Zahnkrone: Natürliche Krone, künstliche Krone, Stiftkrone

Zahnkrone

Beitragsseiten

Klinische Zahnkrone beim Mensch

Die natürlichen Zahnkronen sind die oberen Anteile der Zähne, die aus dem Zahnfleisch herausragen und werden als klinische Zahnkronen bezeichnet.

Der sichtbare Teil von einem Zahn der das Zahnfleisch überragt wird als klinische Krone bezeichnet und ist der Zahnanteil, der in die Mundhöhle ragt, auch wenn es eine künstliche Krone ist. Die klinische Krone kann bei einer Restauration durch Anfertigung einer längeren zahnmedizinischen Krone verlängert werden bzw. die Klinische Krone kann kürzer oder länger als die anatomische Krone sein. Die zahnmedizinische Krone als "Kappe" in Form von einer natürlichen Zahnkrone wird über den Zahn gestülpt und bedeckt den Zahn. Die künstliche Krone wird eingesetzt um das Aussehen vom sichtbaren Zahn zu verbessern und hüllt die natürliche Zahnkrone durch die "Überkronung" ein, womit die Zahnästhetik verbessert werden kann. Die natürliche Zahnkrone ist auf dem Zahnhals festsitzend wie die Kronenform als Zahnersatz, der einen Kronendefekt vom Zahn wiederherstellt. Eine Überkronung vom Zahn kann bei einer stark zerstörten Zahnkrone notwendig sein, um über dem Zahnfleischsaum (Zahnfleischverlauf) die Zahnform, Zahngrösse, Zahnfarbe und die Wandstärke wieder herzustellen.

 Natürliche Zahnkronen Anatomische Krone

Die natürliche Zahnkrone ist der in die Mundhöhle ragende Teil eines Zahnes.

Anatomische Krone beim Mensch

Die Anatomische Krone ist der in die Mundhöhle ragende Teil vom Zahn, der mit Zahnschmelz bedeckt ist.

Der in einem normalen Zahngebiss mit einem Zahnschmelzmantel bedeckte sichtbare Teil von einem natürlichen Zahne wird als anatomische Krone bezeichnet und als klinische Krone wird der Anteil vom Zahn bezeichnet, welcher in die Mundhöhle ragt. Als prothetische Krone wird in der zahnärztlichen Restauration der künstliche Zahnersatz der anatomischen oder auch klinischen Kronen bezeichnet, wenn zerstörte Anteile vom Zahn bei der Zahnsanierung rekonstruiert werden. Eine Zahnkronen-Restauration erfolgt wegen dem Zahnerhalt bzw. der Gesundheit der Zähne, meist jedoch auch wegen der Zahnästhetik resp. Gesichtsästhetik. Beim Zahnarzt gibt es als Therapie eine Vielzahl von unterschiedlichen Arten von Kronen, wo unterschieden wird zwischen der Art der Präparation (Aussehen) und nach den eingesetzten Materialien sowie der Fertigungstechnik. Zur künstlichen Zahnkrone als festsitzende Zahnersatz-Prothetik gehören alle Kronen-Arten, sei es die Galvanokrone, Vollgusskrone, Keramikkrone, Porzellankrone, Vollkeramikkrone, Verbund-Metall-Keramik-Krone, Jacketkrone, Verblendkrone oder auch die Stiftkrone die meist im Volksmund als Stiftzahn bezeichnet wird.

Die Anatomie ist die beschreibende Lehre vom Aufbau bzw. der Gestalt der mit Zahnschmelz bedeckten Zahnkrone.

Krone, Zahn, Zahnkrone, Zahnschmelz, Substanz

Zahnschmelz auf der Zahnkrone ist die härteste vorkommende Substanz im menschlichen Körper.

Definition Krone

Die Bezeichnung Krone ist ein Begriff die seine Abstammung von der Kontur der Zacken und Höckern hat, ähnlich einer königlichen Krone.

