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Mundtrockenheit

Jeder Mensch kennt das Gefühl von einem trockener Mund, was im Normalfall bei langem Sprechen auftritt, doch eine Mundtrockenheit tritt auch dann auf, wenn man aufgeregt ist.

Die Ursache für die Speichelflussreduktion und damit verbundener Mundtrockenheit liegt vielfach in Nebenwirkungen von Medikamenten, denn es gibt mehr als 400 hemmende Medikamente auf dem Markt, die den Speichelfluss hemmen oder fast ganz verhindern.

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Eine vorübergehende Mundtrockenheit kann durch Stress entstehen.

Ein trockener Mund verursacht durch geringen Speichelfluss ist sehr unangenehm, denn durch die Mundtrockenheit entstehen Probleme beim Sprechen.

Wenn durch Stress der Mund trocken wird, ist das eine vorübergehende Mundtrockenheit, vielfach liegt aber die Ursache für die Mundtrockenheit in der Reduktion vom Speichelfluss als Nebenwirkungen von Medikamenten. Die Speichelproduktion kann auch durch Autoimmunkrankheiten oder Rauchen beeinträchtigt sein.

Mundtrockenheit im Alter

Mit zunehmendem Alter verschärft sich das Problem der Mundtrockenheit, vielfach aber auch durch vermehrte Einnahme von Medikamenten, was zu vermehrten Erkrankungen wie Karies und Zahnfleischentzündung führt.

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Ungenügende Einnahme von Getränken erzeugt Mundtrockenheit und wird durch die natürliche Alterung der Speicheldrüsen zusätzlich verstärkt, welche weniger Speichel produzieren.

Mundtrockenheit durch Nebenwirkung von Medikamenten für Herzkreislauf (hoher Blutdruck, Betablocker), Medikamente gegen Depression oder gegen Parkinson sind im Alter sehr häufig.

Auch Medikamente gegen Asthma oder Schlafmittel, Bestrahlungstherapien im Bereich der Speicheldrüsen oder Chirurgische Eingriffe im Bereich der Speicheldrüse können Mundtrockenheit auslösen.

Mundtrockenheit hat Folgen

Schlucken oder ein gestörter Geschmacksinn sind vielfach Folgen von der Mundtrockenheit wie auch erschwertes Kauen.

Durch die Mundtrockenheit können verstärkte Blutungsneigung, schmerzhafte Stellen an der Mundschleimhaut, Zungenbrennen und Mundbrennen oder auch eine schlechte Haftung der Zahnprothese (ohne Speichel), verbunden mit Schmerzen entstehen, denn bei Prothesen können Brennen auf der darunter liegenden Schleimhaut stark störend wirken.

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Der Prothesenhalt wird durch die Mundtrockenheit durch ungenügende Speichelmenge immer in Leidenschaft gezogen sodass der Prothesenhalt verbessert werden muss.

Erkrankungen der Speicheldrüsen wie Sjögren-Syndrom oder Begleiterscheinungen bei bestimmten Krankheiten (Diabetes, Morbus Parkinson, Depression), Schlafen mit geöffnetem Mund, Tumor in der Mundhöhle etc. lassen eine Mundtrockenheit in Erscheinung treten.

Eine Mundtrockenheit kann als Begleiterscheinung von Erkrankungen auftreten, aber auch durch Medikamente wie blutdrucksenkende Mittel und Psychopharmaka hervorgerufen werden. Wenn zu wenig Speichel vorhanden ist, werden aggressive Säuren im Mund nicht neutralisiert, so dass Zahnkaries rasch zunimmt. Zuckerfreie Kaugummis regen den Speichelfluss an und fördern somit die Zahngesundheit und damit auch die Mundhygiene.

Xerostomie

Mundtrockenheit wird als Xerostomie bezeichnet und ist vielfach eine Begleiterscheinung von Medikamenten und Erkrankungen.

