Gebissentwicklung, Zahndurchbruch, Milchzähne, Kinderzähne

Zähne der Kinder

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Wechselgebiss

Als Wechselgebiss wird beim Zahnwechsel das Gebiss bezeichnet, wenn aus dem Milchgebiss ein neues Gebiss entsteht, das als bleibendes Gebiss oder Erwachsenengebiss bezeichnet wird.

Beim Zahnwechsel entstehen aus dem Milchgebiss (Kindergebiss) als temporäres Gebiss ein neues Gebiss, zuerst das Wechselgebiss das Milchzähne und bleibende Zähne beinhaltet und dann das Dauergebiss (Erwachsenengebiss) als permanentes Gebiss. Von einem Wechselgebiss spricht man, wenn die Milchzähne nur noch teilweise vorhanden sind und die bleibenden Zähne noch nicht vollständig sind bzw. während dem Zahnwechsel bzw. Übergang von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen. Ab dem Alter von ca. 6 Jahren werden die Milchzähne "Zahn um Zahn" durch neue bleibende Zähne ersetzt, denn das Gebiss verändert sich und wird breiter noch bevor der erste Milchzahn ausfällt. Beim Zahnwechsel bekommt normal jeder Milchzahn einen Zahnnachfolger, so dass vielfach auch von einem "Wechselbiss" gesprochen, wenn Milchzähne und bleibende Zähne gleichzeitig im Gebiss vorhanden sind. Die Wachstumsphase zwischen dem Milchgebiss und dem bleibenden Gebiss wird als Wechselgebiss bezeichnet, wo die Milchzähne durch die bleibenden Zähne aus dem Kiefer verdrängt und ersetzt werden. Mit dem Körperwachstum wächst der Kieferknochen, so dass beim Zahnwechsel während der Wechselgebissperiode vom Milchzahngebiss zum bleibenden Gebiss, das Verhältnis zwischen der Kiefergrösse und der Anzahl grösseren Zähne im Wechselgebiss ausgeglichen wird. Im menschlichen Gebiss werden die bleibenden Zähne als Ersatzzähne bezeichnet, wenn sie die Milchzähne ablösen. Wenn kein Milchzahn-Vorgänger im Milchgebiss vorhanden ist, wird der bleibende Backenzahn als Zuwachszahn bezeichnet.

Zahn Wechselgebiss Gebiss bleibenden Zähne

Eine gute Zahnpflege der Milchzähne mit fluoridhaltiger Zahnpasta ist wichtig, denn die Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne.

Zahnwechsel im Wechselgebiss

Das Gebiss welches die Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt, wird beim Zahnwechsel vom Milchgebiss zum Dauergebiss als Wechselgebiss bezeichnet.

Der Zahnwechsel beschreibt in der Zahnmedizin den Übergang zwischen dem Milchzahngebiss zum bleibenden Gebiss in der Reihenfolge der Dentition bzw. Durchbruch der Zähne. mit den Durchbruchszeiten. Im Wechselgebiss werden die Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt, wenn die bleibenden Zähne ab dem 6. Lebensjahr durchbrechen. Man unterscheidet, Zuwachszähne, die hinter den Milchzähnen durchbrechen und Ersatzzähne, die anstelle der Milchzähne erscheinen. Das Gebiss, in dem die Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt werden, nennt man Wechselgebiss. Unter dem Druck der nachwachsenden bleibenden Zähne erfolgt dabei ein Abbau (Resorption) der Milchzahnwurzeln. Die Odontoklasten können im Wechselgebiss die natürliche Beseitigung der Zahnwurzeln von Milchzähnen beim Zahnwechsel vom Milchgebiss zum Dauergebiss bewirken. Odontoklasten sind "Dentinfresser" und spielen beim Abbauvorgang der Milchzahnwurzeln eine wichtige Rolle im Wechselgebiss, da sie einen grossen Teil der Zahnwurzeln resorbieren, was auch als Odontoklasie bezeichnet wird.