Der Ausdruck Krone ist als Definition eine gedankliche Einheit, wo in einem gesunden Gebiss nur die Krone von einem Zahn sichtbar ist. Als Zahnkrone wird meistens eine natürliche Krone bezeichnet, wo der Anteil vom Zahn mit Zahnschmelz überzogen ist und als Krone ist in der Zahnmedizin meist eine künstliche Krone oder ein künstlicher Zahn als Zahnersatz in der Gebissprothetik gemeint. Der unterste Teil vom Zahn ist die Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert ist und die Zahnkrone trägt, doch es kann auch ein Implantat als Zahnwurzelersatz bzw. körperfremder Ersatzteil sein, der die Implantatgetragene Krone (Implantatkrone) trägt. Der Zahnhals bildet die Grenze zwischen Zahnwurzel und Zahnkrone, wie es beim Zahnimplantat als künstlichen Körper der Implantathals ist. Grundsätzlich ist die Zahnkrone der von Zahnschmelz bedeckte Teil der Zähne und ist beim permanenten Gebiss bei jugendlichen kleiner, wird aber mit zunehmendem Alter durch Abbau des Zahnbettes grösser. Indem der Knochen zurückgeht bzw. sich zurückbildet, verlängert sich der Teil des Zahnes, der aus dem Kieferknochen ragt, wodurch die Zahnkrone als relativ länger erscheint.

Die Krone als Zahnersatz ist eine künstliche Zahnkrone

Eine Zahnkrone kann überkront werden, wenn Zahnnerven bzw. Zahnnervengewebe behandelt sind und das darunterliegende Zahnbett (Zahnhalteapparat) als Fundament gesund ist.

Die künstlich hergestellte Krone ersetzt die organische Schmelzschicht der natürlichen Krone vom Zahn. Eine Krone ist eine Ummantelung vom Zahn die man sich bildlich als eine Art Kappe vorstellen kann, die über den Zahn gesetzt wird. Die Krone unterscheidet sich in Ihrer äusseren Form nicht von einer natürlichen Zahnkrone und übernimmt eine natürliche Form des biologischen Systems. Vor dem Einsetzten der künstlichen Zahnkrone müssen vorhandene krankhafte Veränderungen im Zahnwurzelbereich und im Kieferknochenbereich behandelt werden. Vor dem Überkronen der Zähne müssen Defekte durch Zahnkaries oder alte grossflächige Zahnfüllungen sowie Zahnwurzeln (Wurzelbehandlung) behandelt sein. Wenn ein beschädigter Zahn nicht mehr funktionell mit Zahnfüllung, Inlay oder Veneer wiederhergestellt werden kann, wird eine künstliche Krone benötigt. Eine Aufteilung bei der Vielfalt an Kronenarten ist meist schwierig.

Die unterschiedlichen Kronenarten weisen verschiedene Vorteile und Nachteile auf.

Vollkeramik-Krone ohne Metallkern, ästhetische Vorteile
Verbund-Metall-Keramik-Krone (VMK), belastbare Vorteile
Jacketkrone, Stiftkrone (Stiftzahn) ist eine Verankerung im Wurzelkanal
Goldkrone (Galvanokrone) hat ästhetische Nachteile am Kronenrand

Künstliche Kronen

Die künstliche Krone deckt den gesamten sichtbaren Teil vom Zahn ab und findet häufig bei Zahnbeschädigungen oder bei kosmetischer Korrektur unschöner Zahnformen ihre Anwendung wie auch bei ZahnverfärbungenKronenarten können nach dem Aussehen wie Metallisch oder Zahnfarben, nach der Grösse oder nach der Verankerung am oder im Zahn sowie nach den verwendeten Materialien und nach der Präparation unterschieden werden.

Die Verfahrenstechniken sind unterschiedlich im Aufwand und demzufolge auch die Kosten.

Vollgusskrone gilt als Standardkrone im nicht sichtbaren Bereich.
Verblendkrone kann ganz oder teilweise mit einer zahnfarbenen Schicht überzogen werden.
Teilkronen bedecken nur einen Teil vom Zahn.
Teleskopkrone gilt als ein Verbindungselement.
Stiftkrone (Stiftzahn) ist wie die Krone im Zahn verankert und ist keine eigene Kronenart.
Vollkeramikkrone als Mantelkrone umgibt die Krone mantelförmig und ist meist aus keramischen Massen gearbeitet (Jacketkrone).

Zahnschmerzen

Zähne haben im Inneren empfindliche Nervenendigungen, die normalerweise durch das harte Zahnäussere geschützt werden. Wenn der harte Zahnschmelz, das Zahnäussere durch Verletzungen, Bakterien, Druck oder Chemikalien beschädigt wird, werden die Nervenfasern vom Zahnnerv gereizt, sodass die Empfindungen über den dreiteiligen Gesichtsnerv, den Nervus trigeminus, in das nahegelegene Gehirn weiterleitet werden und man bohrende, dumpfe, stechende oder klopfende Zahnschmerzen je nach Ursache verspürt.