Ursachen: Mundgeruch, Halitosis, Atemgeruch bekämpfen

Mundgeruch

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Mundgeruch

Mundgeruch (Atemgeruch) ist unangenehmer Geruch des Atems.

Geruch aus dem Mund Mundgeruch Atemgeruch

Mundgeruch ist lästig und wird vielfach totgeschwiegen.

Geruch aus dem Mund

Mundgeruch kann verschiedenste Ursachen haben, die meisten sind in der Mundhöhle zu suchen.

Viele Betroffene wissen nicht, dass sie an Mundgeruch leiden, denn Mundgeruch spürt man vielfach selbst nicht und wird, da es sich um ein intimes Thema handelt, vielfach von Mitmenschen meist darauf nicht angesprochen. Vielfach ist der betroffenen Person, besonders älteren Leuten gar nicht klar, dass sie durch einen trockenen Mund durch Flüssigkeitsmangel plötzlich an Atemgeruch leiden. Ältere Menschen leiden häufiger unter schlechtem Atem, denn die Speichelbildung nimmt im Alter ab. Da es sich meist um ein Tabuthema handelt, wird man auch vom eigenen Umfeld nicht auf den Atemgeruch bzw. Mundgeruch aufmerksam gemacht. Mundgeruch wird in der Fachsprache Halitosis genannt und ist ein lästiges Problem, das stark verbreitet ist. In vielen Fällen ist die Ursache für Mundgeruch in der Mundhöhle zu suchen. Schwefelverbindungen werden von bestimmten Bakterien beim Zersetzen von Speiseresten, Blut und Zellen produziert. Auf der Zunge befinden sich ca. 60% sämtlicher oralen Bakterien. Es ist daher nicht erstaunlich, dass der Zungenbelag die häufigste Ursache für Atemgeruch ist.

Ursachen für Mundgeruch:

Orale Ursachen wie Entzündung, Zahnbelag, Zahnstein  
Nicht orale Ursachen
Medikamentöse Ursachen
Genussmittel- und Ernährungsbedingte Ursachen

Messen von Atemgeruch:

Damit der Atemgeruch festgestellt werden kann, gibt es Gaschromatographen oder Halimeter die Schwefelwasserstoff objektiv anzeigen, so dass der Mundgeruch genau gemessen werden kann.


Mundgerüche

Viele Leute sind nicht sicher, ob sie selber Mundgeruch haben, denn der eigene Atem riecht man nicht.

Viele Menschen kennen das Gefühl von einem trockenen Mund, wenn man aufgeregt ist oder wenn man bei einem Vortrag lange sprechen muss, was ein Mundgeruch durch die Mundtrockenheit auslösen kann. Da Mundgerüche sehr lästig sind, gibt es viele Menschen die von anderen Menschen einen gewissen Abstand halten, weil die Verunsicherung wegen dem Mundgeruch vielfach sehr gross  ist und man den Geruch selbst nicht riechen kann.

Atemgeruch Mundgeruch Bakterien Mund  

Mundgeruch wird als unangenehm, lästig und abstossend empfunden. 

Mundgeruch

Den eigenen Mundgeruch kann man normalerweise nicht riechen, den Mundgeruch des Partners vis-à-vis jedoch schon.

Mundgeruch kann subjektiv mittels Erschnüffeln durch den Zahnarzt festgestellt werden. Mundgeruch kann mit einer angeborenen Bakterienbesiedlung des Mundraumes zusammenhängen, aber auch Mundtrockenheit begünstigt den Mundgeruch, denn der Speichel kontrolliert die Mundbakterien. Als Mundgeruchpatient hat man besonders am Morgen oft fauligen Mundgeruch, denn während man schläft, wird weniger Speichel produziert, wodurch sich die Mundbakterien rasch vermehren können. Verstärkter Mundgeruch am Morgen entsteht, weil der Körper nachts die Speichelproduktion drosselt und so stinkenden Stoffe nicht gut weggespült werden, denn der Speichel sorgt mit dem Speichelfluss auch für die Physiologische Selbstreinigung bzw. Mundhygiene. Auch Medikamente wie Antihistamine, Antidepressiva oder harntreibende Mittel reduzieren den Speichelfluss und können so vermehrt Mundgeruch verursachen.


Mundgeruch im Alter

Ältere Menschen leiden häufiger unter schlechtem Atem, denn die Speichelbildung nimmt im Alter ab, so dass man auch vielfach ein trockener Mund hat.

Ältere Menschen Mundgeruch Halitosis, Halitose

Ein trockener Mund und damit vermehrt Mundgeruch wird auch verursacht wenn man zu wenig trinkt.

An Mundgeruch leiden ältere Menschen häufiger

Mundgeruch ist so alt wie die Menschheit selbst.

Bei Diabetes kann ein fruchtiger oder alkoholartiger Mundgeruch entstehen, was bei einem unterzuckender Diabetiker wie betrunken zu sein riecht. Mundgerüche sind meist übelriechend und führen in schweren Fällen zur sozialen Isolation. Kranke Zähne verursachen oft auch Mundgeruch. Der Betroffene merkt das bisweilen erst daran, wenn sich Menschen von ihm abwenden, denn gesprochen wird über dieses Thema nur selten. Unzureichende Mundhygiene und bestimmte Nahrungsmittel oder Rauchen verursachen meist üblen Atem. Die üblen Düfte entstehen in der überwiegenden Zahl der Fälle durch chemische Zersetzung bestimmter schwefelhaltiger Nahrungsstoffe durch Bakterien in den Zähnen oder auch auf der rauen Oberfläche der Zunge durch Mundbakterien. Seltener sind Erkrankungen der Mandeln, der Kiefer oder Magenprobleme schuld, doch können Krankheiten wie chronische Bronchitis, Lungenerkrankungen, Magenschleimhautentzündung, Hepatitis, Leberzirrhose und Nierenversagen Mundgerüche verursachen. Wer Mundgeruch an sich bemerkt, sollte zunächst mit dem Zahnarzt über seine Mundhygiene sprechen. Sind andere Ursachen vorhanden, wird ihn der Zahnarzt zu Fachärzten weiterschicken. Spülen mit duftenden Mundwässern freilich überdeckt bestenfalls die üblen Düfte, aber löst nicht das Problem. 


Mundgeruch am Morgen

Mundgeruch am Morgen ist nichts aussergewöhnliches, denn Geruchsbakterien werden bei Speichelmangel nicht in die Speiseröhre transportiert und erzeugen einen muffigen Geruch.

Mundgeruch am Morgen ist ein vorübergehender Mundgeruch und ist kein Behandlungsbedürftiger Mundgeruch, denn während dem Schlaf wird im Mund weniger Speichel produziert, der riechende Mundmikroben durch die kleine Mundspeichelmenge nicht wegspülen kann, denn der Speichel sorgt mit dem Speichelfluss für die Selbstreinigung des Mundes. Mundgeruch am Morgen ist nichts aussergewöhnliches, denn Bazillen auf den trockenen Mundschleimhäuten werden bei Speichelmangel nicht in die Speiseröhre transportiert und erzeugen einen muffigen Geruch. Während des Tages spült der Speichel die Mundmikroben mitsamt ihren Ausscheidungen die Speiseröhre herunter. Mundgeruch am Morgen kann meist schnell entfernt werden, indem der Mund gespült wird. Mit der Mundspülung hat man keine trockenen Mundschleimhäute mehr und spült gleichzeitig Geruchsbakterien weg. Der Mundgeschmack verändert sich rasch, wenn man anschliessen etwas gegessen hat, den durch Kaubewegungen wird der Speichelfluss anregt, sodass durch den grösseren Speichelfluss stinkenden Mundmikroben durch den Speichel weggespült werden und die die Physiologische Selbstreinigung des Mundes funktioniert. Werden anschliessend Zähne und Zunge geputzt, wird der Speichelfluss zusätzlich angeregt. Mit einer guten Mundhygiene werden die Anzahl der Bakterien, welche den Mundgeruch auslösen, reduziert und Nahrungsbestandteile entfernt.

Mundgeruch ist ein intimes Thema

Der Atemgeruch ist abhängig von der Mundhygiene und der Ernährung.

Geruch Bakterien Mundgeruch am Morgen 

Betroffene und Mitmenschen sprechen ungern über Mundgeruch.

Antibakterielle Mundpflegeprodukte wie Mundspülungen und Zahnpasten, reduzieren die bakterielle Flora auch an Orten, welche von den mechanischen Reinigungsmethoden nicht erreicht werden.

Bei akutem Mundgeruch können Zahnpasten, Sprays und Mundspüllösungen den Geruch zusätzlich überdecken und kurzfristig neutralisieren. Hersteller von Mundpflegeprodukten bieten kombinierte Systeme an, die zum Beispiel ein Zungen-Gel, eine Mundspülung und einen Zungenreiniger enthalten. 


Mundgeruch Vorübergehend

Vorübergehender Mundgeruch wird durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst.

Vorübergehender akuter Mundgeruch Atem 

Vorübergehender Mundgeruch ist kein Behandlungsbedürftiger Mundgeruch.

Vorübergehender akuter Mundgeruch

Vorübergehender akuter Mundgeruch ist kein Behandlungsbedürftiger Mundgeruch, denn es handelt sich um den Mundgeruch am Morgen oder um schlechten Atemgeruch nach einer Diät oder einer Alkoholfahne.

Ein schlechter Mundgeruch kann auch nach dem Konsum von bestimmten Nahrungsmitteln entstehen wie durch Knoblauch, Zwiebeln, Rettich, Kohl, Rucola oder Durianfrüchte die auch als Stink- oder Käsefrucht bezeichnet werden. Vorübergehender Mundgeruch entsteht auch vielfach durch Medikamente wie Disulfiram, Chloralhydrat, Phenothiazine oder durch Einnahme von Rauschmitteln sowie durch das Rauchen. Akuter vorübergehender Mundgeruch entsteht ebenfalls durch die Betelnuss die gekaut wird. Das Betelkauen ist seit Jahrtausenden verbreitet. Geröstete oder gekochte Samen werden mit einem Gemisch aus Zimt, Kalkpaste und anderen Gewürzen gemischt, in die Blätter des Betelpfeffers gewickelt und dann gekaut. Das Betelkauen hat eine anregende Wirkung und fördert den Speichelfluss, ähnlich wie beim Kautabak kauen. Naturvölker hatten schon früher gesunde Zähne durch gesunde Rohkostnahrung und etwas andere Mundgeruchspflege und Zahnreinigung.


Pseudo - Halitosis

Mundgeruch, ein schlechter Geruch aus dem Mund.

Phobie Pseudo-Halitosis Mundgeruch riechbar  

Da die meisten Menschen nur sehr unzuverlässig ihren eigenen Mundgeruch beurteilen können, besteht der erste Teil der zahnärztlichen Diagnostik darin, festzustellen ob überhaupt objektivierbarer Mundgeruch riechbar ist.

Das Phänomen der "Pseudo-Halitosis" kann sich sogar zu einer Phobie ausweiten und extreme Formen annehmen.

