die „Einkeilung“ (Gomphosis) im Zahnfach verankert und dadurch in geringem Masse auch beweglich ist, denn Zähne können sich bewegen, ein Leben lang. Die Fasern der Wurzelhaut sind optimal ausgerichtet, so dass alle auf den Zahn einwirkenden Kräfte auf den Knochen, in Zugkräfte umgewandelt werden. Die Fasern sind nicht dehnbar und strecken sie sich, um die Zugkräfte weiter zu leiten, aus ihrer gewellten Form heraus. Dadurch wird der Kieferknochen vor mechanischen Zerstörungen geschützt und gleichzeitig werden die Knochen bildende Zellen stimuliert, um einen Knochenabbau zu verhindern.

Wurzelhaut

Desmodont ist der Fachbegriff für Wurzelhaut bzw. Zahnwurzelhaut.

Periodontium befindet sich ein straffes kollagenes Bindegewebe, das den Zahn straff mit dem Alveolarknochen verbindet. Die Haut der Zahnwurzel "Wurzelhaut" besteht aus kollagene Fasern bzw. Kollagen-Faserbündeln (Collagen), die im Wurzelzement des Zahnes oder im Alveolarknochen inserieren und in der Mitte vom Desmodontalspalt miteinander verflochten sind Sharpey Fasern, wo sich Blutgefässe und Lymphgefässe sowie Nervenfasern eingebettet sind. Durch die Zahnwurzelhaut verlaufen die Sharpeyschen Fasern, die von den Alveolarknochen kommend in den Wurzelzement einstrahlen. Als Wurzelhaut bzw. Desmodont, Periodontium, periodontales oder parodontales Ligament und Alveolardentalmembran wird das Bindegewebe des Zahnhalteapparates bezeichnet. Den Hauptteil des periodontalen Volumens nehmen Kollagenfasern und Fibroblasten ein. Desmodont wird auch als Periodontalligament oder Parodontalligament bezeichnet. 


Periodontium (Bindegewebe)

Als Periodontium oder Wurzelhaut wird ein Teil vom Zahnhalteapparat bezeichnet der aus Bindegewebsfasern besteht, denn der Zahn ist im Kiefer federnd im knöchernen Zahnfach (Alveole) befestigt.

Mit Alveole wird das Zahnfach im Zahnbett bezeichnet, wo die Zahnwurzel durch die Wurzelhaut mit dem Wurzelzement und zusätzlich durch das Zahnfleisch gehalten und geschützt. Die Wurzelhaut wird als parodontales Ligament, Desmodont oder Periodontium bezeichnet, womit das Bindegewebe vom Zahnhalteapparat gemeint ist.

Bindegewebe Zahn Periodontium Spalt Zähne

Kollagenes Bindegewebe

Das Periodontium enthält straffes kollagenes Bindegewebe und verbindet den Zahn durch Sharpey-Fasern die zur Knochenhaut (Periost) bzw. Wurzelhaut gehören, straff mit dem Alveolarknochen (Alveolarfortsatz).

Der Alveolarknochen ist Bestandteil vom Zahnhalteapparat und wird mit der spezialisierten Struktur vom Kieferknochen auch als Alveolarfortsatz bezeichnet. Im Periodontium liegt ein Kapillarnetz, das als Flüssigkeitskissen den Kaudruck abfängt. Als Periodontium (Wurzelhaut bzw. Zahnwurzelhaut) wird das Bindegewebe des Zahnhalteapparates bezeichnet. Das Periodontium wird auch periodontales oder parodontales Ligament bzw. Parodontalligament, Desmodont oder Alveolardentalmembran genannt. Bindegewebsfasern bestehen aus Kollagen-Faserbündeln und überbrücken ein ca. 0,1 - 0,3 mm breiter Spaltraum (Periodontalspalt) zwischen Zahnwurzel und Alveolarknochen d.h. zwischen dem Zahnzement der Zahnwurzel und der Wand des Zahnfachs. Dadurch wird der Zahn in geringem Masse beweglich durch eine so genannte „Einkeilung“ (Gomphosis) im Zahnfach verankert, denn Zähne bewegen sich. Die Fasern der Wurzelhaut sind so ausgerichtet, dass alle auf den Zahn einwirkenden Kräfte in Zugkräfte umgewandelt werden. Kollagene Fasern und Fibroblasten nehmen den Hauptteil des periodontalen Volumens ein und im Periodontium liegt weiterhin ein Kapillarnetz, das als Flüssigkeitskissen den Kaudruck abfängt. Da diese Fasern nicht dehnbar sind, strecken sie sich aus ihrer gewellten Form heraus, um die Zugkräfte weiter zu leiten. Der Kieferknochen wird dadurch vor mechanischer Zerstörung geschützt und es werden Knochen bildende Zellen stimuliert, um den Knochenaufbau zu unterstützen. In der Wurzelhaut verlaufen auch kleine Blutgefässe und Lymphgefässe.

