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Kieferorthopädie

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Kiefergelenkerkrankung

Die Kiefergelenkarthrose ist eine schmerzhafte Verschleisserkrankung der Kiefergelenke.

Kiefergelenkerkrankung Dysfunktion Kiefer 

Kiefergelenksschädigungen entstehen auch durch Unterdrückung von Aggressionen.

Ungeklärte Krankheits-Symptome

Bei der Aufklärung ungeklärter Krankheits-Symptome kann für Erwachsene eine Kiefergelenksdiagnostik beim Kieferorthopäden sinnvoll sein.

Die gesamte Muskulatur des Körpers steht miteinander in Beziehung, sodass Fehlbelastungen einzelner Muskelgruppen des Kauorgans zu einer chronisch gesteigerten Aktivität anderer Muskeln führen können, die sich meist nicht in räumlicher Nähe zum Kiefergelenk befinden. Eckzähne, Schneidezähne und Backenzähne gehören anatomisch gesehen zum Skelettsystem des Menschen und sind im Kieferknochen verwurzelt. Die Zahnstellung beeinflusst die Position des Unterkiefers und darüber hinaus das Schädelsystem wie auch das Wirbelsäulensystem vom gesamten Bewegungsapparat. Wenn es zu Störungen des Systems kommt spricht man von Funktionsstörungen. Ein einwandfreies Funktionieren setzt eine Harmonie der Gelenkbewegungen und eine genaue Zusammenarbeit der umgebenden Strukturen voraus. Störungen im funktionellen Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenk und Kaumuskeln können unterschiedliche Folgen haben.

Dysfunktion von Kiefergelenken

Im gesunden und natürlichen Zustand sind die Kiefergelenke ein ausgewogenes System von ausserordentlicher anatomischer Präzision.

Fehlfunktionen (Dysfunktionen) der Kiefergelenke sind anfänglich nicht oder nur wenig schmerzhaft, denn die Schmerzen verstärken sich erst nach Jahren. Wenn die Funktion vom Kauorgan gestört ist, kann dies zu ernsthaften Problemen der Gesundheit führen. Die Symptome der Kiefergelenkerkrankung können vielfältig sein, denn nur wenige Leute wissen von einer Kiefergelenkerkrankung und leiden unter Umständen bereits jahrelang, ohne dass die Ursache bekannt ist. In gewissem Masse und einer bestimmten Zeit können Muskulatur und Kiefergelenk Abweichungen vom optimalen Zustand tolerieren. Auch unter Medizinern ist die Diagnose einer Fehlfunktion der Kiefergelenke selten. Das Knacken oder Reiben der Kiefergelenke ist jedoch ein deutliches Anzeichen für eine Fehlbelastung und Überbelastung. Auf die Dauer entstehen bei Kiefergelenken Verschleisserscheinungen an knorpeligen oder knöchernen Strukturen.

Beschwerden können entstehen durch die Fehlfunktionen der Kiefergelenke.

Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke
 Verspannungen im Bereich der Kaumuskeln
 Verspannung des Nackens und oder auch vom Rücken
 Zähneknirschen und oder auch Zähnepressen
 Kopfschmerzen
 Ohrenschmerzen oder Ohrengeräusche
 Eingeschränkte Mundöffnung
 Knackgeräusche oder Reibegeräusche
 Seitliche Eindrücke der Zahnreihen auf der Zunge
 Stark abgenutzte Frontzähne und Eckzähne

Eine frühzeitige Behandlung durch den Kieferorthopäden kann schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen verhindern wie Kopfschmerzen, ausstrahlender Gesichtsschmerz, oder Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule, Kniebeschwerden sowie Fussfehlstellungen.

Craniomandibulären Dysfunktion CMD

Von einer Funktionsstörung spricht man im Kausystem immer im Zusammenspiel zwischen Oberkiefer und Unterkiefer.

Craniomandibulären Dysfunktion CMD KieferWenn die Funktion unseres Kauorgans gestört ist, kann dies zu ernsthaften Problemen der Gesundheit führen, denn der Kauapparat ist ein sehr kompliziertes Systeme, dass eng mit dem Kopf, der Wirbelsäule, dem Gehirn und weiteren Organen verknüpft ist. Die Ursachen für Schmerzen sind vielfach im Bereich der Kiefergelenke, des Unterkiefers und der Kiefermuskulatur zu finden. Treffen Oberkiefer und Unterkiefer mit den Zähnen nicht in der idealen Position aufeinander, kann es zu Störungen und Schmerzen kommen, denn beim Schliessen des Mundes verschiebt sich der Unterkiefer bei Funktionsstörungen automatisch in eine neue Position, um diese Fehlstellung auszugleichen. Wird dadurch ein Druck auf umliegende Muskeln erzeugt, werden diese in unnatürlicher Weise zu stark beansprucht und belastet.