Ein grosses Problem in der zahnärztlichen Praxis sind nicht nur die Patienten, die Mundgeruch haben und es selbst nicht glauben, sondern auch umgekehrt, Leute die keinen Mundgeruch haben, selbst aber felsenfest überzeugt sind, dass sie Mundgeruch haben, was man Halitophobie nennt. Mundgeruch kann subjektiv mittels Erschnüffeln durch den Zahnarzt festgestellt werden. Organoleptische Tests beruhen auf der Wahrnehmung von Halitosis durch den Geruchssinn des Untersuchers. Der behandelnde Zahnarzt kann mit dem Halimeter den Geruch, feststellen. Um Mundgeruch bzw. Halitose sichtbar zu machen, haben Wissenschaftler schon vor einigen Jahren ein Gerät entwickelt, das ähnlich einem Alkomat den Mundgeruch misst. Der Patient nimmt das Mundstück in den leicht geöffneten Mund und in kürzester Zeit erscheint der Wert ppb VSC (part per billion flüchtige Schwefelverbindungen) auf dem Display.


Mundgeruch von Mundhöhle

Wie ein Mensch riecht, ist individuell,
ob man jemanden riechen kann ist Geschmacksache,
die Geruchstoleranz endet aber beim Mundgeruch.

Mundgeruch, ausgehend von der Mundhöhle

Speichel hat eine wichtige Spülfunktion und hilft Nahrungsreste und stinkende Mundmikroben aus der Mundhöhle zu entfernen.

Mundgeruch Mundhöhle Speichelfluss reduziert

Ein reduzierter Speichelfluss kann starken Karieszuwachs bewirken, denn in einem Milliliter Speichel können sich ca. 200 Millionen Mikroorganismen ansiedeln.

Mundgeruch kann Bakteriell begünstigt sein, wenn der Speichelfluss vermindert ist.

Eine zu geringe Speichel-Produktion kann ein entscheidender Faktor für die Entstehung von Mundgeruch sein. Als Xerostomie bezeichnet man, wenn durch die Speicheldrüsen wenig Speichel produziert wird und der Mund dadurch zu trocken ist, was im Besonderen bei älteren Menschen vorkommt. Speichel hat eine gewisse antibakterielle Wirkung und kann die bei der bakteriellen Zersetzung von Proteinen entstehenden übelriechenden Gase im Mund binden.

Die Quelle des Mundgeruchs liegt zu ca. 90% in der Mundhöhle.

Bakteriellen Zungenbelag
Mangelhafter Speichelfluss (Xerostomie)
Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis)

Ursachen von reduziertem Speichelfluss

Drogen
Erkrankungen der Speicheldrüsen
Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich
Durch bestimmte Medikamente wie Appetitzügler, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka, Medikamente gegen Depressionen, krampflösende Mittel, blutdrucksenkende Medikamente, Antihistaminika bei Allergien, harntreibende Medikamente.

Mundgeruch nicht von der Mundhöhle ausgehend

In seltenen Fällen liegt Mundgeruch nicht in der Mundhöhle und ist eine Folge von Erkrankungen.

Entzündung der Gaumenmandeln (Chronische Tonsillitis)
Chronische Entzündungen der Kieferhöhle oder anderer Nasennebenhöhlen (Sinusitis)
Tumore im Mundbereich bzw. Rachenraum, Nasenbereich oder Atemwege
Ausstülpungen der Speiseröhre (Divertikel)
Schleimhautentzündungen der Nase, Nasenpolypen (Chronische Rhinitis)
Störung der Schliessmuskel, Magen zu Speiseröhre 


Halitose  

Halitose bedeutet Mundgeruch

Mundgeruch äussert sich in einem übel riechenden Atem.

Halitose Halitosis Mundgeruch schlechter Atem

Chronischer Mundgeruch "Halitosis“ geht meistens vom Mundraum aus.

Halitosis, Halitose

Mundgeruch oder schlechter Atem wird auch als Halitose, foetor ex ore oder Halitosis bezeichnet und ist ein weitverbreitetes Problem.

Unangenehmer Geruch Halitose entsteht in etwa 85% bis 90% der Fälle durch Fäulnisprozesse im Mund. Dabei zersetzen Bakterien Speisereste und setzen dabei Schwefelverbindungen und andere Gase frei. Eiweisshaltige Nahrungsmittel wie Milch oder Fisch sind dabei die Grundlage besonders übler Gerüche. Zur Geruchsbelästigung führen ausserdem Entzündungen am Zahnfleisch. Auch wenn genaue Erhebungen zur Häufigkeit von Mundgeruch bzw. Halitose nicht existieren, so schätzt man, dass etwa ein Viertel aller Menschen darunter leiden. Ein schlechter Mundgeruch stellt für den Halitose-Patienten kein Problem dar, da er es normalerweise selbst nicht riechen kann und solange niemand davon spricht. Das Problem haben nur Bekannte und Angehörige seiner Umgebung und überlegen, soll man etwas sagen und wie, denn wenn ein Halitose-Patient der auf seinen üblen Mundgeruch aufmerksam gemacht wird, ist oft tief beschämt. Mundgeruch hat mehrheitlich eine harmlose Ursache, kann jedoch in Einzelfällen auch Ausdruck einer ernsthaften Krankheit sein.


Halitosis

Halitosis ist auch ein psychosoziales Problem und kann das Selbstwertgefühl vermindern.

Übler Mundgeruch Halitosis Mundhöhle Speichel  

Schamgefühle durch Halitosis erschweren die Kommunikation mit anderen Menschen.

Halitosis ist Mundgeruch

Der Begriff Halitosis wird verwendet für Mundgeruch in der Mundhöhle und ist übergreifend für jede Art von Mundgeruch.

Da der Geruchssinn beim Mensch nur auf Veränderungen der Konzentration eines Duftstoffes anspricht, können Halitose-Patienten den Geruch des eigenen Atems nicht selbst erkennen und wahrnehmen. Unter Halitosis versteht man (Foetor ex ore) üblen Mundgeruch. Halitosis ist ein unangenehmer Mundgeruch, der nichts mit mangelnder Mundhygiene oder krankhaften Veränderungen in der Mundhöhle zu tun hat, sondern vorwiegend durch Absonderung von normalen oder krankhaften Stoffwechselprodukten im Speichel verursacht wird. Mundgeruch wird hervorgerufen durch Verunreinigungen der Zähne oder des Zahnersatzes aufgrund von schlechter Mundhygiene, Zahnfleischentzündung oder Schleimhautentzündungen, Infektionen oder Geschwüre in der Speiseröhre, fehlende Magensäure oder Übersäuerung des Magens. Die Ursachen von Mundgeruch können ebenso im Darm, in der Nase, in den Lungen und bei einer Allgemeinerkrankung wie z.B. Diabetes mellitus liegen. Wenn ein unangenehmer Geruch trotz sorgfältiger Mundhygiene bestehen bleibt, sollte man, um die Ursache herauszufinden einen Zahnarzt aufsuchen, der eine wirksame Behandlung vorschlagen kann. Eine wichtige Rolle spielen auch Stoffwechselprodukte, die bei bestimmten Krankheiten über die Lungen abgeatmet werden oder einfach auch bestimmte Nahrungsmittel. Halitosis entsteht aber zu etwa 85 % durch Fäulnisprozesse im Mund bzw. bakterieller Abbau von Nahrungsresten oder Epithelablagerungen, bei schlecht gesäuberten und kariösen Zähnen sowie bei Entzündungen in der Mundhöhle durch Gingivitis oder Parodontitis.


Ursachen für Halitose

Lymphknotenschwellung am Hals, starke Schmerzen und etwas Fieber sind typische Begleiterscheinungen der Mundfäule.

Ursachen für Halitose Mundgeruch Halitosis

Mundfäule bzw. Mundschwämmchen kommt vor allem bei Kleinkindern vor und verläuft in der Regel harmlos, kann aber auch Erwachsene betreffen.

Ursachen für Halitose sind vielfach Aphthen / Mundfäule bzw. Herpesvirus-Infektion, Bläschen und weisse Flecken mit entzündetem Rand an der Mundschleimhaut.

Druckstellen von Prothesen können sehr schmerzhaft sein und zu örtlichen Entzündungen führen. Mundgeruch bei Magen-Darmbeschwerden, als Stresserscheinung (Nervosität) oder bei Mundschleimhautentzündung, Zahntaschen. Soor, Candida Pilz-Infektionen bzw. weissliche, etwa erbsengrosse Flecken oder flächige Flecken an der Mundschleimhaut. Soorpilz tritt besonders oft bei Säuglingen und alten Menschen mit Prothesen oder bei Zahnlosigkeit sowie nach Antibiotika-Behandlungen auf. Die Neigung zu Rückfällen ist gross, insbesondere, wenn nicht richtig und nicht genügend lang behandelt wird. Zahnfleischentzündungen, Zahntaschenbildung, Zahnfleischschwund und Parodontose können zu Zahnlockerung und Zahnausfall (Zahnverlust) führen. Zahnsteinablagerung, mangelhafte Zahnhygiene, Verwendung ungeeigneter Zahnbürsten und gewisse Erkrankungen wie Magen-Darm oder Immunschwäche sind als Ursachen bekannt.

Chronischer Mundgeruch und deren Ursachen

Die Ursachen des chronischen Mundgeruchs sind vielfältiger Natur, denn auch der Nasen- Rachenraum spielt bei der Entstehung des Mundgeruches eine wichtige Rolle.

Geruchsmoleküle können im Darm in die Blutbahn aufgenommen und dann über die Lungen abgeatmet werden, was vor allem dann geschieht, wenn die Bakterienbesiedlung der Darmschleimhaut durch Antibiotika oder Bestrahlung geschädigt wurde und dadurch die Schleimhaut für alle möglichen Moleküle, die normalerweise nicht durch die Darmschleimhaut gelangen, durchlässig wird.


Halitophobie

Mit dem Begriff Halitophobie beschreibt man die übertriebene Angst des Patienten, andere Menschen mit dem vermeintlichen Mundgeruch unerträglich zu belästigen und ist ein vielfach unterschätztes Krankheitsbild.

Halitophobie unbegründete Mundgeruch-Angst

Menschen, die unter Halitophobie leiden, leben vielfach in extremer Isolation, so dass das Sozialleben darunter stark leidet. 

Als Halitophobie wird eine anhaltende, unbegründete Angst bezeichnet, an Mundgeruch zu leiden.

Als Halitophobie oder Pseudo-Halitosis wird die unbegründete und anhaltende Angst bezeichnet, an Halitosis (Mundgeruch) zu leiden und andere dadurch zu belästigen. Halitophobie-Patienten sind sich vielfach absolut sicher, unter Mundgeruch zu leiden, so dass sie keine instrumentelle oder subjektive Detektionsmethode überzeugen kann. Da Halitophobie-Patienten sich auch nicht durch die Mundgeruchsmessung mit einem Halimeter  davon überzeugen lassen, ist Ihre Aussage meistens, „ich bin fest davon überzeugt, Halitose zu haben, aber alle Bekannten, die ich gefragt habe, sagen mir, ich hätte überhaupt keinen Mundgeruch“. Daraus resultiert für den Zahnarzt die Schwierigkeit, einen Halitophobie-Patienten einem Psychotherapeuten zu überweisen, da er seinen Mundgeruch behandelt haben möchte. Die Halitophobie lässt sich nicht durch einen Arzt oder Zahnarzt behandeln und wird meistens als Zwangsstörung beschrieben. Diese Beschwerden sind psychischer Natur und werden nach ihrem Schweregrad als Halitophobie oder Pseudohalitosis bezeichnet, wenn der Mundgeruch nur eingebildet ist. 


Schlechter Atemgeruch

Atemgeruch ist eine übelriechende Halitosis, ein stinkender Fäulnisgeruch aus dem Mund.

Schlechter Atemgeruch übelriechende Halitosis 

Atemgeruch ist ein übelriechender Mundgeruch.

