Therapie beim Zahnarzt: Konservierende Zahnbehandlung

ZAHNARZT BEHANDLUNG

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Herd–Diagnostik

Ein Herd ist ein Ort, der nicht nur krank ist, sondern auch krank macht.

Herd Diagnostik Zahnbereich Kieferbereich Zahn

Aufgabe der speziellen Herd-Diagnose ist es, die Beziehungen zwischen der schmerzenden Stelle und der Ursache zu erkennen. Dazu sind zunächst eine ausführliche Anamnese und eine sorgfältige Untersuchung erforderlich.

Für die Herddiagnostik sind Besonderheiten zu beachten;

Herde sind:
Meist nicht an das Vorhandensein von Bakterien gebunden.
Im Normalfall nicht am Ort des Schmerzes aufzufinden.
Häufig nicht durch Laboruntersuchungen üblicher Art aufzudecken.

Herde zeigen:
Häufig am Ort der Beschwerden keine sichtbaren Veränderungen.
 Vielfach wechselnde Beschwerdebilder.

Herde aus dem Zahn - Kieferbereich sind hauptsächlich:
Tote und wurzelgefüllte Zähne
Verlagerte Zähne (Weisheitszahnprobleme)
Leerkieferstellen mit Wurzelresten
Fremdkörper oder chronische Kieferknochenentzündung
Chronische Pulpitiden

Herde gibt es nicht nur im Zahnbereich und Kieferbereich, denn auch entzündete Mandeln, Nasennebenhöhlen, Darmerkrankungen und Narben können als Herde wirken. Im Rahmen einer Herdtherapie sollten auch die vorhandenen Amalgamfüllungen entfernt werden.

Störfeldanalyse

Mit der Diagnose und Behandlung solcher Herde befasst sich die Störfeldanalyse und Störfeldsanierung, ebenfalls Herdanalyse und Herdsanierung genannt.

Das Störfeld ist ein Begriff der ursprünglich als "Strahlungen" bezeichnet wird und durch Phänomene aus der Umgebung ausgesendet wird. Dazu gehören Wasseradern und elektromagnetische Felder, welche im Gelände unter anderem durch Wünschelrutengänger gesucht werden. Unterschiedliche Zahnherde können ebenfalls solche Störfelder verursachen, die sich durch Beeinflussung eines Energiesystems direkt auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Energie fliesst dabei durch bestimmte Leitungsbahnen, die Meridiane, die auch in der traditionellen chinesischen Medizin beschrieben wird. Häufig werden abgestorbene Zähne, wie sie nach Wurzelbehandlungen und Wurzelspitzenresektion auftreten, als Herde angesehen. Auch nach dem Ziehen von Zähnen können sich Störfelder entwickeln, wenn erkrankte Anteile im Kiefer übrig geblieben sind. Ein anderer Angriffspunkt für eine Herdsanierung sind Zahnfüllungen aus Amalgam. Entzündungen im Zahnbereich, aber auch an verschiedenen anderen Teilen des Körpers, stellen ebenfalls Störfelder dar. Meist sind die Herde allerdings nicht schmerzhaft.

Therapie der Herdsanierung

Die Therapie bei der Herdsanierung geschieht durch das ausschalten der Störfelder.

Durch die Herdsanierung sollen auch die geschwächten Selbstheilungskräfte des Patienten wieder verbessert werden. Eine Herdsanierung erreicht man durch verschiedene Aktionen, je nachdem, wo das jeweilige Störfeld sitzt. Wenn bei der Störfeldanalyse ein Fremdkörper als Ursache in Frage kommt, wird dieser entfernt. Ein Zahn, der eine Wurzelbehandlung erhalten hat, wird bei der Herdsanierung gezogen, denn eine Wurzelbehandlung selbst genügt als Herdsanierung nicht. Entzündungen im Kieferbereich oder an weitre Stellen werden im Rahmen der Herdsanierung bekämpft bzw. Zähne entfernt. Dabei sollte nach der Lehre der Herdsanierung nur mit naturheilkundlichen oder homöopathischen Arzneien eine Begleittherapie vorgenommen werden. Eine erfolgreiche Behandlung durch Herdsanierung kann nicht gewährleistet werden und wird darum in der Schulmedizin nicht anerkannt. Bei Vorliegen einer Erkrankung sollte eine möglicherweise notwendige Zahnbehandlung nach schulmedizinischen Richtlinien nicht unterlassen werden. Nach Wissenschaftliche Meinung sollten Wurzelbehandelte Zähne besser im Kiefer belassen werden, da aus funktioneller Sicht auch ein abgestorbener Zahn bzw. toter Zahn noch gute Dienste leisten kann. In der Ganzheitsmedizin resp. Komplementärmedizin ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst bzw. unterhalten werden können. Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten, können nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden. Es ist schwierig, diese Erscheinungen nachzuvollziehen, denn jeder Fall ist individuell anzusehen und Vergleichsstudien sind wegen unterschiedlicher Ausgangssituationen nicht möglich. Dennoch wird der Begriff "Herderkrankung" auch in der Schulmedizin immer wieder diskutiert, da man die Erfolge der Herdtherapie nicht leugnen und ignorieren kann.

Zahnerneuerung

Eine Zahnerneuerung durch Keramikinlays entspricht der natürlichen Zahnsubstanz am ehesten. Eine gute Keramikfüllung (Zahnfüllung) ist praktisch unsichtbar, biologisch neutral und genauso haltbar wie ein Goldinlay oder eine Krone. Dank der Klebetechniken kann gesunde Zahnhartsubstanz erhalten bleiben, denn nur das fehlende oder defekte Zahnmaterial muss ersetzt werden.