Therapie / Behandlung

Laserbehandlung

Zahnarzt Laserbehandlung

Die Zahnarzt-Lasertechnologie für die Zahnbehandlung und den Zahnerhalt entwickelt sich weiter.

Zahnarzt Laserbehandlung Zahnarzt-Laser Zähne 

Beim Zahnarzt wird der Laser zum Bohren nur eingeschränkt verwendet.

Zahnarzt-Laser für Laserbehandlung

Beim Zahnarzt müssen Zahnpatienten und Zahnarzt bei der Zahnbehandlung mit Laser eine Schutzbrille tragen.

Zahnarzt-Laser für die Zahnbehandlung kamen anfangs der 90er Jahre auf dem Markt. Je nach Art kann der Zahnarzt-Laser bzw. Dentallaser Skalpell und oder auch Bohrer teilweise oder vollständig ersetzen. Durch die keimreduzierende Wirkung des Dental-Lasers beim Zahnarzt eröffnet sich ein breites Anwendungsspektrum bei den Zahnbehandlungen. Mit der Zahnlaserbehandlung können alle Arten von Karies und Zahndefekten behandelt werden, nicht aber die Bearbeitung von Metallfüllungen und Goldkronen. Die Lasertechnik mit dem Zahnlaser oder Softlaser usw. kann nicht bei allen Behandlungen angewandt werden, denn beim Austausch von Amalgamfüllungen ist der Einsatz von Laser z.B. nicht möglich. Beim Setzen von Füllungen unter Einsatz vom Zahn-Laser ist der Zahnarzt in der Lage, Bakterien in den Zahnfüllungen, die vielfach zu längeren Prozeduren der Zahnwiederherstellung führen können, abzutöten.

Der Zahnarzt-Laser arbeitet Berührungslos und kann daher keine Vibrationen und keinen Druck auf den Zahn und damit auf das Umfeld vom Zahn übertragen.

Zahnarzt Laserbehandlung, Dentallaser Zahnlaser

Der Bohrer ist jedoch deutlich schneller als ein Laser (Zahnlaser) da mit dem Bohrer grössere Flächen einfach und schnell bearbeitet werden können.

Das Risiko von Hitzeschäden am Zahn ist beim Dentallaser so fast wie ausgeschlossen, denn die Laserimpulse sind extrem kurz und je nach Lasertyp erfolgt auch eine zusätzliche Kühlung.

Eine genaue Aussage über die Schmerzbelastung kann nicht gegeben werden, denn die Schmerzempfindung ist bei jedem Patienten und bei jeder Anwendung unterschiedlich. Mit dem Dentallaser wird bei der Zahnbehandlung steriler gearbeitet womit Komplikationen und dadurch auch Entzündungen und somit Schmerzen vermieden. Der Laser (Diodenlaser) arbeitet selektiv, so dass am roten Blutfarbstoff und auch an der gefärbten Bakterienhülle ankoppelt und wirksam wird. Gesundes Gewebe bleibt unangetastet, denn der Dental-Laser entlädt seine Energie nur dort, wo gut durchblutete bzw. vielfach entzündliche oder bakteriell besiedelte Gewebe vorhanden sind. Der Diodenlaser entfernt entzündliches Zahnfleisch bei der Behandlung einer Parodontitis und tötet gleichzeitig die Bakterien in den Zahnfleischtaschen. Mit dem Dental-Laser kann man zu kurze Lippenbändchen trennen sowie überschüssiges Gewebe entfernen. Der Laser vom Zahnarzt kann bei der Wurzelbehandlung zur Sterilisation des Wurzelkanals eingesetzt werden und vermindert so die Gefahr einer späteren Zahnentzündung. Nach Bestrahlung mit dem Laser können schmerzhafte Aphten und auch Herpes schneller ab heilen sowie auch Implantate gewebeschonender freigelegt werden. Damit die Präzision von Zahnersatz verbessert werden kann, ist es möglich, den Zahn-Rand vor der Abdrucknahme von beschliffenen Zähnen für Kronen oder Zahnbrücken schonend durch die Laserbehandlung freizulegen.

Bei der Laserbehandlung in der Zahnarztpraxis ist die Gefahr von Entzündungen geringer, da der Laser gleichzeitig Bakterien abtötet.
 Ein Zahn-Laser schliesst Blutgefässe, weshalb es zu einer kleinen Blutung kommt und deshalb Nähte oft vermieden werden können.
 Durch die Laserbehandlung beim Zahnarzt können Geräusche und Vibrationen des Bohrers bei der Zahnbehandlung entfallen, was für Patienten mit Zahnarztangst ein Vorteil ist.
 Für Patienten mit Zahnarztangst bedeutet die Laserbehandlung beim Zahnarzt mehr Patientenkomfort, denn nur in wenigen Fällen braucht es eine örtliche Betäubung.


Zahnlaserbehandlung

Die Zahnlaserbehandlung wirkt blutstillend und bakterientötend.

Zahnlaserbehandlung Zahnarzt Zahnbehandlung  

Der Laser ist ein Gerät das in der Lage ist, mit gebündeltem Licht und hoher Energie Gewebe punktgenau zu entfernen oder zu durchtrennen. 

Die Zahnlaserbehandlung hat Vorteile, denn die Technik gewährleistet, Zähne nahezu schmerzlos und ohne Bohrer zu behandeln.

Die Zahnlaserbehandlung wird für die Zahnerhaltung eingesetzt, was vorbeugende und therapeutische Massnahmen sind, die den Zahn in seiner Form und Funktion erhalten oder wiederherstellen helfen, ohne ihn durch ein künstliches Produkt zu ersetzen. Die Gefahr von Entzündungen wird beim Zahnarzt durch die Laserbehandlung verringert, denn der Laser tötet gleichzeitig Bakterien ab. Nähte können oft vermieden werden, denn ein Laser schliesst Blutgefässe, weshalb es nur zu kleineren Blutungen kommen kann. Die Vibrationen und das Geräusch eines Bohrers kann vielfach durch den Laser beim Zahnarzt entfallen, was für Zahn-Patienten mehr Komfort bedeutet, denn es muss nur in wenigen Fällen örtliche betäubt werden. Ein Laser ist ein extrem gebündelter Lichtstrahl, denn im Gegensatz zu natürlichem Licht hat der Laser nur eine Wellenlänge.


Zahnbehandlung mit Laser

Der Dentallaser ist ein Laser beim Zahnarzt.

Zahnarzt Dentallaser, Zahnbehandlung mit Laser 

Laserbehandlung am Zahnhals bedeutet, Zahnhals unempfindlich machen mit Laser.

Der Dentallaser ist ein Laser, der speziell in der Zahnmedizin verwendet wird und für unterschiedliche Verfahren eingesetzt werden kann.

Der Dentallaser wird in der Zahnmedizin vielfältig eingesetzt und hat bei einigen Zahnbehandlungen Vorteile gegenüber konventioneller Behandlungsmöglichkeiten, so sind optimale Durchtrennungen von Geweben oder Abtragungen oberflächlicher Substanzen möglich. Beim Dental-Laser handelt es sich bei Zahnbehandlungen um gebündeltes, energiereiches Licht, denn der Laser setzt einen hoch gebündelten energiereichen Lichtstrahl in Impulsen frei. Je nach Arbeiten die bei der Zahnbehandlung durchgeführt werden sollen, kommen Dental-Laser mit unterschiedlichen Wellenlängen zum Einsatz. Überempfindliche Zahnhälse können auch mit dem Laser unempfindlich gemacht werden (desensibilisieren), denn mit einem Dentallaser werden die feinen Hohlräume bei einer kurzen Zahnbehandlung verschlossen, sodass die Empfindlichkeit vom Zahn bzw. Zahnhals verschwindet. Mit der Laserbehandlung versiegelt der Zahnarzt innerhalb weniger Sekunden die Dentinkanälchen. Bei der Laserbehandlung weicht die Lichtenergie das Zahnbein für einen kurzen Moment auf, sodass die umliegenden offenen Kanälchen verschlossen werden. 


Dentallaser beim Zahnarzt

Bei der Zahnbehandlung kommen Dental-Laser mit unterschiedlichen Wellenlängen zum Einsatz.

Dentallaser beim Zahnarzt Zahnbehandlung Zahn 

Der Laser setzt bei der Zahnbehandlung einen hoch gebündelten energiereichen Lichtstrahl in Impulsen frei.

Der Dentallaser ist ein Laser, der bei der Zahnbehandlung eingesetzt wird und für unterschiedliche Verfahren eingesetzt werden kann.

Unterschiedliche Lasertypen unterscheiden sich durch die Frequenz der Lichtwellen und ihren Leistung in Watt. Der Dental-Laser bietet bei einigen Behandlungen Vorteile gegenüber der konventionellen Zahnbehandlung, ist aber nicht immer die bessere Wahl. Der erste Zahn-Laser diente der der Wurzelbehandlung und auch der Behandlung von Parodontitis. Der Laser beim Zahnarzt hat bei der Zahnbehandlung einen zunehmenden Nutzen in verschiedenen Bereichen wie bei der Behandlung von Karies. Der Laser wirkt nur punktuell, ohne das umliegende Gewebe zu verletzten und eignet sich hervorragend zur Keimzahlreduktion. Der Einsatz vom Dental-Laser beim Zahnarzt empfiehlt sich vor allem bei Schleimhautveränderungen und zur Verringerung der Anzahl Bakterien in schwer zugänglichem Gewebe. Bei der Wurzelbehandlung bzw. Behandlung im Inneren vom Zahn bei Entzündungen des Zahnmarks, stellt der Zahn-Laser eine der gängigen Behandlungsalternativen dar. Zum Bohren sind Laser weniger geeignet, da sie wesentlich langsamer arbeiten als der mechanische Bohrer. Durch die keimreduzierende Wirkung des Zahnarzt-Lasers ergibt sich aber ein breites Anwendungsspektrum bei den Zahnbehandlungen.

Die Laserbehandlung hat sich in der Zahnmedizin in verschiedensten Fachgebieten etabliert:

Zahn-Laser für Kariesbehandlung
Laser für schonende Parodontosebehandlung (Parodontitis)
Laser für Wurzelkanalbehandlung
Laser für Herpestherapie oder Aphthen-Therapie
Laserbehandlung für
empfindliche Zahnhälse (unempfindlich machen)
Laser für Versiegelung von Backenzähnen
Dental-Laser für operative Eingriffe

Der Hardlaser wird hauptsächlich im chirurgischen Bereich, also Parodontitis-Behandlungen oder Wurzelkanalsterilisationen etc. eingesetzt und der Softlaser vor allem im therapeutischen Spektrum wie der verbesserten Wundheilung, Aphten, Würgereiz etc.


Laser bei Zahnmedizin

Laserenergie hat verschiedene Wirkungen im Gewebe.

Zahnmedizin Laser Zahnarzt Zahnbehandlung 

Die Intensität des Laserstrahls kann genau dosiert werden, weshalb die Lasertherapie für ein grosses Behandlungsspektrum eingesetzt werden kann, so vom chirurgischen Schnitt bis hin zur Stimulation der Wundheilung.

Die Zahnbehandlung mit dem Laser wird von den Zahnpatienten im Normalfall als angenehm empfunden und eignet sich darum für Kinder und bei Erwachsenen mit Zahnarztangst bzw. Angst vor der Zahnbehandlung.

Auf dem Gebiet der modernen Zahnmedizin ist die Laserzahnmedizin etabliert, denn die Laserzahnmedizin bietet verschiedene Behandlungsmethoden und Vorteile für Zahnpatienten wie Schmerzfreiheit, Schwellungen resp. Blutungen oder eine raschere Heilung. Welche Behandlungsmethoden für ein zahnmedizinisches Problem angezeigt sind und welche Vorteile oder auch Nachteile eine Behandlungsmethode bei der Zahnbehandlung hat, muss der Zahnarzt für den jeweiligen Patient entscheiden. Gerade für ängstliche Personen und Kinder ist die Zahnbehandlung mit dem Zahn-Laser sinnvoll, damit Karies an befallenen Zähnen ohne Schmerzen entfernt werden können, denn der Patient hört beim Laser kein Bohrgeräusch sondern fühlt nur ein leichtes Pochen.

Der Laserstrahl richtet sich dabei auf das angegriffene Gewebe und löst diese Substanzen heraus, sodass diese vom Zahnarzt abgesaugt werden können.

Zahnbehandlung Zahnarzt-Laser Zahn-Bohrer

Da das Laserlicht des Dentallasers immer nur kurz auf den Zahn einwirkt, wird der Nerv vom Zahn nicht so stark gereizt wie beim herkömmlichen mechanischen Bohrer, was die Schmerzen deutlich reduziert.

Diese Art der Kariesentfernung hat Vorteile, denn gleichzeitig werden Bakterien abgetötet und die feinen Kanäle im Zahnbein (Dentin) automatisch versiegelt.

Zahnlaser halten in Zahnarztpraxen und Zahnkliniken wegen den vielen Möglichkeiten immer mehr Einzug, denn typische Bohrgeräusch beim Beheben von Zahnschäden entstehen nicht. Die Möglichkeiten zum Teil ohne Betäubungsspritze Zahnschäden schmerzfrei zu beheben, freiliegende Zahnhälse zu desensibilisieren oder auch Backenzähne zu versiegeln etc. sind für Patienten mit Zahnarztangst besonders wichtig. Bei operativen Eingriffen im Mundraum kann der Dentallaser optimal eingesetzt werden, denn durch seine tötende Wirkung der Keime kann eine Parodontosebehandlung besonders schonend und erfolgreich durchgeführt werden, denn der Laserstrahl wird nur auf die Zahntaschen gerichtet. Der Dentallaser tötet alle in Zahntaschen enthaltenen Erreger ab, sodass eine Entzündung schneller abheilen kann als auf herkömmliche Weise.


Kariesbehandlung mit Laser

Ein wesentlicher Anwendungsbereich der Lasertechnik beim Zahnarzt ist die Kariesbehandlung.

Zahnarzt Laserbehandlung Kariesbehandlung 

Karies kann besonders früh durch den Einsatz vom Laser entdeckt werden und Zähne die an Karies erkrankt sind, können mit dem Zahnarzt-Laser behandelt werden. 

Zahnbehandlung mit Zahn-Laser

Bei der Zahnbehandlung hat der Dental-Laser im Besonderen bei Karies einen grossen Nutzen in besonders schwer zugänglichem Gebiet.

Der Dentallaser wird bei der Kariesbehandlung wie beim herkömmlichen Bohren eingesetzt wo harte Substanzen des Zahnes abgetrennt werden. Der Vorteil bei dieser Methode mit dem Laser ist eine geringere Geräuschentwicklung bei meist weniger Schmerzen als beim Bohren mit dem Zahnarzt-Bohrer verursacht.

Der Zahn-Laser wird dabei vom Zahnarzt direkt auf die kariösen Bereiche gerichtet bzw. der Laserstrahl gezielt auf das kariöse Gewebe gerichtet, so dass kleine Bröckchen abgetrennt werden können.

Zahnbehandlung Zahn-Laser Kariesbehandlung

Jeder Impuls vom Laser löst kleine Substanzbrocken heraus, die der Zahnarzt im Anschluss einfach durch absaugen entfernen kann.

Dabei werden vom Dentallaser auch Bakterien abgetötet und feine Kanälchen im Zahngewebe entfernt.

Karies unter der Zahnfüllung wird so der Entstehung mit Hilfe vom Zahnarzt-Laser vorgebeugt. Die Therapie verläuft durch die kurze Impulsdauer des Laserlichts praktisch ohne Schmerzen, den durch den Dental-Laser lässt sich so eine Nervenreaktion vermeiden und das gesunde Gewebe geschont. 


Zahnhals Laserbehandlung

Eine erhöhte Reizbarkeit vom Zahn ergibt sich, wenn Temperaturen und andere Einwirkungen rasch zum Nerv gelangen können.

Zahnhals Laserbehandlung Zahnlaser Laser

Überempfindliche Zähne kommen vielfach dadurch zustande, dass sich in den Zahnhälsen kleine Kanälchen befinden.

Zahnhals mit Laser unempfindlich machen

Überempfindliche Zahnhälse können mit dem Laser unempfindlich gemacht werden.

Offene Kanälchen im Zahnbein (Dentin) sind vielfach die Ursache für empfindliche Zahnhälse, die im Besonderen Temperaturreize an den Nerv übermitteln, wodurch Schmerzempfindungen zustande kommen. Durch die Temperaturreize entstehen Schmerzen beim Genuss kalter und heisser Nahrungsmittel.

Mit einem Dentallaser werden die feinen Hohlräume bei einer kurzen Zahnbehandlung verschlossen, sodass die Empfindlichkeit vom Zahn (Zahnhals) abnimmt.

Zahnarzt Laserbehandlung Zahnhals Dentallaser

Mit der Laserbehandlung versiegelt der Zahnarzt innerhalb weniger Sekunden die Dentinkanälchen, denn die Lichtenergie weicht das Zahnbein für eine sehr kurze Zeit auf, sodass die umliegenden offenen Kanälchen verschlossen werden.

Hypersensible Zahnhälse können mit dem Diodenlaser schonend desensibilisiert werden.


Zahnarzt-Laser als Bohrer

Mit dem Zahn-Laser ist ein deutlich sterileres Arbeiten bei der Zahnbehandlung möglich und gleichzeitig erfolgt auch keine Vibrationsübertragung auf den Zahn.

Zahnarzt Laserbehandlung Laser als Bohrer 

Die Technik mit dem Zahnlaser ist noch nicht so weit ausgereift, dass sie den Zahnarzt-Bohrer bei der Zahnbehandlung ganz ersetzen könnte, denn im Gegensatz zum Bohren arbeiten Dental-Laser wesentlich langsamer. 

Zahnarzt Laserbehandlung, eine sanfte Methode mit dem Zahnlaser bei der Zahnbehandlung.

Für Hartgewebe werden immer neue Zahn-Laser vorgestellt, doch können diese den mechanischen Zahnarzt-Bohrer für die Zahnbehandlung nicht ganz ersetzen, denn keines dieser Geräte erfüllt die hohen Erwartungen. Die Oberflächenstruktur vom Zahn-Laser hinterlässt eine mikroskopisch poröse Oberfläche und unterscheidet sich von der eines Zahn-Bohrers.

Teilweise ist die Oberfläche die ein Laser hinterlässt vorteilhaft, muss aber, wenn eine glatte Oberfläche benötigt wird, mit einem Bohrer nachgeschliffen werden.

Zahn-Laser, Zahnarzt Laserbehandlung Zahnhals

Ein Dental-Laser hat einen sehr kleinen Aktionsradius und eine geringe Wirkung auf den Zahn, ansonsten ein Temperaturanstieg im Zahn erfolgen würde, was den Zahn bei der Zahnbehandlung ernsthaft schädigen könnte.

Die Lasertechnologie für die Zahnbehandlung entwickelt sich rasch, sodass der Dental-Laser als moderne und sanftere Methode bei der Zahnbehandlungen immer beliebter wird, denn der Laser erzeugt keine unangenehmen Bohrgeräusche und keine Vibrationen.


Zahnarzt-Laser

Zahnarzt-Laser eignen sich bei der Zahnbehandlung besonders zur Keimzahlreduktion in Bereichen  die schwer zugänglich sind und wirken nur punktuell, so dass das umliegende Gewebe nicht verletzt wird.

Zahnarzt-Laser, Zahnbehandlung Zahnfleisch

In der Zahnmedizin können dank dem Zahnarzt-Laser viele Behandlungen, die früher belastende Eingriffe erforderten, schmerzfrei, rasch und schonend durchgeführt werden.

Ein Zahnarzt-Laser ist ein extrem gebündelter Lichtstrahl und eignet sich in der Zahnmedizin vor allem bei Schleimhautveränderungen und zur Verringerung der Bakterienzahl in schwer zugänglichem Gewebe, denn die Laserenergie hat verschiedene Wirkungen im Gewebe.

Im Gegensatz zu natürlichem Licht hat der Laser beim Zahnarzt nur eine Wellenlänge. Da die Intensität des Laserstrahls genau dosiert werden kann, ermöglicht die Lasertherapie ein grosses Behandlungsspektrum, vom chirurgischen Schnitt bis hin zur Stimulation der Wundheilung. Beim Zahnarzt gibt keinen Universallaser der für alle Gewebe und Zahnbehandlungen geeignet ist, und so braucht es praktisch für jedes Gewebe einen speziellen Laser. Der Einsatz des Zahnarzt-Lasers eignet sich besonders in der Parodontologie und Implantologie. Der Zahnarztlaser eignet sich auch bei Wurzelbehandlungen, bei der Durchtrennung von Lippenbändchen sowie der Entfernung von Zahnfleischwucherungen oder der Bestrahlung von empfindlichen Zahnhälsen. Ein gepulster Dioden-Hardlaser kann sich mit seiner Wellenlänge besonders gut eignen zur Behandlung von Weichgeweben, denn beim Laser-Schnitt wird das Gewebe mit den Blutgefässen quasi verschweisst und blutet daher praktisch nicht, sodass sich ein Nahtverschluss vielfach erübrigt, was in der Implantologie und Kieferchirurgie besonders wichtig ist. Auch wird durch den Einsatz vom Zahnarzt-Laser nebst dem dass die Wunden besonders rasch und ohne Komplikationen heilen, das Schmerzempfinden erheblich herabgesetzt.


