Zahnersatz: Kronen, Zahnimplantate, Brücken, Prothesen

ZAHNERSATZ

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Zahnlücken-Ersatz

Der beste Zahnlücken-Ersatz beim Mensch ist ein Einzelzahn-Implantat (Einzelimplantat) als Zahnwurzelersatz mit einer Implantatkrone.

Das Implantat als Einzelzahnersatz übernimmt als künstliche Zahnwurzel die Funktion der natürlichen Zahnwurzel und leitet die Kaukräfte als natürliche Belastung in den Kieferknochen ein, so dass der Knochen (Osteo) durchblutet wird und vital bleibt. Ein durch einen Zahnunfall oder Zahnkaries als Zahnerkrankung durch Kariesbakterien wie auch durch eine Parodontalerkrankung verlorengegangenen Zahn kann durch ein einzelnes Implantat mit Krone als Zahnersatz ersetzt werden und ist aus ästhetischer und zahnmedizinischer Sicht im Erwachsenengebiss (Dauergebiss) die optimalste Lösung, nicht aber im Milchgebiss, da Implantate nur in einem ausgewachsenen Kieferknochen eingesetzt werden dürfen. Wenn ein Milchzahn im Milchzahngebiss frühzeitig verloren gehen, ist ein Milchzahnersatz (Miniprothese) als Platzhalter möglich, damit der bleibende Zahn später genug Platz zum Wachsen hat. Da Milchzähne als erste Zähne beim Kind weicher sind als die bleibenden Zähne im bleibenden Gebiss, ist es bei den Kinderzähnen besonders wichtig, dass der Milch-Zahnersatz optisch unauffällig und zahnschonend an den Nachbarzähnen verankert wird. Wenn das Knochenwachstum bei jungen Zahnpatienten noch nicht abgeschlossen ist, kommt vielfach eine Marylandbrücke für das Schliessen einer Zahnlücke zum Einsatz, die auch als Adhäsivbrücke oder Klebebrücke bekannt ist.

Unfall Zahnverlust Zahnersatz für Zahnlücke  

Eine Zahnlücke ist ästhetisch unschön anzusehen und kann die Kaufunktion und Sprechfunktion (Phonetik) beeinträchtigen, doch mit einem Zahnimplantat als Ersatz für die Zahnwurzel mit der Krone als Zahnersatz kann die natürliche Schönheit und Kaufunktion wiedererlangt werden..

Zahnersatz für Zahnlücken im Dauergebiss beim Mensch

Im Milchgebiss und bleibenden Gebiss kann die Kaufunktion durch eine Zahnlücke beeinträchtigt sein.

Das Zahnimplantat ist meist ein Schraubenimplantat aus Titan oder Zirkon (Zirkonoxid), das nach der Implantatplanung durch einen chirurgischen Eingriff unter lokaler Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort als Zahnwurzelersatz mit gleicher Funktion wie eine natürliche Zahnwurzel dient. Auf diesem Kieferimplantat als künstlicher Implantatpfeiler wird nach der Einheilphase ein Zahnersatz befestigt, so je nach Implantatsystem eine Krone wie auch eine Implantatbrücke oder eine Implantatprothese als Implantatgetragene Prothese. Der Begriff Kieferimplantat ist nicht ganz richtig, denn Kieferchirurgen benutzen Kieferimplantat auch, wenn ein kompletter Unterkiefer eingesetzt wird, der aus dem 3-D-Drucker hergestellt wird. Beim Einzelzahnersatz hat eine Implantatlösung der Vorteil, dass keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden müssen, was die Langzeitprognose dieser Zähne erheblich verbessert. Nach der Einheilphase wird im Zahnlabor der passende Zahnersatz gefertigt und auf dem Implantat befestigt (künstliche Zahnkrone oder Zahnbrücke). Bei den meisten Kieferimplantaten muss Einheilzeit von ca. 4 Mt. im Kieferknochen abgewartet werden, vor der eigentliche Zahnersatz für Zahnimplantate aufgebracht werden kann. Mit der Implantattechnik lässt sich ein einzelner Zahn ersetzen, eine verkürzte Zahnreihe in der Zahnbogenform (Alveolarbogen) ergänzen oder ein zahnloser Kiefer versorgen. Wird ein Zahnersatz auf Implantaten und natürlichen Zähnen aufgebracht, spricht der Zahnarzt von einer Kombinationsprothetik bzw. Kombinationsbrücke, Hybridbrücke (Hybridprothese) oder Verbundbrücke. Implantatgestützte Brücken oder Prothesen als Zahnersatz fühlen sich wie die eigenen Zähne an und gewährleisten in der Regel eine sehr gute Kaufunktion. Im Falle einer Zahnprothese kann auf dem Implantat ein Halteelement angebracht werden, auf dem z. B. Druckknopfsystem eine Druckknopfprothese einrasten kann. Die Vorteile der Zahnimplantate gegenüber herkömmlichem Zahnersatz sind gross, doch das Einsetzen von Implantaten ist nicht zu unterschätzen und sollte nur durch ausgesprochene Fachzahnärzte erfolgen.