Mundgeruch

Bei Mundgeruch handelt es sich um ein intimes Thema, Betroffene und Mitmenschen sprechen ungern darüber.

Atemgeruch hat verschiedenste Ursachen, wobei die meisten in der Mundhöhle zu suchen sind. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie an Mundgeruch leiden und werden von ihren Mitmenschen auch nicht darauf aufmerksam gemacht, denn „einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul", womit der entgegenkommende Geruch gemeint ist. Da es sich bei Mundgeruch um ein eher intimes Thema handelt, ist es den Betroffenen meist unangenehm über Atemgeruch zu sprechen. Atemgeruch kann Orale Ursachen, Nicht orale Ursachen oder Medikamentöse Ursachen haben. Möglich sind auch Genussmittelbedingte und Ernährungsbedingte Ursachen. Mundgeruch (Halitosis, Foetor ex ore) ist unangenehmer Geruch des Atems, weshalb dieser auch Atemgeruch genannt wird. Übler Mundgeruch entsteht durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich unter die ausatmende Atemluft mengen. Diese Stoffe entstehen durch die bakterielle Zersetzung von Nahrungsmittelresten oder totem Gewebematerial. Halitosis bedeutet in der medizinischen Fachsprache unangenehmer Mundgeruch bzw. Atemgeruch. Es handelt sich um flüchtige Schwefelverbindungen im Atem, deren Entstehungsgründe verschieden sind.

Gründe für die Entstehung von Atemgeruch:

Schlechter Zahnstatus wie Karies oder Wurzelreste
Mangelnde Mundhygiene oder Zungenhygiene
Essensrückstände
Entzündungen der Mundschleimhaut oder des Zahnfleischs
trockener Mund ist weit verbreitet, im Besonderen bei älteren Leuten
Infektionen der Mundhöhle
Infektionen im Nasen-Rachenraum 
Tumore
Diabetes mellitus, Diabetisches Koma
Entzündungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis)
chronisches oder akutes Nierenversagen
Leberzirrhose, Hepatische Enzephalopathie
Nahrungsmittel und Genussmittel wie Knoblauch oder Alkohol
schwefelhaltige Medikamente
Rauchen


Mundgeruch bei Kindern

Mundgeruch bei Kindern kann entstehen durch Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut.

Mundgeruch Kind Kleinkind Babys Entzündung

Mundgeruch ist bei Kindern möglich beim Zahndurchbruch der Milchzähne oder beim Zahnwechsel. 

Mundgeruch beim Kind

Ursachen von Mundgeruch bei Kindern sind häufig Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut, zu geringe Trinkmenge, Durchbruch der Milchzähne oder Zahnwechsel, Erkrankungen im Bereich von Hals und Nasennebenhöhlen wie Angina oder Diphtherie.

Schlechter Atem, Mundgeruch Kind Entzündung

Wenn bei Kleinkindern und Säuglingen die Milchzähne durchbrechen, ist dies vielfach mit Entzündungen und Schmerzen verbunden. Lösungen und Gele mit entzündungshemmenden sowie schmerzstillenden Wirkstoffen wie Kamillenextrakt, Lidokain oder Polidocanol sind dagegen wirksam.

Schlechter Atem bzw. Mundgeruch kann bei Kindern viele Ursachen haben.

Die Ursache von Mundgeruch kann eine unerkannte Diabetes-Erkrankung sein, die den Geruch wie Nagellack-Entferner hat. Mundgeruch bei Kindern entsteht vielfach durch Aphthen / Mundfäule, Herpesvirus, Infektion resp. Bläschen und weisse Flecken mit entzündetem Rand an der Mundschleimhaut. Lymphknotenschwellung am Hals, starke Schmerzen und etwas Fieber sind typische Begleiterscheinungen der Mundfäule. Mundfäule (Mundschwämmchen) kommt vor allem bei Kleinkindern vor und verläuft in der Regel harmlos. Mundgeruch beim Kind kann in seltenen Fällen eine Zuckererkrankung, Probleme mit den Nieren, der Leber oder dem Magen die Ursache sein, Bei kleinen Kindern sollte man auch an einen nicht bemerkten Fremdkörper in der Nase denken. Vorübergehend kann scharfes Essen, Knoblauch, Zwiebeln, Schnittlauch, koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Hunger bei Kindern zu Mundgeruch bzw. schlechtem Atem führen. Kinder ernähren sich gerne von Schokolade und Cola, also Nahrungsmitteln, die viel Zucker und Stärke enthalten. Diese Stärke ist für Geruchsbakterien gutes Futter, wo Bakterien besonders aktiv sind, wenn sich Eiweissreste auf der Zunge befinden. Wenn Bakterien Speisereste zersetzen, entstehen unter anderem Schwefelgase die verantwortlich sind für den schlechten Atem bzw. Mundgeruch. Bei Mundgeruch kann Kindern ein Zungenreiniger helfen. Petersilie, Karotten, Fenchel oder auch Fencheltee lindern Mundgeruch.

Vielfach riechen kranke Kinder aus dem Mund

Da Mundgeruch auch bei Kindern soziale Kontakte verhindert, ist es möglich, dass die Entwicklung des Kindes ins Hintertreffen kommt.

Häufig riechen Kinder am Morgen aus dem Mund oder wenn die Zähne nicht geputzt sind, denn es bleibt vieles hängen zwischen den Zähnen, was für Mundbakterien ein gefundenes Fressen ist.

Kramke Kinder riechen aus Mund Mundgeruch

Möglich ist aber auch, dass Kinder aufgrund einer Krankheit aus dem Mund riechen. Häufig ist das bei Kindern der Fall, wenn Halsschmerzen oder Scharlach vorhanden sind. Kinder können auch Mundgeruch durch Mundfäule bekommen, was kleine Wunden im Mund sind, die von einer Virusinfektion stammen.

Ursachen von Mundgeruch sind vielfach:

Trockene Mundschleimhaut, z.B. durch Schlafen mit offenem Mund oder als Nebenwirkung von Medikamenten oder Entzündungen im Hals-Rachen-Bereich, wie z.B. bei einer Mandelentzündung.

Gezielten Rat und Hilfe für Geplagte Kinder mit Mundgeruch gibt es meist beim Zahnarzt.

Ursachen Mundgeruch Mundschleimhaut trocken

Bei der ersten Untersuchung muss der Arzt herausfinden, wo die Quelle des Mundgeruchs sitzt, an den Zähnen, der Zunge oder der Nase.

In Zahnarztpraxen und Zahnkliniken wird bei der Mundgeruchssprechstunde ein spezielles Gerät mit dem Namen Halimeter eingesetzt.

Diese künstliche Nase bestimmt die Konzentration von Schwefelverbindungen im Atem und ermöglicht damit eine objektive Aussage zum Mundgeruch. Ausserdem eignet sich der Geruchsmesser zur Verlaufskontrolle unter der Behandlung. Die Ursache eines allmählich oder plötzlich auftretenden Mundgeruches, der über Wochen anhält, sollte unverzüglich vom Arzt abgeklärt werden.


Mundgeruch beim Kleinkind

Mundgeruch am Morgen nach dem Schlafen ist beim bei Babys, Kleinkind, Kind und beim Erwachsenen normal, denn während dem Schlaf wird im Mund weniger Speichel produziert, der stinkenden Mundmikroben nicht gut weggespült, denn der Speichel sorgt mit dem Speichelfluss auch für die Physiologische Selbstreinigung des Mundes.

Mundgeruch Kleinkind Babys Morgen Speichel

Bazillen auf den trockenen Mundschleimhäuten werden bei Speichelmangel nicht in die Speiseröhre transportiert und erzeugen einen muffig-käsigen Geruch.

Mundgeruch Babys und Kleinkind

Auch Kinder können unter Mundgeruch leiden, dass für Mitschüler sehr störend sein kann.

Während des Tages spült der Speichel die Mundmikroben mitsamt ihren Ausscheidungen die Speiseröhre herunter. Mundgeruch ist meist harmlos, denn jeder hat nach dem Genuss von Knoblauch und Käse am Morgen Mundgeruch, was aber für Mitmenschen sehr störend sein kann. Den Geruchsbakterien ist es egal, ob sie bei Kindern oder Erwachsenen im Mund siedeln, für Bakterien ist die Hauptsache, dass sie ausreichend Nahrung in der feuchten, warmen Mundhöhle finden. Die Mikroben ernähren sich hauptsächlich von übrig gebliebenen Speiseresten zwischen den Zähnen, und auf der Zunge, aber auch von menschlichen Zellen und Blut. Geruchsbakterien siedeln sich hauptsächlich auf der Zunge an, wo sich Eiweissreste befinden. Man schätzt, dass sich etwa zwei Drittel der oralen Mikroorganismen auf der Oberfläche der Zunge befinden. Der Zungenreiniger kann dann gegen Mundgeruch am besten Abhilfe und Sicherheit schaffen, denn vielfach riecht man als Betroffener den Mundgeruch selbst nicht. Es gibt auch Kinder und Erwachsene, die bilden sich den Mundgeruch auch ein, was man Halitophobie oder Pseudo-Halitosis nennt.

Mundgeruch kann die Entwicklung des Kindes stören

Schlechter Atem resp. Mundgeruch ist häufig auch bei Kindern ein Tabu-Thema.

Erst wenn die Freunde beim Zuhören in der Schule den Kopf abwenden, ahnen Betroffene Kinder, dass etwas nicht stimmt, was aber meist nicht mit schlechtem Atem in Zusammenhang gebracht wird. Da Mundgeruch soziale Kontakte verhindern kann, ist es möglich, dass die Entwicklung des Kindes dadurch gehänselt wird und ins Hintertreffen kommt. Bei Kindern kann eine schwarze Haarzunge, ein trepanierter und bzw. offen gelassener Milchzahn, eine Akut nekrotisierende ulzerierende Gingivitis oder Alveolitis für Mundgeruch verantwortlich sein.

Mundgeruch am Morgen beim Kind

Mundgeruch beim Kind nach dem Schlafen ist völlig normal.

Am Morgen ist der Mundgeruch beim Kind in der Regel ausgeprägter als am Abend, denn der Speichelfluss während des Schlafs ist reduziert.

Mundgeruch Kind am Morgen Halitose Halitosis

Werden beim Kind die auslösenden Bakterien für schlechten Atem regelmässig und sorgfältig entfernt, kommt es auch beim gesunden Kind nicht zu üblem Geruch, denn Mundgeruch entsteht durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich unter die austretende Atemluft mischen und von Bakterien und Nahrungsmittelresten Produziert werden.

Ein übler Geruch kann aber wegen Verdauungsbeschwerden, oder durch eine Mandelentzündung sowie einer Rachenentzündung entstehen.

Ursachen von Mundgeruch bei Kindern sind vielfach:

Zu geringe Trinkmenge.
Durchbruch der Milchzähne oder Zahnwechsel.
Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut.
Halserkrankungen und Erkrankungen der Nasennebenhöhlen wie Angina, Diphtherie etc.
Unerkannte Diabetes-Erkrankung, Geruch wie Nagellack-Entferner.


Atemgeruch bekämpfen

Mundgeruch äussert sich in einem übel riechenden Atem.

Atemgeruch bekämpfen Mundgeruch Therapie

Bei älteren Menschen ist eine häufig auftretende Mundtrockenheit auf systemische Erkrankungen oder exogene Faktoren wie chronische Medikamenteneinnahme zurückzuführen. 

