Gebissentwicklung, Zahndurchbruch, Milchzähne, Kinderzähne

Zähne der Kinder

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Zahnentwicklung beginnt mit der Zahnleiste

Die Zahnentwicklung beginnt für alle Zahnarten mit der Keimanlag zwischen der sechsten und achten Schwangerschaftswoche.

Am Anfang vom Leben kann das Baby meist noch niemandem die Zähne zeigen, auch wenn die Zähne im Babymund bereits angelegt sind, denn die Entwicklung der Zahnknospen beginnt in der Gebärmutter. Bei der Zahnentwicklung ist die Entwicklung der Zahnleiste für den späteren Zahnbogen (Alveolarbogen) das erste Stadium der Zahnanlage, wo die Entwicklung der Zähne in der späten Embryonalperiode beginnt, so ca. am 23. Tag die Anlage von Oberkiefer und Unterkiefer und am 25. Tag die Anlage der Zahnleiste. Die ontogenetische Entwicklung der Zähne ist ein komplexer Prozess, wo die Zahnentwicklung langsam vorangeht, denn Zähne entstehen aus embryonalen Zellen und wachsen nur langsam in die Mundhöhle. Bei der Zahnentwicklung geht die Verbindung vom odontogenen Epithel zum Mundhöhlenepithel langsam verloren, was als Zahnleiste bezeichnet wird, wo Milchzähne entstehen können. Die Milchzähne entwickeln sich in der generellen Zahnleiste und die bleibenden Zähne bzw. "Permanente Zähne" in der Zahnreihe als Ersatzzähne für die Milchzähne in der Ersatzzahnleiste.

Entwicklung vom Zahn aus der Zahnknospe

Die Zahnknospe wird auch als Schmelzorgan bezeichnet und ist aus ektodermaler Herkunft, denn die Zahnknospe entwickelt sich an ihrem Ende, und geht aus dem Schmelzorgan hervor.

Die Gebissentwicklung ist ein komplexer Prozess und beginnt in der späten Embryonalperiode. Bei der Zahnentwicklung geht die Verbindung vom odontogenen Epithel zum Mundhöhlenepithel (Zahnleiste) verloren, sodass die Milchzähne entstehen können. Die ontogenetische Entwicklung der Zähne als komplexer Prozess geht langsam voran, da die Zähne im Kiefer aus embryonalen Zellen entstehen. Die Zahnknospe wird in ihrem Inneren durch ein verdichtetes Mesenchym neuroektodermaler Herkunft (Embryonalentwicklung) umgeben und das Zahnmark bzw. die Pulpa bildet. Aus der Zahnknospe entsteht ein kappenförmiges Stadium, wo die Schmelzorganränder stärker wachsen als der mittlere Teil, so dass die Zahnglocke entsteht, welche eine Gestalt der späteren Zahnpulpa bzw. Zahnkrone hat. Das Mesenchym um die Zahnknospe herum kann sich verdichten und bildet das Zahnsäckchen, woraus das Zahnbett bzw. der Zahnhalteapparat und der Wurzelzement der Zahnwurzeln entstehen. Der Zahnhalteapparat bildet eine Einheit, zu dem Zahnfach (Alveole), Zahnzement (Cementum), Wurzelhaut (Periodontium / Desmodont) und das Zahnfleisch (Gingiva propria) gehören. Die Zahnpulpa (Zahnmark) in der "Pulpahöhle" ist von allen Seiten von Dentin (Zahnbein) umschlossen ist besteht aus Bindegewebe, Blutgefässen, Lymphgefässen und Nervenfasern. Der Zahnschmelz als Beschichtung vom Zahn wird in einem besonderen Schmelzorgan (Ektoderm) von Adamantoblasten durch Biomineralisation gebildet. Der Zahnhals stellt den vom Zahnfleisch umgebenen Teil vom Zahn zwischen Zahnwurzel und Zahnkrone dar. Der Zahnschmelz ist im Bereich vom Zahnhals sehr dünn, sodass das Dentinbein freiliegen kann, so dass der Zahnhals ungeschützt ist und damit Schmerzen am Zahnhals entstehen können.

Odontogenese ist die Zahnentwicklung von der ersten Anlage der Milchzähne bis zum Durchbruch der bleibenden Zähne.

Zahnentwicklung Odontogenese Zahnleiste Zahn

Die Entwicklung der Zähne ist ein komplexer Prozess, bei dem Zähne aus embryonalen Zellen entstehen und wachsen, so dass die Kinderzähne im Mund hervortreten.

Entwicklung der Zähne

Zur Zahnentwicklung (Odontogenese) gehören alle Vorgänge, die sich von der ersten Anlage der Milchzähne bis zum Zahndurchbruch der bleibenden Zähne im bleibenden Gebiss ereignen.

