Kariologie: Zahn, Karies, Kariesbakterien, Caries, Zahnloch

Karies Kariologie

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Kariesindex

Kariesbakterien finden guten Unterschlupf unter dem Zahnstein in Zahnbelag, der eigefärbt werden kann.

Kariesbakterien, Bakterielle eingefärbte Beläge

Bakterielle Zahnbeläge können durch Farbstoffe sichtbar gemacht werden.

Der Belagsindex als Messzahl zur Bestimmung der noch weichen Beläge.

Die Plaque kann mittels Färbetabletten sichtbar gemacht werden. Zahnbelag ist der dünne Film auf dem Zahn, der eine gelbliche Farbe aufweist und zunächst nicht gut sichtbar, Plaque auf den Zähnen ist aber eine wichtige Komponente bei der Bestimmung des Mundhygienestatus bzw. es ist das Ausmass der Zahnbeläge. Der Belag ist mit der Zunge auf der Zahnoberfläche jedoch fühlbar. Zunächst ist Plaque noch weich und durch die Zahnbürste entfernbar. Der Zahnbelag wird später durch die Zufuhr von Mineralstoffen aus dem Speichel von der Speicheldrüse zu Zahnstein der mit der Zahnbürste nicht mehr beseitigt werden kann. Bei der Anlagerung unter dem Zahnfleisch kommt es zum Konkrement. Der Belagsindex ist die Messzahl zur Bestimmung der noch weichen Beläge (Plaque) auf den Zähnen (auch DI-S) und ist eine wichtige Komponente bei der Bestimmung des Mundhygiene-Status.

Index für Zahnkaries

Der Kariesindex ist die statistische Messzahl zur Dokumentation des Kariesvorkommens einer Person.

Kariesindex ist das Verhältnis der Summe der fehlenden, kariösen und gefüllten Zähne zur Gesamtzahl der Zähne (= 28) oder Zahnflächen (= 140), als statistische Messzahl für den Kariesbefall einer Person oder Gruppe, DMF-Index. Der weltweit gebräuchlichste Index ist der DMF-Index (D=diseased=erkrankt; M=missing=fehlend; F=filled=mit einer Füllung versehen).

Kariesindex DMF-T

Der Kariesindex ist eine Masszahl für die von Karies betroffenen Zähne einer Person.

Der Kariesindex gibt die Summe an, wie viele der 28 bleibenden Zähne kariös sind, fehlen oder gefüllt sind, einschliesslich der überkronten Zähne. Weisheitszähne werden dabei nicht bewertet. Die Buchstaben bedeuten: D decayed= Kariös, M missing= fehlend, F filled= gefüllt, T teeth= Zähne. Der entsprechende Kariesindex bei Milchzähnen wird mit Kleinbuchstaben geschrieben (dmf- t). Dabei werden Milchzähne, die durch den Zahnwechsel verloren gegangen sind, nicht mitgezählt. Der Kariesindex DMF- T wird oft zu Vergleichszwecken herangezogen, um das Kariesvorkommen in einer Bevölkerungsgruppe zu erfassen. Es ist jedoch zu beachten, dass fehlende Zähne nicht unbedingt immer aufgrund einer Karies entfernt wurden. Da der Kariesindex DMF- T mit zunehmendem Alter in der Regel ansteigt, ist bei Vergleichen zusätzlich die Altersangabe erforderlich. Im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen wird die Erhebung des Kariesindex dmf- t- Wertes zur Einschätzung des Kariesrisikos verlangt. Für wissenschaftliche Zwecke kann der genauere DMF- S- Index (dmf-s) erhoben werden, der sich auf die einzelnen Zahnflächen bezieht (S surface= Oberfläche). Der höchste erreichbare DMF- T- Wert ist 28 und DMF- S- Wert 128.

Zahnerneuerung

Eine Zahnerneuerung durch Keramikinlays entspricht der natürlichen Zahnsubstanz am ehesten. Eine gute Keramikfüllung (Zahnfüllung) ist praktisch unsichtbar, biologisch neutral und genauso haltbar wie ein Goldinlay oder eine Krone. Dank der Klebetechniken kann gesunde Zahnhartsubstanz erhalten bleiben, denn nur das fehlende oder defekte Zahnmaterial muss ersetzt werden.