Gebissentwicklung, Zahndurchbruch, Milchzähne, Kinderzähne

Zähne der Kinder

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Zahndurchbruch im Milchgebiss & Erwachsenengebiss

Da der Kiefer im Kindergebiss zu klein ist, um grössere bleibende Zähne aufnehmen, bildet sich zunächst ein Milchgebiss mit 20 Milchzähnen.

Da bei Kleinkindern im noch kleinen Kieferknochen die vergleichsweise grösseren bleibenden Zähne keinen Platz hätten, entsteht beim Mensch zunächst ein Milchgebiss, wo pro Kiefer 2 mittlere Schneidezähne, 2 seitliche Schneidezähne, 2 erste Backenzähne, 2 Eckzähne und 2 hintere Backenzähne durchbrechen. Der Zahndurchbruch hängt mit dem Kieferwachstum und dem Zahnwachstum im Gebiss zusammen, was meist durch die Gene festgelegt ist. Die Entwicklung der Kieferbreite ist bereits beim Kind für eine normale Entwicklung der Zähne entscheidend, damit ein normaler Durchbruch der Zähne (Dentition) in der Zahnreihe erfolgen kann, doch gibt es Menschen die wegen der schmalen Kieferbreite das Gebiss mit den Milchzähnen in der Zahnbogenform behalten. Die Entwicklung der Kieferbreite als Kauorgan erfolgt normal durch die vergleichsweise grösseren und breiteren Zähne mit den längeren Zahnwurzeln. Das Milchgebiss wird mit dem grösser werden vom Mund und der wachsenden Kiefergrösse zum bleibende Gebiss, wo alle bleibenden Zähne mit der Zahnbreite im Zahnkiefer Platz finden sollten. Ein erschwerter Zahndurchbruch entsteht meist bei einem Zahnengstand, wo neu durchbrechende Zähne im Kieferbogen zu wenig Platz haben und leicht verdreht oder versetzt wachsen. Ein frühzeitiger oder verspäteter Zahndurchbruch (Dentitio tarda) ist bei Kindern normal wie auch bei Erwachsenen im Dauergebiss, wo der Durchbruch der Weisheitszähne als letzte Zähne im Kiefer sehr spät erfolgen kann.

Zähne im Unterkiefer brechen meist früher durch als die Zähne im Oberkiefer.

Zahndurchbruch Milchgebiss Reihenfolge Zähne

Beim Kind besteht der Oberkiefer wie auch der Unterkiefer aus vier Milch-Schneidezähne mit schaufelförmige Zahnform, zwei Milch-Eckzähne als Eckpfeiler und vier Milch-Backenzähne als Milchmolaren bzw. Milchmahlzähne, womit das Kindergebiss aus 20 Milchzähnen besteht.

Zahn-Durchbruchszeiten und Reihenfolge der Milchzähen:

4 mittlerer Schneidezähne ca. 06. bis 08. Monat
4 seitlicher Schneidezähne ca. 06. bis 12. Monat
4 erster Backenzähne ca. 12. bis 16. Monat
4 Eckzähne ca. 16. bis 20. Monat
4 zweiter Backenzähne ca. 20. bis 30. Monat

Vor der Geburt wird das Milchzahngebiss gebildet, das nach dem Zahndurchbruch (Dentition) insgesamt 20 Milchzähne umfasst, doch im Normalfall werden die Milchzähne später nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt.

Zahndurchbruch im Milchgebiss

Im Normalfall brechen die Kinderzähne vom Unterkiefer früher durch als die Zähne im Oberkiefer.

Sofern bleibende Zähne angelegt sind, gehen alle Milchzähne verloren und werden durch bleibend Zähne ersetzt, da durch die nachwachsenden bleibenden Zähne ein Druck erfolgt, wo dabei ein Abbau (Resorption) der Milchzahnwurzeln durch die Odontoklasten als "Dentinfresser" in der Wechselgebissperiode erfolgt. Der Abbauvorgang von Milchzahnwurzeln wird auch Odontoklasie bezeichnet, denn Odontoklasten können im Wechselgebiss beim Zahnwechsel vom Milchgebiss zum Dauergebiss eine natürliche Beseitigung der Zahnwurzeln von Milchzähnen bewirken. Ein normaler Ausstoss der Milchzähne ist wichtig, wo die Odontoklasie beim Abbauvorgang der Zahnwurzeln im Wechselgebiss eine wichtige Rolle spielt, damit ein grosser Teil der Milchzahnwurzeln resorbiert werden. Es kommt jedoch immer häufiger vor, dass bleibende Zähne nicht angelegt sind, so dass die Milchzähne im Gebiss bleiben. Dabei handelt es sich im Normalfall um den letzten Zahn einer Zahngruppe, so der zweite kleine Schneidezahn, der zweite kleine Backenzahn und der dritte grosse Backenzahn (Weisheitszahn). In seltenen Fällen kommt es besonders bei Menschen mit einem kleinen Kiefer vor, dass alle bleibenden Zähne nicht angelegt sind und die Milchzähne die Zahnfunktion beibehalten. Bei den bleibenden grossen Backenzähnen (Molaren) als Zuwachszähne gibt es keine Milchzahnvorgänger, doch auch dann besteht kein Gewähr, dass diese Zähne angelegt sind.

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