Zahnkrone: Natürliche Krone, künstliche Krone, Stiftkrone

Zahnkrone

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Anatomische Kronen

Ein gesunder Zahn besteht aus einer anatomischen Zahnkrone und aus einer oder mehreren Zahnwurzeln.

Als anatomische Krone wird die auf dem natürlichen Zahn befindliche Krone bezeichnet, die in einem gesunden Gebiss mit Zahnschmelz bedeckt ist und Sichtbar in der Mundhöhle zu sehen ist. Als Anatomie wird die Lehre und Wissenschaft bezeichnet, die sich mit dem Aufbau und Zustand vom Körper mit seinen Geweben und Organe befasst. Beim menschlichen Körper dient die Anatomie auch zur Beschreibung der Position und dem Verlauf einzelner Strukturen als Lagebezeichnung und Richtungsbezeichnung. Damit sich der Zahnarzt der Mundhöhle genau orientieren kann, gibt es verschiedene Lagebezeichnungen, Richtungsbezeichnungen und Flächenbezeichnungen bei den Zähnen, die in einem Zahnschema eingezeichnet werden. Nach der Zerstörung der natürlichen Zahnkrone kann bei der Zahnrestauration bzw. Zahnkronen-Restauration (Zahnreparatur) bei einem beschliffenen Zahnstumpf eine künstliche Krone auf einem Schneidezahn, Eckzahn, Molar oder Prämolar als Zahnersatz aufgesetzt werden, um deren Zahnfunktion aufrecht zu erhalten.

Anatomische Zahnkrone Schmelz bedeckter Teil 

Die Zahnkrone wird in der Zahnmedizin meist nur als Krone bezeichnet.

Krone in der Zahnmedizin

Als Krone ist in der Zahnmedizin eine natürliche Zahnkrone gemeint, die aus dem Zahnfleisch in die Mundhöhle ragt.

Der von Zahnschmelz bedeckte Anteil vom Zahn wird als anatomische Krone bezeichnet. Die Zahnkrone wird aus anatomischer Sicht den vom Schmelz bedeckten Teil vom Zahn bezeichnet, aus klinischer Sicht den im Mund sichtbaren Teil. Beim Übergangsbereich von der Zahnkrone zur Zahnwurzel bedeckt ein mineralisiertes Bindegewebe, der Zahnzement die Oberfläche der Zahnwurzel. Der Zahnzement enthält keine Nerven und Gefässe und gehört anatomisch nicht direkt zum Zahn sondern zum Zahnhalteapparat. Als anatomischer Apex wird die Wurzelspitze der Zahnwurzel von einem Zahn in der Zahnreihe bezeichnet.

Anatomischer Zahnäquator

Der grösste Umfang von einem Zahn wird im Bereich der Zahnkrone als anatomischer Zahnäquator bezeichnet, der sich nach der Zahnform richtet.

Der anatomische Zahnäquator auf der Zahnkrone weisst die stärkste Vorwölbung der Seitenflächen vom Zahn auf, wo der grösste Umfang vom Zahn als gedachte Linie markiert wird. Bei den Molaren im Unterkiefer befindet sich der anatomische Zahnäquator ca. 2 mm oberhalb vom Zahnfleischsaum und bei den Molaren im Oberkiefer ca. 2 mm unterhalb vom Zahnfleischrand bzw. Zahnfleischverlauf. Approximal berührt der anatomische Zahnäquator als Kontaktpunkt die Nachbarzähne nur punktartig. Der anatomische Zahnäquator wird bezogen auf die Zahnlängsachse als der grösste Umfang einer Zahnkrone, den man unterscheidet vom prothetischen Zahnäquator, dass der grösste Umfang einer Zahnkrone bei Einschubrichtung einer Teilprothese ist. Bei der Bestimmung vom prothetischen Zahnäquator werden die Zähne vermessen mit einem Parallelometer, damit der Zahnäquator angezeichnet werden kann, denn eine Prothese kann den nötigen Halt nur im Infrabereich der Zähne finden. Unterhalb vom Zahnäquator wird der Bereich als Infrawölbung und oberhalb vom Zahnäquator als Suprawölbung bezeichnet. Der prothetische Zahnäquator kann bei der Kippung vom Zahn vom anatomischen Zahnäquator stark abweichen, was beim Bestimmen einer gemeinsamen Einschubrichtung für die Halteelemente bei der Zahnersatz-Prothetik einer Teilprothese sehr wichtig sein kann.