Der Zahnwechsel erfolgt in Etappen

Erste Etappe beim Zahnwechsel

Der Zahndurchbruch beim Zahnwechsel erfolgt bei Kinderzähnen zwischen 5-9 Jahren in Etappen, so erscheint der Sechsjahrmolar und normal auch die mittleren Schneidezähne unten noch vor die oberen mittleren Schneidezähne folgen, wonach es eine kurze Pause gibt. Danach erscheinen die seitlichen Schneidezähne im Unterkiefer und nach einem Jahr die seitlichen Schneidezähne im Oberkiefer. Danach folgt beim Zahnwechsel eine Wechselpause vor die zweite Etappe erfolgt.

Zweite Etappe vom Zahnwechsel

Als erster Zahn erscheint in der zweiten Etappe der Prämolar im Oberkiefer, dann der Eckzahn und die Prämolaren im Unterkiefer vor die zweiten Prämolaren im Oberkiefer wie auch im Unterkiefer folgen. Als letzte Zähne wechseln in der Stützzone dann der obere Eckzahn und der zweiter Prämolar im Unterkiefer. Danach folgt der zweite Molar, der als 12-Jahesmolar bezeichnet wird. Mit zwölf bis vierzehn Jahren sind ohne die Weisheitszähne meist alle Zähne im bleibenden Gebiss vorhanden.

Dritte Etappe vom Zahndurchbruch

Bei der dritten Etappe erfolgt der Zahndurchbruch vom dritten Molar wenn das Wachstum vom Kieferknochen abgeschlossen ist. Als dritter Molar wird der Weisheitszahn (Stockzahn) bezeichnet, der  normal ab dem 18. Jahr erscheint,

Frühes Wechselgebiss:

Als erster Zahnwechsel beginnt es mit dem Zahndurchbruch der Sechsjahrmolaren hinter den zweiten Milchmolaren.

Die Milchzahnperiode unterscheidet man von der Wechselgebissperiode und dem bleibendem Gebiss, wo beim Zahnwechsel der Wechsel zwischen den Schneidezähnen und den Seitenzähnen als Wechselpause beschrieben wird. Der erste Zahnwechsel im Milchgebiss endet erst mit dem vollständigen Durchbruch der oberen seitlichen Schneidezähne. Die unteren Schneidezähne brechen im Normalfall vor den oberen Schneidezähnen durch und die mittleren Zähne vor den seitlichen Schneidezähnen.

Spätes Wechselgebiss:

Die Zähne der Stützzone wechseln zwischen dem neunten und zwölften Lebensjahr und in einer zweiten Phase werden die Milcheckzähne und Milchmahlzähne als Milchmolaren durch die Nachfolgerzähne ersetzt.

Das bleibende Gebiss

Der Durchbruch der bleibenden Zähne verläuft in zwei Phasen.

In der ersten Phase zwischen dem 6. und 9. Lebensjahr brechen zunächst die ersten bleibenden Molaren hinter der Milchzahnreihe durch. Anschliessend kommt es zum Wechsel der mittleren und seitlichen Schneidezähne. In der zweiten Phase zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr brechen die Eckzähne und Prämolaren als Vormahlzähne durch, wobei der 1. Prämolar meist früher als der Eckzahn erscheint. Zuletzt bricht der 2. bleibende Molar im Zahngebiss durch. Der 3. Molar wird als Weisheitszahn bezeichnet und bricht erst ab dem 16. Lebensjahr durch. Häufig besteht für diese Molaren (Stockzähne) jedoch ein Platzmangel, womit der Zahndurchbruch hindert wird.

Zahnarztangst

Viele Zahnpatienten haben Angst beim Zahnarzt, Angst vor Spritzen oder Angst vor der Zahnbehandlung, meist aber nicht vom Zahnarzt sondern ein Angstgefühl vor der Zahnbehandlung und keine Zahnarztphobie. Eine Dentalphobie entsteht meist durch ein traumatisches Erlebnis bei Zahnarzt bzw. früher erlebtes im Mundorgan bei der Zahnbehandlung. Bei Zahnarztangst gibt es ein spezialisiertes Zahnärzte-Team in Zagreb für eine günstige Zahnbehandlung in Kroatien.