Therapie der Grunderkrankung

Folgende Medikamenten-Wirkstoffe in Form von Spüllösungen können bei der Behandlung von Mundgeruch zur Anwendung kommen:

Chlorhexidin, Aminfluorid und Zinnfluorid, Triclosan, Wasserstoffperoxid Chlorhexidin ist wohl der effizienteste Wirkstoff zur Plaque-Reduktion und Gingivitis-Reduktion. Nachteilig sind eine Braunverfärbung der Zunge sowie Geschmacksveränderungen, welche durch den Wirkstoff verursacht werden. Aminfluoride und Zinnfluoride haben ebenfalls eine antibakterielle Wirkung und sind auch in Zahnpasten enthalten. Gegen Mundgeruch sollen sie ähnlich wirksam sein wie Chlorhexidin. Triclosan führt in Kombination mit Zink ebenfalls zu einer deutlichen Reduktion der flüchtigen Schwefelverbindungen und somit zu einer Verminderung des Mundgeruchs. Zahncremes, Mundwasser oder Kaugummi helfen bei Mundgeruch nur begrenzt. Nach relativ kurzer Zeit ist der Mundgeruch wieder da, weil die Ursache nicht beseitigt wurde.

Atemgeruch vermindern kann man durch:

Zähneputzen nach jeder Mahlzeit mit Zahnpasta
Zahnseide verwenden, um zwischen den Zähnen zu reinigen
Zunge putzen mit Zungenschaber
Viel Wasser trinken (Mundtrockenheit)
Antibakterielles Mundwasser benutzen, das kein Alkohol enthält, denn Alkohol kann den Mund austrocknet, was den Mundgeruch noch verstärken kann.

Kaugummi und Bonbons gegen Mundgeruch

Die Produkte wie Kaugummi und Bonbons sollten zuckerfrei und neutralisierend sein, ihre Wirkung ist aber Zeitlich beschränkt.

Durch das Lutschen und Kauen wird vermehrt Speichel gebildet, wodurch Bakterien weggespült werden.

Kaugummi Bonbons gegen Mundgeruch Speichel

Kaugummi und Bonbons verhindern geruchsbildende Schwefelverbindungen bzw. Mundgeruch, vor allem dann, wenn sie Zink, Tee-extrakt oder Chlorophyll enthalten.

Austrocknung der Mundhöhle vermeiden

Bei Atemgeruch bzw. Mundgeruch sollte man wenig Alkohol trinken und Nikotin vermeiden.

Gegen trockene Mundhöhle kann helfen, wenn man möglichst viel Wasser oder Tee trinkt sowie öfters auch den Mund mit Wasser spült. Zuckerlose Kaugummis kauen regen die Speichelproduktion an, denn Kauen stimuliert den Speichelfluss, was ganz normal während der Nahrungsaufnahme auch geschieht. Durch die angeregte Speichelbildung erfolgt nur ein erster Schritt für die Selbstreinigung der Mundhöhle, denn die Zahnreinigung kann durch den Zahnpflege-Kaugummi nicht ersetzt werden.

Empfehlenswert gegen Mundgeruch

Helfen gegen Mundgeruch können auch, wenn man täglich einen Becher zuckerfreien Naturjoghurt über mindestens sechs Wochen einnimmt, denn der Verzehr senkt den Schwefelwasserstoffgehalt im Mund.

Schwarztee kann je nach Konzentration die Bakterien bis zu 30 Prozent verringern, denn es senkt Schwefelwasserstoffe im Mund. Petersilie frisch kauen wirkt vielfach wegen des Chlorophylls als Inhaltsstoff geruchsmindernd und geruchbindend und übertönt den dominanten Eigengeruch bzw. den unangenehmen Mundgeruch. Kümmel enthält ätherische Öle, die geruchbindend wirken. Kümmel zum Kauen wird in fernöstlichen Ländern oft nach dem Essen serviert.

Mundspray und Mundspüllösungen gegen Mundgeruch

Zur mechanischen Reinigung ist bei starkem Mundgeruch (Halitosis) eine zusätzliche Mundspülung empfehlenswert.

Die zusätzliche Mundspülung sollte sich vor allem eine antibakterielle Wirkung wie das Chlorhexidin haben, denn als effektivster Wirkstoff hat sich Chlorhexidin erwiesen.

Mundgeruch, Mundspray Mundspüllösungen

Dieser Wirkstoff findet sich unter anderem in Chlorhexamed und Plak out.

Empfohlen werden Sprays mit Kräuter-Extrakten, die entzündungshemmend wirken, haben aber nur eine kurzfristige Wirkung.

Antibakterielles Mundwasser kann jedoch nützliche Bakterien der Mundflora zerstören.

Vermeiden von bestimmten Nahrungsmitteln gegen Mundgeruch

Durch viel Wasser zu trinken und regelmässigen einzunehmen von Zwischenmahlzeiten kann der Mundgeruch eingedämmt werden, denn durch das Kauen und den vermehrten Speichelfluss werden die Bakterien aus der Mundhöhle weggespült.

Kaffee hat einen dominanten Eigengeruch und trocknet zudem den Mund aus, was eine verminderte Speichelbildung zur Folge hat. Der Speichelfluss kann auch bei Einnahme bestimmter Medikamente oder durch Rauchen sowie Alkohol vermindert werden. Nach Fleischkonsum vergären Eiweissreste in der Mundhöhle und produzieren einen unangenehmen Geruch. Durch den veränderten Stoffwechsel bei langem Fasten kann ebenfalls übler Mundgeruch resp. Azeton entstehen. 


Mundgeruch Hausmittel

Wenn man an einem üblen Mundgeruch leidet der nicht krankheitsbedingt ist, kann man diesen angehen mit Heilpflanzen gegen schlechten Atem und Wachstum von Bakterien.

Apfel Hausmittel gegen Mundgeruch Atemgeruch

Üblen Mundgeruch kann man auch durch Essen oder Getränke bekommen, wo die Hausmittel helfen können.

Hausmittel gegen Mundgeruch

Ausser einer gründlichen Mundhygiene, die das Putzen mit Bürste, Zahnseide und Zungenspatel beinhaltet, gibt es noch jede Menge Hausmittel, die gegen Mundgeruch helfen können und eine desinfizierende Wirkung haben.

Knoblauch, rohe Zwiebeln, Lauch in allen Variationen, Käse mit sehr deftigem Geschmack, Bier, Rotwein oder Schnaps machen schlechten Atem bzw. Mundgeruch.

Essen gegen Mundgeruch:

 Apfel kann helfen gegen üblen Mundgeruch.
 Naturjoghurt verändert Milieu, stoppt Bakterienentwicklung Milchsäurebakterien. 
Kur mit Propolis aus dem Bienenstock ist ein Hilfsmittel bei Mundgeruch der vom Magen kommt.

Altbewährte Hausmittel können gegen Mundgeruch helfen

Trinken gegen Mundgeruch:

Trinken min. 3 Liter pro Tag
Trinken 3 Tropfen Pfefferminzöl 1Tasse Wasser nach dem Essen
Orangensaft bei Mundgeruch durch wenig Essen
Holunderblütentee
Kalmustee hat eine desinfizierende Wirkung
Milch gegen Knoblauchgeschmack
Isländisches Moos-Tee reizlindernd bei Entzündungen, leicht antibiotisch.
Tee von Pfefferminze, denn Polyphenole hemmen Wachstum von den Bakterien
Tee von Anis, denn Polyphenole hemmen Wachstum von den Bakterien
Tee von Zimt, denn Polyphenole hemmen Wachstum von den Bakterien
Tee von Kümmel, denn Polyphenole hemmen Wachstum von den Bakterien
Grüner Tee, denn Polyphenole hemmen Wachstum von den Bakterien
Schwarzer Tee, denn Polyphenole hemmen Wachstum von den Bakterien

Kauen / Lutschen gegen Mundgeruch:

Kauen von Kaugummis regt Speichelfluss an
Kauen von Kaffeebohnen kleingehackt
Kauen Petersilie oder auch essen mindert Mundgeruch (Apiol)
Kauen von einige Wacholderbeeren mehrmals am Tag (frisch oder getrocknet)
Kauen getrocknete Salbeiblätter (frisch oder getrocknet)
Kauen Meerrettichwurzeln
Kauen gehackte Minze
Kauen Samen von Anis
Kauen Samen von Dill
Kauen Samen von Kümmel
Kauen Thymian
Kauen Majoran
Kauen Anis (Anissamen)
Kauen Fenchel (Fenchelsamen)
Kauen geriebener Apfel
Kauen von Gewürzen Ingwer (Gingerol (Terpenoid)
Kauen von Gewürznelken
Kauen rohe Spinatblätter (grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll)
Kauen von Parakresse (Gemüse und Heilpflanze)
Lutschen 2-3 Propolis-Bonbons
Lutschen von 2-3 Propolis-Bonbons
Lutschen von Bonbons mit ätherischen Ölen
Lutschen Pastillen mit Eukalyptus
Lutschen Chlorophyll-Dragees (Blattgrün)
Lutschtabletten Isländisches Moos bei Entzündungen leicht antibiotisch.
Lutschtabletten Echinacea

Gurgeln Mundspülung gegen Mundgeruch:

Mundspülung mit Salbeitee
Mundspülung 7 Tropfen Myrrhentinktur in 1/4 Liter Wasser.
Mundspülung mit Kamillentee bei belegter Zunge
Mundspülung Obstessig (3 Esslöffel Essig, 1 Glas Wasser)
Mundspülung mit Sesamöl spülen hilft Durchblutung anregen
Mundspülung mit Olivenöl ändert das Bakterienwachstum
Mundspülung mit Eichenrinde
Mundspülung Odermennig-Kraut
Gurgeln mit Salzwasser, vertreibt Fäulnisgeruch
Gurgeln mit Pfefferminztee
Gurgeln Teebaumöl australisch 10 Tropf 1/4 Liter Wasser
Gurgeln 4-5 Tropfen Propolis-Tinktur (Mundgeruch Magen)
Gurgeln Holundertee Blüten 1 Liter Wasser kochen
Gurgeln Saft von Zitrone auspressen, in 1 Glas Wasser


Mundgeruch Symptome

Frischer Atem wirkt sympathisch und ist so wichtig, wie ein strahlendes Lächeln.

Symptome von Mundgeruch Halitose Bakterien 

Seinen eigenen Mundgeruch kann man normalerweise nicht riechen, wenn das vis-à-vis die ausgeatmete Luft riechen kann ist es Mundgeruch, wenn nicht, ist es kein Mundgeruch, denn ausgeatmete Luft hat normalerweise keinen Geruch.

Mundgeruch riechen

Mundgeruch kann ein Symptom von einer schwerwiegenden Erkrankung sein.