Lasertherapie beim Zahnarzt

Lasertherapie bezeichnet in der Zahnmedizin die Anwendung eines Lasers die meist als Laserbehandlung beim Zahnarzt bezeichnet wird.

Lasertherapie Zahnarzt Laserbehandlung Zähne 

Das Ziel der Lasertherapie beim Zahnarzt ist die Behandlung bzw. die Heilung oder Linderung von Krankheiten oder unerwünschten Zuständen im Mundbereich, denn die Wellenlänge, die Intensität, die Pulsdauer und Pulsfrequenz beeinflussen die Interaktion mit dem Gewebe.

Durch die Lasertherapie beim Zahnarzt können verschiedenste zahnmedizinische Arbeiten effektiv und gründlich Schmerz minimierend durchgeführt werden.

Die Lasertherapie wird verwendet bei der Zahnfleischbehandlungen, Wurzelbehandlung, Parodontosebehandlung, bei Zahnimplantaten, zur Versiegelung kariesanfälliger Zähne und bei chirurgischen Eingriffen. Bei der Lasertherapie sind Blutungen nahezu ausgeschlossen und das vernähen meist nicht mehr notwendig. Bakterielle Infektionen sind selten, da man durch die Lasertherapie die behandelten Stellen sofort bei der Behandlung sterilisiert, so dass bakterielle Infektionen seltener geworden sind. Die Regeneration von verletztem Gewebe ist damit gewährleistet und Wunden heilen wesentlich rascher als üblich. Bei bestimmten Vorgehensweisen kann durch die Lasertherapie beim Zahnarzt die Anwendung einer sonst notwendigen lokalen Betäubung überflüssig sein. Laser ermöglichen heute eine schmerzarme Präparation und helfen bei der Lösung schwerwiegender ästhetischer Probleme durch die lasergestützte Zahnaufhellung und verbessern die Erfolgsaussichten bei der Parodontalbehandlung. Die Laserchirurgie bietet dem Zahnarzt viele wichtige Anwendungsbereiche und eine schonende Alternative für den Patient. Die Laserchirurgie ersetzt viele Instrumente vom Zahnarzt und unterstützt die Heilung vom Zahnfleisch sowie dem Parodontium, den Zahnwurzeln und dem Kieferknochen.


Therapie mit Laser

Die Therapie mit dem Dental-Laser ist besonders für Patienten mit Zahnarztangst geeignet, denn es gibt keine Vibrationen und keinen Druck auf den Zahn.

Zahnbehandlung Laser Therapie, Zahnarzt-Laser

Der Einsatz vom Zahnarzt-Laser bzw. Dentallaser ist in der Zahnmedizin kaum  mehr wegzudenken und erlaubt, das Spektrum der Zahnmedizin auszudehnen, denn es können verschiedene kleinere chirurgische Eingriffe unblutig vorgenommen werden, so im Bereich von Zahnfleischerkrankungen, der Stomatologie, der Endodontologie und unterstützend in mehreren Bereichen der Zahnfüllungstherapie.

Lasertherapie bei Gerinnungsstörung

Da es bei einer Lasertherapie nicht blutet, sind viele Zahnbehandlungen oder Zahnersatzbehandlungen und chirurgische Eingriffe bei Patienten mit Blutgerinnungsstörungen wie z.B. durch das Medikament Marcumar ohne Risiko möglich. Der Einsatz der Lasertherapie bei der Implantologie ist für eine schonende Freilegung vom Implantatkopf nach der Einheilphase und die ästhetische Ausformung vom Zahnfleisch im sichtbaren Bereich für den Zahnarzt Zeitsparend und für den Patienten schmerzfrei. Die Laserbehandlung kann auch bei der Behandlung der Periimplantitis eingesetzt werden, denn Periimplantitis ist ein entzündlicher Knochenschwund um das Zahnimplantat herum.

Lasertherapie bei Zahnfleisch und Lippenbändchen

Auch viele Zahnfleisch-Behandlungen sind unter Einsatz der Lasertherapie möglich, so Restrukturierung  vom Gaumen oder störendes Zahnfleischgewebe zu entfernen etc. Unter einer kleinen örtlichen Betäubung können Zahnfleischwucherungen oder störende Bändchen schmerzlos ohne Skalpell und ohne Blutung entfernt werden.

Lasertherapie bei empfindlichen Zahnhälsen

Bestehen extrem empfindliche Zähne, im Besonderen auf Heiss und Kalt, ist der Schmerz unangenehm. Durch die Lasertherapie kann eine Erleichterung erreicht werden, denn Spezialzahnpasten und Spezialtinkturen haben nur eine begrenzte und vorübergehende Wirkung. Mit nur einer Bestrahlung durch den Laser gelingt es Normalerweise dem Zahnarzt, dauerhaft Abhilfe zu schaffen. 

Lasertherapie bei Parodontose

Der Laser kann vom Zahnarzt bei der Behandlung der Parodontitis eingesetzt werden, denn durch die Bakterien abtötende bzw. dekontaminierende Wirkung vom Laserstrahl können verschiedene Fälle ohne Operation behandelt werden. Nach Entfernung von Zahnbelag und Zahnstein wird die dünne Lasersonde bis zum Boden der bakteriell besiedelten Zahnfleischtasche eingeführt wo der Laserstrahl die aggressiven Parodontitis-Keime eliminiert und damit die Voraussetzung zum Ausheilen der Zahnfleischerkrankung schafft. Der Zahnarzt kann mit dem Laser das Zahnfleisch auch günstig formen, was die Reinigung mit der Zahnbürste erleichtert.

Lasertherapie bei Tumoren, Herpes, Aphthen, Fieberbläschen etc.

Die Lasertherapie stellt eine präzise ganzheitliche Technologie dar, denn Erkältungsbläschen, kleine Verletzungen, oder sogar gutartige Tumore können weitgehend schmerzfrei entfernt werden. Im Anfangsstadium eines Herpes labialis oder einer aphthösen Veränderung der Mundschleimhaut erfolgt eine Bestrahlung bei niedriger Energie mit dem Soft-Laser. Durch die stimulierende Wirkung des Lasers im Gewebe kommt es zu einer Reduktion der schmerzhaften Empfindung und zu einer raschen Abheilung. Wenn die Bläschen voll ausgebrochen sind, hilft eine Laser-Therapie mit höherer Energie die Schleimhautveränderungen oberflächlich zu karbonisieren.

Lasertherapie bei Wurzelkanalbehandlung

Es ist möglich, mit einer feinen Glasfasersonde den Laserstrahl in den bakteriell besiedelten Wurzelkanal einzuführen und diesen keimfrei zu machen, was die Wurzelbehandlung durch die Lasertherapie rascher und sicherer macht.

Laserbehandlung bei Kronen und Brücken

Auch beim Zahnersatz bzw. dem Übergangsbereich zwischen Zahn und Krone kommt der Laserbehandlung eine besondere Bedeutung zu, denn ein absolut präziser Abdruck ist notwendig um die nötige exakte Passung zu erreichen. Die Qualität der Kronen mit dem darunter liegenden Rand beim Zahnfleisch wird durch eine Laserbehandlung vom Zahnfleisch vor dem Abdruck erhöht.

Zahnerhaltung

Zahnerhaltung

Alle therapeutischen Massnahmen in der Zahnmedizin dienen der Zahnerhaltung bzw. der Erhaltung eigener Zähne mit den natürlichen Zahnwurzeln und sind zahnerhaltende Massnahmen für gesunde Zähne.

Zur Zahnerhaltung zählen alle vorbeugenden und therapeutischen Massnahmen, die den Zahn in seiner Form und Funktion erhalten oder wiederherstellen helfen, ohne ihn durch ein künstliches Produkt zu ersetzen.

Zahnerhaltung Beratung Zahn Form Zahnersatz 

Unter Anwendung aktueller Therapiekonzepte können vielfach Zähne erhalten werden (Zahnerhalt) für die es früher keine Hoffnung mehr gab.

Zur Zahnerhaltung gehören die Fachdisziplinen Parodontologie bzw. Parodontopathie, Endodontologie und Kariologie.

Ein künstlicher Zahn ist ein Zahnersatz, ist aber nicht so gut wie ein gesunder natürlicher Zahn sein kann. Die Erhaltung der Zahngesundheit und die vorbeugenden Massnahmen sind darum sehr wichtig.

Zahnerhaltungskunde

Zahnmedizinische Prophylaxe bedeutet Vorbeugung
Professionelle Zahnreinigung
Fissurenversiegelung der Zähne
Restaurative Zahnheilkunde (Zahnärztliche Restauration)
Füllungstherapie (Zahnfüllung
Überkronen der Krone vom Zahn (Zahn überkronen
Endodontologie bzw. Endodontie bezieht sich auf Wurzelkanalbehandlung
Parodontologie bedeutet Zahnfleischkunde 

Erhaltung der Zähne

Prophylaxe ist ein umfassender Ansatz in der Zahnerhaltung wobei es 3 wichtige Stufen gibt, die Primäre Prävention resp. Prophylaxe, die Sekundäre Prävention bzw. Prophylaxe und die Tertiäre Prävention (Prophylaxe).

Zahnerhaltung durch primäre Prävention

Zur primären Prävention gehören alle Massnahmen zur Erhaltung und Festigung der Zahn-Gesundheit.

Zur Vorbeugung von Karies und Parodontalerkrankungen durch gesunde Ernährung, sowie sorgfältige Mundhygiene und regelmässiges Fluoridieren.

Zahnerhaltung durch sekundäre Prävention

Sekundäre Prävention bedeutet, Massnahmen zur Früherkennung und Frühbehandlung von Krankheiten.

Für frühzeitige Kariesdiagnostik und Parodontaldiagnostik, Massnahmen zur Remineralisation von initialen Schmelzveränderungen und Kieferorthopädische Frühbehandlung.

Zahnerhaltung durch tertiäre Prävention

Tertiäre Prävention sind alle Massnahmen zur Behandlung einer Zahnkrankheit, um eine Verschlimmerung zu verhindern und Krankheitsfolgen auszugleichen.

Zur tertiären Prävention gehören die Wiederherstellung bzw. Rehabilitation von Form und Funktion des Kauorgans durch Zahnfüllungen, Kronen, Brücken und Prothesen. Das vier- Säulen Konzept der Karies- und Parodontalprophylaxe fördert die Zahnerhaltung. 1. Gesunde Ernährung, 2. Sorgfältige Mundhygiene, 3. Regelmässige Fluoridierung und 4. Zahnärztliche Massnahmen.

Zahnmedizinische Prophylaxe

Die zahnmedizinische Prophylaxe wird auch als vorbeugende Zahnheilkunde oder zahnmedizinische Prävention genannt, denn sie beschäftigt sich mit vorbeugenden Massnahmen, sodass die Entstehung von Krankheiten an Zähnen und am Zahnhalteapparat verhindern werden kann.

Zahnarzt Zahnmedizinische Prophylaxe Zähne

Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe worunter man die mechanische Reinigung der Zähne beim Zahnarzt versteht, die über die tägliche Zahnreinigung hinausgeht.

Bei der zahnmedizinischen Prophylaxe unterscheidet man 3 Teilbereiche der Zahnerhaltung:

Zahnerhaltung durch Kariesprophylaxe

Erkrankungen der Zähne an Karies und Erkrankungen des Zahnhalteapparates haben eine gemeinsame Ursache in der Plaque und deren Stoffwechselprodukten.

Die primäre Kariesprophylaxe und Parodontalprophylaxe zur Zahnerhaltung richtet sich auf die Schaffung einer möglichst Plaquefreien und Zahnsteinfreien Mundhöhle. Kariesprophylaxe ist die Vorbeugung von Karies durch gesunde Ernährung, sorgfältige Mundhygiene, regelmässige Fluoridierung und Fissurenversiegelung.

Zahnerhaltung durch Parodontalprophylaxe

Eine regelmässige und korrekt durchgeführte Mundhygiene ist die wichtigste Prophylaxemassnahme in der Parodontalprophylaxe wozu  regelmässiges Zähneputzen, Benutzen von Zahnseide und einer antibakteriellen Mundspülung zählt.

Die Parodontitis gehört zu den chronischen Entzündungen des Zahnhalteapparates, das als die den Zahn umgebenden Gewebe bezeichnet wird und der Verankerung der Zähne im Knochen dienen. Parodontalprophylaxe ist eine Vorbeugung von Parodontalerkrankungen durch allgemeine Massnahmen der Zahnerhaltung wie gesunde Ernährung, nicht Rauchen, Behandlung von Allgemeinerkrankungen sowie lokale Massnahmen wie gute Mundhygiene, professionelle Zahnreinigung, korrekte Ausformung von Füllungsrändern und Kronenrändern oder auch funktionelle Massnahmen wie Beseitigung von Okklusionsstörungen und Artikulationsstörungen. Die häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates sind die Zahnfleischentzündung Gingivitis und die Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates unter Beteiligung des Kieferknochens, die Parodontitis, die vielfach als Parodontose bezeichnet wird. Bei Parodontitis eröffnen sich beim Zahnarzt mit der Laserbehandlung neue Wege, denn durch die abtötende Wirkung der Bakterien durch den Strahl erübrigt sich in vielen Fällen eine Operation. Nach der Entfernung von Zahnstein oder Belägen wird die Lasersonde bis zum Boden der bakteriell besiedelten Zahnfleischtasche eingeführt, wo die Keime, die die Parodontitis auslösen, abgetötet werden.

Zahnerhaltung durch kieferorthopädische Prophylaxe

Professionelle kieferorthopädische Prophylaxe bzw. KFO-Prophylaxe (Kieferorthopädie) dient der Zahnerhaltung und hilft dauerhafte Zahnschäden zu vermeiden.

Kieferorthopädische Prophylaxe ist ein wichtiger Bestandteil der kieferorthopädischen Therapie und dient der Vermeidung von Zahnschädigung oder Zahnfleischschädigungen durch Zahnspangen, die dazu dienen, dass die Zähne nicht nur schön sondern auch gesund bleiben. Vorbeugung von Gebissfehlentwicklungen durch ausreichende Vitaminzufuhr und Mineralstoffzufuhr, Ausschalten von schädliche Angewohnheiten (Habits), Erhaltung der Milchzähne als Platzhalter für die bleibenden Zähne, Entfernung bleibender Zähne, die zu einem Engstand führen können. Kieferorthopädische Behandlungen werden aus entwicklungsphysiologischen Gründen üblicherweise in der zweiten Phase des Zahnwechsels resp. im Gebiss durchgeführt, meist im Alter von 9 bis 16 Jahren.


Erhalten der Zähne

Um einen Zahn zu erhalten stellt die Laserbehandlung eine mögliche Therapieform dar, denn ein sauberer Zahn kann nicht kariös werden.

Erhalten der Zähne Mundhygiene Zahnreinigung

Eine vollständige mechanische Entfernung der Plaque ist jedoch insbesondere in den Zahnzwischenräumen vielfach schwierig.

Zahnerhaltung durch Mundhygiene

Bei korrekter Zahnreinigung wird das Zahnfleisch gleichzeitig massiert und die Durchblutung dadurch angeregt.

Zahnerhaltung durch Mundhygiene Belag Zähne

Zur Mundhygiene stehen neben der normalen Zahnbürste noch verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, wie Zahnseide, Zahnhölzer, Zahnzwischenraumbürsten und Mundduschen.

Durch die Mundhygiene sollen Speisereste und Beläge entfernt von den Zähnen entfernt werden.

Nach jeder Mahlzeit sollten die Zähne mit der Zahnbürste gereinigt werden, um die Säurebildung in der Mundhöhle möglichst gering ist, die Zahnreinigung insbesondere am Morgen nach dem Frühstück, abends vor dem Schlafengehen sowie, nach jedem Genuss von zuckerhaltigen Speisen. Die mittlere Putzdauer sollte mindestens 3 Minuten betragen.

Erhalten der Zähne durch gesunde Ernährung

Durch falsche Ernährung können typische Zivilisationskrankheiten wie Karies, Zahnhalteapparat-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Gicht und Übergewicht entstehen.

Essgewohnheiten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Zähne. Es ist darum nicht nur zur Kariesprophylaxe und Parodontalprophylaxe wichtig, sondern ein solides Grundwissen über Ernährung und Verdauung kann ebenso wichtig sein, denn die Nahrung beeinflusst die Zahngesundheit, systematisch über den Stoffwechsel nach Resorption im Darm und Lokal durch direkten Kontakt mit den Zähnen oder indirekt über die Mikroorganismen der Plaque.

Erhalten der Zähne durch systemische Wirkung

Die systemische Wirkung der Nahrung ist vor allem während der Schmelzbildung und Dentinbildung von Bedeutung, also in der Schwangerschaft und nach der Geburt bis etwa zum 12. Lebensjahr.

Über die Blutbahn werden die Nährstoffe zu den Zähnen bzw. Zahnkeimen transportiert. Für eine optimale Entwicklung der Zähne sind Kalzium und Phosphat sowie Vitamin D und Fluorid besonders wichtig. Der Vitamin D Gehalt von Muttermilch oder Kuhmilch reicht in dieser Zeit nicht zur Deckung des Bedarfs aus. Ein Mangel an Vitamin D kann bei Kindern zur Rachitis führen, wobei es durch mangelnde Mineralisation zu Verformung vor allem der schnell wachsenden Knochen kommt. Zur Deckung des Kalziumbedarfs sollten Kinder nach Gewicht und Alter täglich mindestens ¼ bis ½ Liter Milch trinken. Vitamin D ist für die Resorption von Kalzium und Phosphat im Darm und den Einbau dieser Mineralstoffe im Knochen erforderlich. Aufgrund des erhöhten Bedarfs wird Vitamin D während des 1. Lebensjahrs in der Regel in Tablettenform zugeführt z.B. in Kombination mit Fluorid als D- Fluoretten.

Wirkung der Nahrung auf Zähne

Beim direkten Kontakt der Nahrung mit den Zähnen haben 3 Faktoren eine besondere Bedeutung, die Konsistenz bzw. Beschaffenheit, Temperatur und Säuregehalt der Nahrung.

Konsistenz

Feste, intensiv zu kauende Nahrung fördert die Selbstreinigung des Gebisses und regt den Speichelfluss an.

Durch den angeregten Speichelfluss entsteht weniger Zahnbelag. Harte Nahrung unterstützt beim Heranwachsenden zusätzlich die Ausformung der Kiefer.

Temperatur

Extrem kalte oder heisse Nahrung kann Mikrorisse im Schmelz verursachen und so den Zahn schädigen.

Extreme Temperaturschwankungen sollten wegen den Mikrorissen im Zahnschmelz möglichst vermieden werden.

Saure Nahrung

Durch die demineralisieren die Zahnoberfläche kann es zu Erosionen kommen.

Säurehaltige Speisen demineralisieren Zähne

Durch abrasive Nahrung oder kräftiges Zähneputzen direkt nach dem Konsum säurehaltiger Nahrung sowie Erbrechen wird die Schädigung verstärkt, was zu Zahnkaries führt.

Säurehaltige Speisen demineralisieren die Zahnoberfläche bei direktem Kontakt.

Säurehaltige Nahrungsmittel sind Zitrusfrüchte (Zitronensäure), Joghurt (Milchsäure) und Essig (Essigsäure). Nach dem Verzehr von frischen Früchten sollte man daher nicht sofort die Zähne putzen man sollte mindestens 30 Minuten warten. Feinde der Mundgesundheit sind auch Magensäure und Lebensmittelsäuren, denn Säuren wie die Magensäure greifen den Zahnschmelz an und können somit die Zähne schädigen. Nach dem Genuss von säurehaltigen Nahrungsmitteln oder bei Magensäure sollte der Mund vor dem Zähne putzen mit Wasser ausgespült werden.

Indirekte Wirkung der Nahrung

Die Plaquebildung wird vor allem durch regelmässige Einnahme von Zucker gefördert, der aus kleinen, leicht spaltbaren Molekülen besteht und somit schnell von Bakterien abgebaut werden kann.

Indirekte Wirkung Nahrung auf Zähne Plaque

Plaquefördernd sind besonders die Disaccharide (Rübenzucker oder Rohrzucker), es ist der in der Nahrung am meisten vorkommende Zucker als Haushaltszucker.

Neben der direkten Wirkung hat die Nahrung auch eine indirekte Wirkung auf die Zähne, indem sie die Mikroorganismen der Plaque beeinflusst.

