Zahngebiss, Milchgebiss, bleibendes Gebiss, Zähne, Abformung

Gebiss und Zähne

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Distomolaren sind überzählige Zähne

Eine Zahnüberzahl (Hyperdontie) kommt meist im Dauergebiss vor, wenn einer oder mehrere Zähne zu viel angelegt sind, was seltener ist als eine Nichtanlage von Zähnen.

Mit Retromolar als "Zweitglied" ist die Lagebezeichnung der Zahnüberzahl hinter dem normalen Backenzahngebiet gemeint und ist immer ein hinterer Backenzahn, der im Gebissschema beim Zahnarzt meist als Distomolar bezeichnet wird. Distomolaren als vierte oder fünfte Molaren kommen als Zuwachszähne im Oberkiefer häufiger vor als im Unterkiefer und sind als überzählige Zähne meist retinierte Zähne die wie die retinierte Weisheitszähne operativ Entfernt werden müssen. Der Distomolar ist ein überzähliger Backenzahn als eine Art Zahn-Überproduktion hinter dem Weisheitszahn gelegener überzähliger Zahn, der meistens im Oberkiefer anzutreffen ist.

Zusätzlich zu den normalen Weisheitszähnen als 8. Zahn gibt es Menschen die noch einen weiteren 9. Zahn und in sehr seltenen Fällen einen 10. Zahn im Gebiss besitzen, die als Distomolaren bezeichnet werden.

Distomolaren, Retromolar, Zahn,  Weisheitszahn

Distomolaren oder Retromolaren sind weitere Zähne im hinteren Kieferknochenbereich, meist im Oberkiefer nach den Weisheitszähnen.

Paramolaren im Gebiss

Paramolaren und Distomolaren werden gelegentlich auch Retromolaren genannt.

Als Paramolaren werden Backenzähne im Molarbereich bezeichnet, die zwischen den Molaren oder hinter den Weisheitszähnen entstehen. Der Paramolar als überzähliger Zahn ist vielfach verkümmert und kann auch mit einem Backenzahn verwachsen sein. Als Paramolaren werden überzählige Zähne bezeichnet, welche sich wangenwärts der regulären Backenzähne der Zahnleiste befinden und häufig mit dem eigentlichen Backenzahn verwachsen sind. Im Seitenzahngebiet ist eine natürliche Pflegen der Mundhöhle und Zähne durch den Speichel bei Paramolaren meist nicht gegeben wie auch das Zähneputzen mit Zahnpasta und Zahnbürste erschwert oder sogar unmöglich ist, so dass die Paramolaren als überzählige Zähne wegen dem Kariesrisiko vom Zahnarzt meist entfernt werden. Weisheitszähne nennt man auch "Achter", was eine Jargonbezeichnung für einen Weisheitszahn ist der von der Gebissformel abgeleitet wird. In einigen Fällen sind hinter den Weisheitszähnen noch überzählige Weisheitszähne (Distomolaren) als "Neuner" oder sogar "Zehner" vorhanden die sich genauso wie die normalen Weisheitszähne in die Mundhöhle schieben. Distomolaren liegen aber meist im Kieferknochen, sind teilweise verlagert und am Zahndurchbruch gehindert. Der Weisheitszahn dient im hinteren Teil vom Gebiss für die letzte Zerkleinerung der Speisen, damit die Kost gut verdaubar ist.

Retromolar

Der Retromolar ist immer hinter den Backenzähnen.

Retromolaren können durch den Platzmangel wie die Weisheitszähne die Frontzähne verschieben, was einen deutlichen Einfluss auf die gesamte Zahnreihe und die Zahnästhetik hat. Im Milchgebiss findet man nur selten im Fronzahnbereich bei den Schneidezähnen überzählige Zähne und im bleibenden Gebiss, meist bei einem Engstand der Zähne im Kieferbogen, seitliche Schneidezähne, Backenzähne und Weisheitszähne, wobei der Mesiodens als zusätzlicher Zahn sich meist bei den Schneidezähnen im Oberkiefer befindet.

Hyperdontie, eine Zahnüberzahl

Der Begriff Hyperdontie (Hyperodontie) bezeichnet einen Überschuss an Zähnen und Hypodontie eine Zahnunterzahl. Als unechten Hyperdontie bezeichnet der Zahnarzt, wenn der bleibende Zahn herauswächst ohne den entsprechenden Milchzahn herauszuschieben. Überzählige Zähne werden als eumorph bezeichnet, sofern sie der natürlichen Zahnform entsprechen, doch meist sind diese Zähne klein und rundlich. Zähne die eine atypische Zahnform aufweisen werden als dysmorphe Zähne bezeichnet, zu denen Paramolaren, Distomolaren und Mesiodentes gezählt werden. Wenn zu viele Zähne im Kiefer vorhanden sind, spricht der Zahnarzt von Mesiodens (Mesiodentes), wobei Mesiodentes meist eine Zapfenform aufweisen, die sich vielfach zwischen den Zahnwurzeln der oberen mittleren Schneidezähne befinden und retiniert sind. Der Mesiodens als Zahn hat eine Zapfenform und wird darum auch als Zapfenzahn oder je nach Zahnform als Kegelzahn, Griffelzahn oder Nasenzahn bezeichnet. 

Zahnerneuerung

Eine Zahnerneuerung durch Keramikinlays entspricht der natürlichen Zahnsubstanz am ehesten. Eine gute Keramikfüllung (Zahnfüllung) ist praktisch unsichtbar, biologisch neutral und genauso haltbar wie ein Goldinlay oder eine Krone. Dank der Klebetechniken kann gesunde Zahnhartsubstanz erhalten bleiben, denn nur das fehlende oder defekte Zahnmaterial muss ersetzt werden.