Eigener Mundgeruch kann man normal nicht riechen. Mundgeruch bzw. Halitose entsteht, entgegen einer vielfach auch in Fachkreisen verbreiteten Meinung, nicht überwiegend auf Grund einer Magenerkrankung, sondern in den meisten Fällen durch Bakterien im Mund. Diese Bakterien setzen sich auf der Zunge und am Zungengrund fest und verbreiten üble Gerüche aus dem Mund. Mundgeruch (Halitosis) ist kein unabänderliches Schicksal, denn ist die Entstehungsursache geklärt, gibt es zuverlässige Methoden, wieder zu frischem Atem zu kommen. Zungenbelag, mangelhafte Hygiene und Infektionen, ein Hefepilz (Candidiasis), überstehende Kronenränder, offene Wurzelkanäle oder auch Geschwüre oder Tumore zählen zu den Ursachen von Halitosis im Mundbereich. Nur selten ist eine internistische Grunderkrankung, etwa eine Magen-Darmerkrankung oder Diabetes, ursächlich beteiligt. Wichtig ist hier auf jeden Fall der Besuch beim Zahnarzt, um die Ursache des Mundgeruchs abzuklären. Das Auftreten von Mundgeruch sollte auf jeden Fall ernst genommen werden, denn in seltenen Fällen kann dies das Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Vielfach wird der unangenehme Geruch von Mikroorganismen innerhalb der Mundhöhle verursacht und kann erfolgreich behandelt werden. Gute Mundhygiene ist dabei unabdingbar, denn eine professionelle Zahnreinigung wirkt bei Mundgeruch oft Wunder. Auch der regelmässige Gebrauch von Zahnseide, Zahnbürste und Mundwasser kann zu frischem Atem verhelfen. Ein Zungenreiniger ergänzt die tägliche Zahnreinigung perfekt und entfernt geruchsbildende Bakterien von der Zungenoberfläche, sodass Mundgeruch merklich reduziert werden kann Ausserdem stimuliert er das Geschmacksempfinden und reduziert Plaque bis zu einem Drittel. Die sanften Borsten auf der einen Seite lockern den Belag auf der Zunge und massieren die empfindlichen Kapillaren. Die andere Seite des Zungenreinigers zieht die schädlichen Stoffe sauber von der Zungenoberfläche ab. Zusätzlich können antibakterielle Zahncremes und Mundtropfen helfen, dem üblen Geruch Herr zu werden.


Bekämpfung von Mundgeruch

Damit kein Mundgeruch durch Speisereste entsteht sollte man mindestens einmal täglich Zahnseide oder eine spezielle Zahnbürste für den Zahnzwischenraum verwenden, um Speisereste gründlich zu entfernen.

Schlechter Atemgeruch Mundgeruch bekämpfen  

Auch ein hartnäckiger Belag der Zunge kann schlecht riechen.

Was kann man tun gegen schlechter Atem

Die wirksamste Waffe dagegen ist eine Zungenbürste aus der Apotheke.

Oft kann bereits eine gründliche Reinigung der Zähne einen Erfolg gegen schlechter Atem bzw. Mundgeruch bringen. Mit der Bürste sollte man nach dem Zähneputzen auch die Zunge reinigen. Dazu kann man einfach die Bürste mehrmals von hinten nach vorne ziehen, den Zungenbelag abschaben und das Ganze wiederholen. Mit erfrischenden Mundwässerchen, Kaugummi, Mundsprays etc. erreicht man meist nur einen vorübergehenden Erfolg.

Was kann man tun gegen Mundgeruch

Mit Pfefferminze oder Kaugummi kann man Mundgeruch einfach nur überdecken.

Die wahre Ursache von Mundgeruch wird dabei nicht bekämpft, denn die geruchsbildenden Bakterien sind anaerob die keinen Sauerstoff mögen und sich am besten vermehren, wo es sehr wenig oder keinen Sauerstoff gibt, was auf dem hinteren Teil der Zunge in den furchen unter dem Zungenbelag der Fall ist.

Anzeichen, wie ein bitterer oder saurer Geschmack oder eine belegte Zunge, können oft auf schlechten Atem bzw. Mundgeruch hinweisen, sind aber kein absolut sicherer Indikator. 

Von Zahnärzten wird eine tägliche Reinigung des Zungenrückens empfohlen.

Zungenreiniger gegen Mundgeruch Atemgeruch

Mit Zahnbürste oder Zungenschaber fährt man mehrmals kräftig über den Rücken der Zunge.

Durch das Abschaben vom Belag auf der Zunge werden die übel riechenden Gase vermindert.

Zur Reinigung können sowohl normale Zahnbürsten als auch spezielle Zungenschaber verwendet werden.

Gegen Mundgeruch Zungenbürste Schaber

Die Zunge sollte solange mit dem Zungenschaber und der Zungenbürste gereinigt werden, bis nur noch wenig Belag sichtbar ist.

Durch schliessen der Augen können Würgreflexe während dem Reinigen der Zunge sowie Brechreiz vermindert werden.

Durch Parodontitis und Gingivitis verursachter Mundgeruch kann durch mehrmalige professionelle Zahnreinigung bei der Dentalhygienikerin therapiert werden. Die Grundvoraussetzung um Mundgeruch vorzubeugen, ist eine gründliche Mundhygiene, die bis in den letzten Winkel reicht. Eine regelmässige Reinigung mit Zahnseide wird empfohlen, sofern das Zahnfleisch nicht entzündet ist, um Speisereste restlos zu entfernen. Für grosse Zahnzwischenräume gibt es spezielle Mini-Bürstchen. Im Trend sind Schallzahnbürsten für die optimale Mundhygiene.


Auslöser von Mundgeruch

Auslöser für Mundgeruch können Zahnkrankheiten sein.

Auslöser von Mundgeruch Bakterien Speisereste 

Mundgeruch entsteht durch Schwefelverbindungen, welche sich unter die Atemluft mengen.

Produziert werden diese Stoffe des Mundgeruchs, wenn Bakterien Speisereste, Zellen, Blut oder Eiweisse zersetzen und dabei flüchtige Schwefelverbindungen freisetzen.

Dazu gehören z.B. Plaque, Zahnbetterkrankungen (Parodontitis) oder Karies, Zahnextraktionen, Alkoholkonsum oder Tabakkonsum sowie Fasten. Auch gewisse Nahrungsmittel oder Medikamente können Mundgeruch auslösen. Am Morgen ist der Mundgeruch in der Regel ausgeprägter als am Abend, weil der Speichelfluss während des Schlafs reduziert ist. Die Ursachen des chronischen Mundgeruchs sind vielfältiger Natur. Auch der Nasen- Rachenraum spielt bei der Entstehung des Mundgeruches eine wichtige Rolle. In vielen Fällen sind Bakterien der Mundhöhle die Ursache des Mundgeruchs, selten aber liegt es an einer Magen-Darm-Erkrankung. Der Mundgeruch kann Verdauungsbeschwerden, bei einer Mandelentzündung oder einer Rachenentzündung auftreten. Weil Mundgeruch ein Anzeichen für eine gesundheitliche Störung sein kann, ist es wichtig, dies zu erkennen.

Als Auslöser von Mundgeruch kommen in Betracht:

Systemisch bedingter Mundgeruch durch:

Zenker-Divertikel, Diabetes mellitus, Diabetisches Koma, Leberzirrhose, Hepatische Enzephalopathie, chronisches oder akutes Nierenversagen, schwefelhaltige Medikamente (Disulfiram, Dimethylsulfoxid) Nahrungsmittel und Genussmittel (Knoblauch, Alkohol)

Lokale Ursachen für Mundgeruch:

Schlechten Zahnstatus wie Karies, Wurzelreste, schlechte Mundhygiene oder Zungenhygiene, Essensrückstände, Rauchen, Genuss von Alkohol (selbst bei alkoholhaltigen Mundwassern), Entzündungen der Mundschleimhaut und oder auch des Zahnfleischs (Stomatitis, Gingivitis, ANUG, Mundfäule), Entzündungen des Zahnhalteapparats wie Parodontitis, parodontale Taschen oder auch verschiedene Infektionen der Mundhöhle wie z. B. Kandidose, Mundtrockenheit, Infektionen im Nasen-Rachenraum wie Sinusitis, Tonsillitis, Pharyngitis, Rhinitis, Pfeiffer-Drüsenfieber, Mandelsteine sowie maligne Tumoren.

Ursachen von Mundgeruch in der Mundhöhle

Morgendlicher Mundgeruch ist vorübergehend und entsteht durch Vergärung von Nahrungsresten über Nacht. Echter Mundgeruch erfordert Ursachenabklärung und eine ursachenbezogene Behandlung. In ca. 80% der Fälle ist der Grund des Mundgeruchs in der Mundhöhle zu suchen. Oft entsteht unangenehmer Geruch durch Zungenbelag, denn die Zunge ist das Haupt- Bakterienreservoir der Mundhöhle. Ihre Oberfläche kann sehr unterschiedlich strukturiert sein und tiefe Furchen aufweisen. Darin sitzen Millionen von Bakterien, die sich ungehindert vermehren und einen verfilzten Oberflächenbelag bilden. Bei schlechter Mundhygiene bleiben Nahrungsreste in der Mundhöhle zurück und werden durch die Bakterien zersetzt. Vielfach sind Karies in den Zähnen, entzündetes Zahnfleisch oder Zahnstein die Verursacher von Mundgeruch.

Ursachen von Mundgeruch ausserhalb der Mundhöhle

In ca. 20% der möglichen Ursachen von Mundgeruch sind nicht oralen Ursprungs. Darunter versteht man an erster Stelle Erkrankungen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs z.B. chronische Nasennebenhöhlenentzündung oder chronisch entzündete Mandeln. Der Atemgeruch kommt selten aus dem Magen. Bestimmte innere Erkrankungen wie Nierenleiden oder Leberleiden, schlecht eingestellter Diabetes mellitus etc. können Halitosis verursachen.

Abhilfe bei Mundgeruch

Mundgeruch-Patienten können den Geruch des eigenen Atems selbst nicht wahrnehmen, da der Geruchssinn nur auf Veränderungen der Konzentration eines Duftstoffes anspricht. Der Betroffene weiss meist nichts davon, da er persönlich immer mit dem Geruch lebt. Sorgfältige Mundhygiene mit regelmässigem Reinigen der Zahnzwischenräume und des Zungenrückens spielt eine zentrale Rolle. Wenn diese einfachen Massnahmen nicht helfen, ist der Gang zum Zahnarzt und evt. zu einem Hals-Nasen-Ohren-(HNO)-Spezialisten notwendig. Diese können oft den Ursprung des Mundgeruchs lokalisieren und gezielte Abhilfe schaffen.


Diagnose von Mundgeruch

In vielen Fällen werden zuerst die Ernährungsfaktoren in Betracht gezogen, schlechter Atem oder Mundgeruch kann aber verschiedene Ursachen haben.

Zahnarzt Diagnose Mundgeruch schlechter Atem

Mundgeruch kann die Folge von schlechter Mundhygiene oder Erkrankungen wie z.B. Nierenversagen oder Zuckerkrankheit sein.

Die Diagnose von Mundgeruch von nicht Fachleuten ist oft nicht einfach, denn es handelt sich um ein sehr intimes Thema.

Mundgeruch wird vielfach vom Zahnarzt subjektiv mittels Erschnüffeln festgestellt. Mit einem Halimeter erfolgt eine objektive Messung der flüchtigen Schwefelverbindungen, welche Auskunft über den Mundgeruch geben, denn Mundgeruch entsteht durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich unter die ausatmende Atemluft mengen. Dazu zählen unter anderem Schwefelwasserstoff (H2S), 1,5-Diaminopentan und Methanthiol. Wenn die Ursache nicht in der Mundhöhle liegt, so ist es die Aufgabe vom Hausart, eine Diagnose zu stellen und die geeignete Therapie gegen Krankheiten die den Mundgeruch verursachen einzuleiten.

Diagnose Mundgeruch Halitose beim ZahnarztDurch die bakterielle Zersetzung von Nahrungsmittelresten oder totem Gewebematerial entstehen diese Stoffe, die hauptsächlich für Mundgeruch verantwortlich sind.

