Bruxismus: Zähneknirschen, Zähnepressen, Zungenpressen

KNIRSCHEN BRUXISMUS

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Funktionsstörungen Kauorgan

Häufig sind Fehler im Gebiss selbst oder in einer unbewussten, aber aussergewöhnlichen Nutzung vom Gebiss die Ursache für Funktionsstörungen vom Kauorgan.

Schädigung der Kiefergelenke Verspannungen

Da sich der gesamte Körper über Muskelketten stabilisiert, können Fehler im Gebiss auch Auswirkungen in den Nackenbereich, Schulterbereich und Wirbelsäulenbereich und umgekehrt haben, wie z.B. als vergleich Schmerzen durch unterschiedliche Beinlängen treten selten im Fuss, sondern in Knie, Hüfte und Rücken auf.

Funktionsstörungen vom Kauorgan entwickeln sich im Normalfall über längere Zeiträume, wobei vielfach mehrere Ursachen zusammenspielen.

Neben Gebissfehlern wie Zahnfehlstellungen, zu hohe oder zu niedrige Füllungen oder Kronen, fehlende Zähne usw. ist das meist unbewusste Pressen oder Knirschen mit den Zähnen (Bruxismus) eine sehr häufige Ursache. Bruxismus verstärkt sich bei Stress und bei psychischen Belastungen bzw. Sorgen, Ängste, Depressionen, da dies über Regelmechanismen im Zentralnervensystem zwangsläufig zu einer erhöhten Anspannung und Aktivität der gesamten Muskulatur und speziell der Kaumuskeln führt. Die Folgen können Schäden und Schmerzen an allen beteiligten Geweben wie Gelenke, Muskeln, Bänder und Nerven sein. 

Zahnbehandlung in Vollnarkose

Die zur Vollnarkose benötigten Medikamente (Anästhetika) bei der Zahnbehandlung werden als Injektion über die Vene (intravenös) oder mit einer Maske über die Atemwege (inhalativ) verabreicht. In der Regel werden zuerst Schmerzmittel und ein Schlaferzeugendes Medikament in die Vene gespritzt. Bei der Narkose mit der Maske gelangt das Narkosegas über die Lunge ins Blut. Durch kontinuierliche Gabe von Narkosemedikamenten über die Vene wird bis zum Ende der Zahnbehandlung die Narkose (Allgemeinanästhesie) aufrecht erhalten. Die Vollnarkose eine Alternative zur Teilnarkose bzw. der Regionalanästhesie.