Zahnausfall: Wechselgebiss Kind, Zahnunfall, Zahnkrankheit

Zahnausfall

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Zahnausfall bei Kindern

Zähne fallen bei Kindern aus beim Zahnwechsel im Wechselgebiss durch einen normalen Zahnverlust der Milchzähne.

Zahnausfall, Kinder, Zahnunfall, Zahnverlust

Die ersten Milchzähne die beim Kind ausfallen sind die Schneidezähne im Milchzahngebiss.

Zähne fallen aus bei Zahnwechsel

Die bleibenden Zähne entwickeln sich unter den Milchzähnen und stossen die Milchzähne aus, denn zwischen dem 5. bis 13. Lebensjahr werden die Milchzähne durch die bleibenden Zähne ersetzt.

Die Zähne vom Menschlichen Gebiss sind bereits vor der Geburt angelegt, denn bereits in den ersten sechs bis acht Schwangerschaftswochen entstehen die Keimanlagen für alle Zähne. Bei der Geburt sind also Teile der Milchzähne und der bleibenden Zähne ausgebildet. Die bleibenden Zähne ergänzen die Milchzähne die als Platzhalter für das bleibende Gebiss und bis zu diesem Zeitpunkt zur Zerkleinerung der Speisen zuständig sind. Milchzähne müssen ausfallen, um den bleibenden Zähnen Platz zu machen, was sechs oder mehr Jahre dauert. Entzündete Milchzähne können aber auch zu Schädigungen an den bleibenden Zähnen führen, was bedeutet, dass auch Milchzähne optimal gepflegt werden müssen. Die stetig wachsenden und sich nach oben schiebenden verbleibenden Zähne beginnen von unten her die Zahnwurzeln der Milchzähne aufzulösen, sodass Milchzähne zu wackeln beginnen. Die bis ca. zum dritten Lebensjahr wachsende 20 Milchzähne fallen normalerweise in der Reihenfolge aus, in der sie gekommen sind. Bei einigen Kindern fallen die ersten Milchzähne mit vier Jahren aus, bei anderen Kindern fallen die Zähne jedoch erst mit sieben Jahren aus. Wenn Kinder die Zähne früh bekommen, fallen die Zähne meist auch früh wieder aus. Milchzähne fallen aus, auch wenn der bleibende Zahn unter dem Milchzahn noch nicht zu sehen ist, denn vielfach vergehen Tage bis Wochen oder Monate bis sich der neue Zahn zeigt. Die Sorgen über den anfänglich fehlenden Zahn sind bei einem verzögerten Durchbruch bis zu einem halben Jahr meist unbegründet.

Mit 6 bis 9 Jahren fallen die Zähne aus in der 1. Etappe

Die ersten Backenzähne erscheinen hinter den Milchzähnen, zuerst meist unten und dann oben, ohne dass dabei Milchzähne ausfallen, denn das Milchzahn-Gebiss hat nur 20 Zähne die ausfallen können, wenn die 32 bleibenden Zähne erscheinen.

Dann beginnt der erste Milchzahn zu wackeln und die unteren mittleren Schneidezähne fallen aus und werden ausgetauscht.

Es folgen dann die oberen mittleren Schneidezähne die ausfallen.

Gefolgt wird dieser Zahnausfall nach kurzer Pause durch die unteren seitlichen Schneidezähne die ausfallen

Nach ca. einem Jahr erscheinen die oberen seitlichen Schneidezähne.

Mit 9 bis 12 Jahren fallen die Zähne aus in der 2. Etappe

In der 2. Etappe brechen die ersten oberen kleinen Backenzähne (Prämolaren) durch. Der Milcheckzahn bleibt im Oberkiefer zunächst noch zwischen den neuen bleibenden Schneidezähnen und Backenzähnen stehen.

Als nächstes fallen Eckzähne aus im Unterkiefer und werden erneuert.

Dann folgen die unteren kleinen Backenzähne (erste Prämolaren)

Dann die zweiten oberen kleinen Backenzähne.

Die zweiten unteren kleinen Backenzähne (Prämolaren) folgen meist nach

Dann folgen die oberen Eckzähne

Es folgen die unteren kleinen Backenzähne (zweiten Prämolaren), sodass alle Milchzähne ausgefallen sind.

Die grossen zweiten Backenzähne ganz am Ende der Zahnreihe kommen als letztes.

Mit ca. 13 Jahren sollten alle Zähne vom bleibenden Gebiss, ohne die Weisheitszähne vorhanden sein.

Der Durchbruch der Weisheitszahn (3. Molar) erfolgt im 17. – 25. Jahr

Zahnarzt Dämmerschlaf-Behandlung

Bei der Wahl vom Zahnarzt ist nebst den Kosten der Zahnbehandlung eine Zahnbehandlung ohne Schmerzen für viele Patienten ein wichtiges Kriterium. In Ungarn ist die Zahnbehandlung im Dämmerschlaf (Dämmerschlafnarkose) bei grosser Zahnarztangst (Phobie) günstig. Ein Zahnarzt der mit Zahnarzt-Angstpatienten umgehen kann, ist auch bei allen anderen Zahnpatienten beliebt. Langes zuwarten mit der Zahnbehandlung kann Schmerzen und Mehrkosten verursachen.