Grosse Mengen von Zucker beeinflusst die Zähne, denn es ist der Hauptauslöser von Zahnkaries. Die Belagbakterien sind in der Lage, Saccharose (Haushaltszucker) aufzuspalten und zur Energiegewinnung abzubauen, wobei es zur Bildung von Säure kommt, was ein Kariesrisiko bedeutet. Glukose (Dextrose, Traubenzucker) ist genauso plaquefördernd wie Saccharose. Fruktose (Fruchtzucker) in klebrigen Früchten wie Bananen, Dörrfrüchten und Feigen ist ebenfalls stark plaquefördernd. Frische, nicht klebrige Früchte z.B. Äpfel, Orangen sind dagegen nicht so plaquefördernd und können daher als Zwischenmahlzeiten empfohlen werden. Der Speichelfluss wird dabei durch die Fruchtsäure und die Fruchtsäure und die erforderlichen Kaubewegungen angeregt. Kohlenhydrate können von den Belagbakterien nicht abgebaut werden. Erst wenn zum Beispiel Stärke im Mund vorhanden ist. Dieser Abbau vollzieht sich jedoch nur sehr langsam, sodass die entstehende Säure leicht vom Speichel neutralisiert und damit unschädlich gemacht werden kann. Beim Trinken von gesüssten Getränken wird der Hauptanteil des Zuckers in der Regel sofort heruntergeschluckt, sodass nur geringe Mengen in die Plaque gelangen. Anders ist es jedoch insbesondere bei Kindern, wenn sie genüsslich mit einem Strohhalm trinken oder aus einer Saugflasche nuckeln. Der Zucker von gesüssten Fertig Tees oder Fruchtsäften kann dann länger die Zähne umspülen und so zu Karies führen. Bei der Nahrung ist vor allem auf versteckte Zucker zu achten. So enthält 1 Glas Cola mit 200ml Inhalt ca. 20g Zucker. Dies entspricht 7 Zuckerwürfeln pro Glas. Selbst viele Nahrungsmittel, die nicht als süss empfunden werden, haben oft einen hohen Zuckeranteil. So sind in 500g Tomatenketchup 100- 150g Zucker enthalten, das entspricht ca. 33- 50 Zuckerwürfel. Achten Sie beim Kauf von Lebensmitteln auf das Zahnmännchen mit Schirm so kann man sicher sein, dass es keinen Zucker oder andere Zahnschädigende Substanzen enthalten sind.

Zwischenmahlzeiten

Essen beeinflusst die Zähne, der Zeitfaktor ist entscheidend für die Plaquebildung und somit die Entstehung von Karies und Parodontalerkrankungen.

Daher sollte auf jede Mahlzeit eine gründliche Mundpflege folgen, um die Einwirkungszeit der durch den Abbau der Nahrung entstehenden Säuren zu verkürzen.

Werden jedoch zusätzlich zu den Hauptmahlzeiten zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten eingenommen, so können ständig im Mund gebildete Säuren auf die Zähne einwirken.

Plaquebildung Entstehung von Karies Zähne

Bei gleichzeitig vernachlässigter Mundpflege kommt es dann fast zwangsläufig zu Zahnschäden.

Kaugummi

Durch die Bewegung der Zunge und der Wangen wird die Selbstreinigung des Gebisses verbessert.

Zuckerfreier Kaugummi Sekretion Speicheldrüsen 

Wichtig ist, dass man ein zuckerfreies Kaugummi verwendet, denn Plaque wird durch das Kauen von Kaugummis nicht entfernt.

Das Kauen von Kaugummi hat 2 Effekte, denn die Sekretion der Speicheldrüsen und Magendrüsen werden angeregt.

Das Zähneputzen wird Kauen von Kaugummis nicht ersetzt, denn durch das Kaugummikauen wird für längere Zeit mehr Speichel gebildet, der dann entsprechend die Zähne auch umspülen und Säure neutralisieren kann. Der nach dem Essen niedrigere pH- Wert in der Plaque wird dadurch innerhalb von 10- 20 Minuten wieder in den neutralen Bereich angehoben, was ohne Kaugummikauen sonst 30- 40 Minuten dauert. Der natürliche zahnschützende Effekt des Speichels wird dadurch verstärkt. Zu beachten ist jedoch, dass sowohl die Anregung der Speichelsekretion und Magensekretion als auch verstärkte Tätigkeit der Kaumuskulatur zu Beschwerden führen kann, sodass das Kauen von Kaugummi nur in Massen sinnvoll ist. 


Eigene Zähne erhalten

Die Aufgabe der Zähne ist die Nahrungsaufnahme, Zerkleinerung, Abbeissfunktion (Schneidezähne), Festhaltefunktion (Eckzähne) und Mahlfunktion sowie Sprechfunktion.

Zahnerhaltung, eigenen Zäne, Zahngesundheit

Zähne müssen nicht nur schön und Ästhetisch sein, sie werden auch zum Sprechen gebraucht und stehen in engster Verbindung mit Ihrer Sprache.

Eigene Zähne sind das Beste im Mund

Um Laute korrekt aussprechen zu können, im Besonderen „S“- und „Zischlaute“ haben wir in den ersten 10 bis 12 Lebensjahre unsere Muttersprache gelernt.

Durch die Muttersprache ist eine innige Einheit mit der Zahnstellung zur Lautbildung entstanden. Von einer starken Reduzierten Bezahnung in Kiefer spricht man, wenn nur noch ca.5 eigene Zähne vorhanden sind und die Zähne durch Zahnersatz ersetzt werden müssen. 


Zahnerhalt

Zahnerhalt ist ein Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Erhalt der Zähne (Zahnerhaltung) durch Krankheitsverhütung und Therapie wie der Füllungstherapie befasst.

Zahnerhaltung, konservierende Zahnheilkunde

Zahnerhaltung wird als konservierende Zahnheilkunde bezeichnet wie z.B. Zahnfüllungen, die zum Wiederherstellen der Form und Stabilität der Zähne nach Entfernung der Karies dient.

Zahnerhalt durch Füllungsmaterialien

Moderne Füllungsmaterialien sind die Kunststofffüllungen oder Kompositfüllungen, welche auf Acrylbasis hergestellt werden.

Füllungsmaterialien werden im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen nicht gestopft sondern in einzelnen Lagen aufgetragen und müssen mit einer Lampe ausgehärtet werden.

Erhalt der Zähne Zahnerhalt Zahnfüllung Zahn 

Die Schichtstärke darf nicht zu gross gewählt werden, ansonsten die Gefahr besteht, dass die Ränder beim Aushärten schrumpfen.

Dadurch können Spannungen auftreten, die zu Rissen der Füllungen führen könnten. Während der Behandlung dürfen die Kompositfüllungen nicht mit Feuchtigkeit z.B. Speichel in Berührung kommen. Deswegen wird in den meisten Fällen während der Behandlung der Zahn mit einem Gummilappen (Kofferdamm) isoliert, welche mittels Klammern am Zahn befestigt werden. Kompositfüllungen sind nach der Behandlung sofort voll belastbar dies im Gegensatz zur Amalgamfüllung. Kompositfüllungen sind auch auf kurze Distanz nicht als Zahnfüllung zu erkennen. Die Lebensdauer einer Kompositfüllung beträgt bei guter Mundpflege, zwischen 8 und 12 Jahren. Nicht empfehlenswert sind die Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich wegen der geringeren Stabilität bei grösseren Defekten.


Ersatz eigener Zähne

Als Ersatz für eigene Zähne dienen Zahnimplantate, denn die fühlen sich an wie eigene Zähne.

Zahnimplantate als Ersatz eigener Zähne Implantat 

Der Ersatz eigener Zähne ist nicht zu verwechseln mit Ersatzzähnen, die nach den Milchzähnen die bleibenden Zähne des menschlichen Gebisses sind.

Methoden als Ersatz eigener Zähne

Wenn nur noch 5–6 eigene Zähne vorhanden sind spricht man von einer starken Reduzierten Bezahnung im Kiefer.

Je nach Anzahl der verlorenen Zähne eignen sich verschiedene Zahnersatzmethoden.

Ersatz eigener Zähne Überkronung vom Zahn

Ist ein Zahn stark beschädigt, kann eine Überkronung des Zahnes dem Erhalt dienen, jedoch mit einem "Überkronungsrisiko".

Die Krone wird in einem Dentallabor an den Kiefer des Zahnpatienten angepasst und über den echten Zahn aufgesetzt.

Überkronung, Zahnerhaltung Zahnkrohne  

Der eigene Zahn dient somit als Halterung für die Zahnkrone, die für das Aufsetzen bis auf einen kleinen Stift zurechtgeschliffen.

Die Zahnkrone kann aus Titan, Keramik oder Metall angefertigt werden.

Je nach Art als Ersatz eigener Zähne entsteht das optische Ergebnis, das für die Ästhetik sehr wichtig ist.

Als Ersatz eigener Zähne können Zahnprothesen eingesetzt werden.

Teilprothese Ersatz eigener Zähne Vollprothese

Wenn ein Zahnpatient bereits einen Grossteil seiner eigenen Zähne verloren hat, kommt eine Teilprothese, Freiendprothese, oder Vollprothese (Komplettprothese) als Zahnersatz in Betracht. Eine Vollprothese (Totalprothese) wird eingesetzt, wenn nur noch wenige oder gar keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind und die eigenen restlichen Zähne extrahiert wurden.

Zahnimplantate als Ersatz eigener Zähne

Zahnimplantate werden eingesetzt, wenn einzelne Zähne oder ganze Zahnreihen fehlen als Ersatz der eigenen Zähne.

Das Zahnimplantat ist ein in den Kieferknochen eingesetzter Fremdkörper (Implantat), denn anstelle der fehlenden natürlichen Zahnwurzeln werden künstliche Komponenten in den Kieferknochen eingesetzt.

Zahnimplantate Ersatz eigener Zähne Implantat 

Zahnimplantate als Ersatz eigener Zähne sind eine gute Alternative zu Zahnbrücken.

Diese eingesetzten Zahnimplantate benötigen eine Einheilzeit zwischen 3 und 12 Monaten. Moderne Systeme ermöglichen eine sofortige Belastung, diese sind jedoch nur Einsetzbar, wenn eine ausreichende Knochendichte vorhanden ist.

Die festen Zahnimplantate dienen nun als Sockel für Zahnkrone, Stiftzahn oder der kombinierte Zahnersatz.

Ersatz eigener Zähne durch Zahnbrücke

Vorhandene eigene Zähne ziehen und durch eine Zahnbrücke mit einem Zahnimplantat zu verbinden ist nicht immer zu empfehlen, denn der eigene Zahn ist nicht fest und knochig im Kiefer verankert.

Die Wurzelhaut bestehend aus vielen tausenden Fasern und verbinden den Zahn im Zahnbett bzw. im umgebenden Kieferknochen.

Vorhandene eigene Zähne ziehen empfehlen

Zähne sind nicht fest im Kiefer verwachsen, sondern beweglich im Kieferknochen mit Sharpeyfasern aufgehängt.

Wie in unserem gesamten Körper herrscht auch bei den Zähnen Bewegung, Zähne bewegen sich immer in Laufe der Zeit.

Im Gegensatz dazu sind die Implantate knochig befestigt und die Knochenzellen mit dem Zahnimplantat verwachsen. Die zwei Systeme sind dynamisch nicht gleich und eine Verbindung nicht glücklich. Wenn für die Zahnbrücke zwei Implantate als Brückenpfeiler verwendet werden, muss kein Nachbarzahn, wie bei der Kombinationsprothese als Pfeiler für die Zahnbrücke beschliffen werden, wodurch gesunde Nachbarzähne erhalten bleiben.

Für eigene Zähne implantatgetragene Zahnbrücken

Implantatgetragene Zahnbrücken nutzt man, wenn grössere Zahnreihen fehlen.

Bei Zahnbrücken müssen links und rechts als Pfeiler bzw. Stütze gesunde Zähne abgeschliffen werden, um die Zahnbrücke anschliessend auf den Pfeilerzähnen zu zementieren.

Implantatgetragene Brücke für eigene Zähne

Wenn auf einer Seite des Kiefers keine gesunden Zähne mehr vorhanden sind, ist ein Zahnimplantat erforderlich.

Wird eine Zahnlücke nicht durch ein Zahnimplantat bzw. Zahnersatz ergänzt, kann dies zu unerwünschten Veränderungen der Gesichtszüge und zu einer frühzeitigen Faltenbildung führen, denn bei einer verbleibenden Zahnlücke im Gebiss, bildet sich der Kieferknochen zurück, da der Halt durch die fehlende Zahnwurzel fehlt.


Konservierende Therapie

Die Therapie bezeichnet beim Zahnarzt die Massnahmen zur Behandlung von Zahn-Krankheiten und Zahnverletzungen.

Erhalten der Zähne, Konservierenden Therapie  

Die konservierende Therapie beim Zahnarzt umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Konservierende Therapie beim Zahnarzt

Die Erhaltung der Zahnhartsubstanz steht im Vordergrund bei der "Konservierenden Therapie".

Ziel vom Therapeuten bzw. vom Zahnarzt ist die konservierende Zahnbehandlung oder eine Konservierend-chirurgische Zahnbehandlung. Diese Therapien ermöglichen eine Beschleunigung der Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion. Eine konservierende Therapie bei den Zähnen ist die Füllungs-Therapie, worunter man die „Reparatur“ der Zähne mit einem Füllungsmaterial versteht. Mit Ausnahme von Amalgam und Gold sind die Materialien bei der Füllungstherapie weiss oder bei hochwertigen Komposites individuell zahnfarben. Zur Gruppe der "weissen Füllungen" gehören die aus einer Kunststoffmatrix und Füllstoffen (Keramik, Quarz) zusammengesetztes zahnfarbenes Füllungsmaterial. Direkt im Mund gelegte Kunststofffüllungen (Compositefüllungen) sind die rationellste Art, Frontzahndefekte zu versorgen, denn moderne Füllungswerkstoffe sind farbstabil. Da natürliche Zähne aus mehreren verschiedenen Schichten bestehen, muss man diese aus unterschiedlichen Füllungsmaterialien exakt nach der Mehrschichtentechnik wieder aufbauen. Daneben müssen bei der Füllungs-Therapie natürliche Form und Funktion genau stimmen. Optimale Frontzahnfüllungen erfordern viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung und auch viel Zeit.

Füllungsmaterialien für die Therapie sind:

Composite
Keramik
Amalgam
Gold
Zahnzement

Komposite sind Füllungsmaterialien für die zahnärztliche Behandlung, welche sich mittlerweile in der vierten Generation befinden und aus einer organischen Kunststoffmatrix bestehen, die mit anorganischen Füllkörpern versetzt ist. Die Anwendung Füllungstherapie erfolgt vor allem im Frontzahnbereich wegen "weisser Zahnfüllung". Composites werden mit höherem Füllkörpergehalt vermehrt auch im Seitenzahnbereich verwendet. 

Therapie der Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie

Bei der konservierenden Therapie kann auch die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) beteiligt sein, das auch ein medizinisches Spezialfachgebiet in Diagnostik, Therapie sowie Prävention ist und umfasst auch das funktionelle wie Kauen, Schlucken oder Sprechen.

Die konservierende Therapie umfasst es auch die Spezialgebiete wie Formveränderungen der Zähne, der Mundhöhle, des Kiefers und des Gesichtes sowie die ästhetische Rehabilitation bei Erkrankungen, Verletzungen, Knochenbrüchen und Fehlbildungen.

Die Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie beinhaltet die moderne Zahnmedizin und Implantologie sowie das Spektrum der Plastischen- und Ästhetischen Gesichtschirurgie, wird aber meist nur als Kieferchirurgie bezeichnet. 

Kieferchirurgie, Implantologie, Mundchirurgie 

Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) wird meistens nur als Kieferchirurgie bezeichnet.

Das Fachgebiet vom Zahnspezialisten beinhaltet auch die allgemein-zahnärztlichen Chirurgie, die Behandlung von Tumorerkrankungen, Erkrankungen der Kiefer- und Gesichtsnerven und Fehlbildungen und umfasst Diagnostik und Therapie von Entzündungskrankheiten, Funktionsstörungen und Schmerzsyndromen im Kiefer-Gesichtsbereich sowie die Implantologie. Zu diesem Fachgebiet gehören rein kosmetische Operationen, plastisch-ästhetische Operationen oder Tumoroperationen. 


Konservierende Zahnbehandlung

Der Zahnarzt für konservierende Zahnbehandlung ist fachlich spezialisiert für Therapien der Zahnkrankheiten im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Konservierende Zahnbehandlung Zahnerhaltung 

Die Zahnerhaltung ist ein Bereich der Zahnheilkunde, die sich mit der Zahngesundheit beschäftigt.

Konservierende Therapie

Alle zahnerhaltenden Massnahmen werden als konservierende Zahnbehandlung bzw. konservierende Therapie bezeichnet.

Die konservierende Therapie bzw. konservierende Zahnbehandlung beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung zudem die Kariologie und Füllungstherapie, die Endodontie sowie die Parodontologie gehört. Konservierende Zahnheilkunde wird auch als Konservierend-chirurgische Zahnbehandlung bezeichnet, was der Zahnerhaltung dient. Die Zahnheilkunde als Hauptbegriff beinhaltet die Mundheilkunde und Kieferheilkunde, in der Zahnmedizin die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich umfasst. Konservierende Zahnbehandlung bzw. Zahnheilkunde ist ein Fachgebiet innerhalb der Zahnmedizin, welches sich mit der Erhaltung der Zähne wie Füllungstherapie, Überkronung oder Wurzelkanalbehandlungen befasst.

Kariologie und Füllungstherapie

Die Kariologie befasst sich mit den Erkrankungen der Zahnhartsubstanzen, also Zahnschmelz, Dentin und Wurzelzement sowie deren Prävention und Therapie, wobei zwischen angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Zahnhartsubstanz unterschieden wird. Die Kariologie und die Füllungstherapie sind die Lehren von Ursachen (Zahnfüllung), Entstehung und Behandlung der Karies, wobei alle Faktoren der Demineralisation berücksichtigt werden wie der Einfluss von Nahrungsmitteln auf die Entmineralisation der Zähne. Bei der Karies als Therapie gilt es bei der Zahnbehandlung meist, die infizierte Zahnhartsubstanz zu entfernen und den Zahn mit einem Füllungsmaterial zu versorgen.

Endodontie

Die Endodontie ist die Lehre vom Zahnmark und befasst sich mit den Erkrankungen der Pulpa und deren Behandlungen. Endodontie bzw. Endodontologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, die sich mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des Gewebes beschäftigt. Bei der Endodontie wird versucht, dass die Zähne im Mund erhalten bleiben, auch dann, wenn sie bis in den Nervbereich erkrankt sind, was eine zeitaufwendige Wurzelkanalbehandlung notwendig macht, denn jeder natürliche Zahn ist einem Zahnersatz überlegen.

Parodontologie

Die Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat und befasst sich mit den Erkrankungen vom Zahnbett und deren Behandlung.


Konservierende Zahnheilkunde

Mit der konservierenden Zahnheilkunde beschäftigen sich die Fachdisziplinen der präventiven Zahnheilkunde, der restaurative Zahnheilkunde wie auch die Parodontologie, Endodontie, Kariologie, Kieferorthopädie, Kieferchirurgie und Prothetik.

Die konservierende Behandlung beim Zahnarzt beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung, meist durch Kariesbeseitigung oder auch durch die Wurzelkanalbehandlung. 

Konservierende Zahnheilkunde Zahnbehandlung 

Der Zahnarzt beschäftigt sich nicht nur mit der Zahnerhaltung, denn die Zahnmedizin umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich. 

Zahnbehandlung beim Zahnarzt

Eine konservierende Zahnbehandlung beim Zahnarzt ist eine zahnerhaltende Massnahme.

Der Zahnarzt beschäftigt sich nicht nur mit Zähnen bei der Zahnbehandlung, sondern auch mit dem ganzen Kauapparat, denn der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme vom Kopfbereich, Halsbereich und Schulterbereich, wo sich Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen auf die Funktion des Kauapparates auswirken können. Krankhafte Veränderungen der Mundhöhle wirken sich oft auch auf den restlichen Körper aus. Der Zahnarzt beschäftigt sich darum nicht ausschliesslich mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt auch angrenzende funktionelle Gebiete, denn viele Krankheiten wie die Blutkrankheiten, Krebs oder Infektionen zeigen sich auch in Symptomen der Mundhöhle.

Konservierende Zahnbehandlung

Bei der "konservierenden Zahnbehandlung" sind einfache, zahnfarbene Komposit-Füllungen (Kunststofffüllungen) meist die Standardlösung.

Konservierende Zahnbehandlung Zahnheilkunde 

Die konservierende Zahnbehandlung sichert den Erhalt der Zähne, vielfach durch Kariesbekämpfung und Wurzelkanalbehandlung.

