Kariologie: Zahn, Karies, Kariesbakterien, Caries, Zahnloch

Karies Kariologie

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Kariöse Läsionen

Eine Läsion ist eine Schädigung oder Verletzung von Geweben.

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Eine Läsion ist eine Abweichung vom Normalzustand und kann alle Gewebe und Strukturen betreffen, so den Zahn als Folge von Verletzungen und Schädigungen oder Hautläsionen wie Bläschen, Geschwüre und Tumore.

Kariös bedeutet, von Zahnkaries befallen und kariöse Läsionen sind die durch Karies (Caries) entstandener Defekt an der Zahnhartsubstanz.

Karies wird auch als Caries geschrieben und wird in der Zahnheilkunde als Kariös bzw. an Caries leidend bezeichnet, was Zähne und Kieferknochen betreffen kann. Kariös Läsion verwendet man auch für eine kariöse Zerstörung der Zähne, denn Läsion ist ein medizinischer Fachbegriff, der Schädigung, Verletzung oder Störung bedeutet. Eine Form der Parodontalerkrankungen wird als Paro-Endo-Läsion bezeichnet, bei der Krankheitserreger vom Endodont (Weichgewebskern im Zahn) auf das Parodont übergehen oder umgekehrt, denn zwischen Endodont (Zahnmark) und Parodont (Zahnhalteapparat) gibt es verschiedene direkte Verbindungen. Endodont ist ein aus der amerikanischen Fachliteratur stammender Begriff, der Zahnmark (Pulpa) und Zahnbein (Dentin) umfasst. Als Odontium ist die Gesamtheit des zum Zahn gehörenden Gewebes wie Schmelz, Dentin (Zahnbein), Pulpa (Nerv) und Parodontium. Die primär endodontischen Läsionen haben ihren Ursprung in tiefen kariösen Läsionen, denn sobald die Kariesbakterien die Pulpenhöhle erreicht haben, können sie sich kurzerhand ausbreiten. Die primären parodontalen Läsionen haben ihren Ursprung in ausgeprägten parodontalen Zahnfleischtaschen, die unbehandelt die Knochendefekte bis an die Wurzelspitze angreifen können und man von einer retrogradem infizieren bzw. von der Wurzelspitze aus in die Pulpenhöhle spricht, sodass keine kariösen Läsionen von einer Pulpitis ausgegangen ist. Ausgedehnte kariöse Läsionen können sich auch lange Zeit unbemerkt unter einer Zahnspange entwickeln. Kariesdetektoren sind ein Mittel der Kariesdiagnostik und die Bissflügelaufnahme ist ein geeignetes Verfahren zur Darstellung einer kariösen Läsion im Approximalbereich (Berührungsbereich der Zähne).

Bei der der Kariesdiagnostik handelt sich um Flüssigkeiten, die mittels eines Farbstoffes anzeigen, wo sich am Zahn kariös veränderte Zahnhartsubstanz befindet.

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Kariöse Läsionen sind die durch Karies entstandener Defekt an der Zahnhartsubstanz.

Die aktiven kariösen Läsionen bei Dentinkaries sind gelb bis hellbraun, inaktive Läsionen dunkelbraun bis schwarz, wobei die Farbe kein sicheres diagnostisches Kriterium darstellt.

Röntgenologische Diagnostik kariöser Läsionen erfolgt mittels direkter digitaler Aufnahmetechnik. Neben zahlreichen Verfahren zur Kariesdiagnostik ist zurzeit die Bissflügelaufnahme das geeignetste Verfahren zur Darstellung einer kariösen Läsion im Approximalbereich.

Kieferorthopädie

Der Kieferorthopäde befasst sich mit der Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne. Die Therapie in der Kieferorthopädie für die Zahnregulierung wird auch als Zahnspangenbehandlung oder Zahnkorrektur bezeichnet. Bei den aktiven Zahnspangen unterscheidet man in der Kieferorthopädie feste Zahnspangen und herausnehmbare Zahnspangen.