Bevor mit der Therapie von Mundgeruch begonnen werden kann, muss aber immer erst die Ursache bestimmt werden. Bei über 80% der Fälle liegt die Ursache des Mundgeruches in der Mundhöhle. Es ist Sache des behandelnden Zahnarztes, die geeignete Therapie einzuleiten. Medikamente sollten nur als begleitende Massnahmen in Betracht gezogen werden. In erster Linie gilt es aber, die Ursache des Mundgeruches zu beseitigen und nicht die Symptome zu bekämpfen. 


Ursachen von Mundgeruch

Auf der Zunge befinden sich ca. 60% sämtlicher oralen Bakterien, weshalb es nicht erstaunlich ist, dass der Zungenbelag die häufigste Ursache für Mundgeruch ist.

Ursachen von Mundgeruch Zunge Zungenbelag 

Ursachen für Mundgeruch in der Mundhöhle:

Zungenbelag, Mangelnde Mundhygiene, Gingivitis, Parodontitis, Karies, Ungepflegte Prothesen, Abszesse, Mundtrockenheit (Xerostomie) Gewisse Tumoren und Allgemeinerkrankungen mit oralen Symptomen.

Nicht orale Ursachen von Mundgeruch

Beim Verdacht auf eine nicht orale Ursache sollte immer auch an eine systemische bzw. den ganzen Körper betreffenden Erkrankungen gedacht werden. Diese Abklärung, sowie die Therapie des nicht oral bedingten Mundgeruches ist Sache des Arztes.

Chronische Rhinitis bzw. ständiger Schnupfen, Fremdkörper in der Nase ist eher selten.
Chronische Sinusitis bzw. ständige Nasennebenhöhlenentzündung ist für 20% des nicht oralen Mundgeruchs verantwortlich.
Chronische Tonsilitis bzw. ständige Entzündung der Mandeln ist für rund 70% des nicht oralen Mundgeruchs verantwortlich.

Genussmittelbedingte und Ernährungsbedingte Ursachen von Mundgeruch

Mundgeruch kann durch Übergang flüchtiger, geruchsbildender Substanzen aus dem Blut der Lunge in die Atemluft entstehen. Beispiele dafür sind: Alkoholabusus (Alkoholmissbrauch), Knoblauch, Käse, Zwiebeln oder Kaffee.

Medikamentöse Ursachen von Mundgeruch

Medikamente können indirekt durch Reduzierung des Speichelflusses Mundgeruch verursachen, was man medikamentös bedingte Xerostomie nennt.

Mundgeruch Ursache von Medikamenten Geruch

Unter anderem sind dies Medikamente wie Anorektika (Appetitzügler), Antiparkinsonmittel, Antipsychotika (Neuroleptika), Anticholinergika (Medikament gegen unkontrollierte Blasenentleerung), Antiparkinsonmittel, Antipsychotika (Neuroleptika), Antihypertensiva Blutdrucksenker), Antidepressiva (Medikament gegen Depressionen)


Entstehung von Mundgeruch

Die Entstehung des chronischen Mundgeruchs sind vielfältiger Natur, meistens sind Gründe für chronischen Mundgeruch in der Mundhöhle selbst zu suchen, wobei auch der Nasen- Rachenraum bei der Entstehung des Mundgeruches eine wichtige Rolle spielt.

Entstehung Mundgeruch Mundhöhle Bakterien

Geruchsmoleküle können auch im Darm in die Blutbahn aufgenommen und über die Lungen abgeatmet werden. Möglich wird dies im Besonderen, wenn die Bakterienbesiedlung der Darmschleimhaut durch Bestrahlung sowie Antibiotika geschädigt ist und die Darmschleimhaut für verschiedene Moleküle durchlässig wird.

Die Entstehung von Mundgeruch ist vielfältig:

Mundgeruch aus Mundhöhle

Zahnfleischentzündungen bzw. blutendes Zahnfleisch.
Grosse Karieslöcher
Ungepflegtes Gebiss
Ungepflegte Prothese
Schlechte Füllungsränder und Kronenränder
Mundtrockenheit bzw. Xerostomie
Geschwüre und Schleimhaut-Entzündungen
Bösartige, geschwürige Tumore, Abszesse
Bakterielle Fehlbesiedlung der Zunge oder vom Zahnfleisch

Mundgeruch aus Rachen

Chronische Mandelentzündung
Bösartige Geschwüre bzw. Tumore
Nasensekret läuft in den Rachen (postnasal drip)

Mundgeruch aus Speiseröhre

Pilz-Infektion (Candida)
Reflux-Oesophagitis
Ausstülpungen (Divertikel)
Bösartige, geschwürige Tumore
Hiatus Hernie

Mundgeruch aus Magen

 Übersäuerung
Untersäuerung
 Chronische Gastritis
 Infektion mit Helicobacter pylori

Mundgeruch aus Nase / Nasennebenhöhlen

Bakterielle Fehlbesiedlung der Nasenschleimhaut
Fremdkörper in der Nase
Bösartige, geschwürige Tumore
Nasennebenhöhlenentzündung (Kieferhöhlen, Siebbeinzellen)
Stinknase bzw. Schleimhautzerstörung

Mundgeruch aus Bronchien / Lungen

Chronische Bronchitis
Fremdkörper
Bösartige Geschwüre bzw. Tumore

Mundgeruch aus Darm

Chronische Verstopfung
Verdauungsstörungen (Fettverdauung)
Bakterielle Fehlbesiedlung vom Dünndarm nach Antibiotika.
Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln (Lactose-Intoleranz etc.)
Erhöhte Durchlässigkeit des Dünndarmes (= leaky gut Syndrome)

Mundgeruch durch Allgemeinerkrankungen

Diabetes mellitus
Chronisches Nierenversagen
Mangelerscheinungen wie Zink oder Vitamine etc.
Gallenwegserkrankungen
Chronische bakterielle Prostata-Entzündungen
Leberzirrhose
Pfortaderhochdruck


Akute Mundgerüche überdecken

Unter normalen physiologischen Bedingungen ist der Atem Geruchlos und nach aussen hin kaum wahrnehmbar.

Schlechter Mundgeruch überdecken Mundwasser

Ein vorübergehender akuter Mundgeruch wie Düfte von Zwiebeln, Knoblauch oder Alkohol sowie Mundgeruch am Morgen ist kein Behandlungsbedürftiger Mundgeruch.

Schlechter Mundgeruch ist auch ein psychosoziales Problem und kann das Selbstwertgefühl vermindern, denn es entsteht ein Schamgefühl wodurch die Kommunikation mit anderen Menschen erschwert ist.

Mundgeruch ist morgens stärker als im weiteren Verlauf des Tages, was nebst der Speichelfliessrate auch zusammenhängend ist mit der Ansammlung und Andauung von Epithelzellen und Nahrungsresten während der Nacht.

Mundgeruch überdecken

Spülen mit duftenden Mundwässern überdeckt den Mundgeruch, löst aber das Problem nicht.

Düfte können durch Desodorantien wie Zahnpasta, Mundspüllösungen, Bonbons, Kaugummis etc. überdeckt werden und den Geruch kurzfristig neutralisieren, denn Desodorantien sind geruchbindende Mittel oder geruchsbeseitigende Mittel.

Akuter Mundgeruch überdecken Desodorantien

Parfümierte Mundspüllösungen überdecken aber lediglich den Geruch und lösen das Problem von Atemgeruch nicht.

Hersteller von Mundpflegeprodukten bieten kombinierte Systeme an, die z.B. ein Zungengel, eine Mundspülung und einen Zungenreiniger enthalten.

Mundgeruch überdecken bedeutet, Mundgeruch neutralisieren durch Parfümierte Produkte oder auch Naturprodukte wie Naturjoghurt, der die übelriechenden Bakterien in der Mundschleimhaut überdecken und gleichzeitig Plaque-Entstehung vermindern kann. Auch Ingwer als Tee aufgebrüht oder pur auf die Zunge gelegt, merzen die asiatischen Wurzel (ätherischen Öle) den Mief im Mund aus, denn bei Desodorantien in Form von Kaugummis, Bonbons usw. werden auch ätherische Öle eingesetzt. Durch Zitronensaft im Trinkwasser oder Zitronenbonbons erhält man einen frischen Atem durch die Bekämpfung der Mundtrockenheit und dem frischen zitronigen Aroma. Durch Kauen von Kaugummis regt man Speichelfluss an, so dass durch den grösseren Speichelfluss stinkenden Mundmikroben durch den Speichel weggespült werden und die die Physiologische Selbstreinigung des Mundes funktioniert, was mit Mundgeruch überdecken keinen direkten Zusammenhang hat. Schwarztee beinhalten Bestandteile von Polyphenole, die im Tee gegen die Rachenbakterien angehen und frischen Atem fördern. Das einfachste Mittel gegen üblen Mundgeruch ist, viel Wasser oder Tee trinken, was den Speichelfluss anregt und Speisereste sowie Geruchsbakterien weggespült werden.

Raucher überdecken Mundgeruch

Ein trockener Mund ist auf die dauer ein Ausgangsort für ständigen Mundgeruch.

Raucher versuchen vielfach, den Mundgeruch durch Zigarettenrauch zu überdecken, was zur Raucherabhängigkeit führt und keinesfalls den Atemgeruch verbessert. Rauchen nimmt in Bezug auf Mundgeruch eine Sonderstellung ein, denn man versucht durch Rauchen einen präsenten Mundgeruch zu überdecken und produziert gleichzeitig durch Tabakrauch einen charakteristischen Mundgeruch. Stress, Schnarchen und Alkohol und sind weitere Ursachen von Mundgeruch. Alkohol und Nikotin verursachen so oder so einen schlechten Atem, ein offener Mund (Schnarchen), Nikotin und Alkohol hemmen die Speichelproduktion aber zusätzlich und sorgen damit für einen trockenen Mund und damit besonders am Morgen starken Mundgeruch.

Desodorantien

Desodorantien sind geruchbindende Mittel oder geruchsbeseitigende Mittel.

Mundgeruch überdecken Desodorantien GeruchDesodorantien sind Arzneimittel oder Stoffe, die schlechte Gerüche kurzfristig überdecken bzw. verstecken oder deren Entstehung verhindern. Desodorantien werden vielfach mit antibakteriellen Wirkstoffen kombiniert. Desodorantien in Form von Zahnpasten, Sprays und Spülungen sowie Kaugummis oder Bonbons, überdecken den Geruch kurzfristig oder neutralisieren die Geruchsverbindungen. Deren Inhalte sind z.B. ätherische Öle, Menthol, Pfefferminzöl, Fenchelfrüchte zum Kauen, Metallsalze wie Natrium, Magnesium, Zink, Zinn sowie Chlorophyllin und Natron. Mit Desodorantien werden in der Regel die Ursachen nicht beseitigt, denn Mittel mit Menthol-Aroma oder Minze-Aroma helfen nur vorübergehend und parfümierte Mundspülungen überdecken lediglich den schlechten Atem. 


Gegen Mundgeruch

Freunde und Arbeitskollegen gehen oft lieber auf Distanz und sprechen das Thema gegen Mundgeruch nicht an, denn es ist mit Scham und Ängstlichkeit behaftet.

Wer von Mundgeruch betroffen ist, probiert vielfach alle möglichen Mittel aus, um die unangenehmen Mundgerüche, und wenn es nur kurzfristig für ein Gespräch ist, zu überdecken.

Gegen Mundgeruch trägt das Schweigen der Kollegen sowie auch das überdecken durch kosmetisches Mundwasser gegen Mundgeruch zur Besserung und Problembewältigung von Atemgeruch nicht bei.