Heilkunde der Zähne

Alle zahnerhaltenden Massnahmen werden in der Zahnheilkunde als konservierende Therapie bezeichnet.

Der Begriff Heilkunde bezeichnet umgangssprachlich die Gesamtheit der menschlichen Kenntnisse und Fähigkeiten über die Heilung von Krankheiten und wird in der Zahnmedizin vielfach als alternative Heilkunde bzw. Alternative Zahnheilkunde, Alternativmedizin, oder Erfahrungsheilkunde sowie Volksheilkunde verwendet. Ganzheitlich denkende Zahnärzte werden meist als "Ganzheitlicher Zahnarzt", Umweltzahnarzt oder Biozahnarzt bezeichnet.

Heilkunde der Zähne, Alternative Zahnheilkunde

Die konservierende Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung und wird darum auch als Konservierende Zahnbehandlung genannt.

Bei der konservierenden Zahnbehandlung gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, Zähne zu versorgen, wobei die ästhetischen Ansprüche und die Erwartungen eine grosse Rolle spielen.

Amalgam das früher vielfach verwendet wurde, findet kaum mehr Anwendung, denn als Alternative stehen Kunststofffüllungen, Keramikinlays oder Goldinlays sowie für grössere Defekte Teilkronen aus Gold oder Vollkeramik zur Verfügung.

Kariologie und Füllungstherapie
Endodontie (Endodontologie)
Parodontologie
Zahn-Prothetik
Kieferorthopädie
Zahnärztliche Chirurgie (Kieferchirurgie)
Traumatologie

Kariologie und Füllungstherapie

Die Kariologie und die Füllungstherapie sind die Lehren von Ursachen, Entstehung und Behandlung der Karies.

Zahnkaries wir im Volksmund als Zahnfäule bezeichnet und ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Zahnschmelz und Dentin. Bei der Behandlung der Karies gilt es meist, die infizierte Zahnhartsubstanz zu entfernen und den Zahn mit einer eine Zahnfüllung (Plombe) zu versorgen. Umgangssprachlich ist die Plombe eine Zahnfüllung bzw. eine Amalgamfüllung, das als Füllungstherapie massenhaft für Zähne seit 1820 verwendet wurde und heute noch vielerorts auf der Welt verwendet wird.

Parodontologie

Die Parodontologie ist die Lehre des Zahnhalteapparates (Zahnbett), seinen Erkrankungen und deren Behandlung.

Unter den Erkrankungen in der Parodontologie versteht man, die als Parodontitis oder Parodontose bezeichneten entzündlichen oder degenerativen Veränderungen von Zahnfleisch und dem zahntragenden Kieferknochen, die unbehandelt zu vorzeitigem Zahnverlust führen können. Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt.

Endodontie

Endodontie ist die praktische Anwendung von der Lehre der Pulpa (Zahnmark). Endodontologie ist die Lehre vom Zahnmark bzw. der Pulpa und, deren Erkrankungen sowie der Diagnostik und Therapie.

Wenn der Zahn im Inneren geschädigt, entzündet oder abgestorben ist, sollte der Zahn wenn immer möglich, wurzelbehandelt werden, damit sich die Entzündung von der Zahnwurzel nicht in den umliegenden Knochen ausbreiten kann, ansonsten es zu Zahnverlusten kommen kann, ohne dass man Zahnschmerzen verspürt. Bei einer Wurzelbehandlung wird der Zahnnerv im Inneren des Zahnes entfernt und der verbleibende Hohlraum desinfiziert. Für den dauerhaften Erhalt vom Zahn werden die Kanäle gereinigt und mit einer bakteriendichten Füllung verschlossen. Die Schwierigkeit bei einer Wurzelkanalbehandlung liegt darin, dass der Nervenkanal oft stark gekrümmt und verzweigt ist, sodass nicht alle Verästelungen gereinigt sind und noch Bakterien darin verbleiben, was später eine erneute Entzündung hervorrufen kann.

Zahn-Prothetik

Durch Karies, Parodontitis oder anderen Verletzungen kann es zum Zahnverlust kommen, sodass ein Zahnersatz notwendig wird. Diese fehlenden Zähne werden durch Zahnimplantate,  Zahnbrücken, Teilprothesen oder Vollprothesen ersetzt und ist das Behandlungsgebiet der Zahn-Prothetik. Zahnersatz kann auch bei Hypodontie bzw. „Nichtanlage von Zähnen“ erforderlich sein.

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen, also mit Zahnregulierung und Kieferregulierung wie die kieferorthopädische Chirurgie.

Zahnärztliche Chirurgie

Im Rahmen der zahnärztlichen Chirurgie arbeiten viele Zahnärzte eng mit den Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen zusammen.

Zur zahnärztlichen Chirurgie gehören alle operativen Eingriffe wie Zahnentfernung, Wurzelspitzenresektion, Entfernung von Zysten im Kiefer sowie das Einbringen von Zahnimplantaten bzw. künstlichen Zahnwurzeln in den Kiefer zum Ersatz verlorener Zähne. Für alle operativen Eingriffe in der Mundhöhle besteht der Oberbegriff Oralchirurgie bzw. orale Chirurgie, dass ein Spezialgebiet innerhalb der Zahnheilkunde ist. Zur Zahnärztlichen Chirurgie bzw. Oralchirurgie oder Kieferchirurgie gehören alle chirurgischen Eingriffe wie die operative Zahnentfernung oder die Parodontalchirurgie sowie die Endodontie, die ein Teilgebiet der Zahnerhaltungskunde ist und sich mit den Weichgeweben im Inneren des Zahnes (Zahnmark) beschäftigt, also Wurzelspitzenresektionen etc. 

Traumatologie

Als Traumatologie bezeichnet man die Lehre von den Verletzungen und Wunden der Zähne und den umgebenden Geweben.

Die Traumatologie setzt sich mit Zahnpatienten auseinander die unfallbedingte Verletzungen erlitten haben. Die Traumatologie umfasst hauptsächlich die operative Behandlung von Unfallverletzungen im Kieferbereich und Gesichtsbereich wie Verletzungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer oder Weichteilverletzungen etc.

Zahnbehandlung, Therapie beim Zahnarzt

Unter Photodynamischer Therapie (PDT) wird in der Zahnmedizin die Behandlung von Erkrankungen wie Parodontitis, Zahnfleischentzündungen und Entzündungen um Zahnimplantate verstanden, die durch Bakterien verursacht werden.

Die Photodynamische Therapie stellt beim Zahnarzt ein modernes Therapiekonzept dar, indem die Bakterien mit Farbstoff angefärbt und mit Laserlicht bestrahlt werden, denn durch die Giftstoffe Bakterien entstehen Entzündungen vom Zahnfleisch, die zur Zerstörung vom Kieferknochen führen können, wodurch die Zähne den Halt verlieren. Die Photodynamische Therapie beim Zahnarzt ist schmerzlos und hat keine Nebenwirkungen.

Zahnarztbehandlung, eine zahnärztliche Behandlung

Die Zahnarztbehandlung ist eine zahnärztliche Behandlung, was der Zahnarzt vielfach als Dentalbehandlung oder Therapie bezeichnet.

Die Zahnbehandlung ist eine zahnärztliche Behandlung bzw. eine Zahnarztbehandlung die in der Zahnmedizin unterteilt werden kann in Zahntechnik, Zahnheilkunde, Mundheilkunde und Kieferheilkunde.

Die konservierende Behandlung beim Zahnarzt beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung, vielfach durch Therapien wie Kariesbeseitigung und Wurzelkanalbehandlung.

 konservierenden Zahnbehandlung Therapie

Die Zahnheilkunde beinhaltet die Mundheilkunde und Kieferheilkunde, in der Zahnmedizin die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Zahnarzt-Behandlung, eine Therapie beim Zahnarzt

Die Behandlung beim Zahnarzt nimmt Bezug auf die Erhaltung der Zähne (Zahnerhalt) durch die Krankheitsverhütung und Therapie wie der Füllungstherapie oder Fissurenversiegelung.

Beim Zahnarzt geht es um die Behandlung der Zähne und nicht nur um die Zahnprothetik, denn die ganzheitliche Zahnmedizin beschäftigt sich auch mit der Allgemeinmedizin oder auch "Biologisch ganzheitlichen Zahnmedizin". Der Zahnarzt befasst sich mit verschiedenen Fachdisziplinen wie Kariologie, Endodontie (Endodontologie), Parodontologie, Zahnärztliche Chirurgie, Zahnfleischchirurgie, Zahnärztliche Prothetik, Kieferorthopädie, Kieferregulierung, Zahnregulierung, Zahnspangenbehandlung oder Traumatologie. Wenn Zahnarzt und die Zahnarzt-Spezialisten gut zusammenarbeiten wie der Zahnspezialist für „Bioästhetische Zahnbehandlung“, die „Kosmetisch-ästhetische Gesichtschirurgie" und die Implantologie worunter man die orale Implantation (Zahnimplantation) versteht, kann man als Zahnpatient beruhigt sein. Die Stomatologie und Dermatologie ist ein klassisches Gebiet der Medizin, bei dem ein interdisziplinäres Arbeiten notwendig ist, denn die Mundhöhle befindet sich an einer Schnittstelle, bei der vielfach verschiedene medizinische und zahnmedizinische Spezialisten beteiligt sind. Stomatologie wie auch Oralchirurgie sowie deren Aufgaben und Eingriffe sind, Diagnose sowie chirurgische Therapie von Zahnerkrankungen, Erkrankungen vom Zahnhalteapparat, der Kiefer als knöcherner Schädelteil und der Mundschleimhaut.

Behandlung durch Zahnarzt-Spezialisten

Für Zahnspezialisten gibt es viele verschiedene Namen wo die Grundausbildung für die Behandlung "Zahnarzt" vorhanden sein muss und in der Zahnheilkunde meist bezeichnet wird als Oralchirurgie, worunter meist der Mundchirurg, Kieferchirurg und Gesichtschirurg verstanden wird.

Der Zahnarzt beschäftigt sich vielfach mit der Parodontologie, im Besonderen mit Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnbetterkrankungen beim Zahnhalteapparat (Parodontium), denn Parodontitis ist die häufigste dieser Erkrankungen die durch mikrobiotische Diagnostik, Parodontitis-Therapie und Regenerative Therapie bekämpft wird. Die Parodontologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen vom Zahnhalteapparat, im Volksmund Parodontose und im Fachjargon Parodontitis, das eine entzündliche Erkrankung vom Gewebe ist, die den Zahn umgibt und die häufigste Ursache für den Zahnverlust ist. Da der Parodont als Verankerung der Zähne (Gebiss) mit seinen Strukturen, zusammen mit dem Zentralnervensystem eine funktionelle Einheit bildet, braucht es für die Behandlung Zahnarzt-Spezialisten. Im Parodont befinden sich viele Nervenfasern, wo mechanische Rezeptoren über Impulse sehr viele Nachrichten an das Gehirn zum Verarbeiten liefern, damit die Kaumuskulatur den Kaudruck regulieren kann. Über Rezeptoren entstehen Informationen wie Zahnschmerzen oder an welcher Stelle wie viel Druck beim Kauen entstehen muss, wobei auch die Art vom Druck wie seitlicher Druck oder senkrechter Druck registriert wird. Über das Gehirn können auch falsche Kaubewegungen ausgeglichen werden, denn es sind Informationen über die Kaubelastung vom Zahnhalteapparat vorhanden. Bei der Behandlung beim Zahnarzt wo Zahnersatz als Nachahmerprodukte vom Zahngebiss eingesetzt wird, ist eine gute Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker oder Zahnprothetiker gefragt. Die Kieferorthopäden befassen sich mit der Korrektur von Zahnfehlstellungen oder Zahnstellungsabweichung und Kieferfehlstellungen sowie mit Fehlfunktionen vom Kauorgan und der Kiefergelenke, worunter auch der Kieferchirurg beteiligt sein kann, wenn es um Kieferprobleme geht. Gnathologie ist eine zahnärztliche Fachrichtung, die sich mit der Artikulation und Okklusion der Zahnreihen befasst und auch als Funktionsdiagnostik bezeichnet wird.

Zahnarzt-Therapie, eine Zahnbehandlung

Zu der konservierenden Zahnbehandlung bzw. konservierender Therapie gehören alle Massnahmen die einen zahnerhaltenden Charakter haben.

Ein häufiges Schicksal ist der Verlust der Zähne durch entzündliche Veränderungen vom Zahnhalteapparat, doch stehen bei Parodontitis in der Zahnmedizin, Parodontitis-Therapien und Behandlungsformen zur Verfügung, die der Entwicklung von Zahnfleischtaschen und Kiefer-Knochenabbau (Knochenschwund Osteoporose) begegnen können. Die "Konservierende Zahnheilkunde" beschäftigt sich mit dem Zahnerhalt, meist durch Kariesbeseitigung oder auch durch die Wurzelkanalbehandlung. Die Therapie beim Zahnarzt bezeichnet die Massnahmen zur Behandlung von Zahnkrankheiten und Zahnverletzungen durch einen Zahnunfall. Die Therapeutik ist die Lehre von den Heilverfahren, die sich mit den verschiedenen Therapieformen, ihrer Wirkungsweise und deren Anwendungsmöglichkeiten beschäftigt. Ziel der Therapeuten ist die Ermöglichung oder Beschleunigung einer Heilung sowie die Beseitigung oder Linderung von Schmerzen. Die Ursachen für Zahnprobleme und "Akute Zahnschmerzen" sind vielfältig, Zahnschmerzen sind ein Alarmsignal und weisen immer darauf hin, dass etwas am Zahn, Zahnfleisch oder im Kiefer nicht gut sein kann. Möglichkeiten zur Zahnbehandlung und Behandlungsarten der Zahnerkrankungen werden dann vielfach als Therapieoptionen bezeichnet, denn Probleme mit den Zähnen können für viele Krankheiten die Ursache sein und so kann eine "Zahnentzündung" die nicht behandelt wird, zu einer Entzündung der Herzklappen führen. Mit Entzündung vom Zahn ist der Zahnnerv der den Schmerz weiterleitet gemeint, denn durch den "Eiterzahn" entstehen starke Zahnschmerzen und auch Schwellungen.


Konservierende Zahnbehandlung

Mit der konservierenden Zahnbehandlung beschäftigt sich die präventive Zahnheilkunde, die restaurative Zahnheilkunde wie auch die Parodontologie, Endodontologie (Endodontie), Kieferorthopädie, Kieferchirurgie und die Zahnprothetik.

Konservierende Zahnheilkunde wird auch als Konservierend-chirurgische Zahnbehandlung bezeichnet, was der Zahnerhaltung dient

Konservierende zahnbehandlung Zahn Therapie

Die konservierende Zahnbehandlung beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung wozu die Kariologie, Füllungstherapie (Zahnfüllungen), Endodontie und Parodontologie gehört.

Zahnarzt für Zahnerhaltung

Der Zahnarzt ist fachlich spezialisiert für Zahnbehandlungen bei Krankheiten im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Die konservierende Zahnbehandlung beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung und bezieht sich auf die Ursachen, Entstehung und Behandlung. Die konservierende Zahnbehandlung bzw. Zahnheilkunde ist ein Fachgebiet in der Zahnmedizin die sich mit der Erhaltung der Zähne wie Füllungstherapie, Überkronung oder Wurzelkanalbehandlungen befasst.

Zahnbehandlung beim Zahnarzt 

Bei der konservierenden Zahnbehandlung sind zahnfarbene Komposit-Füllungen (Kunststofffüllungen) vielfach die Standardlösung für schöne Zähne.

Zahnbehandlung Zahnarzt Zahnarztspezialist

Der Zahnarzt für konservierende Zahnbehandlung ist spezialisiert für Therapien der Zahnkrankheiten im Zahnbereich, Mundhöhlenbereich und Kieferbereich.

Die konservierende Zahnbehandlung beim Zahnarzt ist eine zahnerhaltende Massnahme.

Der Zahnarzt beschäftigt sich bei der Zahnbehandlung mit dem ganzen Kauapparat, nicht nur mit Zähnen und Zahnfleisch, denn der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme vom Kopfbereich, Halsbereich und Schulterbereich, wo sich Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen auf die Funktion vom Kauapparat auswirken können. Krankhafte Veränderungen der Mundhöhle können sich auf den restlichen Körper auswirken. Der Zahnarzt beschäftigt sich darum nicht ausschliesslich mit Zähnen, Zahnhalteapparat (Zahnbett) und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt auch angrenzende funktionelle Gebiete, denn viele Krankheiten wie KrebsBlutkrankheiten oder Infektionen zeigen sich auch in Symptomen der Mundhöhle.


Erhaltung der Zähne

Zahnerhaltung wird auch als konservierende Zahnheilkunde bezeichnet.

Erhaltung der Zähne Zahnerhaltung Therapie

Die Zahnerhaltung kann in Parodontologie, Kariologie und Endodontologie aufgeteilt werden.

Die Parodontologie befasst sich mit entzündlichen Erkrankungen von Zahnfleisch und Kieferknochen, die Kariologie beschäftigt sich mit Karies, eine Erkrankung der Zahnhartsubstanzen und die Endodontologie mit Erkrankungen der Pulpa (Zahnmark) bzw. dem Zahninneren und den damit entzündlichen Veränderungen vom Zahnnerv.

Zahnerhaltung

Zahnerhaltung ist ein Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Erhalt der Zähne (Zahnerhalt) durch Krankheitsverhütung und Therapie wie der Füllungstherapie befasst.

Zahnerhaltung die als konservierende Zahnheilkunde bezeichnet wird sind Zahnfüllungen, die zum Wiederherstellen der Zahnform und Stabilität der Zähne nach Entfernung der Zahn-Karies dienen. Moderne Füllungsmaterialien sind die Kunststofffüllungen oder Kompositfüllungen, die auf Acrylbasis hergestellt werden. Diese Füllungsmaterialien werden im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen wie Amalgamfüllungen (Plombe) nicht gestopft, sondern in einzelnen Lagen aufgetragen. Die einzelnen Lagen müssen mit einer Lampe ausgehärtet werden. Die Schichtstärke darf nicht zu gross gewählt werden, ansonsten die Gefahr besteht, dass die Ränder der Zahnfüllung beim Aushärten schrumpfen. Dadurch können Spannungen auftreten, die zu Rissen an der Zahnfüllung führen können. Während der Zahnbehandlung dürfen die Kompositfüllungen nicht mit Feuchtigkeit wie Speichel in Berührung kommen. In den meisten Fällen wird darum während der Zahnbehandlung der Zahn mit einem Spanngummilappen (Kofferdamm) isoliert, welche mit Klammern am Zahn befestigt werden. Kompositfüllungen sind nach der Behandlung sofort voll belastbar dies im Gegensatz zur Amalgamfüllung (Zahn-Amalgam). Kompositfüllungen sind auch auf kurze Distanz nicht als Zahnfüllung zu erkennen. Die Lebensdauer einer Kompositfüllung beträgt bei guter Mundpflege bei ca. 12 bis 20 Jahren. Nicht empfehlenswert sind die Kompositfüllungen bei Backenzähnen im Seitenzahnbereich wegen der geringeren Stabilität bei grösseren Defekten.


Fissurenversiegelung Zähne

Die Fissurenversiegelung ist eine einfache, schmerzlose und wirksame Massnahme gegen Fissurenkaries.

Fissurenversiegelung, Grübchenversiegelung

Der Zahnarzt oder die Zahnärztin muss im Einzelfall entscheiden, ob eine Versiegelung der Fissuren notwendig ist.

Fissurenversiegelung ist eine Vorsorgemassnahme, mit der die Gefahr von Zahnkaries (Okklusalkaries) der Kauflächen im Backenzahnbereich verringert wird.

Um Fissurenkaries zu verhindern werden die Zähne mit kunststoffhaltigen Lacken versiegelt (Versiegelung der Zähne), denn in den Tälern der Zähne kann sich Karies bilden. Backenzähne weisen Grübchen und Einschnitte (Fissur) auf, die im Zusammenspiel mit den "Gegenzähnen" das Zerkleinern von Nahrung ermöglichen. Mit der Zahnbürste können diese Stellen vielfach nur ungenügend gereinigt werden. Einen dauerhaft wirksamen Schutz dieser Spalten bzw. Zahnfurchen und Grübchen stellt die Fissurenversiegelung mit Kunststoff nach der Schmelz-Ätz-Technik dar und ist zusammen mit der Kariesprophylaxe eine Kariesvorbeugende Massnahme. Dabei wird der Zahnschmelz mit Säure oberflächlich leicht angeraut und mit einer dünnen Kunststoffschicht überzogen. Die Beschichtung nutzt sich im Laufe der Zeit ab und sollte kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Die Fissurenversiegelung bzw. Grübchenversiegelung ist eine Prophylaktische Massnahme zur Kariesreduktion der bleibenden Molaren gegen Grübchenkaries. Kariesgefährdete Regionen (Fissuren) werden durch photopolymerisierende Dimethacrylate unter Anwendung des Säureätzverfahrens (Säureätztechnik) verschlossen, so dass keine Bakterien vom Mund mehr eindringen können. Die Versiegelung ist bei Sechsjahrmolaren kurz nach ihren Durchbruch indiziert, bei Kindern mit erhöhtem Kariesbefall auch bei den 2. Molaren und Prämolaren. Ebenso können Milchmolaren bei stark zerklüftetem Kauflächenrelief versiegelt werden. Nicht nötig ist die Zahnversiegelung bei sehr flachen Fissuren und bei Zähnen, die über Jahre hinaus kariesfrei geblieben sind.

