Zahnerhaltung: Konservierenden Therapie beim Zahnarzt

Zahnerhaltung

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Erhalten der Zähne

Um einen Zahn zu erhalten stellt die Laserbehandlung eine mögliche Therapieform dar, denn ein sauberer Zahn kann nicht kariös werden.

Erhalten der Zähne Mundhygiene Zahnreinigung

Eine vollständige mechanische Entfernung der Plaque ist jedoch insbesondere in den Zahnzwischenräumen vielfach schwierig.

Zahnerhaltung durch Mundhygiene

Bei korrekter Zahnreinigung wird das Zahnfleisch gleichzeitig massiert und die Durchblutung dadurch angeregt.

Zahnerhaltung durch Mundhygiene Belag Zähne

Zur Mundhygiene stehen neben der normalen Zahnbürste noch verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, wie Zahnseide, Zahnhölzer, Zahnzwischenraumbürsten und Mundduschen.

Durch die Mundhygiene sollen Speisereste und Beläge entfernt von den Zähnen entfernt werden.

Nach jeder Mahlzeit sollten die Zähne mit der Zahnbürste gereinigt werden, um die Säurebildung in der Mundhöhle möglichst gering ist, die Zahnreinigung insbesondere am Morgen nach dem Frühstück, abends vor dem Schlafengehen sowie, nach jedem Genuss von zuckerhaltigen Speisen. Die mittlere Putzdauer sollte mindestens 3 Minuten betragen.

Erhalten der Zähne durch gesunde Ernährung

Durch falsche Ernährung können typische Zivilisationskrankheiten wie Karies, Zahnhalteapparat-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Gicht und Übergewicht entstehen.

Essgewohnheiten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Zähne. Es ist darum nicht nur zur Kariesprophylaxe und Parodontalprophylaxe wichtig, sondern ein solides Grundwissen über Ernährung und Verdauung kann ebenso wichtig sein, denn die Nahrung beeinflusst die Zahngesundheit, systematisch über den Stoffwechsel nach Resorption im Darm und Lokal durch direkten Kontakt mit den Zähnen oder indirekt über die Mikroorganismen der Plaque.

Erhalten der Zähne durch systemische Wirkung

Die systemische Wirkung der Nahrung ist vor allem während der Schmelzbildung und Dentinbildung von Bedeutung, also in der Schwangerschaft und nach der Geburt bis etwa zum 12. Lebensjahr.

Über die Blutbahn werden die Nährstoffe zu den Zähnen bzw. Zahnkeimen transportiert. Für eine optimale Entwicklung der Zähne sind Kalzium und Phosphat sowie Vitamin D und Fluorid besonders wichtig. Der Vitamin D Gehalt von Muttermilch oder Kuhmilch reicht in dieser Zeit nicht zur Deckung des Bedarfs aus. Ein Mangel an Vitamin D kann bei Kindern zur Rachitis führen, wobei es durch mangelnde Mineralisation zu Verformung vor allem der schnell wachsenden Knochen kommt. Zur Deckung des Kalziumbedarfs sollten Kinder nach Gewicht und Alter täglich mindestens ¼ bis ½ Liter Milch trinken. Vitamin D ist für die Resorption von Kalzium und Phosphat im Darm und den Einbau dieser Mineralstoffe im Knochen erforderlich. Aufgrund des erhöhten Bedarfs wird Vitamin D während des 1. Lebensjahrs in der Regel in Tablettenform zugeführt z.B. in Kombination mit Fluorid als D- Fluoretten.

Wirkung der Nahrung auf Zähne

Beim direkten Kontakt der Nahrung mit den Zähnen haben 3 Faktoren eine besondere Bedeutung, die Konsistenz bzw. Beschaffenheit, Temperatur und Säuregehalt der Nahrung.

Konsistenz

Feste, intensiv zu kauende Nahrung fördert die Selbstreinigung des Gebisses und regt den Speichelfluss an.

Durch den angeregten Speichelfluss entsteht weniger Zahnbelag. Harte Nahrung unterstützt beim Heranwachsenden zusätzlich die Ausformung der Kiefer.

Temperatur

Extrem kalte oder heisse Nahrung kann Mikrorisse im Schmelz verursachen und so den Zahn schädigen.

Extreme Temperaturschwankungen sollten wegen den Mikrorissen im Zahnschmelz möglichst vermieden werden.

Saure Nahrung

Durch die demineralisieren die Zahnoberfläche kann es zu Erosionen kommen.

Säurehaltige Speisen demineralisieren Zähne

Durch abrasive Nahrung oder kräftiges Zähneputzen direkt nach dem Konsum säurehaltiger Nahrung sowie Erbrechen wird die Schädigung verstärkt, was zu Zahnkaries führt.

Säurehaltige Speisen demineralisieren die Zahnoberfläche bei direktem Kontakt.

Säurehaltige Nahrungsmittel sind Zitrusfrüchte (Zitronensäure), Joghurt (Milchsäure) und Essig (Essigsäure). Nach dem Verzehr von frischen Früchten sollte man daher nicht sofort die Zähne putzen man sollte mindestens 30 Minuten warten. Feinde der Mundgesundheit sind auch Magensäure und Lebensmittelsäuren, denn Säuren wie die Magensäure greifen den Zahnschmelz an und können somit die Zähne schädigen. Nach dem Genuss von säurehaltigen Nahrungsmitteln oder bei Magensäure sollte der Mund vor dem Zähne putzen mit Wasser ausgespült werden.