Krone vom Zahn

Als Krone wird der Anteil des Zahnes bezeichnet, der aus dem Zahnfleisch herausragt und mit Zahnschmelz bedeckt ist.

Unter Zahnkrone wird aber auch die künstliche Krone verstanden, die bei einer Zerstörung des natürlichen Zahns notwendig wird. Eine künstliche Zahnkrone wird notwendig, wenn ein Zahn durch Karies, Abrasion oder anderen Gründen stark beschädigt ist, sodass ein Aufbau mit Füllung oder Veneer nicht mehr möglich ist. Die Zahnkrone kann aus einer hochwertigen Goldlegierung, einer goldreduzierten Legierung, Titan oder einer Nichtedelmetalllegierung (NEM) gefertigt werden. Mit einer künstlichen Überkronung kann Form und Funktion des betroffenen Zahns langfristig wieder hergestellt und vor Karies geschützt werden. Bei Verlust von einem Zahn bzw. Zahnverlust kann der Zahnarzt benachbarte Zähne überkronen, als Verankerung für einen Zahnersatz. Auch Zahnimplantate brauchen zum Aufbau eine künstliche Zahnkrone.

Zahnkrone

Die Zahnkrone verdankt den Namen den Höckern am Zahnrand, denn diese haben eine Ähnlichkeit mit den Zacken einer Königskrone.

Unter Krone versteht man aber vielfach die Überkronung zum Schutz von einem beschädigten Zahn. Die Krone kann aus reinem Metall, aus Metall mit Keramiküberzug oder Kunststoffüberzug bzw. auch aus reiner Keramik gefertigt werden. Die "Über-Krone" bzw. "Überkronung" ist eine bewährte Methode mit sehr langer Haltbarkeit. Der beschädigte Restzahn muss rundherum abgeschliffen werden, sodass die Krone mit Zement auf den Zahnstumpf befestigt oder mit Klebstoff geklebt werden kann. Die Krone dient auch als Befestigung bei einer Zahnbrücke. Zahnkronen aus Kunststoff, Keramik oder Verblendmaterial sind besonders ästhetisch, da sie so gut an das übrige Gebiss angepasst werden können, dass kaum ein Unterschied zwischen künstlichen Kronen und natürlichen Zahnkronen besteht.

Künstliche Backenzähne nennt man "Anatomische Backenzähne", die eine anatomisch geformte Kaufläche mit deutlich ausgeprägten Höckern haben.

Das menschliche Gebiss setzt sich aus unterschiedlichen Zahnarten bzw. Zahntypen zusammen, deren jeweilige anatomische Eigenarten besonders bezüglich Zahnform, Wurzellänge und Anzahl Zahnwurzeln verschieden sind.

Schneidezähne

Die Schneidezähne haben eine meisselförmige Zahnkrone und haben meist nur eine Zahnwurzel.

Eckzähne

Die Eckzähne haben eine dreikantige Schneidekrone und lange Zahnwurzeln.

Prämolaren

Prämolaren sind vordere Mahlzähne mit zweihöckriger Zahnkrone, die meist eine Zahnwurzel besitzen.

Molaren

Als Molaren werden die grossen Backenzähne mit vierhöckriger bis fünfhöckriger Zahnkrone bezeichnet.

Die Molaren vom Unterkiefer haben meist zwei Zahnwurzeln und die Molaren im Oberkiefer besitzen meist drei Zahnwurzeln, die ca. doppelt so lang sind wie die Zahnkrone.

Dentallaser Zahnarzt-Laser

Der Dentallaser (Zahnarzt-Laser) ist ein Laser, der beim Zahnarzt bei der Zahnbehandlung eingesetzt wird und für unterschiedliche Verfahren eingesetzt wird, so bei der Laserbehandlung von Karies. Bei der Wurzelbehandlung bzw. Behandlung im Inneren vom Zahn bei Entzündungen vom Zahnmark, stellt der Zahnarzt-Laser eine der gängigen Behandlung dar, Bakterien werden abgetötet und Entzündungsherde bekämpft. Beim Dental-Laser handelt es sich bei Zahnbehandlungen um gebündeltes, energiereiches Licht, denn der Laser setzt einen hoch gebündelten energiereichen Lichtstrahl in Impulsen frei.