Zur Zahnentwicklung gehören die Entstehung der Zahnleiste, die Ausbildung der Zahnwurzel, die Entwicklung vom Zahnbett wie auch die Ausbildung vom Schmelzorgan und dessen weitere Entwicklung bis zur Ausbildung der Zahnkrone und damit der Durchbruch der Milchzähne. Zur Weiterentwicklung der Zähne gehören die Resorption der Milchzahnwurzel und damit der Verlust vom Milchzahn sowie der Durchbruch vom bleibenden Zahn. Die Entwicklung der Zähne ist ein komplexer Prozess. Damit Zähne eine gesunde orale Umgebung haben, müssen sich während der Embryogenese Zahnschmelz, Dentin, Wurzelzement und die Wurzelhaut (Periodontium) entwickeln. Die Zahnentwicklung der Milchzähne und auch der bleibenden Zähne, beginnt ca. 40 Tage nach der Befruchtung der weiblichen Eizelle. In der fünften bis achten Schwangerschaftswoche differenzieren sich die Zahnanlagen. Dabei wird unterschieden zwischen Zahnleiste, Knotenstadium, Kappenstadium und Glockenstadium. Die Entwicklung der Zähne beginnt also in der späten Embryonalperiode. Die Zahnanlage ist die Vorstufe des Zahnes mit Schmelzorgan (Zahnglocke), Zahnpapille und dem Zahnsäckchen. Es ist auch der Zeitpunkt bis zur Bildung der Zahnhartsubstanz (Zahnkrone aus Schmelz und Dentin) unter diesem Begriff zu verstehen. Die Zahnglocke wird nach aussen durch das äussere Schmelzepithel gegen das mesenchymale Zahnsäckchen abgegrenzt. Die innere Oberfläche der Zahnglocke wird durch das hochprismatische innere Schmelzepithel ausgekleidet, das der Zahnpapille aus dichtem Mesenchym zugewandt ist. Inmitten dem inneren und äusseren Schmelzepithel befindet sich die Schmelzpulpa.

Zahndurchbruch der Kinderzähne

Ein röntgenologischer Nachweis der Zahnanlagen ist 1-2 Jahre vor Zahndurchbruch (Dentition) und bei Weisheitszähnen zwischen dem 8. und 9. Lebensjahr möglich.

Der Zahndurchbruch entsteht hauptsächlich durch das ansteigen vom Wachstumsdruck, denn Zähne und Kiefer sind einem stetigen Wachstum unterworfen. Genaue Angaben über die Dentition sind nicht möglich, da die Richtwerte den Kieferveränderungen unterliegen.

Dentition der Milchzähne im Oberkiefer:
 7. bis 12. Monat: erster Schneidezahn
 9. bis 13. Monat: zweiter Schneidezahn
14. bis 19. Monat: erster Mahlzahn (Milchmolar) als Milchbackenzahn bzw. Milchmahlzahn
17. bis 22. Monat: Eckzahn
24. bis 33. Monat: zweiter Mahlzahn

Dentition der Milchzähne im Unterkiefer:
 6. bis 10. Monat: erster Schneidezahn
 7. bis 16  Monat: zweiter Schneidezahn
12. bis 18. Monat: erster Mahlzahn (Zahnnachfoger Prämolar "Vormahlzahn" im bleibenden Gebiss)
16. bis 23. Monat: Eckzahn
20. bis 31. Monat: zweiter Mahlzahn

Ein frühzeitiger oder auch ein verspäteter Zahndurchbruch ist immer möglich wie auch Zähe nicht hervortreten können oder zu viele Zähne in der Mundhöhle erscheinen. Es gibt Menschen, die Ihre Milchzähne Zeitlebens nicht verlieren, so dass bleibenden Zähne "Permanente Zähne" ausbleiben, die ihren Ursprung in der Ersatz-Zahnleiste haben. Im Zweifelsfall kann durch eine Röntgenuntersuchung ein verspäteter Zahndurchbruch von einer Nichtanlage der Zähne unterschieden werden. Bei der Anlage der dritten Backenzähne bzw. den Weisheitszähnen kann der Zahndurchbruch nicht festgelegt werden, denn der Durchbruch der Weisheitszähne ist sehr ungewiss, wo retinierte Weisheitszähne beim Mensch auch Entzündungen auslösen können. Von einem retinierten Zahn wird gesprochen, wenn sich ein Zahn im Kiefer befindet und nicht in die Mundhöhle durchbricht, was vielfach Weisheitszähne und Distomolaren betrifft. Bei der Zahnanlage können auch zusätzliche Backenzähne hinter den Weisheitszähnen vorhanden sein, die zu einem Engstand der Zähne führen, wenn im Kieferbogen für die Distomolaren (Retromolaren) zu wenig Platz vorhanden ist. Es gibt auch Entwicklungsstörungen vom Zahnhartgewebe d.h. angeborene Störungen wie die Zahnform oder die Anzahl und Grösse der Zähne sowie erworbene Veränderungen wie Verletzungen, Infektionskrankheiten, Rachitis oder genetischen Defekte bis zu einem völligen Fehlen vom Zahnschmelzüberzug. Als Dysodontie wird eine Fehlbildung in der Zahnanlage als Vorstufe bei der Zahnentwicklung bezeichnet und Dysgnathie ist eine angeborene Zahnfehlstellung, Kieferfehlstellung (Kieferanomalie) und Bissfehlstellung (Bissanomalien), was Zahnabweichung und Kieferabweichung sind.

Zahnarzt  /  Zahnärzte

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