Therapie beim Zahnarzt: Konservierende Zahnbehandlung

ZAHNARZT BEHANDLUNG

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Zahnherde

Da über die Mundhöhle die meisten Stoffe mit den inneren Organen in Kontakt kommen, liegt die Ursache für eine Herderkrankung vielfach im Mundbereich, die Zähne können Krankheiten auslösen.

Zahnherde verlagerte Weisheitszähne tote Zähne 

Wenn vorgefundene Symptome vorerst nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, liegen diese beiden möglicherweise weit auseinander, sodass man von einer Herderkrankung spricht. Die wirkliche Ursache für die zumeist chronischen oder wiederkehrenden Krankheitsbilder der Herderkrankung ist oft nicht leicht zu finden.

Zahnherde sind:

Entzündungen im Inneren des Zahnes bzw. des Zahnmarks (Pulpitis), die zum Absterben des Zahnmarks führen können.
 Entzündungen an der Wurzelspitze und im umliegenden Kieferknochen, 
Eine Zahnbettentzündung (Parodontitis).

Wenn Bakterien von diesen Zahnherden im Mundraum über die Blutbahn in den Körper gelangen können, ist die Möglichkeit gross, dass sie an weit entfernten Organen Schaden anrichten, so kann eine unbehandelte Parodontitis das Risiko für Frühgeburten erhöhen. Wenn eine Entzündung an der Wurzelspitze nicht ausheilt, Bakterien in den Wurzelkanälen verblieben sind oder die Wurzelfüllung die Kanäle nicht dicht abgeschlossen sind, können auch wurzelkanalbehandelte Zähne als fokale Infektionen wirken.

Zahnherd als Störungsfaktor

Vielfach sind Zahnherde verlagerte Weisheitszähne, Extraktionsstellen oder tote Zähne mit oder ohne Wurzelkanalbehandlung.

Ein erkrankter Zahn kann ein Herd für andere Erkrankungen sein, besonders bei einer Entzündung. Die Störfeldanalyse befasst sich mit der Diagnose dieser Herde. Ein Herd ist in der alternativen Heilkunde und Zahnheilkunde der „Ganzheitlichen Zahnmedizin“ ein Bereich in einem erkrankten Zahn, der auch über eine Entfernung andere Krankheitszustände im gesamten menschlichen Körper bedingt wie bei einem wurzelbehandelter Zahn, der in anderen Körperregionen rheumatische Beschwerden auslöst. Ein toter Zahn (devitaler Zahn) als laienhafter Ausdruck für einen Zahn, dessen Inneres, das Zahnmark (Pulpa), nicht mehr vital ist oder im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung entfernt wurde. Das Dentin besitzt keine Sensibilität und Reaktion, die Pulpa ist gleichfalls tot. Längst ist bekannt, dass Herde oder Störfelder bzw. Symptome und Erkrankungen an ganz andern Stellen des Körpers wirken können als dort, wo sich der Herd befindet. Wenn diese Zahnherde behandelt und damit ausgeschaltet werden, verschwinden die Symptome vielfach für kurze oder lange Zeit, meist aber für immer, was man als Sekundenphänomen bezeichnet. Durch eine Panorama-Röntgenaufnahme können verdächtige Knochenstellen, Kieferhöhlenverschattungen, wurzelbehandelte Zähne, verlagerte Weisheitszähne usw. entdeckt werden. An verdächtigen Stellen können Einzelzahn-Röntgenaufnahmen oder Bissflügelaufnahmen gemacht werden, um die Diagnose zu verfeinern. Die Bissflügelaufnahme ist eine Röntgentechnik anhand derer man Karies und teilweise auch Kieferknochenabbau nachweisen kann. Auch gehört zu jeder klinischen Zahnherdabklärung ein Vitalitätstest aller Zähne. Auch sollte eine parodontale Abklärung durchgeführt werden, denn infizierte Zahnfleischtaschen können wie tote Zähne als Herde wirken.

Kieferorthopädie

Der Kieferorthopäde befasst sich mit der Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne. Die Therapie in der Kieferorthopädie für die Zahnregulierung wird auch als Zahnspangenbehandlung oder Zahnkorrektur bezeichnet. Bei den aktiven Zahnspangen unterscheidet man in der Kieferorthopädie feste Zahnspangen und herausnehmbare Zahnspangen.