Indirekte Wirkung der Nahrung

Die Plaquebildung wird vor allem durch regelmässige Einnahme von Zucker gefördert, der aus kleinen, leicht spaltbaren Molekülen besteht und somit schnell von Bakterien abgebaut werden kann.

Indirekte Wirkung Nahrung auf Zähne Plaque

Plaquefördernd sind besonders die Disaccharide (Rübenzucker oder Rohrzucker), es ist der in der Nahrung am meisten vorkommende Zucker als Haushaltszucker.

Neben der direkten Wirkung hat die Nahrung auch eine indirekte Wirkung auf die Zähne, indem sie die Mikroorganismen der Plaque beeinflusst.

Grosse Mengen von Zucker beeinflusst die Zähne, denn es ist der Hauptauslöser von Zahnkaries. Die Belagbakterien sind in der Lage, Saccharose (Haushaltszucker) aufzuspalten und zur Energiegewinnung abzubauen, wobei es zur Bildung von Säure kommt, was ein Kariesrisiko bedeutet. Glukose (Dextrose, Traubenzucker) ist genauso plaquefördernd wie Saccharose. Fruktose (Fruchtzucker) in klebrigen Früchten wie Bananen, Dörrfrüchten und Feigen ist ebenfalls stark plaquefördernd. Frische, nicht klebrige Früchte z.B. Äpfel, Orangen sind dagegen nicht so plaquefördernd und können daher als Zwischenmahlzeiten empfohlen werden. Der Speichelfluss wird dabei durch die Fruchtsäure und die Fruchtsäure und die erforderlichen Kaubewegungen angeregt. Kohlenhydrate können von den Belagbakterien nicht abgebaut werden. Erst wenn zum Beispiel Stärke im Mund vorhanden ist. Dieser Abbau vollzieht sich jedoch nur sehr langsam, sodass die entstehende Säure leicht vom Speichel neutralisiert und damit unschädlich gemacht werden kann. Beim Trinken von gesüssten Getränken wird der Hauptanteil des Zuckers in der Regel sofort heruntergeschluckt, sodass nur geringe Mengen in die Plaque gelangen. Anders ist es jedoch insbesondere bei Kindern, wenn sie genüsslich mit einem Strohhalm trinken oder aus einer Saugflasche nuckeln. Der Zucker von gesüssten Fertig Tees oder Fruchtsäften kann dann länger die Zähne umspülen und so zu Karies führen. Bei der Nahrung ist vor allem auf versteckte Zucker zu achten. So enthält 1 Glas Cola mit 200ml Inhalt ca. 20g Zucker. Dies entspricht 7 Zuckerwürfeln pro Glas. Selbst viele Nahrungsmittel, die nicht als süss empfunden werden, haben oft einen hohen Zuckeranteil. So sind in 500g Tomatenketchup 100- 150g Zucker enthalten, das entspricht ca. 33- 50 Zuckerwürfel. Achten Sie beim Kauf von Lebensmitteln auf das Zahnmännchen mit Schirm so kann man sicher sein, dass es keinen Zucker oder andere Zahnschädigende Substanzen enthalten sind.

Zwischenmahlzeiten

Essen beeinflusst die Zähne, der Zeitfaktor ist entscheidend für die Plaquebildung und somit die Entstehung von Karies und Parodontalerkrankungen.

Daher sollte auf jede Mahlzeit eine gründliche Mundpflege folgen, um die Einwirkungszeit der durch den Abbau der Nahrung entstehenden Säuren zu verkürzen.

Werden jedoch zusätzlich zu den Hauptmahlzeiten zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten eingenommen, so können ständig im Mund gebildete Säuren auf die Zähne einwirken.

Plaquebildung Entstehung von Karies Zähne

Bei gleichzeitig vernachlässigter Mundpflege kommt es dann fast zwangsläufig zu Zahnschäden.

Kaugummi

Durch die Bewegung der Zunge und der Wangen wird die Selbstreinigung des Gebisses verbessert.

Zuckerfreier Kaugummi Sekretion Speicheldrüsen 

Wichtig ist, dass man ein zuckerfreies Kaugummi verwendet, denn Plaque wird durch das Kauen von Kaugummis nicht entfernt.

Das Kauen von Kaugummi hat 2 Effekte, denn die Sekretion der Speicheldrüsen und Magendrüsen werden angeregt.

Das Zähneputzen wird Kauen von Kaugummis nicht ersetzt, denn durch das Kaugummikauen wird für längere Zeit mehr Speichel gebildet, der dann entsprechend die Zähne auch umspülen und Säure neutralisieren kann. Der nach dem Essen niedrigere pH- Wert in der Plaque wird dadurch innerhalb von 10- 20 Minuten wieder in den neutralen Bereich angehoben, was ohne Kaugummikauen sonst 30- 40 Minuten dauert. Der natürliche zahnschützende Effekt des Speichels wird dadurch verstärkt. Zu beachten ist jedoch, dass sowohl die Anregung der Speichelsekretion und Magensekretion als auch verstärkte Tätigkeit der Kaumuskulatur zu Beschwerden führen kann, sodass das Kauen von Kaugummi nur in Massen sinnvoll ist. 

Zahnbehandlung

Die Zahnbehandlung ist beim Zahnarzt eine Vertrauenssache in Bezug auf Preis, Qualität und Garantie. OPTI-DENT arbeitet nur mit guten und preisgünstigen Zahnkliniken und Zahnarztpraxen zusammen, so mit Zahnarzt Wien Österreich, Zahnarzt Budapest Ungarn, Zahnarzt Singen Deutschland, Zahnarzt Offenbach Deutschland und Zahnarzt Frauenfeld Schweiz. Verlangen Sie eine Zahnarztofferte.