Versiegelung der Zähne (Fissurenversiegelung)

Wenn man die Backenzähne (Molaren) genau anschaut, kann man feststellen, dass diese Kauflächen nicht glatt sind und Fissuren aufweisen.

Backenzähne bestehen aus einem System feinster Rillen und Furchen (Fissuren), wo in diesen Nischen Speisereste und kariesauslösende Bakterien (Kariesbakterien) guten Schutz finden, da sie oft auch durch Zähneputzen nicht entfernt werden können, denn die Borsten der Zahnbürste sind zu dick, um an den Boden der Fissuren zu gelangen. Daher ist Fissurenkaries nach dem Durchbruch der Zähne, die häufigste Kariesform. Das Verschliessen der Fissuren mit einem speziellen Kunststoff erfolgt nach einer sorgfältigen Reinigung der Zahnoberfläche. Zunächst schützt der Zahnarzt den Zahn durch eine Trockenlegung vor Speichel. Anschliessend werden die Fissuren und ihre unmittelbare Umgebung mit einer schwachen Säure vorbehandelt, was als Anätzen bezeichnet wird. Dadurch entsteht eine leicht raue Zahnoberfläche, an der das Versieglungsmaterial besser haftet. Nach sorgfältigem Absprühen mit Wasser und anschliessendem trocknen ist der Zahnschmelz für die Fissurenversiegelung (Zähne versiegeln) vorbereitet. Anschliessend wird das Versiegelungs-Mittel, ein dünnflüssige Kunststoffmasse, mit einer biegsamen Spritze direkt in die Fissuren gefüllt und durch Lichteinwirkung gehärtet. Der ausgehärtete Kunststoff deckt die Fissuren vollständig ab, sodass die Kauflächen der Zähne für mehrere Jahre vor Karies geschützt sind. Wichtig ist, dass die Fissurenversiegelung regelmässig durch den Zahnarzt kontrolliert wird. Wann bei einem Kind mit der Fissurenversiegelung begonnen werden sollte, kann der Zahnarzt am besten bei einer Untersuchung im 5. bis 6. Lebensjahr beurteilen. In der Regel erfolgt die Versiegelung der Zähne nach dem Durchbruch der ersten bleibenden Backenzähne. Der Zahndurchbruch (Dentition) sollte dabei soweit fortgeschritten sein, dass kein Zahnfleisch mehr die Kaufläche bedeckt. Die weiteren Versiegelungen der Zähne werden dann jeweils beim Durchbruch neuer bleibender Backenzähne vorgenommen.


Konservierende Therapie

Die konservierende Therapie bezeichnet beim Zahnarzt die Massnahmen zur Behandlung von Zahn-Krankheiten und Zahnverletzungen wie bei einem Zahnunfall.

Konservierende Therapie Mundchirurgie Zahn

Die konservierende Therapie beim Zahnarzt umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Konservierende Therapie beim Zahnarzt

Im Vordergrund bei der "Konservierenden Therapie" steht die Erhaltung der Zahnhartsubstanz.

Ziel vom Therapeuten resp. vom Zahnarzt ist die konservierende Zahnbehandlung oder eine Konservierend-chirurgische Zahnbehandlung, denn die Therapien ermöglichen eine Beschleunigung der Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome wie Zahnschmerzen oder Zahnfleischschmerzen und die Wiederherstellung der körperlichen oder auch psychischen Funktion. Eine konservierende Therapie bei den Zähnen ist die Füllungs-Therapie, worunter man die „Reparatur der Zähne" (kariöse Läsionen) mit einem Füllungsmaterial versteht. Mit Ausnahme von Amalgam und Gold sind die Materialien bei der Füllungstherapie weiss oder bei hochwertigen Composites individuell Zahnfarben. Zur Gruppe der "weissen Zahnfüllungen" gehören die aus einer Kunststoffmatrix und Füllstoffen (Keramik, Quarz) zusammengesetztes zahnfarbenes Füllungsmaterial. Direkt im Mund gelegte Kunststofffüllungen bzw. Compositefüllungen sind die rationellste rasche Art, Defekte im Frontzahnbereich zu versorgen, denn moderne Füllungswerkstoffe sind normal farbstabil. Da natürliche Zähne (Krone vom Zahn) aus mehreren verschiedenen Schichten bestehen, muss man diese aus unterschiedlichen Füllungsmaterialien exakt nach der Mehrschichtentechnik aufbauen. Danebst müssen bei der Füllungs-Therapie natürliche Zahnform und Zahnfunktion genau stimmen. Optimale Frontzahnfüllungen erfordern viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung sowie genügend Zeit, was auch bei der zahntechnisch hergestellten Keramikversorgung wie bei Veneers notwendig ist. 

Konservierende Therapie beim Chirurg

Konservierende Therapie bei der Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie.

Bei der konservierenden Therapie kann auch die Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie (MKG) beteiligt sein, das ein medizinisches Spezialfachgebiet in Diagnostik, Therapie sowie Prävention ist und im Besonderen zuständig ist, wenn es um das Kauen (Kaufläche und Kaufunktion), Schlucken oder Sprechen geht. Die konservierende Therapie umfasst auch die Spezialgebiete wie Formveränderungen der Zähne, der Mundhöhle, der Kiefer und vom Gesicht sowie die ästhetische Rehabilitation bei Erkrankungen, Verletzungen, Knochenbrüchen und Fehlbildungen. Formveränderungen an den Zähnen können vom Zahnarzt direkt im Mund durch Abtragen von Zahnsubstanz und durch Auftragen von Kunststoffen bzw. Composite gemacht werden.

Konservierende Zahnbehandlung

Die wichtigsten Aspekte der Konservierenden Zahnbehandlung und Parodontologie sind Struktur und Funktion vom Gebiss, Bissanomalien, Zahntraumata, Zahnkaries, Parodontalerkrankungen und Prophylaxe.

Das Fachgebiet vom Zahnspezialisten beinhaltet rein kosmetische Operationen wie plastisch-ästhetische Operationen oder Tumoroperationen. Auch die allgemein-zahnärztliche Chirurgie, die Behandlung von Tumorerkrankungen, Erkrankungen der Kiefernerven und Gesichtsnerven sowie Fehlbildungen von Zähnen und Gesichtsteilen gehört in das Spektrum vom Kieferchirurg das auch Diagnostik und Therapie von Entzündungskrankheiten, Funktionsstörungen und Schmerzsyndromen im Kieferbereich (Kiefergelenksyndrom) und Gesichtsbereich sowie die Implantologie von Zahnimplantaten beinhaltet.


Füllungstherapie und Kariologie

Umgangssprachlich ist die Plombe die herausfallen kann eine Zahnfüllung bzw. eine Amalgamfüllung (Zahnplombe), das als Füllungstherapie für Zähne seit 1820 massenhaft verwendet wurde und heute noch vielerorts auf der Welt verwendet wird.

Füllungstherapie Kariologie Plombe Zahnfüllung

Es ist bekannt, dass Amalgam als Quecksilberverbindung für den Organismus schädlich sein kann, schwere Vergiftungen sind allerdings sehr selten, denn ein Grossteil vom Gift wird vom Körper nicht aufgenommen und wird direkt ausgeschieden, denn solange der Organismus gesund ist, besitzt er eine Selbstreinigungsfähigkeit.

Es kommt immer auf die Menge und Grösse der Zahnplomben sowie der Amalgammischung und den Organismus an, ob eine Amalgamplombe gefährlich sein kann, denn Amalgam ist eine Legierung.

Früher mischten die Zahnärzte jede Amalgamlegierung selbst an, während heute Fertigmischungen verwendet werden.

Zahnfüllung

Kariologie und Füllungstherapie ist die Lehren von Ursachen, Entstehung und Behandlung der Karies.

Die Kariologie befasst sich mit den Erkrankungen der Zahnhartsubstanzen, also Zahnschmelz, Dentin und Wurzelzement sowie deren Prävention und Therapie, wobei zwischen angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Zahnhartsubstanz unterschieden wird. Die Kariologie und die Füllungstherapie sind die Lehren von Ursachen, Entstehung und Behandlung der Karies, wobei alle Faktoren der Demineralisation berücksichtigt werden wie der Einfluss von Nahrungsmitteln auf die Entmineralisation der Zähne. Bei der Karies als Therapie gilt es bei der Zahnbehandlung meist, die infizierte Zahnhartsubstanz zu entfernen und den Zahn mit einem Füllungsmaterial zu versorgen. Zahnkaries wir im Volksmund als Zahnfäule betitelt und ist eine Erkrankung vom Zahnhartgewebe, Zahnschmelz und Dentin. Bei der Zahnbehandlung der Karies gilt es meist, die infizierte Zahnhartsubstanz zu entfernen und den Zahn mit einer eine Zahnfüllung (Plombe) zu versorgen.

Füllungsmaterialien für die Therapie sind:
Gold
Composite
Keramik
Amalgam
Zahnzement
Komposite sind Füllungsmaterialien für die Zahnbehandlung, welche sich mittlerweile in der vierten Generation befinden und aus einer organischen Kunststoffmatrix bestehen, die mit anorganischen Füllkörpern versetzt ist. Die Anwendung der Füllungstherapie erfolgt vor allem im Frontzahnbereich wegen "weisser Zahnfüllung". Composites werden mit höherem Füllkörpergehalt vermehrt auch im Seitenzahnbereich verwendet. 


Endodontie

Endodontie ist die praktische Anwendung von der Lehre der Zahnpulpa (Zahnmark).

Endodontie Endodontologie Zahnmark Pulpa

Endodontie ist abgleitet von „Endodont“ was sinngemäss „im Zahn befindend“ bedeutet und zwischen Endodont (Zahnmark) und Parodont (Zahnhalteapparat) gibt es über Nerven und Blutgefässe verschiedene Verbindungen.

Wurzelbehandlungen (Endodontologie)

Die Endodontie befasst sich mit den Erkrankungen der Pulpa (Zahnmark) und deren Behandlungen. Endodontie bzw. Endodontologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, die sich mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des Gewebes beschäftigt.

Bei der Endodontie wird versucht, dass die Zähne im Mund erhalten bleiben, auch dann, wenn sie bis in den Nervbereich erkrankt sind, was eine zeitaufwendige Wurzelkanalbehandlung notwendig macht, denn jeder natürliche Zahn ist einem Zahnersatz überlegen. Endodontologie ist die Lehre vom Zahnmark bzw. der Pulpa und, deren Erkrankungen sowie der Diagnostik und Therapie. Die häufigsten Zahnbehandlungen in der Endodontologie sind Wurzelkanalbehandlungen mit dem Ziel, Zähne langfristig zu erhalten, auch wenn die Zahnnerven abgestorben oder irreversibel entzündet sind. Wenn ein Zahn im Inneren geschädigt, entzündet oder abgestorben ist, sollte der Zahn wenn möglich immer wurzelbehandelt werden, damit sich die Entzündung von der Zahnwurzel nicht in den umliegenden Knochen ausbreiten kann, ansonsten es zum Zahnverlust kommen kann, ohne dass man Zahnschmerzen verspürt. Bei einer Wurzelbehandlung wird der Zahnnerv im Inneren vom Zahn entfernt und der verbleibende Hohlraum desinfiziert. Für den dauerhaften Erhalt vom Zahn werden die Kanäle gereinigt und mit einer bakteriendichten Füllung verschlossen. Die Schwierigkeit bei einer Wurzelkanalbehandlung liegt darin, dass der Nervenkanal vielfach stark gekrümmt und verzweigt ist, sodass nicht alle Verästelungen gereinigt sind und darin noch Bakterien verbleiben können, was später eine erneute Entzündung hervorrufen kann.


Parodontologie

Parodontologie ist die Lehre vom Zahnbett resp. Zahnhalteapparat, der aus dem Zahnfleisch (Gingiva), dem Wurzelzement, der Wurzelhaut (Desmodont) mit kollagenen Fasern und dem Zahnfach besteht.

Parodontologie Behandlung Zahnhalteapparat

Aufgaben des Parodontologen sind die Prävention, Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen des Zahnhalteapparates.

Parodontologe

Der Parodontologe ist ein Zahnspezialist auf dem Gebiet der Vorbeugung, der Diagnose und Therapie aller Erkrankungen der Gewebe, die den Zahn im Kiefer verankern.

Aufgaben des Parodontologen sind die Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnhalteapparat-Erkrankungen. Die Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat und befasst sich mit den Erkrankungen vom Zahnbett und deren Behandlung. Unter den Erkrankungen in der Parodontologie versteht man, die als Parodontitis oder Parodontose bezeichneten entzündlichen oder degenerativen Veränderungen von Zahnfleisch und dem zahntragenden Kieferknochen, die unbehandelt zu vorzeitigem Zahnverlust führen können. Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat, seinen Erkrankungen und deren Behandlung. Parodontale Erkrankungen lassen sich in 2 Hauptgruppen einteilen, die Gingivitis bzw. Zahnfleischentzündung und die weiter fortgeschrittene Parodontitis bzw. Zahnhalteapparat-Entzündung. Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt. Das Ziel von der Parodontologie ist immer die Prävention und Behandlung bzw. eine notwendige Therapie, damit die Entzündungsfreiheit des Zahnhalteapparates sowie die dauerhafte Reduktion oder Eliminierung von Zahnfleischtaschen erreicht wird. Das Spektrum der Parodontologie reicht von der professionellen Zahnreinigung bis hin zu chirurgischen Eingriffen.


Zahnärztliche Chirurgie

Unter zahnärztlicher Chirurgie versteht man Operationen, die die Zähne, den Kiefer oder die Weichgewebe der Mundhöhle betreffen.

Zahnärztliche Chirurgie Parodontalchirurgie

Im Rahmen der zahnärztlichen Chirurgie arbeiten die Zahnärzte mit den Mundchirurgen, Kieferchirurgen und Gesichtschirurgen zusammen.

Chirurgie beim Zahnarzt

Chirurgische Eingriffe beim Zahnarzt können notwendig sein, wenn ein Teil des Zahnhalteapparats entzündet ist wie bei einer fortgeschrittenen Parodontitis oder wenn im Rahmen einer Prothesenanpassung das Prothesenlager verbessert werden muss.

Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie wird von der zahnärztlichen Chirurgie abgegrenzt. Zur Oralchirurgie resp. Zahnärztlichen Chirurgie gehören alle chirurgischen Eingriffe wie die operative Zahnentfernung oder die Parodontalchirurgie sowie die Endodontie, die ein Teilgebiet der Zahnerhaltungskunde ist und sich mit den Weichgeweben im Inneren des Zahnes (Zahnmark) beschäftigt, also Wurzelspitzenresektionen etc. Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen sind auf Wiederherstellungen im gesamten Gesichtsbereich spezialisiert. Kieferchirurgen widmen sich allen Eingriffen im Mundbereich.

Chirurgie bei der zahnärztlichen Behandlung:

Wurzelspitzenresektion 
Amputation 
Exzision (Chirurgisches Entfernen von Gewebe)
 Ektomie (Entfernung von Organ)
 Hemisektion (Entfernung von Zahnwurzeln) 
Inzision (Durchtrennen von Haut und Weichgeweben mit einem Skalpell)
 Chirurgische Parodontaltherapie (Zahnfleischtaschen und Knochentaschen etc.)
 Osteotomie (Zahnärztlichen Chirurgie als Kieferosteotomie) etc. 

Chirurgische Zahnentfernung

Chirurgische Eingriffe beim Zahnarzt sind vielfach bei der Zahnentfernung bei den zweiten Zähnen notwendig, was unter lokaler Betäubung schmerzlos geschieht, denn ein bleibender Zahn nicht mehr zu retten, muss er chirurgisch entfernt werden. Bei Milchzähnen ist dies meist nicht notwendig, denn diese werden normal durch die bleibenden Zähne ausgestossen. Freilegen von Zähnen mit Durchbruchsstörung ist notwendig, meist bei oberen Eckzähnen, wenn diese nicht durchbrechen, weil diese nicht achsgerecht liegen oder die Lücke, in die sich die Zähne einstellen sollen, zu klein ist.

Zahnentfernung Weisheitszahn

Weisheitszähne müssen aber vielfach wegen Platzmangel entfernt werden, denn die Platzverhältnisse im Kiefer sind bei vielen Leuten nicht ausreichend, so dass auch Nachbarzähne Schaden nehmen können. Wie bei der normalen Zahnentfernung kann auch die Weisheitszahnentfernung unter Lokalbetäubung erfolgen, in einigen Fällen kann bei der Weisheitszahnentfernung aber ein Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose angezeigt sein, denn Weisheitszähne haben grosse Zahnwurzeln. 

Verlagern von Lippenbändchen und Wangenbändchen

Das Lippenbändchen ist ein Gewebestrang, der von der Lippe zwischen die mittleren Schneidezähne zieht.

Jeder Mensch hat im Oberkiefer und im Unterkiefer das so genannte Lippenbändchen. Setzt das Bändchen hoch an, kann es verhindern, dass sich die Lücke zwischen den oberen Schneidezähnen schliesst. Bei einigen Leuten strahlt das Lippenbändchen zu weit in den Bereich vom Zahnzwischenraum, was vielfach im Oberkiefer der Fall ist, womit sich die mittleren Schneidezähne auseinander bewegen. Somit entsteht das Diastema, eine schmale Zahnlücke. Durch einen kleinen schmerzfreien Eingriff, der Frenektomie genannt wird, kann das Lippenbändchen an eine andere Stelle verlegt werden. Meistens wird dieser kleine Eingriff im Kindesalter durchgeführt. Wenn das Bändchen verlagert ist, schliesst sich die Lücke häufig von selbst, oder der Lückenschluss erfolgt durch eine kieferorthopädische Behandlung. 


Zahnfleischchirurgie

Gesundes Zahnfleisch und ein harmonischer Zahnfleischverlauf bringen schöne Zähne optimal zur Geltung.

Zahnfleischchirurgie Zahnfleisch Ästhetik Zähne

Die Methoden der kosmetischen Zahnfleischchirurgie haben sich verfeinert und ermöglichen es, einen unschönen Zahnfleischverlauf durch die Minimalinvasiv-Methode (Minimal-invasive Chirurgie) zu korrigieren.

Massnahmen am Zahnfleisch

Bei der Ästhetik der Zähne spielt das Zahnfleisch eine bedeutende Rolle und damit auch die Zahnfleischchirurgie.

Chirurgische Massnahmen am Zahnfleisch können nötig sein, um tiefe Zahnfleischtaschen unter Sicht zu reinigen und bestehende Knochendefekte aufzufüllen oder einstrahlende Bändchen, die einen Zahnfleischrückgang hervorrufen, zu verlegen was unter schmerzfreier lokaler Betäubung geschieht. Bei starker Zahnfleisch-Rezession bzw. Rückgang vom Zahnfleisch wird durch die ästhetische Zahnfleischchirurgie vor der Versorgung mit Kronen zunächst mit einem Transplantat aus dem Gaumen gedeckt. Um freiliegende Zahnhälse mit Zahnfleisch zu decken, gibt es zwei Verfahren. Entweder wird das Zahnfleisch nach oben über den Zahnhals zur Zahnkrone gezogen und fixiert sowie zusätzlich Emdogain zur Förderung der Regeneration eingebracht oder es wird dem Gaumen Gewebe bzw. Bindegewebs-Transplantat entnommen und in die unterversorgte Region verpflanzt, was bei sehr dünnem Mundgewebe notwendig ist. Manchmal stimmen auch die Proportionen zwischen Zähnen und Zahnfleisch nach dem allgemeinen ästhetischen Empfinden nicht, sodass die Zähne etwa als zu lang oder zu kurz empfunden werden. Vielfach sind die Ursachen kosmetischer Probleme nicht in der Form oder Farbe der Zähne zu suchen, sondern in Veränderung vom Zahnfleisch. Die Erfolgsaussichten aller Zahnfleisch-Korrekturen sind stark abhängig von der individuellen Ausgangssituation der Mundschleimhaut und von der Mundhygiene. Die „Plastische Zahnfleischchirurgie“ wird auch als „Rote Ästhetik“ bezeichnet. Das Zahnfleisch wird dabei transplantiert und wiederaufgebaut um die „rote Ästhetik”, ein harmonisch erscheinendes Zahnfleisch wieder herzustellen.


