Kariologie: Zahn, Karies, Kariesbakterien, Caries, Zahnloch

Karies Kariologie

Zahn-Karies "Caries"

Das erste Warnsignal für Karies ist eine gesteigerte Empfindlichkeit der Zähne bei heissen, kalten, süssen oder sauren Speisen.

Mit Zahnkaries, Kariesarten und Zahnerosionen bzw. dem "Loch im Zahn" befasst sich die Kariologie, ein Teilbereich der Zahnmedizin. Approximalkaries bildet sich zwischen den Zähnen und entsteht im Kontaktbereich zum Nachbarzahn, denn approximal bedeutet benachbart. Approximalkaries (Interdentalkaries) ist frühzeitig erkennbar durch Röntgen, so in der Zahnarztpraxis durch eine  Bissflügelaufnahme.

Die Kariesentwicklung erfolgt meist schleichend, denn Zahnkaries ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Zahnschmelz und Dentin (Zahnbein), das im Volksmund Zahnfäule genannt wird.

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Da Dentin weicher als Zahnschmelz ist, breitet sich die Karies unterhalb der Schmelz-Dentin-Grenze schnell in die Breite aus, sodass der unterminierte Zahnschmelz an den Rändern des kariösen Defektes nach einigen Wochen beim Kauen plötzlich wegbricht.

Die konservierende Zahnbehandlung beim Zahnarzt bzw. konservierende Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung, vielfach durch Therapien wie Kariesbeseitigung und Wurzelkanalbehandlung.

Zahnschmelzkaries

Die Zahnschmelzkaries ist eine Zahnkaries (Caries dentium) das eine Erkrankung vom Zahnhartgewebe bzw. Zahnschmelz und Dentin ist, denn es gibt verschiedene Stufen bei Karies (Caries) und verschiedene Bezeichnungen dafür, denn Stadien der Karies reichen von der Initialkaries über die Dentinkaries bis zur Caries penetrans. Caries dentium bedeutet Zahnfäule und ist eine Karies (Caries). Initialkaries ist eine Kariesvorstufe, denn es bilden sich zuerst die Entkalkung die makroskopisch als weisse Flecken (White Spot) erkennbar sind. Durch Einlagerungen von Farbpigmenten aus der Nahrung werden diese Flecken oft dunkel. Da Dentin weicher ist als Zahnschmelz, breitet sich die Karies unterhalb der Schmelz-Dentin-Grenze schnell in die Breite aus was als unterminierende Karies bezeichnet wird. Der so unterminierte Zahnschmelz an den Rändern des kariösen Defektes bricht dann nach einigen Wochen beim Kauen plötzlich weg. Meist wird die Karies erst in diesem Moment wahrgenommen, obwohl sie schon seit längerer Zeit existiert. Bei der Karies (Zahn-Fäulnis) was so viel wie Morschheit oder Fäulnis bedeutet, kommt es zu einer irreparablen Schädigung vom Zahnschmelz, der sich darum in Rissen und Löchern mit dunkler Verfärbung zeigt und ein echtes Zahnproblem ist.

Karies ist eine Infektionskrankheit bei dem jeder Mensch betroffen sein kann.

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Die Bakterien, die sich auf den Zähnen ansiedeln, greifen den Zahnschmelz an und wenn man dagegen nichts unternimmt, kann dies schlimmstenfalls zu Zahnausfall führen.

Anfänglich sind nur helle oder bräunliche Stellen auf den Zähnen sichtbar, die im späteren Verlauf schwarz werden.

Je früher der Zahnarzt eingreifen kann, umso eher kann der den Krankheitsprozess gestoppt werden, ansonsten nur noch der Bohrer und eine Zahnfüllung helfen kann, denn Karies ist eine multifaktorielle Erkrankung der Zahnhartsubstanz, die unbehandelt die Struktur der Zähne zerstört, was zu Zahnverlust führen kann.

Caries

Karies (Caries, CER) bzw. Zahnfäule ist am besten bekannt als das Loch im Zahn, denn die Zahnsubstanz wird durch Säuren zerstört, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet wird.

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Karies ist weltweit eine der häufigsten Infektionskrankheiten, und so sind in Europa über 95% der Menschen davon betroffen.

Karies wird auch als Caries geschrieben, das eine Infektionskrankheit ist, bei der Kariesbakterien Zucker in Säure umwandeln womit die Zahnsubstanz aufgelöst wird.

Karies beginnt als Entkalkungsprozess aussen an der Zahnoberfläche an der Zahnhartsubstanz. Wichtig zur Eindämmung von Karies sind regelmässige Mundhygiene, eine gesunde Ernährung und eine frühzeitige Behandlung der befallenen Zähne. Karies kann durch gründliche Reinigung der Zähne und Verminderung des Zuckerkonsums sowie Fluoridzufuhr verhindert werden. Karies ist der häufigste Grund für eine lockere oder herausgefallene Füllung. Wird die Karies nicht behandelt, so drohen Wurzelbehandlung oder gar Zahnextraktion bzw. Entfernen vom betroffenen Zahn. Deswegen sollte nach einem Füllungsverlust immer ein Zahnarzt kontaktiert werden.

Karies bedeutet Zerstörung der Zahnhartsubstanzen

Zahnfäule bedeutet Zerstörung von Zahnschmelz unter Mitwirkung von Kariesbakterien, die im Zahnbelag zu finden sind.

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Eine gesunde Ernährung und regelmässige, sorgfältige Mundhygiene dienen der Vorbeugung von Zahn-Karies.

Zahnkaries

Diese Säuren bilden sich, wenn Bakterien im Mund Essensreste „verdauen“ wo besonders Zucker als Bindemittel dient, durch das sich die Bakterien an die Zähne anheften.

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Zusammen mit den Nahrungsresten und Speichelbestandteilen bildet sich der sogenannte Zahnbelag (Plaque).

Zahnkaries entsteht durch Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und ein Loch im Zahn entstehen lassen.

In und unter der Plaque erfolgt hauptsächlich die Säurebildung. Bei Kariesbefall werden die Zähne durch Säuren, die durch die Zersetzung von Speiseresten durch die Kariesbakterien entstehen, geschwächt, im Besonderen unter der Zahnoberfläche, wo die Schwächung der Zähne beginnt. Die Oberfläche bricht nach einer gewissen Zeit ein sodass ein Loch im Zahn entsteht. Wird das Loch im Zahn nicht behandelt, kann sich immer mehr Plaque im Zahnloch ansiedeln, sodass der Zahn vollkommen zerstört wird und im Extremfall verloren geht. Um Zahnfäule (Zahnkaries) vorzubeugen, ist regelmässige, gründliche Mundpflege und Zahnreinigung notwendig.

Zahnimplantate

Auch beim ehemals erkrankten Zahn sind Zahnimplantate im ästhetischen Bereich möglich. Zähne werden als Bestandteil eines ästhetischen und harmonischen Gesichtsausdrucks empfunden. Gesunde und schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen und Sympathie aus. Die gewohnte Lebensqualität kann mit Hilfe von Implantaten, die mit dem Kieferknochen fest verwachsen hergestellt werden, denn Implantate mit künstlichen Zahnkronen als Zahnersatz kommen dem natürlichen Zahn am nächsten.