Kieferknochenschwund durch Zahnlücke

Durch die Zahnlücke kann ein Kieferknochenschwund bzw. eine Rückbildung vom Kieferknochen erfolgen.

Bei Zahnverlust bildet sich durch die Zahnlücke bei fehlender Belastung (wie bei Muskeln) der Kieferknochen zurück (Kieferknochenrückgang). Durch den Einsatz von einem Implantat als Zahnwurzelersatz kann diese Knochenrückbildung vielfach verhindert werden. Der Rückgang des Kieferknochens erfolgt ähnlich wie beim Bein im Gips, wenn die Muskeln nicht gebraucht werden erfolgt ein Muskelschwund und so ähnlich kann auch ein Kieferknochenschwund erfolgen, denn der Kieferknochen verhält sich gleich, wenn dieser nicht mehr gebraucht wird. Zähne sorgen für eine Belastung vom Kieferknochen und übertragen die Kaukräfte auf den umgebenden Knochen, so dass dessen natürlichen Stoffwechsel angeregt wird. Im Gegensatz zu Zahnprothesen wie die Klammerprothese oder auch Zahnbrücken belasten Zahnimplantate den Kieferknochen ganz natürlich und geben dem Zahnersatz einen guten Halt, da Überbelastungen der Nachbarzähne durch Implantate vermieden werden können. Nach der Implantologie erfolgt die Abheilung, sodass der eigentliche Zahnersatz aufgeschraubt werden kann. Mit diesem Zahnersatz verfügt der Zahnpatient über künstliche Zahnwurzeln bzw. künstliche Zähne. Zahnimplantate mit Zahnersatz sitzen fest, man spürt die Implantate nicht, denn sie fühlen sich an wie eigene Zähne, so dass man alles essen und verzehren kann. Auch beim Sprechen und Lachen kann nichts verrutschen oder herausfallen. Festsitzende Ersatzzähne fühlen sich an wie die eigenen Zähne und niemand sieht, dass man sie auf Implantaten trägt.

Zahnfehlstellung / Kieferfehlstellung

Als Zahnfehlstellung bezeichnet der Zahnarzt, wenn die Zähne nicht richtig zueinander stehen. Kieferfehlstellungen sind häufig erblich bedingt. Wenn eine Kieferfehlstellung vorliegt, so entwickelt sich häufig eine Zahnstellung, die diesen skelettalen Fehler zum Teil ausgleicht, was der Kieferorthopäde mit einer festsitzenden Apparatur ausgleicht. Eine Fehlstellung vom Oberkiefer bedeutet, dass der Oberkiefer zu weit nach vorne ragt oder zu weit hinten liegt.