Angstberatung: Zahnarztangst überwinden, Hilfe, Zahnarzt

ANGST-BERATUNG

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Erster Zahnarztbesuch ohne Angst

Beim ersten Zahnartbesuch wird das Anamneseblatt ausgefüllt und das Gebiss vom Zahnarzt begutachtet sowie ein Panorama-Röntgenbild angefertigt.

Röntgenbild erster Zahnarztbesuch ohne Angst  

Nach dem Röntgenbild oder der 3D Aufnahme kann man das weitere Vorgehen auch betreffend Zahnarztangst mit dem Zahnarzt besprechen.

Bei der ersten Konsultation braucht man bei Zahnarztangst keine Angst zu haben, denn es erfolgt normalerweise noch keine Zahnbehandlung.

Je nach Angstzustand kann eine schonende Zahnreinigung z.B. im Sandstrahlverfahren erfolgen und die Voruntersuchung beim Zahnarzt vervollständigt werden. Eine Zahnbehandlung im Dämmerschlaf erfolgt immer erst in einer zweiten Sitzung, denn dafür muss der Narkose-Arzt mit Assistent beigezogen werden.

Nach der Voruntersuchung erfolgt ein ausführliches Gespräch zwischen Zahnarzt und Zahnpatient über den Befund, alternativen bei Zahnbehandlungsangst, Behandlungsmöglichkeiten, Zahnsanierung mit Zahnersatz sowie deren Kosten und Zahlungsmöglichkeiten etc., aber auch über den allgemeinen Gesundheitszustand, denn bestehende Allgemeinerkrankungen können die Anästhesie und auch die Narkose sowie die zahnärztliche Behandlung beeinflussen.

Besprechung beim Zahnarzt Anästhesie Narkose

Der Zahnarzt muss von chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Problemen, Blutgerinnungsstörungen, Diabetes oder Allergien alles wissen, damit die Zahnbehandlung richtig und ohne Probleme ablaufen kann.

Beruhigungsmittel wie Sedativa können eine gute Methode sein, die erste notfallmässige Zahnbehandlung ohne grossen Stress zu überstehen, denn dies sei erwähnt, weil viele Angstpatienten erst kommen, wenn bereits Zahnschmerzen vorhanden sind und ein Notfall besteht.

Sedativa sind Arzneimittel mit beruhigender Wirkung. Angstpatienten stellen nach dem ersten Gespräch mit dem Zahnarzt vielfach fest, dass der Besuch beim Zahnarzt nicht so schlimm war wie befürchtet, sodass der zweite Schritt mit weniger Angst mit Hilfe einer Begleitperson erfolgen kann.

Zahnschmerzen

Zähne haben im Inneren empfindliche Nervenendigungen, die normalerweise durch das harte Zahnäussere geschützt werden. Wenn der harte Zahnschmelz, das Zahnäussere durch Verletzungen, Bakterien, Druck oder Chemikalien beschädigt wird, werden die Nervenfasern vom Zahnnerv gereizt, sodass die Empfindungen über den dreiteiligen Gesichtsnerv, den Nervus trigeminus, in das nahegelegene Gehirn weiterleitet werden und man bohrende, dumpfe, stechende oder klopfende Zahnschmerzen je nach Ursache verspürt.