Gegen Mundgeruch Zahnprophylaxe Geruch

Mundgeruch lässt sich vermeiden, wenn auf bestimmte Nahrungsmittel und Gewürze wie Zwiebeln, Knoblauch und Meerrettich oder auch Alkohol und Rauchen verzichtet wird.

Wird Mundgeruch von einer primären Erkrankung verursacht, so muss diese zunächst erkannt und geheilt werden.

Der kompetente Ansprechpartner gegen Mundgeruch ist der Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin, denn für die verursachende Geruchsbildung kann eine Zahnprophylaxe oder eine Gebisssanierung schlechter Zähne notwendig sein. Auch entzündetes Zahnfleisch kann für Mundgeruch verantwortlich sein. Mit einer Mundhygiene werden die Anzahl der Bakterien, welche den Mundgeruch auslösen, reduziert und Nahrungsbestandteile entfernt. Regelmässige Mundhygiene mit Zahnbürste, Interdentalbürsten, Zahnseide und besonders Zungenschaber sind die wichtigsten Vorkehrungen gegen Mundgeruch, denn die „Geruchsbakterien“ sitzen hauptsächlich zwischen den Zähnen und auf dem Zungenrücken. Auch häufiges Trinken, und Hausmittel gegen Mundgeruch wie regelmässige Mundspülungen mit Salbeitee oder anderen Hausmittelchen sind eine günstigste Lösung.


Bakterien im Mund

Durch die langfristige Verwendung von hoch dosierten, antibakteriellen Mundpflegeprodukten, kann die natürliche Mundflora aus dem Gleichgewicht gebracht werden.

In der Mundhöhle leben über 300 verschiedene Bakterienarten, 80 Arten sind davon an der Entstehung von übel riechenden Schwefelverbindungen und Fettsäuren beteiligt.

Antibakterielle Mundpflegeprodukte Bakterien

Die Keime nisten sich vor allem im hinteren Teil der Zunge ein und breiten sich von dort in der gesamten Mundhöhle aus, die ideale Lebensbedingungen für Mikroorganismen durch eine gleichbleibende Temperatur mit hoher Feuchtigkeit und vielen Nischen bietet.

Antibakterielle Mundpflegeprodukte

Die Bakterien haben eine Vorliebe für eiweisshaltige Kost, denn Käse, Fleisch und Fisch stehen oben auf der Beliebtheitsliste der Mikroorganismen.

Wenn die Nahrungsreste von ihnen zerlegt werden, entsteht ein Gemisch von Geruchsstoffen, das dem Duft von faulen Eiern in nichts nachsteht. Für die Mundgesundheit ist es wichtig, dass die Mikroorganismen miteinander in einem ökologischen Gleichgewicht stehen. Durch Anwendung von hochdosierten antibakteriellen Mundpflegeprodukten kann langfristige die natürliche Mundflora aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Durch eine Störung oder Verschiebung des Gleichgewichts hin zu anderen vorhandenen Bakterienarten wegen mangelnder Mundhygiene oder durch Einnahme von Antibiotika kann es zu entzündlichen Krankheiten in der Mundhöhle kommen.

Allgemeinerkrankungen äussern sich vielfach zuerst durch Erkrankungen in der Mundhöhle.

Zu störendem Mundgeruch kommt es vielfach in Zusammenhang mit dem Zersetzungsprozess von Nahrungsmittelresten durch Bakterien wie bei geschädigten Zähnen, Zahnfleischentzündungen und in Zahnfleischtaschen, die einen typischen faulen Mundgeruch verursachen.

Zu Mundgeruch führt auch die Magensäure durch Erbrechen.

Mundgeruch Magensäure durch Erbrechen

Für akute Entzündungen kommen alle in der Mundflora vorkommenden Bakterien als Erreger in Betracht.

Antibakterielle Mundpflegeprodukte wie Mundspülungen und Zahnpasten, reduzieren die bakterielle Mundflora auch an Orten, wo eine mechanische Reinigungsmethode nicht möglich ist.

Als Antibakterielle Mundpflegeprodukte werden z.B. Desinfektionsmittel, Chlorhexidin, ätherische Öle, Triclosan, Alkohole, Cetylpyridiniumchlorid, Chlorverbindungen, Oxidationsmittel, Teebaumöl und Wasserstoffperoxid eingesetzt. Die Mundpflegeprodukte enthalten vielfach Substanzen, die den Mundgeruch kurzfristig überdecken oder neutralisieren. Unerwünschte Nebenwirkungen können entstehen wie Verfärbungen der Zähne und der Zunge, lokale Reizungen, allergische Reaktionen, Geschmacksveränderungen oder schlechter Geschmack. Chlorhexidin kann die Zähne verfärben und sollte nur kurzfristig verwendet werden. 

Antibakterieller Mundspüllösungen

Häufig angewandte Methode gegen Mundgeruch ist das Lutschen von mentholhaltigen Bonbons oder das Anwenden von Sprays zum Überdecken von schlechtem Atem.

Häufig wird die Möglichkeit antibakterieller Mundspüllösungen gegen Mundgeruch angewandt, wobei das antibakterielle Mittel wie z.B. Chlorhexidin Bakterien sehr zuverlässig abtötet, Bakterien die für Gerüche verantwortlich sind, haben keine Chance, die schützende Mundflora wird dabei, besonders bei häufiger Anwendung auch zerstört und die Verbreitung von gefährlichen Keimen somit erleichtert.


Begleitsymptome von Mundgeruch

Viele Mundgeruch - Patienten glauben, dass die Hauptursache für Mundgeruch im Bereich des Magen-Darm-Traktes oder des Stoffwechsels zu suchen ist.

Begleitsymptome von Mundgeruch Mundhöhle

Ein unangenehmer Geruch aus der Mundhöhle ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern zählt zu den Befindlichkeitsstörungen und Begleitsymptomen anderer Grunderkrankungen.

Mundgeruch vom  Magen-Darm-Trakt ist möglich und sollte auch immer in Betracht gezogen werden, meistens liegt die Geruchsquelle aber in der Mundhöhle.

Süsslich fader Geruch entsteht bei einer Infektion.
Urinöser Atemgeruch tritt bei Urämie im Endstadium der Niereninsuffizienz auf.
Nach frischer Leber riechender Atem (Erdig) tritt bei schweren Lebererkrankungen mit Parenchymuntergang auf
Jauchiger, stinkender Fäulnisgeruch Weist auf eitrige Atemwegserkrankungen oder auf Zerfall des Lungengewebes hin.
Acetongeruch wie faule Äpfel tritt begleiten bei Azidose infolge eines Komadiabetikum oder langandauernder Hunger auf.
Ammoniakgeruch wie faule Eier entsteht bei Eiweisszerfall während des Leberkomas oder bei Blutungen aus der Speiseröhre.
Möglich ist Mundgeruch durch Erkrankungen der Mundhöhle oder bei Verzicht auf Nahrung.
Übler Mundgeruch kann verursacht sein durch den bakteriellen Abbau von Nahrungsresten oder abgeschilferten Epithelien bei mangelhafter Zahnhygiene, Mundhygiene oder bei Karies.

Der Atemgeruch ist abhängig von der Mundhygiene und der Ernährung. Ernährungsbedingte Atemgerüche sind z.B. Knoblauch oder Zwiebel.

Pathologische Veränderungen von Atemgeruch

Pathologische Veränderungen von Mundgeruch bzw. des Atemgeruchs die Hinweise auf bestimmte Krankheiten geben.

Eitrigen Atem deutet auf Stirnhöhlenvereiterung hin
Eitrigen, süsslich fader Atem deutet auf Pneumonie hin
Eitrigen, süsslich fader Atem deutet auf Bronchitis hin
Acetongeruch wie faule Äpfel deutet auf einer hungernden Menschen hin
Acetongeruch wie faule Äpfel deutet auf Diabetes hin
Fäulnisgeruch kann von einer Diphtherie kommen
Fäulnisgeruch kann von einem Mundbodenkarzinom herrühren
Fäulnisgeruch kann von einem Bronchialkarzinom kommen
Unangenehmer Geruch deutet auf Erkrankungen der Mundhöhle
Unangenehmer Geruch deutet auf Atemwegsentzündungen hin
Unangenehmer Geruch deutet auf mangelnde Mundhygiene hin
Unangenehmer Geruch deutet auf Alkohol oder Knoblauchverzehr usw. hin
Atemgeruch nach frischer Leber, erdig deutet auf ein Leberversagen hin
Fader süsser Ammoniakgeruch wie faule Eier deutet auf Niereninsuffizienz
Fader süsser Ammoniakgeruch wie faule Eier deutet auf Leberkoma
Fader süsser Ammoniakgeruch wie faule Eier deutet auf Speiseröhrenblutung
Fader süsser Ammoniakgeruch wie faule Eier deutet auf Leberzirrhose hin
Wenn der Atem nach Urin riecht deutet es auf Nierenversagen hin
Atem riecht nach Kot was auf einen Darmverschluss hindeutet


Mundgeruchsprechstunde

Wer Mundgeruch bemerkt, sollte sich zunächst mit dem Zahnarzt über seine Mundhygiene in einer Mundgeruch-Sprechstunde unterhalten.

Sprechstunde Mundgeruch Halitose Halitosis

Als Mundgeruchpatient hat man besonders am Morgen oft fauligen Mundgeruch, weil der Körper nachts die Speichelproduktion drosselt und so stinkenden Stoffe nicht so gut weggespült werden, denn Speichel sorgt mit dem Speichelfluss auch für die Physiologische Selbstreinigung bzw. Mundhygiene.

Sprechstunde über Mundgeruch

Um den Mundgeruch erfolgreich zu bekämpfen, müssen Ursache und Entstehungsort bei der Mundgeruch-Sprechstunde diagnostiziert werden.

Sofern andere Ursachen als die Mundverhältnisse für den Mundgeruch verantwortlich sind, wird der Zahnarzt eine Einweisung zu den jeweiligen Fachärzten veranlassen, denn spülen mit duftenden Mundwässern überdeckt die üblen Düfte, löst aber das Problem vom Mundgeruch nicht. Bei der Diagnose von Mundgeruch fällt dem Zahnarzt eine wichtige Rolle zu, denn es ist für den Patienten vielfach nicht einfach, über das intime Thema zu sprechen, obwohl 87% der Ursachen in der Mundhöhle liegen und es sich um Zahnstein, Beläge auf Zähnen und Zunge sowie Entzündungen des Zahnfleisches handelt. Die häufigste Ursache ist der Zungenbelag, weshalb die Zungenpflege nicht vernachlässigt werden darf. Der üble Mundgeruch entsteht in der überwiegenden Zahl der Fälle durch chemische Zersetzung bestimmter schwefelhaltiger Nahrungsstoffe durch Bakterien auf der Zungenoberfläche oder in den Zähnen, seltener Schuld für Mundgeruch sind Erkrankungen der Mandeln, der Kiefer oder Magenprobleme.

Sprechstunde Mundgeruch

In dieser "Sprechstunde Mundgeruch" werden einerseits nach möglichen allgemeinmedizinischen Ursachen, andererseits anhand einer exakten Untersuchung nach zahnärztlichen Zusammenhängen wie durch Mundbakterien gesucht.

Zahnarzt Sprechstunde Mundgeruch Halitose

Der Betroffene Patient mit Mundgeruch merkt das vielfach erst daran, dass sich Menschen von ihm abwenden, denn gesprochen wird über dieses Thema Mundgeruch nur selten, da der Mund zum Intimbereich gehört.

