Therapie beim Zahnarzt: Konservierende Zahnbehandlung

ZAHNARZT BEHANDLUNG

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Pilze im Mund

Pilze haben wie die Pflanzen eine starre Zellwand, einen Zellkern und sind bewegungsunfähig.

Im Gegensatz zu den Pflanzen sind die Pilze nicht zur Fotosynthese fähig bzw. sie können Licht nicht zum Aufbau energiereicher Verbindungen verwerten und sind ca. zehnmal grösser als Bakterien. Es gibt weit über 120'000 verschiedene Pilzarten, wovon aber nur ca. 100 Arten Krankheiten beim Menschen hervorrufen können. Pilzerkrankungen werden als Mykosen bezeichnet und deuten häufig auf eine Abwehrschwäche des Patienten hin. Pilzbesiedelung an Zahnprothesen ist keine Seltenheit, denn pathogene Pilze können sich auch zwischen Zahnprothese und Gaumen stark vermehren. Eine Desinfektion der Zahnprothese ist darum wichtig. Dabei wird die Zahnprothese in ein Glas mit einer gebrauchsfertigen Chlorhexidinlösung eingelegt.

Die häufigsten Pilzerkrankungen im Mund

Candidose (Soor / Pilzinfektion im Mund)
Tinea pedum (Fusspilz)

Zahnschmerzen

Zähne haben im Inneren empfindliche Nervenendigungen, die normalerweise durch das harte Zahnäussere geschützt werden. Wenn der harte Zahnschmelz, das Zahnäussere durch Verletzungen, Bakterien, Druck oder Chemikalien beschädigt wird, werden die Nervenfasern vom Zahnnerv gereizt, sodass die Empfindungen über den dreiteiligen Gesichtsnerv, den Nervus trigeminus, in das nahegelegene Gehirn weiterleitet werden und man bohrende, dumpfe, stechende oder klopfende Zahnschmerzen je nach Ursache verspürt.