Zahngesundheit: Wirkung der Nahrung auf die Zähne

Gesundheit der Zähne

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Gesundheit der Zähne

Von der Ernährung wird die Zahngesundheit entscheidend beeinflusst.

Gesunde Zähne sind das Ergebnis vieler Faktoren, so von der Pflegen der Mundhöhle, von der Zahnpflege und Zahnfleischpflege wie auch von der Ernährung, die eine entscheidende Bedeutung für die Zähne hat. Für die Allgemeingesundheit spielt bei Menschen die Zahngesundheit wie auch gesundes Zahnfleisch eine wichtige Rolle, da der ganze Körper über Energiebahnen mit den Zähnen verbunden ist, womit sich die "Ganzheitliche Zahnmedizin" befasst, wie auch mit Allergien, Zahnherde und Störfelder bzw. Erkrankungen durch Zahnherde oder der Materialunverträglichkeit von Dentalwerkstoffen. Essgewohnheiten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Zähne, denn der wichtigste Faktor bei der Kariesentstehung ist der Kontakt der Nahrung mit den Zähnen, wobei der Zustand der Zähne auch mit dem Gesundheitszustand vom ganzen Körper eng verbunden ist. Eine gesunde Rohkosternährung ist die wichtige Grundlage für die Zahngesundheit, damit Zahnerkrankungen und Kieferprobleme (Kiefererkrankungen) vermieden werden können. Durch Komplikationen können Zahnerkrankungen die allgemeine Gesundheit untergraben, so dass Parodontopathien und Zähne den Körper krank machen können, denn es entstehen viele Krankheiten durch Zähne.

Zucker verursacht Zahnkaries

Zahn-Karies ist eine durch den Stoffwechsel von Bakterien verursachte Erkrankung der Zähne, so durch Kohlenhydrate (Zucker), das eine Gefahr für die Zähne sein kann, nicht aber Fette und Eiweisse.

Damit der Zahnschmelz durch die Säure beschädigt werden kann, müssen Kohlenhydrate zuerst zersetzt werden, damit säurehaltige Stoffwechselprodukte entstehen, die zu Karies führen können. Folglich kommt es nicht auf die Menge vom Zucker an, sondern auf die Art vom Zuckerkonsum und besonders auf die Zeitdauer, wie lange der Zucker auf den Zähnen den Bakterien im Mund zur Verfügung steht. Wenn der Zuckerkonsum wie klebrige Bonbons über den ganzen Tag verteilt immer wieder der Bakterienkultur zur Fütterung zur Verfügung steht, kann der Speichel die Speichelfunktion für Zähne nicht vollständig erledigen und die Säuren im Mund nicht mehr unschädlich machen (Saures schädigt Zähne), um den Zahnschmelz als Zahnbeschichtung ausreichend zu mineralisieren und Mineralstoffe (Calciumphosphate) in die Zahnhartsubstanz einlagern.

Zähne Süssigkeiten Nahrung Zahnsschmelz ZahnDie Ernährung spielt bei der Entstehung der  von Zahnkaries als Zahnerkrankung durch Kariesbakterien bzw. dem Kariesrisiko eine entscheidende Rolle. Die Ernährung beeinflusst den Zahnaufbau resp. die Härtung der Zahnsubstanz und hat einen bedeutenden Zusammenhang mit der Plaquebildung sowie der Speichelzusammensetzung.

Mit der Zahngesundheit befasst sich die Zahnheilkunde, Mundheilkunde und Kieferheilkunde.

Wirkung der Nahrung auf Zähne

Infolge falscher Ernährung können typische Zivilisationskrankheiten wie Karies, Erkrankungen vom Zahnhalteapparat (Zahnbett), Diabetes mellitus, Gicht und Übergewicht entstehen.

Das Essen beeinflusst die Zähne und damit auch die Zahnerkrankungen, Zahnfleischerkrankungen (Parodontopathien) und besonders die Entzündungen im Mundraum, was einen grossen Einfluss auf die Allgemeingesundheit hat. Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen können beim Kauen Probleme verursachen und dabei Verdauungsprobleme bewirken wie auch Zahnherde und entzündetes Zahnfleisch das Risiko für viele Erkrankungen erhöhen können. Daher ist nicht nur die Kariesprophylaxe und Parodontalprophylaxe wichtig, sondern ein solides Grundwissen über Zahnprobleme, Kieferprobleme, Ernährung und Verdauung zu haben. Die Nahrung für gesunde Zähne kann die Zahngesundheit empfindlich beeinflussen, systematisch über den Stoffwechsel nach Resorption im Darm, lokal durch direkten Kontakt mit den Zähnen oder indirekt über die Mikroorganismen als Krankheitserreger, die als Kleinstlebewesen wie die Bakterien, Viren, Protozoen und Pilze in der Plaque leben. Wenn die Plaque nicht mechanisch mit der Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürstchen entfernt wird, kann dieser verkalkte Zahnbelag zu Zahnstein oder Konkrement unter dem Zahnfleisch in Zahnfleischtaschen verhärten kann.

Systemische Wirkung der Nahrung

Eine systemische Wirkung der Nahrung ist vor allem während der Schmelzbildung und Dentinbildung von Bedeutung, also in der Schwangerschaft und nach der Geburt bis etwa zum 12. Lebensjahr.

Die Nährstoffe zu den Zähnen bzw. Zahnkeimen werden bei der Zahnentwicklung bei der ontogenetische Entwicklung (Odontogenese) aus embryonalen Zellen über die Blutbahn transportiert. Für eine optimale Entwicklung der Zähne sind besonders Kalzium und Phosphat, Vitamin D und Fluorid wichtig. Zur Deckung vom Kalziumbedarf sollten Kinder nach Gewicht und Alter täglich mindestens ¼ bis ½ Liter Milch trinken. Vitamin D ist für die Resorption von Kalzium und Phosphat im Darm und den Einbau dieser Mineralstoffe im Knochen erforderlich. Aufgrund des erhöhten Bedarfs wird Vitamin D während des 1. Lebensjahrs in der Regel in Tablettenform zugeführt z.B. in Kombination mit Fluorid als D- Fluoretten, denn der Vitamin D Gehalt von Muttermilch oder Kuhmilch reicht vielfach in dieser Zeit nicht zur Deckung des Bedarfs. Ein Mangel an Vitamin D kann bei Kindern zur Rachitis führen, wobei es durch mangelnde Mineralisation zu Verformung im Besonderen der schnell wachsenden Knochen kommt.

Entblösste Zahnhälse

Der Zahn ist durch den Zahnschmelz normal bis zum Zahnfleischrand geschützt. Wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, ist der entblösste Zahnhals sehr empfindlich, denn das Dentin ist an dieser Stelle von winzigen Kanälchen (Dentindubeli) durchzogen, die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen. Über die sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize den Zahnnerv und lösen die Überempfindlichkeit der Zahnhälse oder auch Zahnschmerzen aus.