Der medizinische Ausdruck für Mundtrockenheit bzw. trockener Mund ist "Xerostomie". Mundtrockenheit bezeichnet die Trockenheit der Mundhöhle, die verschiedene Ursachen haben kann. Ein trockener Mund ist eine häufige Nebenwirkung verschiedener Arzneimittel, wie Anticholinergika, Atropin oder Psychopharmaka. Die Ursachen Mundtrockenheit können auch Krankheitsbilder, wie Sialadenitis, Sjögren-Syndrom oder auch Heerfordt-Syndrom sein. Auch kann die Entfernung von Speicheldrüsen, eine Strahlentherapie oder eine fieberhafte Allgemeinerkrankung Ursache für einen ständig trockenen Mund sein.

Behandlung der Mundtrockenheit

Die Behandlung der Mundtrockenheit bzw. Xerostomie ist meist schwierig, denn häufig liegt die Ursache der Mundtrockenheit in einer Mundatmung, welche durch verengte oder verstopfte Nasenwege verursacht wird.

Eine Unterfunktion der Speicheldrüsen kann verschiedene Ursachen haben, denn der Patient hat neben dem unangenehmen trockenen Gefühl im Mund unter Umständen auch erhebliche Beschwerden an der Mundschleimhaut und der Zunge, was sich wiederum auch auf das Sprechverhalten auswirken kann. Gleichzeitig können Prothesenempfindlichkeit (Prothesenunverträglichkeit) und eine erhöhte Kariesaktivität die Folge einer zu geringen Speichelsekretion sein. Tatsächlich kann eine Mundtrockenheit der Indikator einer ernsten systemischen Erkrankung oder exokrinen Drüsendysfunktion sein. Die Mundtrockenheit ist ein häufiges Beschwerdebild bei der älteren Bevölkerung, die unter einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises leiden und meist nur wenig Wasser trinken.

Entstehung von Mundtrockenheit:

Altersregression
Erkrankungen mit Speicheldrüsenbeteiligung
Flüssigkeitsverlust nach verminderte Kautätigkeit
Medikamenteneinnahme nach radiologische Therapie in der Mundregion und Gesichtsregion
Speicheldrüsenerkrankungen und Speicheldrüsenoperationen
Erkrankungen mit direkter oder indirekter Beeinflussung der funktionellen Versorgung und des Stoffwechsels der Speicheldrüsen.

Speichelflussminderung

Die beiden oralen Hauptsymptome der Speichelflussminderung (geringer Speichelfluss) sind ein Mundtrockenheitsgefühl oder Rauhigkeitsgefühl, ein Gefühl dass die Zunge klebt am Gaumen sowie ein verstärktes Durstgefühl.

Subjektive Symptome bei Mundtrockenheit:

Geschmacksstörungen
Schluckbeschwerden (beim leeren Schlucken)
schmerzhafte Stellen im Mund und Taubheitsgefühl
Zungenbrennen oder Mundbrennen
Mundgeruch
Zahnfleischbluten oder Zungenbluten
Sprechstörungen (durch Adhäsion der Schleimhaut)
Kaubeschwerden (beim Verzehr von trockener Nahrung)
Prothesenunverträglichkeit mit fehlender Haftfähigkeit und Druckstellen

Extraorale Symptome bei Mundtrockenheit:

Geruchsstörungen
Augentrockenheit mit Augenbrennen
Trockenheit der Nasenschleimhaut mit Schorfbildung und Nasenbluten
Miktionsbeschwerden mit verstärktem Harndrang
Trockenheitsgefühl im Hals mit Heiserkeit und chronischem Husten Hauttrockenheit
Verdauungsstörungen mit Sodbrennen, Verstopfungen, Appetitlosigkeit, Brechreiz und Durchfall

Zahnimplantate

Auch beim ehemals erkrankten Zahn sind Zahnimplantate im ästhetischen Bereich möglich. Zähne werden als Bestandteil eines ästhetischen und harmonischen Gesichtsausdrucks empfunden. Gesunde und schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen und Sympathie aus. Die gewohnte Lebensqualität kann mit Hilfe von Implantaten, die mit dem Kieferknochen fest verwachsen hergestellt werden, denn Implantate mit künstlichen Zahnkronen als Zahnersatz kommen dem natürlichen Zahn am nächsten.