Kraniomandibuläre Dysfunktion

Kraniomandibuläre Dysfunktion ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskelfunktion oder Kiefergelenkfunktion.

Kraniomandibuläre Dysfunktion FehlregulationKiefergelenk, Zähne und Kopfmuskulatur stehen in einem engen Zusammenhang Kraniomandibuläre Dysfunktion. Das Kiefergelenk ist ein vielseitiges Gelenk, das dem Körper auch als „Ventil“ zum Stressabbau dient. Bei dauerhaft falscher Belastung des Kiefergelenks wie durch falsche Füllungshöhe oder Zahnersatzhöhe kann es zu schmerzhaften Kiefergelenksproblemen wie Kapselentzündungen kommen. Die Folge können Zahnschmerzen durch übermässige Abnutzung sein, was auch zur Zahnlockerung führen kann. Die kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) umfasst alle schmerzhaften und nicht schmerzhaften Beschwerden, die auf strukturelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskelfunktion und oder auch Kiefergelenkfunktion zurückzuführen sind Fehlregulationen können sehr schmerzhaft sein, denn im engsten Sinne handelt es sich um Schmerzen der Kaumuskulatur, Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk sowie entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks.

Die Diagnose kann sehr schwierig sein, denn es gibt eine Vielzahl von Symptomen.

Kiefergelenk
 Knacken im Kiefergelenk
 Schmerzen im Bereich vom Kiefergelenk
 Reiben im Kiefergelenk

Mund und Kiefer
 Kieferschmerzen
 Schwierig den Mund zu öffnen
 Einseitiges Kauen
 Verspannung der Kiefer beim Kauen
 Taubheitsgefühl im Kiefer
 Taubheitsgefühl Backen, Zunge, Lippen
 Unfall mit Verletzung der Kiefer

Zähne
 Zahnschmerzen
 Knirschen mit den Zähnen
 Zähnepressen
 Empfindliche Zähne und Zahnhälse
 Bissprobleme bzw. Okklusionsstörungen
 Empfindliche Zahnhälse
 Zahnfleisch geht zurück
 Taubheitsgefühl, Zähne

Gesicht und Kopf
 Gesichtsschmerzen
 Kopfschmerzen, Migräne
 Taubes Gefühl im Gesicht
 Haare können empfindlich sein

Hals und Nacken
 Lange Mundöffnung bei Zahnbehandlung
 Schluckbeschwerden 
Halsschmerzen
 Schleudertrauma
 Narkose

Ohren
 Ohrgeräusche (Tinnitus)
 Ohrschmerzen
 Schwindel

Augen
 Lichtempfindlichkeit
 Sehstörungen
 Schmerzen hinter den Augen

Körper
 Nackenschmerzen
 Schulterschmerzen
 Rückenschmerzen
 Taubes Gefühl in Armen, Beinen
 Hüftprobleme und Knieprobleme
 Müdigkeit am Tage
 Schlaf ist schlecht
 Schnarchen
 Atemaussetzer in der Nacht

Psychosoziale Faktoren
 Ängste
 Stress in Schule/Arbeit/Familie
 Früheres traumatisches Erlebnis
 Innere Unruhe
Depressionen

Zahnhals

Der Zahnhals ist der Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel. Das Zahnbein bzw. Dentinbein, das meist Dentin genannt wird liegt unter dem Zahnschmelz.

Das Dentin ist nicht so hart wie der Zahnschmelz und ist eine Knochenähnliche, elastische Substanz. Im Zahnhalsbereich läuft der Zahnschmelz zur Zahnwurzel hin aus, wo der Zahnzement beginnt. Beim gesunden Zahngebiss ist der Zahnhals vom Zahnfleisch bedeckt. Wenn der Zahnhals frei liegt, entstehen Zahnschmerzen, denn freiliegende Zahnhälse können sehr empfindlich reagieren auf Kälte, Hitze, Süss, Sauer oder auf Berührungen.