Therapie beim Zahnarzt: Konservierende Zahnbehandlung

ZAHNARZT BEHANDLUNG

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Verträglichkeit vom Material

An Dentalwerkstoffe werden hohe Anforderungen gestellt, denn sie werden in einen lebenden Organismus eingesetzt, in dem sie sich völlig neutral und ohne Folgeschäden für die Mundgewebe oder den ganzen Organismus, verhalten müssen.

Dentalwerkstoffe Zahnbehandlung Zahnarzt  

Mundbeständigkeit ist für dentale Werkstoffe ist wichtig, denn es zeigt sich ob ein Werkstoff biologisch verträglich bzw. biokompatibel ist, was davon abhängt, wie viele und welche Substanzen er freisetzt werden.

Dentalwerkstoffe Materialverträglichkeit

Der Epikutantest ist grundsätzlich ein effizientes Mittel zur Entscheidungsfindung bezüglich der Wahl eines dentalen Werkstoffes.

Die Auswahl von Dentalmaterial ist unter anderem vom Befund, der Verträglichkeit, den ästhetischen Vorstellungen und persönlichen Präferenzen jedes Zahnpatienten abhängig. Es ist die Überprüfung von Materialunverträglichkeit durch Hauttests. Die Biokompatibilität hängt nicht nur von der Qualität des Werkstoffes selbst, sondern auch von der korrekten Verarbeitung in der Zahnarztpraxis oder im zahntechnischen Labor ab. Es stellt die grosse Vielzahl der am Markt verfügbaren dentalen Werkstoffe den Zahnarzt vor die Qual der Wahl, denn Eisen, Gold, Kobalt, Chrom, Kupfer, Molybdän, Nickel, Palladium, Platin, Silber, Titan, Wolfram, Zinn, Zink, Rhenium, Indium, Gallium, Tantal, Rhodium, alles Metalle, die in Legierungen verarbeitet werden.  Bei Prothesen kommen die einzelnen Bestandteile an Kunststoffen wie Methylmethacrylat, Hydrochinone, Benzoylperoxid etc. hinzu. Die Auswahl von einem geeigneten Dentalwerkstoff muss stets in Abstimmung zwischen Patient und Zahnarzt auf der Basis des abgesicherten Erkenntnisstandes und daraus abgeleiteten Empfehlungen erfolgen.

Materialunverträglichkeit bei Dentalwerkstoffen

Welches Dentalmaterial für welchen Zahnpatienten das Beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn je nach individueller Situation fällt die Einordnung unterschiedlich aus.

In die Mundhöhle werden bei Materialunverträglichkeit fast immer Substanzen freigesetzt, die auf verschiedenen Wegen in andere Organe gelangen können, weshalb nur biokompatible Materialien im Mund zu verwenden sind (Materialtestung). Verträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen zahnärztlicher Dentallegierungen stehen im Mittelpunkt, denn es können unterschiedliche Erkrankungen wie Allergien, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Rheuma, Tumore etc. entstehen. Diese werden mit den Dentalwerkstoffen in Verbindung gebracht, obwohl von der Dentalindustrie die Biokompatibilität herausgestellt wird. Unter Biokompatibilität versteht man die Fähigkeit des Materials, sich im menschlichen Organismus, insbesonders in der Mundhöhle, unter den verschiedenen Bedingungen neutral zu verhalten, so dass keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Jedes zahnärztliche Material, ob Keramik, Metall oder Kunststoff, die körperfremde Substanz kann trotz strenger Biokompatibilitätsprüfungen und der Erfüllung von DIN-Normen, Abwehrreaktionen hervorrufen.

Zahnfehlstellung / Kieferfehlstellung

Als Zahnfehlstellung bezeichnet der Zahnarzt, wenn die Zähne nicht richtig zueinander stehen. Kieferfehlstellungen sind häufig erblich bedingt. Wenn eine Kieferfehlstellung vorliegt, so entwickelt sich häufig eine Zahnstellung, die diesen skelettalen Fehler zum Teil ausgleicht, was der Kieferorthopäde mit einer festsitzenden Apparatur ausgleicht. Eine Fehlstellung vom Oberkiefer bedeutet, dass der Oberkiefer zu weit nach vorne ragt oder zu weit hinten liegt.