Zahnprothetik

Das Ziel der Zahnprothetik ist, dass einzelne fehlende Zähne möglichst rasch durch Zahnersatz ersetzt werden, denn für die Zahnprothetik sprechen nicht nur ästhetische Gründe, sondern auch gesundheitliche Aspekte für ein gutes und funktionelles Gebiss.

Zahn-Prothetik Zahnimplantate,  Zahnbrücken 

Die zahnärztliche Prothetik (Bioprothetik) ist innerhalb der Zahnheilkunde von grosser Bedeutung, denn die zahnärztliche Prothetik befasst sich mit der funktionsorientierte Gestaltung von Zahn-Restaurationen, die Funktionsdiagnostik vom Kausystem sowie die Funktionstherapie um Fehlfunktionen der Zähne und dem ganze Zahngebiss, der Kaumuskulatur und Kiefergelenken sowie den Zahnschmerzen und Schmerzen im Bereich vom Mund und dem Gesicht.

Die Zahnprothetik befasst sich mit dem ersetzen verlorener Zähne und dem Weichgewebe in der Mundhöhle mit Zahnprothesen, Zahnverkleidungen oder Kronenprothetik und Brückenprothetik.

Die Prothetik kann vom Zahnprothetiker mit den modernsten Materialien und Techniken als Zahnersatz festsitzend oder herausnehmbar gestaltet sein. Der Zahnprothetiker wählt Zahnfarbe, Zahnform und Stellung der Zähne, abgestimmt auf das individuelle Gesicht, wobei der Zahnpatient dabei immer miteinbezogen wird.

Zahnärztliche Prothetik

Die Aufgabe der zahnärztlichen Prothetik ist der Ersatz verlorengegangener natürlicher Zähne oder fehlender Kieferknochensubstanz durch künstliche Alternativen.

Bei der Zahnprothetik können Zähne, die durch einen Zahnunfall verloren gegangen sind oder beschädigt wurden, durch Zahnprothesen ersetzt werden. Der Zahnprothetiker beschäftigt sich mit zahnprothetischen Methoden und Zahnmaterialien und kombiniert High-Tech mit Zahn-Ästhetik. Durch Zahn-Karies, Parodontitis oder anderen Verletzungen kann es zum Zahnverlust kommen, sodass ein Zahnersatz notwendig wird. Diese fehlenden Zähne werden durch Zahnimplantate,  Zahnbrücken, Teilprothesen oder Vollprothesen ersetzt und ist das Behandlungsgebiet der Zahn-Prothetik. Zahnersatz kann auch bei Hypodontie bzw. „Nichtanlage von Zähnen“ erforderlich sein. Auch der Kieferknochen mit dem Alveolarfortsatz kann durch die Zahnprothetik teilweise ersetzt oder wiederhergestellt werden. Bei der Zahnprothetik werden die durch einen Unfall verlorenen oder stark beschädigten Zähne durch Zahnersatz bzw. durch einen bioästhetischen Zahnersatz wie die Zahnprothesen oder durch Zahnimplantate ersetzt, vor allem wegen den Beeinträchtigungen der Kiefergelenksfunktionen. Die Hemisektion ist eine Teilextraktion von einem mehrwurzeligen Zahn die zum Erhalt einer geschlossenen Zahnreihe oder zum Erhalt einer bestehenden prothetischen Zahnversorgung (Zahn-Prothetik) dient. Ein hemisezierter Zahn oder Zähne die wurzelamputiert sind, können bei entsprechender Indikation mit Kronen als Zahnersatz versorgt werden. Das Ziel der Hemisektion dient der Zahnerhaltung und ist der Erhalt vom verbleibenden Zahnanteil als zahnärztliche Prothetik der bioästhetischen Zahnheilkunde.

Zahnprothetiker

Zahnprothetiker sind weitergebildete Zahntechniker die als diplomierte Berufsleute meist eine eigene Praxis betreiben und Totalprothesen herstellen die sie als Zahnprothetiker dem Zahnpatienten selbst einpassen können.

Die Prothetik ist eine Wissenschaft die sich mit der Entwicklung und Herstellung von Prothesen beschäftigt, es ist ein Berufszweig der sich mit künstlichem Ersatz für verloren gegangene Organe oder Körperteile befasst. Durch die Gesichtsästhetik und Zahnprothetik kann man die Attraktivität, Gesundheit und das Wohlbefinden unterstreichen, denn Attraktivität steigert die Persönlichkeit und die Lebensqualität. Die Prothetik ist bei Zahnärzten ein Fachgebiet, das sich mit oraler Rehabilitation bei fehlenden Zähnen sowie Kieferknochen befasst. Die Prothetik überschneidet sich mit der Epithetik, womit die Epithese als Defektprothese gemeint ist, die aus verschiedenen Materialien zum Ersatz von Gesichtsteilen oder der Kiefer eingesetzt wird und ein Prothetischer Ersatz für eine fehlende Gesichtspartie ist. Die Prothetik schliesst in enger Kooperation mit anderen medizinischen und zahnmedizinischen Fachbereichen für den Erhalt oraler Strukturen und Verbesserung der Lebensqualität eine langfristige Betreuung mit ein, was dem ganzen Organismus dient.


Kieferorthopädie

Kiefer und Gebiss ermöglichen durch ihren Aufbau und dem funktionellen Zusammenspiel als erster Schritt der Nahrungszerkleinerung und somit der Verdauung sowie gleichzeitig dem bedeutsamen Sprechvorgang.

Kieferorthopädie Kieferorthopäde Zahnfehlstellung

Die Kieferorthopädie befasst sich mit Zahnfehlstellung bzw. Kieferregulierung und Zahnregulierung, dass ein Teilgebiet der Zahnmedizin ist.

Kieferorthopäde

Der Kieferorthopäde befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen.

Bei den kieferorthopädischen Therapien bedient man sich unterschiedlicher Behandlungsformen und Behandlungsmittel, die umgangssprachlich als „Zahnspangenbehandlung“ oder „Zahnklammerbehandlung“ bezeichnet werden. Der Kieferorthopäde ist ein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, der sich vorwiegend mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen, also mit Zahnregulierung und Kieferregulierung befasst. Die Kieferorthopädie ist das Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne bzw. Zahnfehlstellungen befasst.

Ziel der kieferorthopädischen Behandlung

Harmonie, Ästhetik und Attraktivität 
Gesunde und gerade Zähne 
Gutes und richtiges Beissen und Kauen
 Gute Sprachlautbildung, Sprechlaute (Artikulation) 
Vorbeugung von Karies 
Zahnfleischerkrankungen vorbeugen
 Täglichen Zahnpflege erleichtern

Unter Artikulation versteht man in der Zahnmedizin bzw. Kieferorthopädie die Verschiebung der Zahnreihen gegeneinander unter Zahnkontakt durch Gleitbewegungen des Unterkiefers. Gleitbewegungen sind abhängig von der Zahnstellung, der Höckerform und der Gelenkbahn im Kiefergelenk ab.


Kieferregulierung

Schöne Zähne sind ein Spiegel der Persönlichkeit.

Alle Zahnspangen üben mechanischen Druck und Zug auf die Zähne aus und bewegen sie wieder in ihre richtige Position.

Kieferregulierung Kieferorthopädie Ästhetik Zahn

Für Zahnregulierungen stehen bei der Kieferorthopädie unter anderem herausnehmbare Zahnspangen und festsitzende Spangen zur Verfügung, wo die Behandlung je nach Befund und Reaktion der Zähne zwischen neun Monaten und mehreren Jahren dauern kann. 

Die Kieferorthopädie reguliert Zähne

Kieferregulierung wird in der Kieferorthopädie als Dento-Maxilläre Orthopädie bezeichnet, wobei es sich meist um Zahnfehlstellungen in einem zu kleinen Kiefer handelt.

Kieferregulierungen (Zahnspangen) korrigieren Fehlstellungen der Zähne.  Lücken zwischen den Zähnen können die Sprachlautbildung und den Gesamteindruck vom Gesicht stören. Kieferfehlbildungen die Engstand, Rückbiss, Vorbiss, Tiefbiss oder Kreuzbiss sind genetisch geprägt und sind keine eigenständigen Krankheitsbilder und verursachen durch gestörte Funktionen Probleme im Bereich der Nahrungsaufnahme, des Sprechens und des Schluckens. Fehlstellungen der Zähne oder Kiefer sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risiko für einen frühzeitigen Zahnverlust durch Karies oder Parodontitis. Die Kieferregulierung bei Zahnfehlstellungen ist wichtig für die gesamte Funktionalität des Kausystems, denn von der richtigen Stellung der Zähne im Kiefer ist die gesamte Funktionalität des Kausystems abhängig, so auch die Kommunikation mit der Umwelt als Aufgabe des Kauorgans, denn Kieferanomalien behindern die Harmonie zwischen Aussenwelt und Innenwelt massgeblich. Zahnfehlstellungen beeinträchtigen nicht nur die Verdauungsfunktion und das Sprechen sondern auch das Hören und Denken, denn eine Fehlfunktion im Mundraum kann regelmässig einen Stau im Bereich der Gewebszirkulation auslösen und kann den Lymphabfluss des Kopfes behindern. 


Zahnregulierung

Schöne, gerade stehende Zähne sind attraktiv und signalisieren Gesundheit und Lebensfreude.

Zahnstellung festsitzende Zahnspange regulieren

Die Kieferorthopädie (Orthodontie) ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit den Fehlstellungen im Mundbereich, Kieferbereich und Gesichtsbereich befasst und dessen Erfolg sich auch auf die Psyche des Menschen auswirkt.

Orthodontie bedeutet Zahnregulierung

Eine Zahnregulierung bedeutet Zahnkorrektur oder Zähne gerade richten, so dass sie in gleichmässigen Abständen gerade im Kiefer stehen.

Eine Zahnregulierung mit Zahnspangen ist die beste Methode eine Fehlstellung der Zähne zu regulieren. Die Zahnspange ist eine zahnmedizinische Apparatur, mit der Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen korrigiert werden, denn Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien wachsen sich nicht von alleine aus. Zahnspangen für die Zahnregulierung werden im Volksmund auch als "Hasenklammer" genannt, was vom Wort Hasenzahn stammt, bei dem es sich um eine Kieferfehlstellung handelt, wo der der Oberkiefer über den Unterkiefer hinausragt. Gemeinsam mit guter Zahnpflege verhilft die Zahnregulierung zu einer längeren Lebensdauer durch die Funktionstüchtigkeit vom Gebiss. Kieferorthopädie und Zahnregulierung ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde und spielt in der Zahnmedizin eine immer wichtige Rolle, damit die Zähne gerade stehen, schön und ästhetisch aussehen und gut gereinigt werden können. Die Zahnregulierung wird nicht nur bei Kindern und Jugendlichen angewendet, sondern auch bei Erwachsenen, wobei Erwachsene eher für die Zahnkorrektur zu den unsichtbaren oder transparenten Zahnspangen greifen.

Notwendige Zahnregulierung

Durch die Zahnregulierung bei kieferorthopädischen Behandlung entsteht durch das geradestellen der Zähne ein neues Selbstbewusstsein, sodass man sich sozialen Umfeld wieder wohler fühlt.

Zähne regulieren bedeutet, die Zähne mit dosierten Kräften zu verschieben und neu auszurichten. Zahnregulierungen und Kieferregulierungen sind notwendig bei einem offenen Biss, denn mit einem offenen Biss können die Scheidezähne nicht abbeissen und es entstehen Sprachstörungen bei den S- und Z- Lauten. Stehen die Zähne des Oberkiefers vor und liegen die Unterkieferzähne tief dahinter, entsteht ein Überbiss. Die unteren Schneidezähne beissen in den Gaumen, erschweren das Abbeissen und führen zu Kieferfehlbelastungen.


Zahnspangenbehandlung

Die Zahnspangenbehandlung für ein strahlendes Lächeln.

Zahnregulierung Zahnspangenbehandlung Zahn

Eine schöne Zahn- und Kieferstellung führt zu Selbstbewusstsein und harmonisiert die Ausstrahlung.

Spangenbehandlung der Zähne

Ziel der Spangenbehandlung ist die Zahnregulierung mit der Zahnspange, denn Zahnspangenbehandlung bedeutet, vererbte Zahnfehlstellungen und durch Krankheiten verursachte Fehlstellungen der Zähne und des Kieferknochenapparates in ästhetischer und auch in funktioneller Hinsicht zu korrigieren.

Durch eine Zahnspangenbehandlung im Wachstumsalter kann man Zahnfehlstellungen und Kieferfehlbildungen wie Zahnengstand, Rückbiss, Vorbiss, Tiefbiss oder Kreuzbiss besser ausgleichen als in fortgeschrittenen Alter und so häufig Spätfolgen wie das Ziehen der Zähne oder Operationen an den Kiefern vorbeugen. Durch die Zahnspangenbehandlung wird eine ganzheitliche Verbesserung der Zahn- und Kiefergesundheit erzielt. Zahnregulierung durch Zahnspangen in der Kieferorthopädie bzw. Orthodontie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde, Mundheilkunde und Kieferheilkunde. Je nach Art der Zahnfehlstellung stehen verschiedene Möglichkeiten der Zahnspangenbehandlung zur Auswahl. Mit Hilfe einer tagsüber herausnehmbaren Zahnspange wurde dies früher in zeitaufwendiger Weise vorgenommen, heute wird die eine Zahnregulierung fast ausschliesslich durch geklebte, fest verankerte Apparate erreicht. Für die Zahnspangenbehandlung können verschiedene Zahnspangen verwendet werden, denn es gibt feste, herausnehmbare, unsichtbare und transparente Zahnspangen. Die festen Zahnspangen (Brackets) werden für die Regulierung direkt auf die Zähne geklebt und mit Drähten verbunden. Die unsichtbaren Zahnspangen werden zur Zahnregulierung an die Zahninnenseiten geklebt, und sind somit nicht sichtbar. Transparente Spangen sind Zahnschienen (Alignerschienen), die über die Zähne gelegt werden. Metallspangen sind am stabilsten und für die Zahnregulierung am besten geeignet, denn Kunststoffspangen können leicht zerbrechen oder porös werden. Festsitzende Zahnspangen können aus Metall, Keramik oder Kunststoff sein. 


Traumatologie

Die Traumatologie ist die Wissenschaft von den Verletzungen und Wunden sowie deren Entstehung und befasst sich mit der Therapie.

Traumatologie Zahnverletzungen Traumatologe

Die Traumatologie setzt sich in Form der Unfallchirurgie als Teilgebietsbezeichnung der Chirurgie mit der Versorgung Unfallverletzter Patienten (Zahnunfall) auseinander.

Traumatologie ist die Lehre von den Verletzungen und Wunden der Zähne und den umgebenden Geweben.

Die Traumatologie umfasst die vorwiegend operative Behandlung von Unfallverletzten im Kieferbereich und Gesichtsbereich wozu Verletzungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer, der Schädelbasis, der Jochbeine und des knöchernen Bodens der Augenhöhle und Weichteilverletzungen zählen. Die Traumatologie setzt sich mit Zahnpatienten auseinander die unfallbedingte Verletzungen erlitten haben und als fachgerecht versorgt werden müssen, ansonsten es zu bleibenden Asymmetrien des Gesichts und zu funktionellen Störungen wie der Einschränkung der Kaufunktion, kommen kann. Die Traumatologie umfasst hauptsächlich die operative Behandlung von Unfallverletzungen im Kieferbereich und Gesichtsbereich wie Verletzungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer oder Weichteilverletzungen etc. Die Traumatologie ist zuständig für die Behandlung kleinerer und grösserer Zahnverletzungen und auch mit der Behandlung des Polytraumas.


Freiliegende Zahnhälse

Schmerzen aufgrund von freiliegenden Zahnhälsen lassen sich behandeln.

Freiliegende Zahnhälse Zähne Behandlung Zahn

Wenn der Zahnhals freiliegt können Zähne (freiliegendes Dentin) auf kaltes, heisses, süsses oder saures mit einem schmerzhaften Ziehen reagieren.

Zur Behandlung von überempfindlichen Zahnhälsen und freiliegenden Zahnhälsen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Normalerweise ist der Zahn durch den widerstandsfähigen Zahnschmelz bis zum Zahnfleischrand perfekt geschützt. Wenn sich das Zahnfleisch jedoch zurückgezogen hat, entblösst es den empfindlichen Zahnhals, sodass das Dentin an dieser Stelle von tausenden winziger Kanälchen durchzogen, die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen, schmerzen auslösen können. Über die sensiblen Dentinkanälchen (Dentintubuli) erreichen bei freiliegenden Zahnhälsen chemische und thermische Reize den Nerv und lösen die Überempfindlichkeit oder den Schmerz aus. Dentintubuli sind kleine Kanäle im Zahn, welche die Oberfläche des Zahnes mit den Nerven im Inneren verbinden. Die Hypersensibilität der Zähne wird durch die freiliegenden Öffnungen der Dentintubuli bzw. Zahnbeinröhrchen verursacht, die externe Reize an die Pulpa weiterleiten, denn in den Dentintubuli befinden sich Odontoblastenfortsätze, die alle eine Verbindung zum Zahnnerv und zum Zahnhalteapparat haben. Bei undichten Füllungen, Kronen oder freiliegenden Zahnhälsen können die Zähne überempfindlich reagieren. Ist der Zahnhals nicht mehr vom Zahnfleisch bedeckt oder ist die schützende Schmelzschicht zu dünn, können Reize ungehindert zu den Nerven vordringen. Schmerzen aufgrund von freiliegenden Zahnhälsen lassen sich vom Zahnarzt behandeln. Der Zahnarzt kann einen Fluoridlack auftragen, die Wirkung ist aber meist nicht von langer Dauer, weshalb für freiliegende Zahnhälse meist spezielle Kunststoffe bzw. Dentin-Kleber verwendet werden. 


Zahn-Heilkunde

Die Zahnheilkunde befasst sich in der Zahnmedizin mit Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Zahn-Heilkunde Ganzheitliche Zahnkunde Zähne

Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme der Bereiche Kopf, Hals und Schulter, weshalb sich Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen auf die Funktion des Kauapparates auswirken können.

Zahnheilkunde und Kieferheilkunde

Die Zahnheilkunde ist ein eigenständiger Bereich der Medizin, der sich mit der Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Zahnkrankheiten, Mundkrankheiten und Kieferkrankheiten beschäftigt.

Die wesentlichen Teilbereiche der Zahnheilkunde sind Zahnerhaltung, Zahnfleischschwund, zahnärztliche Chirurgie, künstlicher Zahnersatz und Werkstoffkunde sowie Kieferorthopädie. Krankhafte Veränderungen der Mundhöhle wirken sich oft auch auf den restlichen Körper aus. Darum beschäftigt sich die Zahnheilkunde bzw. der Zahnmediziner nicht ausschliesslich mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt darüber auch angrenzende funktionelle Gebiete. Viele Krankheiten wie Blutkrankheiten, Krebs oder Infektionen zeigen Symptome in der Mundhöhle.

Ganzheitliche Zahnheilkunde

Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme vom Kopfbereich, Halsbereich und Schulterbereich. Erkrankungen und Störungen können sich in diesen Bereichen auf die Funktion des Kauapparates auswirken oder krankhafte Veränderungen der Mundhöhle bewirken, was sich oft auch auf den restlichen Körper auswirkt. Zahnmediziner beschäftigen sich darum nicht nur mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern darüber hinaus auch mit den angrenzenden funktionellen Gebieten. Umgekehrt zeigen viele Krankheiten, z.B. Blutkrankheiten, Krebs oder Infektionen, Symptome auf der Zunge und in der Mundhöhle.


Konservierende Zahnheilkunde

Die konservierende Zahnbehandlung sichert den Erhalt der Zähne, vielfach durch Kariesbekämpfung und Wurzelkanalbehandlung.

Konservierende zahnheilkunde schöne Zähne

Durch die Gesichtsästhetik mit schönen weissen Zähnen kann man die Attraktivität, Gesundheit und das Wohlbefinden unterstreichen, denn Attraktivität steigert die Lebensqualität und die Persönlichkeit.

Zahnerhaltenden Massnahmen

Zahnerhaltenden Massnahmen werden in der Zahnheilkunde als konservierende Therapie bezeichnet.

Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff Heilkunde die Gesamtheit der menschlichen Kenntnisse und Fähigkeiten über die Heilung von Krankheiten und wird in der Zahnmedizin vielfach als alternative Heilkunde bzw. Alternative Zahnheilkunde, Alternativmedizin, oder Erfahrungsheilkunde sowie Volksheilkunde bezeichnet. Die konservierende Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung und wird darum auch als Konservierende Zahnbehandlung genannt. Bei der konservierenden Zahnbehandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, Zähne zu versorgen, wobei die ästhetischen Ansprüche und die Erwartungen eine grosse Rolle spielen. Amalgam das früher vielfach verwendet wurde, findet heute kaum mehr Anwendung, denn als Alternative stehen Kunststofffüllungen, Keramikinlays oder Goldinlays sowie für grössere Defekte Teilkronen aus Gold oder Vollkeramik zur Verfügung.