Periodontalspalt

Der Periodontalspalt ist der Raum zwischen Zahnwurzel und knöcherner Alveole, den die Wurzelhaut (Periodontium) ausfüllt. Es ist ein ca. 0,1 - 0,3 mm breiter Spaltraum (Periodontalspalt) zwischen Zahnwurzel und Alveolarknochen.


Zahnwurzel-Entzündung

Zahnschmerzen sind Warnsignale des Körpers, die anzeigen, wenn ein defekt bzw. Zahnwurzelentzündung besteht.

Zahnwurzel-Entzündung Entzündete Zahnwurzel 

Zahnschmerzen sind die Folge einer Reizung bestimmter schmerzempfindlicher Nervenenden, den so genannter Rezeptoren. Schmerzempfindungen einer entzündeten Zahnwurzel werden über diese freien Nervenendigungen vermittelt, denn Rezeptoren reagieren auch auf chemische Reize wie sie bei Zahnwurzelentzündungen vorkommen.

Entzündung der Zahnwurzel

Veränderungen durch Zahnkaries sind vielfach die Ursachen einer Zahnwurzelentzündung.

Eine Zahnwurzelentzündung entsteht vielfach, wenn Karies (Zahnfäule) von aussen durch den Zahnschmelz in das Zahnbein vordringt und die Nerven in der Wurzelhöhle reizen. Anfänglich reagiert der Zahn nur auf Kaltes, Warmes, Süsses oder Saures mit Schmerzen; mit der Zeit jedoch bleibt der Schmerz bestehen. Durch die Entzündung kann die Zahnwurzel zunehmend vereitern, sodass die Zahnschmerzen stärker werden. Kinn und Wange schwellen an, und die Zahnschmerzen können sich bis in den Ohrenbereich auswirken oder bis in den Augenbereich hochziehen. In der Zahnwurzelhöhle reizt die Entzündung die Nerven, sodass diese Zahnnerven absterben. Sofern die Bakterien bis zur Wurzelspitze gelangen, können sie den umgebenden Kieferknochen befallen und auflösen. Wenn Karies nicht rechtzeitig behandelt wird, können die Kariesbakterien den Zahn dauerhaft angreifen und sich schlussendlich auch in der Wurzelhöhle ausbreiten. Eine Entzündung der Zahnwurzel kann auch Verletzungen entstehen, die mehrere Jahre zurückliegt, so z.B. wenn ein Schlag auf den Kieferknochen stattgefunden hat, durch den der Zahnnerv langsam abstirbt. Entzündungen der Zahnwurzel können auch durch einen Sturz verursacht sein, bei dem die Zahnhartsubstanz abbricht und der Zahnnerv ungeschützt frei liegt.

Entzündete Zahnwurzel

Nach und nach entsteht eine Zahnwurzelentzündung.

Eine entzündete Zahnwurzel kann Auslöser von starken, pulsierenden Zahnschmerzen sein. Weitere typische Symptome bei einer entzündeten Zahnwurzel sind eine erhöhte Hitzeempfindlichkeit oder Kälteempfindlichkeit, Berührungsschmerzen oder auch Schwellungen im Kiefer. Häufigste Ursache für eine Zahnwurzel-Entzündung ist eine tiefe Karies. Auch feine Risse an der Zahnkrone oder Wurzel sowie eine Unfallverletzung oder anhaltende Fehlbelastung kann der Grund für eine Zahnwurzelentzündung sein. Bei der Wurzel-Entzündung dringen Bakterien unbemerkt ins Innere des Zahnes ein und lösen die Entzündung bei der Zahnwurzel aus. Um einen Zahn mit entzündeten Zahnwurzeln zu erhalten gibt es die Wurzelkanalbehandlung bzw. Zahnwurzelbehandlung. Das Ziel einer Zahnwurzel-Behandlung ist eine Reparatur der Zahnwurzel, der Zahnnerven und anschliessend das Anbringen einer hermetisch abdichtenden Wurzelfüllung.