Für Patienten, die unter hartnäckigem Mundgeruch leiden, führen einige spezialisierte Zahnärzte eine spezielle Mundgeruchsprechstunde durch.

Der Halimeter ist ein Gerät zum Messen des Mundgeruchs bzw. Messung der schwefligen Verbindungen in der Ausatmungsluft, das in der Mundgeruchsprechstunde eingesetzt wird. Die Mundgeruch-Sprechstunde bietet für Patienten die Möglichkeit, das Vorhandensein und die Intensität von Mundgeruch zweifelsfrei festzustellen, denn übelriechender Mundgeruch führt in schweren Fällen zur sozialen Isolation.


Mundgeruch messen

Mundgeruch (Atemgeruch) wird in der Fachsprache Halitosis oder Halitose genannt.

Halimeter Mundgeruchsmessung Mundgeruch 

Mundgeruch kann subjektiv mittels Erschnüffeln durch den Zahnarzt festgestellt werden. Der Mundgeruch (Halitosis) kann mit Hilfe von Messgeräten objektiv gemessen werden.

Mundgeruchsmessung

Mit einem Halimeter erfolgt eine objektive Messung der flüchtigen Schwefelverbindungen, welche Auskunft über den Mundgeruch geben.

Organoleptische Tests beruhen auf der Wahrnehmung von Halitosis durch den Geruchssinn des Untersuchers. Wenn die Messungen Vorliegen von Halitosis, muss die Ursache des Mundgeruchs ermittelt werden. Das Halimeter ist ein elektronisches Messgerät, das es erlaubt, die für Halitose verantwortlichen gasförmigen Verbindungen im Mund des Patienten zu messen. Der hochempfindliche Sensor im Gerät misst bei der Mundgeruchsmessung die Konzentration der schwefligen Gase und zeigt den Messwert in Teile pro Milliarde (ppb) an. Das Halimeter saugt über ein Röhrchen eine Luftprobe aus dem Mund des Patienten an. Bei der Mundgeruchsmessung mit dem Untersuchungsgerät Halimeter, misst man also die Geruchsstoffe im Mundraum, welcher darüber Auskunft geben kann, ob eine bakterielle Belastung besteht und wie ausgeprägt sie ist.

Mundgeruch beim Mensch

Bakterielle Zungenbeläge sind beim Mensch die häufigste Quelle der Halitose, weshalb auf die Zungenpflege ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss.

Halitose Ursache Mundgeruch Zungenbeläge

Anhand von Struktur, Belägen und Verfärbung kann man beurteilen, ob eine bakterielle Besiedlung der Zunge vorliegt.

Die Ursache von Mundgeruch liegt in vielen Fällen in der Mundhöhle.

Bei Mundgeruch kann auch eine Zahnfleisch-Entzündungen (Gingivitis) vorliegen. Zahnfleisch-Entzündungen werden von Bakterien verursacht, die schweflige Gase freisetzen und so Mundgeruch verursachen können. Gasförmige Verbindungen, die für Mundgeruch verantwortlich sein können, sind auch durch bakterielle Besiedlung der Zahnfleisch-Taschen (Parodontitis) möglich. Ein zu trockener Mund infolge zu geringer Speichelproduktion (Xerostomie) begünstigt Halitosis. Speichel sorgt mit dem Speichelfluss auch für die Physiologische Selbstreinigung bzw. Mundhygiene. Bei Verdacht auf eine zu geringe Speichelproduktion wird die Speichelmenge gemessen. Ursache für einen reduzierten Speichelfluss können Erkrankungen der Speicheldrüsen, psychische Störungen oder besonders im Alter unerwünschte Nebenwirkungen bestimmter Medikamente sein.


Mundbakterien

Mund-Bakterien zersetzen Speisereste und setzen dabei Schwefelverbindungen und andere Gase frei, sodass Mundgeruch entsteht.

Mundbakterien Mikroorganismen der Mundflora

Mundgeruch kann subjektiv mittels Erschnüffeln durch den Zahnarzt festgestellt werden.

Mundbakterien und Mundgeruch

Mundbakterien sind alle Bakterien die zu den Mikroorganismen der Mundflora gehören, denn Mundbakterien im Sinne spezifisch oraler Bakterienarten gibt es so nicht.

In anderen Mengenverhältnissen lassen sich alle Bakterien auch auf den Schleimhäuten der offenen Körperhöhlen nachweisen. Zuckervergärende Bakterien überwiegen bei weitem die Eiweisszersetzer. In der Mundhöhle wimmelt es geradezu von mikrobiellem Leben, denn im Mund leben bis zu 700 verschiedene Bakterienarten, die meisten davon gelten als harmlose oder sogar nützliche Mitbewohner unseres Körpers. Einige Mundbakterien sind Erreger von Zahninfektionen und Kieferinfektionen, andere an der Entstehung von Gefässerkrankungen und anderen Krankheiten beteiligt. Wo ein Mensch auf der Welt lebt, hat kaum Einfluss auf die Zusammensetzung oder die Vielfalt der identifizierten Mundbakterien. Kausale, ursachenorientierte Vorbeugung gegen Karies bedeutet demnach, den Mundbakterien möglichst selten und möglichst wenig Zucker anzubieten, denn das sind Bakterien-Nährstoffe. Zwischen den Mahlzeiten sollte man zuckerfreie Süsswaren zu sich nehmen, die es heute in guter Qualität und in günstiger Auswahl zu kaufen gibt. Aus mehreren Studien ist bekannt, dass sich aus der Zusammensetzung der Bakterienpopulation im Mund Rückschlüsse auf verschiedene Krankheitsrisiken ziehen lassen. Dazu zählen Herzerkrankungen und Gefässerkrankungen sowie das Frühgeburtsrisiko. Mit grösster Wahrscheinlichkeit gelangen bestimmte Mundbakterien über Verletzungen des Zahnfleisches mit dem Blut an andere Stellen des Körpers, wo sie Entzündungsreaktionen auslösen.


Bakterien gegen Mundgeruch

Starker Mundgeruch ist unter anderem auf die Aktivität bestimmter Mundbakterien zurückzuführen.

Übler Atem Mundbakterien gegen Mundgeruch

Generelle Mundtrockenheit begünstigt den Mundgeruch, denn der Speichel kontrolliert die Mundbakterien.

Mundbakterien gegen Mundgeruch

Übler Atem hat nicht allein mit schlechter Mundhygiene zu tun.

Mundgeruch kann mit einer angeborenen Bakterienbesiedlung des Mundraumes zusammenhängen, denn es gibt unterschiedliche Konzentrationen von leichtflüchtigem Schwefel, der dem Atem die unangenehme Note verleiht. Mundgeruch kann vererbt sein und hat nicht alleine mit schlechter Mundhygiene zu tun. Ergebnisse zeigten, dass Mundgerüche viel eher auf die charakteristische Belagerung durch eigene Mundbakterien zurückzuführen sind, als allein ein übermässiges Bakterienwachstum aufgrund schlechter Mundhygiene. Wie weit das andere Mundbakterien, wie methylotrophen Bakterien helfen, Mundgeruch zu verhindern oder abzubauen ist noch nicht ganz geklärt. Nach britischen Mikrobiologen verwerten diese Mikroben schwefelhaltige Ein-Kohlenstoff-Verbindungen, die beim Abbau von Eiweissstoffen durch verschiedene Mundbakterien entstehen. Zahnärzte raten zur täglichen Reinigung von Zähnen, Zahnersatz und der Zunge, die einen Grossteil der Bakterien beheimatet.


Mundgeruch durch Zungenbelag

Wenn man die Zunge nicht richtig gereinigt hat, kann man den schlechten Atem Geruch messen.

Zungenbelag, Mundgeruch Atemgeruch Mund 

Mundgeruch oder schlechter Atem ist eine weit verbreitete Erscheinung.

Ursache für Mundgeruch

Eine typische Ursache für Mundgeruch kann eine mangelnde Zungenpflege sein.

Mundgeruch entsteht bei Menschen mit gesunden Zähnen hauptsächlich von dem Raum hinter dem Zungenrücken, denn viele Menschen reinigen die Zunge aus Unkenntnis nicht, sodass Speichel und Beläge auf der rauen Zunge liegen bleiben. Auf der rauen Oberfläche der Zunge, besonders im hinteren Drittel, lagern sich Essensreste ab, die einen Nährboden für Bakterien und Pilze bilden und so zu Erkrankungen der Mundschleimhaut und Parodontose führen können. Durch die Zersetzungsprozesse entstehen Gase, die für Mundgeruch verantwortlich sind. Speichel sorgt mit dem Speichelfluss auch für die Physiologische Selbstreinigung des Mundes. Fasten, Atmen durch den Mund, langes Sprechen, Stress, bestimmte Medikamente und Rauchen kann den Zungenrücken austrocknen und so zu Mundgeruch führen, denn damit wird verhindert, dass die Zunge genügend von Speichel umspült wird, im Besonderen während dem Schlaf, denn damit werden Abfallstoffe auf der Zunge nicht abtransportiert bzw. stinkende Mundmikroben werden nicht gut weggespült. 


Belegte Zunge

Mit Belegte Zunge ist der Zungenbelag gemeint.

Zungenpflege Zungenbelag Mikroorganismen 

Die Behandlung des Zungenbelags richtet sich nach den zugrunde liegenden Ursachen.

Die Zunge ist ein von Schleimhaut überzogener Muskel im Mund, die das schmecken ermöglicht, denn auf der Zungenschleimhaut befinden sich Papillen, die salzige, saure, bittere oder süsse Geschmacksrichtungen wahrnehmen.

Die verursachenden Mikroorganismen, meist gramnegative Anaerobier, befinden sich auf dem dorsalen Anteil der Zunge und in Zahnfleischtaschen sowie Interdentalräumen. Mundgeruch lässt sich in den meisten Fällen durch Massnahmen wie regelmässiges Reinigen der Zunge, häusliche Mundpflege, Parodontalbehandlung und professionelle Zahnreinigungen erfolgreich behandeln. Zungenbeläge aus alten Zellen, Nahrungsresten und Keimen bilden sich vielfach, wenn die Zunge nicht ausreichend gepflegt bzw. abgerieben wird. Ein alkalischer pH-Wert im Mund begünstigt die Bildung von üblem Mundgeruch, wogegen ein saurer pH-Wert die Geruchsbildung eher vermindert. Einer belegten Zunge, können aber auch Erkrankungen, Entzündungen, Infekte sowie Vergiftungen zugrunde liegen. Ursachen für eine belegte Zunge sind vielfach Zahnkrankheiten und Zahnfleischkrankheiten wie Parodontitis sowie Hautkrankheiten und innere Erkrankungen, die sich an der Haut und an der Mundschleimhaut äussern Ein weisser Zungenbelag kann auch durch einen Mundpilz (Soor) oder fieberhafte Infekte und Magenerkrankungen wie Magenschleimhautentzündung bedingt sein. Eine Glossitis bzw. Zungenentzündung äussert sich durch eine glatte, rote Zunge mit Zungenbrennen.

Zahnarztpraxis, Zahnklinik

Die Ausstattung von Zahnarztpraxen und Zahnkliniken im Ausland ist vielfach besser als im Heimatland. Man kann auch Überzeugt sein, dass es im Innland wie im Ausland, sehr gute und weniger gute Zahnärzte und Zahnspezialisten gibt. OPTI-DENT bietet gute und günstige Zahnarztpraxen und Zahnkliniken für die Zahnbehandlung im Ausland an.