Kariologie und Füllungstherapie
Endodontie
Parodontologie
Zahn-Prothetik
Kieferorthopädie
Zahnärztliche Chirurgie
Traumatologie


Allgemeine Zahnheilkunde

Die Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Zahnkrankheiten, Mundkrankheiten und Kieferkrankheiten und ist ein eigenständiger Bereich der Medizin.

Allgemeine Zahnheilkunde Allgemein Behandlung 

Zahnheilkunde wurde in gewisser Art bereits 2800 v. Chr. bis 1800 v. Chr. im Gebiet der Indus-Kultur durch behandeln der Zähne betrieben.

Allgemeine Zahnheilkunde

Die allgemeine Zahnheilkunde besteht aus Zahnerhaltung, Parodontologie, Prothetik und Chirurgie.

Die Zahnmedizin ist fachlich spezialisiert auf Zahnerkrankung, Mundbereich und Kieferbereich. Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme des Kopf-Hals-Schulter-Bereichs. Zähne können krank machen und in diesem Bereich Störungen auf die Funktion des Kauapparates auslösen, die sich auf den ganzen Körper auswirken. Krankhafte Veränderungen der Mundhöhle haben oft auf den restlichen Körper Auswirkungen, weshalb auch die ganzheitliche Zahnheilkunde ihre Berechtigung hat. Die wesentlichen Teilbereiche in der Zahnheilkunde sind nebst Zahnerhaltung, Zahnfleischschwund, zahnärztliche Chirurgie, Kieferorthopädie, künstlicher Zahnersatz und Werkstoffkunde.

Ästhetische Zahnheilkunde

Wird eine Zahnbehandlung ausschliesslich der Schönheit wegen vorgenommen und nicht aus medizinischen Gründen, spricht man von ästhetischer Zahnmedizin. Dies ist eine Kunst für sich und erfordert ein besonderes Können. Eine ausgeprägte Spezialisierung und Weiterbildung der Zahnärzte, Zahntechniker, Mundchirurgen, Kieferchirurgen (Parodontologie) und Gesichtschirurgen sind Voraussetzung. Dazu braucht es ein sehr gutes ästhetisches Gespür und langjährige Erfahrung in Bezug auf Zahnstellung, Zahnform, Zahnfarbe und Licht. Nur so kann ein perfekt natürlich wirkendes Ergebnis erzielt werden, sprich gesunde weisse Zähne.

Fortschritte in der Ästhetischen Zahnheilkunde

Neue Ansätze in der Zahnheilkunde und grosse Fortschritte in der Materialentwicklung ermöglichen es, eine zeitgemässe Therapiemethode für Einzelzahnlücken mit gesunden Nachbarzähnen im Schneidezahnbereich anzubieten, wenn Implantate nicht angezeigt sind. Bei dieser Lösung handelt es sich um vollkeramische Brücken, die im Mund speziell verklebt werden. Hierdurch können die Nachbarzähne maximal geschont werden, da sie nur minimal angeschliffen werden müssen. Dies sind Innovationen, die dem Menschen zugute kommen d.h. Schöne Zähne, ein Gewinn an Lebensqualität.


Ganzheitliche Zahnheilkunde

Die Ganzheitliche Zahnmedizin hat Diagnoseverfahren und Therapieverfahren entwickelt, die dem ganzheitlich ausgebildeten Zahnarzt erlauben, Zusammenhänge zu erkennen und aufzudecken.

Zahnmedizin Ganzheitliche Zahnheilkunde Zähne 

Der ganzheitlich arbeitende Zahnarzt beschäftigt sich mit Therapien aus der Zahnheilkunde, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit des Zahnpatienten bedeuten und auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus besonders Rücksicht nimmt, denn gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung.

Ganzheitliche Zahnmedizin

Zwischen Zahnerkrankungen, Munderkrankungen und Allgemeinerkrankungen bestehen vielfältige Verbindungen.

Die Symptome und Erkrankungen  im Bereich der Mundhöhle haben Auswirkungen auf andere Körperbereiche. Die ganzheitliche Zahnheilkunde "Biologisch-ästhetische Zahnmedizin" ist eine ganzheitliche Anschauung betreffend den ganzen Körper. Die ganzheitliche Zahnmedizin beschäftigt sich deshalb nicht ausschliesslich mit Zähnen und Zahnerkrankung, sondern berücksichtigt den gesamten Körper. Ganzheitliches Denken hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit handfesten Symptomzusammenhängen zwischen Zähnen und Organen. Zähne im Einklang mit dem gesamten Körper bzw. Organismus vital, schön und funktionsfähig zu erhalten ist die Philosophie der ganzheitlichen Zahnmedizin die auch als biologische Zahnmedizin bezeichnet wird. Die ganzheitliche Zahnmedizin enttarnen und eliminieren Störfelder, ersetzt schonend und sicher Amalgam und leitet Quecksilber und andere Umweltgifte aus. Die biologische Zahnmedizin fertigt nur biokompatibler metallfreier Zahnersatz und setzt titanfreie Keramikimplantate Ganzheitliche Zahnheilkunde bedeutet Zahnmedizin nach den Regeln der Schulmedizin unter Berücksichtigung der bekannten energetischen Beziehungen zum übrigen Organismus zu betreiben. Die ganzheitliche Zahnheilkunde hat aber auch nichts mit "Alternativer Zahnheilkunde" oder "Komplementär-Zahnmedizin" als Ergänzung zur Schul-Zahnmedizin zu tun. Zähne stehen mit dem Organismus in enger Beziehung. Ein falscher Biss kann zum Bandscheibenvorfall führen oder ein fehlbelastetes Kiefergelenk zu Tinnitus und Schwindel.

Ganzheitliche Zahnheilkunde

biologische Zahnmedizin Zahnarzt ZahnmedizinDie ganzheitliche Zahnheilkunde bzw. der ganzheitlich denkende Zahnarzt weiss, dass jeder Zahn "als Teil des Körpers" eng mit den Meridianen verbunden ist.

Die Meridiane ziehen sich durch den ganzen Körper und haben Beziehungen zu Zähnen bzw. den Zahnpositionen. Die Akupunkturmeridiane sind die ältesten Informationswege des Menschen. Liegt ein Störfeld auf einem Meridian, so wird der Energiefluss dieses Meridians gestört. Diese Störung führt zu Erkrankungen und meridianspezifischen Symptomen. Man weiss, dass z.B. Allergien, chronische Bronchitis, Asthma und Neurodermitis oft mit einer Störung des Lungen- und Dickdarmmeridians zusammenhängen. Nieren- und Blasenprobleme haben als Entgiftungsorgane eine Beziehung zu den Frontzähnen, die Leber und Gallenprobleme zu den Eckzähnen usw.

 


Ästhetische Zahnheilkunde

Die Ästhetische Zahnheilkunde hat einen grossen Einfluss auf das Wohlbefinden des Zahnpatienten, denn hässliche Zähne oder Zahnlücken können einen Menschen entstellen. Die Zähne tragen einen grossen Anteil zum Gesichtsausdruck bei, denn gerade beim Sprechen und Lächeln tragen Zähne zur Sympathie bei und verleiht unserer Persönlichkeit Ausdruck. 

Zahnästhetik Ästhetische Zahnheilkunde Zähne

Der Gesichtsausdruck ist ein Zusammenspiel und abhängig von vielen Komponenten wie das Gesicht selbst, der Mund, die Lippen, die Gesichtsmuskulatur und die Zähne mit dem Zahnbogen, denn die Harmonie des Gesichtsausdruckes wird vielfach schon durch Unregelmässigkeiten der Zahnbögen gestört.

Zahnheilkunde

Die ästhetische Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Korrektur des ästhetischen Aussehens der Zähne und des Gesichts.

Zur ästhetischen Zahnbehandlung zählen Zahnfehlstellungen, Zahnverfärbungen, alte Füllungen und Zahnkronen, zu grosse Zahnzwischenräume oder ein ungünstiger Zahnfleischverlauf. Dank moderner Technologien und Materialien gibt es breite Möglichkeiten der Veränderung bzw. Korrektur von Zahnfarbe und Zahnform. Die Zahnästhetik hat auch Einfluss auf den beruflichen Erfolg, denn schöne Zähne stehen immer mehr als Synonym für Gesundheit, Attraktivität und Erfolg. Die "Ästhetische Zahnheilkunde" bzw. der Zahnarzt kann in Bezug auf die Ästhetik der Zähne viele Verbesserungen vornehmen. Durch eine individuelle und gute Beratung kann der Zahnarzt durch eine gezielte Zahnästhetik ein optimales Resultat erzielen, so dass ein schönes, strahlend weisses Lächeln erreicht werden kann.

Zahnästhetik

Der Zahn-Ästhetik wird in der heutigen Gesellschaft immer mehr Bedeutung beigemessen.

In der Zahnheilkunde gibt es neue Ansätze und grosse Fortschritte in der Materialentwicklung die es ermöglichen, eine zeitgemässe Therapiemethode für Einzelzahnlücken mit gesunden Nachbarzähnen im Schneidezahnbereich anzubieten, wenn Implantate nicht angezeigt sind. Bei dieser Lösung handelt es sich um vollkeramische Brücken, die im Mund speziell verklebt werden. Hierdurch können die Nachbarzähne maximal geschont werden, da sie nur minimal angeschliffen werden müssen. Dies sind Innovationen, die dem Menschen zugute kommen d.h. Schöne Zähne, ein Gewinn an Lebensqualität.


Zahnarzt sorgt für Zahn-Prothetik

Durch Zahn-Karies, Parodontitis oder Verletzungen (Zahnunfall) kann es zum Zahnverlust kommen, sodass die fehlenden Zähne durch Zahnbrücken, Vollprothesen oder Teilprothesen ersetzt werden müssen, was das Behandlungsgebiet der Zahnprothetik ist.

Ästhetik Zahnarzt Zahn-Prothetik Zahnästhetik

Bei der Zahnprothetik legt man grossen Wert auf eine hohe Zahn-Ästhetik, so dass sich Zahnprothesen optisch kaum von echten Zähnen unterscheiden lassen.

Zahnprothetik

Zahnprothetik ist Oberbegriff für alle Methoden von Zahnersatz als Ersatz für verloren gegangene Zähne.

Als Oberbegriff für alle Methoden des Ersatzes bei Zahnverlust oder fehlender Kieferknochensubstanz steht Prothetik für mehr als das eigentliche Ersetzen der Zähne bzw. ZahnersatzZahnprothetik umfasst die ganzheitliche Betrachtung der Problematik und deren Behandlungsmöglichkeiten, denn durch die Zahnästhetik und Gesichtsästhetik kann man die Attraktivität, Gesundheit und das Wohlbefinden unterstreichen, denn Attraktivität steigert die Lebensqualität und die Persönlichkeit. Bei der Zahnerhaltung sollen mittelfristige und langfristige Erhaltungsfähigkeit genauestens abgeschätzt werden sowie die Verträglichkeit und Kontraindikationen sorgfältig geprüft und ästhetische Aspekte berücksichtigt werden. Für jeden Zahnpatienten muss beim Zahnarzt eine persönlich abgestimmte und individuelle Beratung stattfinden. Mit einer persönlichen Besprechung beim Zahnarzt können so dauerhafte Beschwerden im Mundbereich, Kieferbereich und Gesichtsbereich von Anfang an vermieden werden. Darum steht bei der zahnärztlichen Prothetik die langfristige Betreuungsstrategie des Patienten im Vordergrund, ganz im Sinne einer lang anhaltenden Mundgesundheit bezogenen Lebensqualität. Nicht nur das Fehlen eines Zahnes stellt ein Problem dar, denn es kann auch Einfluss auf die daneben stehenden Zähne und auch auf den gesamten Zahnapparat haben. Entstandene Ungleichgewichte beeinträchtigen die Mundgesundheit und unter Umständen ein ansonsten gut Funktionierende Kiefergelenke. Die prothetische Zahnheilkunde betrachtet darum alle Faktoren ganzheitlich und setzt gezielt und auf die jeweilige Person abgestimmt an. Deshalb ist eine rechtzeitige Besprechung der Behandlungsmöglichkeiten die Bedingung für eine langfristige Gesundheitserhaltung. Eine sorgfältiger Diagnose und Beratung kann auf Dauer die Zahngesundheit erhalten.


Dentalheilkunde

Ein schöner Mund besteht neben wohlgeformten Lippen auch aus ansehnlich schönen Zähnen, die ein Ausdruck von Jugend, Gesundheit und Erfolg sind.

Dentalheilkunde Beautydent Zahn Dent Zähne

Schöne Zähne und ein damit einher gehendes hübsches Lächeln erleichtern den Kontakt zu Mitmenschen und geben Selbstsicherheit, denn schöne Zähne signalisieren unserer Umgebung Gesundheit, Wohlbefinden, Kraft und Attraktivität.

Dentalheilkunde oder Beautydent

Die biologische ganzheitliche Dentalmedizin (Bioästhetik) integriert die komplexen Zusammenhänge von Zahnerkrankungen und behandelt meist mehr als nur Symptome, denn so verhindert man, dass Symptome nicht nur unterdrückt werden und dadurch gesundheitlichen Störungen erneut auftreten.

Dentalmedizin ist eine andere Bezeichnung für Zahnmedizin und so bedeutet Dentalheilkunde auch Zahnheilkunde. Zur Dentalbehandlung gehören alle zahnärztlichen Behandlungen und natürlich auch die Zahnästhetik. Wird eine Behandlung beim Zahnarzt nicht aus medizinischen, sondern ausschliesslich der Schönheit wegen vorgenommen, spricht man von ästhetischer Zahnmedizin oder auch von bioästhetischer Zahnmedizin. Schönheit geniest in unserer Gesellschaft ein hoher Stellenwert und so sind Zähne sind nicht nur das Esswerkzeug und Sprechwerkzeug, denn Zähne sind im Zahnbogen wichtig für den optischen Gesamteindruck, welcher man bei anderen Menschen hinterlassen kann.


Verträglichkeit vom Material

An Dentalwerkstoffe werden hohe Anforderungen gestellt, denn sie werden in einen lebenden Organismus eingesetzt, in dem sie sich völlig neutral und ohne Folgeschäden für die Mundgewebe oder den ganzen Organismus, verhalten müssen.

Dentalwerkstoffe Zahnbehandlung Zahnarzt  

Mundbeständigkeit ist für dentale Werkstoffe ist wichtig, denn es zeigt sich ob ein Werkstoff biologisch verträglich bzw. biokompatibel ist, was davon abhängt, wie viele und welche Substanzen er freisetzt werden.

Dentalwerkstoffe Materialverträglichkeit

Der Epikutantest ist grundsätzlich ein effizientes Mittel zur Entscheidungsfindung bezüglich der Wahl eines dentalen Werkstoffes.

Die Auswahl von Dentalmaterial ist unter anderem vom Befund, der Verträglichkeit, den ästhetischen Vorstellungen und persönlichen Präferenzen jedes Zahnpatienten abhängig. Es ist die Überprüfung von Materialunverträglichkeit durch Hauttests. Die Biokompatibilität hängt nicht nur von der Qualität des Werkstoffes selbst, sondern auch von der korrekten Verarbeitung in der Zahnarztpraxis oder im zahntechnischen Labor ab. Es stellt die grosse Vielzahl der am Markt verfügbaren dentalen Werkstoffe den Zahnarzt vor die Qual der Wahl, denn Eisen, Gold, Kobalt, Chrom, Kupfer, Molybdän, Nickel, Palladium, Platin, Silber, Titan, Wolfram, Zinn, Zink, Rhenium, Indium, Gallium, Tantal, Rhodium, alles Metalle, die in Legierungen verarbeitet werden.  Bei Prothesen kommen die einzelnen Bestandteile an Kunststoffen wie Methylmethacrylat, Hydrochinone, Benzoylperoxid etc. hinzu. Die Auswahl von einem geeigneten Dentalwerkstoff muss stets in Abstimmung zwischen Patient und Zahnarzt auf der Basis des abgesicherten Erkenntnisstandes und daraus abgeleiteten Empfehlungen erfolgen.

Materialunverträglichkeit bei Dentalwerkstoffen

Welches Dentalmaterial für welchen Zahnpatienten das Beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn je nach individueller Situation fällt die Einordnung unterschiedlich aus.

In die Mundhöhle werden bei Materialunverträglichkeit fast immer Substanzen freigesetzt, die auf verschiedenen Wegen in andere Organe gelangen können, weshalb nur biokompatible Materialien im Mund zu verwenden sind (Materialtestung). Verträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen zahnärztlicher Dentallegierungen stehen im Mittelpunkt, denn es können unterschiedliche Erkrankungen wie Allergien, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Rheuma, Tumore etc. entstehen. Diese werden mit den Dentalwerkstoffen in Verbindung gebracht, obwohl von der Dentalindustrie die Biokompatibilität herausgestellt wird. Unter Biokompatibilität versteht man die Fähigkeit des Materials, sich im menschlichen Organismus, insbesonders in der Mundhöhle, unter den verschiedenen Bedingungen neutral zu verhalten, so dass keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Jedes zahnärztliche Material, ob Keramik, Metall oder Kunststoff, die körperfremde Substanz kann trotz strenger Biokompatibilitätsprüfungen und der Erfüllung von DIN-Normen, Abwehrreaktionen hervorrufen.


Reaktionen Unverträglichkeit

Ob ein Werkstoff biologisch verträglich ist, hängt davon ab, wie viele und welche Substanzen freigesetzt werden.

Sensibilisierungsreaktionen Zahnmaterial Zähne

Bei metallischen Werkstoffen muss berücksichtigt werden, dass diese durch die Wechselwirkung mit dem Speichel elektrisch positiv geladene Metallionen freisetzen, was der Zahnpatient als störend empfinden kann.

Unverträglichkeit Zahnmaterial, Reaktionen

Um Unverträglichkeitsreaktionen im Vorfeld ausschliessen zu können, gehört die individuelle Materialaustestung zum Standard der ganzheitlich orientierten Zahnmedizin, denn einen idealen Dentalwerkstoff für jedes Bedürfnis gibt es nicht.

Allergien können als Fehlleistungen des Immunsystems bezeichne werden. Symptome wie Allergien, Müdigkeit oder chronische Abwehrschwächen zeugen von Unverträglichkeitsreaktionen auf Dentalmaterialien. Unverträglichkeitsreaktionen werden in der Umweltzahnmedizin als Resultat einer toxischen und oder auch allergisierenden Einwirkung von zumeist iatrogen inkorporierten Fremdmaterialien wie z.B. zahntechnischen Legierungsmetallen oder Kunststoffen betrachtet. Patientenspezifisch liegt in der Regel eine Überforderung der körpereigenen Abwehr sowie Stressregulationssysteme und der körpereigenen Entgiftungskapazität vor, im Besonderen bei konstitutionell bedingten Schwächen. Die Blockierung der Eigenregulation des Patienten ist das übergeordnete Kennzeichen einer Metallbelastung.

Die Symptomatik einer chronisch-toxischen Metallbelastung kann sich auf verschiedenen Ebenen manifestieren und können isoliert oder kombiniert auf folgenden Ebenen vorliegen:
Psychisch: Gedächtnisverlust, Unfruchtbarkeit,  Parkinson, Alzheimer
Immunologisch: Gestörter Säurehaushalte, Basenhaushalte, Immunerkrankungen, Krebs.
Organisch: Nierenfunktion, Leberbelastung, Herz und Atemwegserkrankungen.
Vegetativ: Burn-Out-Syndrom, Schweissausbrüche, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen

Sensibilisierungsreaktionen

Bei besonders empfindlichen Menschen können Sensibilisierungsreaktionen gegen Edelmetalle, Kunststoffe oder auch Wurzelfüllungen vorliegen.

Mit herkömmlichen Allergie-Tests kommt man diesen nicht auf die Spur. Es handelt sich zumeist nicht um Allergien im klassischen Sinne, sondern um systemische Entzündungsreaktionen, die sich nur selten oder nie im Mund zeigen. Sie treten oft an anderen Stellen im Organismus auf, sodass sie vorerst nicht mit den Zähnen in Zusammenhang gebracht werden. Sensibilisierungsreaktionen aufzuspüren und zu sanieren ist Aufgabe der Umweltzahnärzte in Zusammenarbeit mit Immunologen und Umweltmedizinern.


Herderkrankung

Herderkrankung ist ein krankhafter "Herd" im Körper und kann durch Streuen von Bakteriengiften an einer anderen Körperstelle eine schwere Allgemeinerkrankung verursachen.