Wurzelhautentzündung

Wenn die Wurzelhaut entzündet ist entstehen beim Aufbiss heftige Zahnschmerzen und das Gefühl, dass der Zahn „länger geworden“ sei.

Entzündung Zahnwurzel  Zahnschmerzen

Durch Zerrung der entzündeten Bindegewebsfasern entsteht bei der Wurzelhaut-Entzündung eine Berührungsempfindlichkeit und wenn dies chronisch wird, bildet sich ein Eiterherd an der Spitze der Zahnwurzel, was zu einem Zahngranulom bzw. Zahngeschwür führen kann.

Entzündung Zahnwurzel

Auf dem Bild sind menschliche Zähne mit Zahnwurzelentzündung bzw. Periodontitis das auch als Desmodontitis bezeichnet wird mit grosser Abreibung und Zahnverlust zu sehen.

Zahnwurzelhautentzündung, Periodontitis

Streng genommen gibt es keine eigentliche Zahnwurzelhaut, denn als solche wird die periostale Auskleidung der Alveole bezeichnet. Die Wurzelhaut ist ein Bindeglied zwischen Zahn und Kieferknochen, indem sie durch ihre Fasern dem Zahn im Zahnfach eine gewisse Beweglichkeit gibt, und so den Druck auf den Zahn abfedert. Die Wurzelhaut ist sehr stark mit Blutgefässen und Nerven versehen. Bei einer Wurzelhautentzündung (Zahnwurzelentzündung) kommt der Zahn ein wenig aus dem Zahnfach heraus.

Bei einer Wurzelhautentzündung wächst der Zahn ein wenig aus seinem Zahnfach heraus, denn er wird durch die Entzündung angehoben und wirkt länger.

Die häufigste Ursache der Wurzelhautentzündung ist die Erkrankung der Zahnpulpa. Der Zahn, dessen Wurzelhaut entzündet ist, ist im Gegensatze zu einem mit Pulpitis behafteten Zahn, wo der Zahnpatient den Schmerz nicht lokalisieren kann, leicht herauszufinden. Im Anfangsstadium spürt der Zahnpatient einen dumpfen Schmerz und das Gefühl von Schwere im Zahn und eine Schmerzhaftigkeit bei Druck in der Richtung der Wurzelachse sowie Spannung in den umgebenden Weichteilen. Die Wurzelhautentzündung ist eine schmerzhafte Erkrankung vom Zahn bzw. die Entzündung der Zahnwurzelhaut ist höchst schmerzhaft, da der betroffene Zahn aus dem Zahnfach heraus wächst oder durch Entzündungen heraus gehoben wird und dadurch ein Zusammenbeissen der Zähne schmerzhaft ist. Röntgenologisch ist bei der Wurzelhautentzündung eine Verbreiterung vom Parodontalspalt erkennbar. Die Wurzelhautentzündung (Desmodontitis / Periodontitis) kann eine akute oder chronische Entzündung der Bindegewebsfasern sein, an denen der Zahn in seinem Kieferfach elastisch aufgehängt ist. Ohne zahnärztliche Behandlung besteht bei der akuten Wurzelhautentzündung die Gefahr von Fistelbildung und Abszessbildung sowie einer Knochenmarkentzündung. Die chronische Wurzelhautentzündung führt zur Entwicklung von Zahngranulomen ist aber meist fast schmerzlos. Die Entstehung einer Entzündung der Wurzelhaut erfolgt durch Erkältung, als Begleiterscheinung von Allgemeinerkrankungen oder durch infektiöse Prozesse vom entzündeten Zahnmark (Zahnmarkentzündung) sowie aus Zahnfleischtaschen.


Zahnwurzelspitze

Mit Zahnwurzelspitze bezeichnet man die Wurzelspitze vom Zahn.

Eine Zahnwurzel (lat. Radix dentis) ist der Teil eines Zahnes unterhalb der Zahnkrone. Als Zahnwurzelspitze bezeichnet man den untersten Teil vom Zahn, der unter dem Zahnfleisch liegt. Die Zahnwurzelspitze liegt im Zahnfach des Kiefers und gibt dem Zahn seinen Halt. Den Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel bildet der Zahnhals. Die Zahnwurzel ist vom Wurzelzement bedeckt, der von Zementoblasten gebildet wird. Jeder Zahn steckt mit der Wurzel fest im Oberkieferknochen oder Unterkieferknochen. Durch die Zahnwurzel verläuft der Wurzelkanal indem Gefässe und Nerven vom Zahnmark (Pulpa) umgeben sind. Eine Zahnwurzel verjüngt sich zur Wurzelspitze hin und ist ca. doppelt so lang wie die Zahnkrone. Zähne haben unterschiedlich viele Wurzeln, je weiter aussen (distal) ein Zahn in der Zahnreihe steht, desto mehr Wurzeln hat er. Einzig der der erste obere Prämolar hat zwei Wurzeln und der zweite obere Prämolar nur eine Wurzel. Häufig sind Zahnwurzeln teilweise zusammengewachsen bzw. einwurzlige Zähne trennen sich zu zwei Zahnwurzelspitzen. In Zahnwurzel findet sich normal min. ein Wurzelkanal, Anomalien sind nicht ausgeschlossen und kommen in fast allen Variationen vor.


Zahnwurzelspitzenentzündung

Die Zahnwurzelentzündung kann entstehen, wenn Zahnkaries durch den Zahnschmelz zum Zahnbein vordringt und den Zahnnerven, die sich in der Wurzelhöhle befindet reizt und schädigt.

Die apikale Parodontitis ist eine Wurzelspitzenentzündung, eine Entzündung an der Wurzelspitze vom Zahn, das auch apikale Periodontitis oder apikale Ostitis bezeichnet wird. Wenn der Zahnnerv (Zahnpulpa) ohne starke Symptome abstirbt, greift die Entzündung auf den Bereich der Wurzelspitze über. Bei der Wurzelspitzenentzündung handelt es sich um eine Knochenentzündung (Ostitis) um die Wurzelspitze herum, denn bei der Wurzelspitzen-Entzündung hat die bakterielle Infektion der Pulpitis den Wurzelkanal bereits verlassen.

Entzündung Wurzelspitze

Die Entzündung der Zahnwurzelspitzengegend ist im Normalfall eine Folge der Entzündung der Zahnpulpa (Zahnmark), was man Zahnmarkentzündung bzw. in der Fachsprache Pulpitis  nennt.

Krankheitserreger breitet sich vom infizierten Zahnmark zur Zahnwurzelhaut aus und greifen in den umliegenden Knochen über bzw. und löst die Entzündliche Erkrankung  aus. Bei einer Pulpitis (Zahnmarkentzündung) bestehen meist starke Zahnschmerzen, wobei häufig Backenzähne betroffen sind. Bereits vor dem Ausbrechen der Entzündung kann eine Temperaturempfindlichkeit des Zahnes bestehen. Bei Ausdehnung der Entzündung kann ein Abszess entstehen, evt. mit Entwicklung eines entzündlichen Verbindungsganges (Fistel). Die Pulpitis schädigt die Zahnwurzel und den Zahnhalteapparat, so dass es zum Zahnverlust kommen kann. Infolge der Infektion entsteht in der Zahnpulpa und deren Umgebung eine Entzündung (Entzündungsherd), wodurch die Zahnwurzelspitzengegend druckempfindlich wird. Bei einer Entzündung der Zahnwurzelspitze wird eine Wurzelbehandlung bzw. eine Wurzelkanalbehandlung (Wurzelkanalfüllung) durchgeführt. In einigen Fällen ist sogar die Entfernung der Zahnwurzelspitze bzw. eine Wurzelspitzenresektion notwendig.

Zahnarztangst

Viele Zahnpatienten haben Angst beim Zahnarzt, Angst vor Spritzen oder Angst vor der Zahnbehandlung, meist aber nicht vom Zahnarzt sondern ein Angstgefühl vor der Zahnbehandlung und keine Zahnarztphobie. Eine Dentalphobie entsteht meist durch ein traumatisches Erlebnis bei Zahnarzt bzw. früher erlebtes im Mundorgan bei der Zahnbehandlung. Bei Zahnarztangst gibt es ein spezialisiertes Zahnärzte-Team in Zagreb für eine günstige Zahnbehandlung in Kroatien.