Herd Erkrankung Erkrankungsherd Krankheit

Eine Herderkrankung wird vielfach durch die ganzheitliche Zahnmedizin diagnostiziert. In der Zahnmedizin sind für die Herderkrankung vielfach vereiterte Zähne, Wurzelreste und entzündete Zahnfleischtaschen verantwortlich. Narben, entzündete Mandeln, chronische Entzündungen in den Nasennebenhöhlen und Darmerkrankungen können als Herd wirken. Tote und wurzelkanalbehandelte Zähne können andere Organe oder Organsysteme erheblich stören bzw. es können Krankheiten durch kranke Zähne entstehen, was man Zahnherd oder Störfeld nennt.

Herde im Zahnbereich und Kieferbereich

Tote und wurzelgefüllte Zähne
Verlagerte Zähne
Wurzelreste, Fremdkörper oder chronische Entzündungen im Knochen
Chronische Entzündungen des Zahnnervs

Herd-Erkrankung

Herde sind Störquellen im Organismus, die von Fremdkörpern, Wurzelresten, Wurzelfüllungen, Implantaten oder unverträglichen zahnärztlichen Materialien ausgehen können und führen zu Störungen im gesamten Organismus, teils auf bestimmte Organe gerichtet, oft unkoordiniert über den ganzen Körper.

Von einer Herderkrankung spricht man, wenn die vorgefundenen Symptome anfänglich nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, da beide vielfach weit auseinander liegen und Ursachen für wiederkehrende oder chronische Krankheitsbilder schwierig zu finden sind.

Herde der Erkrankungen

Herde sind im Normalfall nicht am Ort vom Schmerzes zu finden
 Herde müssen nicht an das Vorhandensein von Bakterien gebunden sein.
 Herde können meist nicht durch Laboruntersuchungen gefunden werden 
Herde zeigen meist am Ort der Beschwerden keine ersichtlichen Veränderungen
 Herde zeigen vielfach wechselnde Beschwerdebilder.

Schmerzen der Herderkrankung

Ein kränkelnder, gesundheitlich angeschlagener Mensch, kann bereits bei einem Herd sehr stark leiden und weitere Erkrankungszeichen zeigen.

Häufig sind Schmerzen am Herd reaktionslos, zeigen aber ihre Wirkungen an weiter entfernt liegenden Körperbereichen. So kann z.B. ein wurzelbehandelter oberer Schneidezahn Nierenschmerzen und Blasenschmerzen hervorrufen. Eine Extraktion des schuldigen Zahnes beseitigt oft langjährige Schmerzen. Gesund bleiben heisst, auf Reize reagieren, denn je nachdem, ob der Reiz richtig oder falsch von den Organen des Körpers beantwortet wird, wird der betreffende Organismus gesund bleiben oder krank werden. Gesund sein und bleiben bedeutet, auf Reize richtig reagieren. Herde sind in der Lage, diese Reizbeantwortung zu stören und fehlzuleiten. Damit wird die Regulationsfähigkeit des Organismus herabgesetzt und periphere Störungen treten auf. Ehemalige Zahnschmerzen können auch so verlagert sein.

Herderkrankungen

Die Herderkrankung ist eine von einer bakteriellen Infektion an entfernte Organe auftretende Zweitkrankheit.

Schmerzen Herderkrankung Bakteriengifte Zahn

Im Bereich der Ganzheitsmedizin ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst resp. unterhalten werden können.

Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten kann nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden, was sich Herderkrankung nennt. Wie aus dem Wort hervorgeht, spielt ein "Herd" eine entscheidende Rolle, denn darunter versteht man eine örtlich begrenzte, durch Bakterien verursachte Krankheit, häufig im Mundbereich, Kieferbereich und Halsbereich. Von einem solchen Entzündungsherd gelangen Bakterien oder die von ihnen produzierten Giftstoffe mit dem Blutstrom in andere, zum Teil weit entfernte Organe und lösen dort erneut ein entzündliches Krankheitsgeschehen aus. Auf diese Art kann eine Mandelentzündung, Nierenentzündung, oder Gehirnabszess usw. eine höchst gefährliche Eiteransammlung im Gehirn, verursachen. Eine Herdinfektion, Fokalinfektion, ist eine Erkrankung, die von einem chronischen Krankheitsherd durch dauernde oder schubweise Ausschwemmung von Bakterien Krankheiten auslöst. 


Zahn - Störfeld

Herde sind Störquellen im Organismus, die von Fremdkörpern, Wurzelresten, Wurzelfüllungen, Implantaten oder aber auch unverträglichen zahnärztlichen Materialien ausgehen können.

Zahn Störfeld Zahnwurzel Wurzelfüllung Zähne

Es gibt keine sicheren Messmethoden um eine Schwermetallvergiftung durch Quecksilber vorherzusagen oder zu messen.

Zahnstörfeld

Zahnstörfeld, das übersehene Gesundheitsrisiko

Erkrankte Zähne können Störungen an entfernt liegenden Stellen des Körpers auslösen. Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten und nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden, nennt man Herderkrankung. Es fällt teilweise schwer, diese Erscheinungen nachzuvollziehen, da jeder Fall individuell zu sehen ist und Vergleichsstudien wegen unterschiedlicher Ausgangssituationen nicht möglich sind. Der Begriff 'Herderkrankung' wird auch in der Schulmedizin immer wieder diskutiert, da man die unleugbaren Erfolge der Herdtherapie nicht ignorieren kann. Auswirkungen der Herderkrankung (Herdinfektion) sind sehr unterschiedlich, das macht ihre Diagnostik und Therapie so schwierig: Sie variieren je nach Konstitution und Gesundheitszustand des Patienten. Ein gesunder Mensch kann einen oder mehrere Herde verkraften ohne dass er darunter leidet.

Herde und Herddiagnostik

Herde oder Störfelder sind Symptome, denn Erkrankungen können an ganz andern Stellen des Körpers Auswirkungen haben als dort, wo sich der Herd befindet.

tote Zähne Zahnherde Herddiagnostik Herde

Der Herd ist eine krankhafte lokale Veränderung im weichen Bindegewebe mit nicht abbaufähigem Material, mit der sich Abwehrreaktionen in ständiger aktiver Auseinandersetzung befinden.

Herd - Diagnostik

Zahnherde gehören neben den Mandeln und Narbenstörfeldern zu den häufigsten Herden im ganzen Körper.

Aufgabe der Herd-Diagnostik ist es, die Beziehungen zwischen der schmerzenden Stelle und der Ursache zu erkennen, wozu eine ausführliche Anamnese und Untersuchung erforderlich ist. Für die Herddiagnostik gilt, Herde sind meist nicht an das Vorhandensein von Bakterien gebunden, zeigen oft wechselnde Beschwerdebilder und sind in der Regel nicht am Ort des Schmerzes aufzufinden. Herde sind vielfach nicht durch Laboruntersuchungen üblicher Art aufzudecken und zeigen am Ort der Krankheitszeichen oder der Beschwerden keine sichtbaren Veränderungen. Eine Panorama-Röntgenaufnahme gibt meistens einen guten Überblick über den ganzen Kieferbereich, wo evt. Störfelder möglich sind. Es können verlagerte Weisheitszähne, verdächtige Knochenstellen, Kieferhöhlenverschattungen, wurzelbehandelte Zähne und vieles mehr entdeckt werden. Ein Vitalitätstest aller Zähne gehört ebenfalls zur klinischen Zahnherdabklärung. Zahnherdtests sollten von einem ganzheitlichen Zahnarzt durchgeführt werden, denn er hat Kenntnisse von der Zahnmedizin und Komplementärmedizin. Sollte sich der Verdacht einer Herderkrankung bestätigen, sind die Herde zu entfernen. Im zahnärztlichen Bereich bedeutet dies in der Regel die Extraktion des schuldigen Zahnes, die Revision eines Leerkiefers oder die Entfernung von Fremdkörpern wie z.B. von Amalgamfüllungen.


Zahnherde

Da über die Mundhöhle die meisten Stoffe mit den inneren Organen in Kontakt kommen, liegt die Ursache für eine Herderkrankung vielfach im Mundbereich, die Zähne können Krankheiten auslösen.

Zahnherde verlagerte Weisheitszähne tote Zähne 

Wenn vorgefundene Symptome vorerst nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, liegen diese beiden möglicherweise weit auseinander, sodass man von einer Herderkrankung spricht. Die wirkliche Ursache für die zumeist chronischen oder wiederkehrenden Krankheitsbilder der Herderkrankung ist oft nicht leicht zu finden.

Zahnherde sind:

Entzündungen im Inneren des Zahnes bzw. des Zahnmarks (Pulpitis), die zum Absterben des Zahnmarks führen können.
 Entzündungen an der Wurzelspitze und im umliegenden Kieferknochen, 
Eine Zahnbettentzündung (Parodontitis).

Wenn Bakterien von diesen Zahnherden im Mundraum über die Blutbahn in den Körper gelangen können, ist die Möglichkeit gross, dass sie an weit entfernten Organen Schaden anrichten, so kann eine unbehandelte Parodontitis das Risiko für Frühgeburten erhöhen. Wenn eine Entzündung an der Wurzelspitze nicht ausheilt, Bakterien in den Wurzelkanälen verblieben sind oder die Wurzelfüllung die Kanäle nicht dicht abgeschlossen sind, können auch wurzelkanalbehandelte Zähne als fokale Infektionen wirken.

Zahnherd als Störungsfaktor

Vielfach sind Zahnherde verlagerte Weisheitszähne, Extraktionsstellen oder tote Zähne mit oder ohne Wurzelkanalbehandlung.

Ein erkrankter Zahn kann ein Herd für andere Erkrankungen sein, besonders bei einer Entzündung. Die Störfeldanalyse befasst sich mit der Diagnose dieser Herde. Ein Herd ist in der alternativen Heilkunde und Zahnheilkunde der „Ganzheitlichen Zahnmedizin“ ein Bereich in einem erkrankten Zahn, der auch über eine Entfernung andere Krankheitszustände im gesamten menschlichen Körper bedingt wie bei einem wurzelbehandelter Zahn, der in anderen Körperregionen rheumatische Beschwerden auslöst. Ein toter Zahn (devitaler Zahn) als laienhafter Ausdruck für einen Zahn, dessen Inneres, das Zahnmark (Pulpa), nicht mehr vital ist oder im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung entfernt wurde. Das Dentin besitzt keine Sensibilität und Reaktion, die Pulpa ist gleichfalls tot. Längst ist bekannt, dass Herde oder Störfelder bzw. Symptome und Erkrankungen an ganz andern Stellen des Körpers wirken können als dort, wo sich der Herd befindet. Wenn diese Zahnherde behandelt und damit ausgeschaltet werden, verschwinden die Symptome vielfach für kurze oder lange Zeit, meist aber für immer, was man als Sekundenphänomen bezeichnet. Durch eine Panorama-Röntgenaufnahme können verdächtige Knochenstellen, Kieferhöhlenverschattungen, wurzelbehandelte Zähne, verlagerte Weisheitszähne usw. entdeckt werden. An verdächtigen Stellen können Einzelzahn-Röntgenaufnahmen oder Bissflügelaufnahmen gemacht werden, um die Diagnose zu verfeinern. Die Bissflügelaufnahme ist eine Röntgentechnik anhand derer man Karies und teilweise auch Kieferknochenabbau nachweisen kann. Auch gehört zu jeder klinischen Zahnherdabklärung ein Vitalitätstest aller Zähne. Auch sollte eine parodontale Abklärung durchgeführt werden, denn infizierte Zahnfleischtaschen können wie tote Zähne als Herde wirken.


Herd–Diagnostik

Ein Herd ist ein Ort, der nicht nur krank ist, sondern auch krank macht.

Herd Diagnostik Zahnbereich Kieferbereich Zahn

Aufgabe der speziellen Herd-Diagnose ist es, die Beziehungen zwischen der schmerzenden Stelle und der Ursache zu erkennen. Dazu sind zunächst eine ausführliche Anamnese und eine sorgfältige Untersuchung erforderlich.

Für die Herddiagnostik sind Besonderheiten zu beachten;

Herde sind:
Meist nicht an das Vorhandensein von Bakterien gebunden.
Im Normalfall nicht am Ort des Schmerzes aufzufinden.
Häufig nicht durch Laboruntersuchungen üblicher Art aufzudecken.

Herde zeigen:
Häufig am Ort der Beschwerden keine sichtbaren Veränderungen.
 Vielfach wechselnde Beschwerdebilder.

Herde aus dem Zahn - Kieferbereich sind hauptsächlich:
Tote und wurzelgefüllte Zähne
Verlagerte Zähne (Weisheitszahnprobleme)
Leerkieferstellen mit Wurzelresten
Fremdkörper oder chronische Kieferknochenentzündung
Chronische Pulpitiden

Herde gibt es nicht nur im Zahnbereich und Kieferbereich, denn auch entzündete Mandeln, Nasennebenhöhlen, Darmerkrankungen und Narben können als Herde wirken. Im Rahmen einer Herdtherapie sollten auch die vorhandenen Amalgamfüllungen entfernt werden.

Störfeldanalyse

Mit der Diagnose und Behandlung solcher Herde befasst sich die Störfeldanalyse und Störfeldsanierung, ebenfalls Herdanalyse und Herdsanierung genannt.

Das Störfeld ist ein Begriff der ursprünglich als "Strahlungen" bezeichnet wird und durch Phänomene aus der Umgebung ausgesendet wird. Dazu gehören Wasseradern und elektromagnetische Felder, welche im Gelände unter anderem durch Wünschelrutengänger gesucht werden. Unterschiedliche Zahnherde können ebenfalls solche Störfelder verursachen, die sich durch Beeinflussung eines Energiesystems direkt auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Energie fliesst dabei durch bestimmte Leitungsbahnen, die Meridiane, die auch in der traditionellen chinesischen Medizin beschrieben wird. Häufig werden abgestorbene Zähne, wie sie nach Wurzelbehandlungen und Wurzelspitzenresektion auftreten, als Herde angesehen. Auch nach dem Ziehen von Zähnen können sich Störfelder entwickeln, wenn erkrankte Anteile im Kiefer übrig geblieben sind. Ein anderer Angriffspunkt für eine Herdsanierung sind Zahnfüllungen aus Amalgam. Entzündungen im Zahnbereich, aber auch an verschiedenen anderen Teilen des Körpers, stellen ebenfalls Störfelder dar. Meist sind die Herde allerdings nicht schmerzhaft.

Therapie der Herdsanierung

Die Therapie bei der Herdsanierung geschieht durch das ausschalten der Störfelder.

Durch die Herdsanierung sollen auch die geschwächten Selbstheilungskräfte des Patienten wieder verbessert werden. Eine Herdsanierung erreicht man durch verschiedene Aktionen, je nachdem, wo das jeweilige Störfeld sitzt. Wenn bei der Störfeldanalyse ein Fremdkörper als Ursache in Frage kommt, wird dieser entfernt. Ein Zahn, der eine Wurzelbehandlung erhalten hat, wird bei der Herdsanierung gezogen, denn eine Wurzelbehandlung selbst genügt als Herdsanierung nicht. Entzündungen im Kieferbereich oder an weitre Stellen werden im Rahmen der Herdsanierung bekämpft bzw. Zähne entfernt. Dabei sollte nach der Lehre der Herdsanierung nur mit naturheilkundlichen oder homöopathischen Arzneien eine Begleittherapie vorgenommen werden. Eine erfolgreiche Behandlung durch Herdsanierung kann nicht gewährleistet werden und wird darum in der Schulmedizin nicht anerkannt. Bei Vorliegen einer Erkrankung sollte eine möglicherweise notwendige Zahnbehandlung nach schulmedizinischen Richtlinien nicht unterlassen werden. Nach Wissenschaftliche Meinung sollten Wurzelbehandelte Zähne besser im Kiefer belassen werden, da aus funktioneller Sicht auch ein abgestorbener Zahn bzw. toter Zahn noch gute Dienste leisten kann. In der Ganzheitsmedizin resp. Komplementärmedizin ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst bzw. unterhalten werden können. Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten, können nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden. Es ist schwierig, diese Erscheinungen nachzuvollziehen, denn jeder Fall ist individuell anzusehen und Vergleichsstudien sind wegen unterschiedlicher Ausgangssituationen nicht möglich. Dennoch wird der Begriff "Herderkrankung" auch in der Schulmedizin immer wieder diskutiert, da man die Erfolge der Herdtherapie nicht leugnen und ignorieren kann.


Herdsanierung Zahnherd

Durch die Herdsanierung werden auch die geschwächten Selbstheilungskräfte des Menschen wieder verbessert.

Zähne Herdsanierung Zahnbereich Kieferbereich  

Von einer Herderkrankung spricht man, wenn die vorgefundenen Symptome zunächst nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, denn beide liegen möglicherweise weit auseinander.

Herdsanierung im Zahnbereich und Kieferbereich

Die ganzheitliche Zahnmedizin definiert den "Herd" als Krankhafte, lokale Veränderung im weichen Bindegewebe, mit der sich die lokalen und allgemeinen Abwehrreaktionen in ständiger Auseinandersetzung befinden.

Mit dem Zusammenbruch der lokalen Abwehrschranke durch innere und äussere Faktoren beginnt die Fernwirkung des Fokus Herd bzw. Zahnherd auf den Organismus und damit die allgemeine Herderkrankung. Zahnherde gehören neben den Mandeln und Narbenstörfeldern zu den häufigsten Herden im ganzen Körper. Meist sind es verlagerte Weisheitszähne, Extraktionsstellen oder marktote Zähne mit oder ohne Wurzelbehandlung. An infizierte Zahnfleischtaschen können wie bei toten Zähnen Herde wirken, weshalb eine Abklärung im Zahnbereich und Kieferbereich notwendig ist. An verdächtigen Stellen sollten Einzelzahn-Röntgenaufnahmen gemacht werden.


Erfolg der Herdsanierung

Der Erfolg einer Herdsanierung ist auch von der Mitarbeit des Patienten z.B. durch Ernährung abhängig.

operativ Zahn entfernen Erfolg Herdsanierung

Eine Herdsanierung wie operativ Entfernen vom Zahn, entzündetes Gewebe oder Fremdkörper im Kiefer entfernen etc. ist nie ohne Risiko, denn niemand kann den erwarteten Erfolg mit Sicherheit vorhersagen oder garantieren.

Wenn der unmittelbare Erfolg ausbleibt, sollte es dem Patienten bewusst sein, dass die Beseitigung von Herden für seinen Organismus eine gewaltige Entlastung bedeutet. Diese Entlastung kann dann häufig der erste Schritt zu einer echten Wiederherstellung der Selbstheilungskräfte seines Organismus sein und schliesslich zu einer dauerhaften Gesundung führen. Bei einem Zahnherd kommt es nur nach dem technisch korrekten Zahnziehen mit Herdausfräsen zu einer wesentlichen Befundbesserung und ab dem 3. Tag zu starken Beschwerden der Herdorgane, die sich langsam bessern. Alte Herde müssen mehrmals im Abstand von ca. 6 Monaten operativ eröffnet und nachgereinigt werden, wenn die Organbeschwerden wieder unerträglich werden.


Herd-Infektion

Herdinfektionen (Fokalinfektion) sind nach einer bakteriellen Infektion auftretende Zweitkrankheiten an entfernten Organen.

Herd-Infektion Herdinfektionen Fokalinfektion

Wie aus der Krankheitsbezeichnung hervorgeht, spielt ein "Herd" eine entscheidende Rolle. Darunter versteht man eine örtlich begrenzte und durch Bakterien verursachte Krankheit, häufig im Mundbereich, Kieferbereich und Halsbereich. Von einem solchen Entzündungsherd gelangen Bakterien oder die von ihnen produzierten Giftstoffe (Toxine) mit dem Blutstrom in andere, zum Teil weit entfernte Organe und lösen dort erneut ein entzündliches Krankheitsgeschehen aus. Auf diese Weise kann eine Mandelentzündung, Nierenentzündung, oder Gehirnabszess etc. eine höchst gefährliche Eiteransammlung im Gehirn, verursachen.

Körper ist verbunden und vernetzt mit den Zähnen

Der ganze Körper ist über Energiebahnen mit den Zähnen verbunden.

Störungen der Organsysteme im Körper können Probleme bei den Zähnen auslösen, denn in unserem Körper ist nahezu alles miteinander vernetzt. Umgekehrt können Zähne verschiedene chronische Krankheiten im Körper auslösen, denn die Zähne sind über ihre Wurzeln mit den Energiebahnen des gesamten Körpers verbunden. Kranke oder abgestorbene Zähne können somit im Körper Schäden anrichten wie Rheumaschmerzen, Rückenschmerzen, Allergien, Blasenleiden, Migräne und Herz-Kreislauf-Störungen oder auch Ohrenproblemen und Augenprobleme. Die Mundhygiene beeinflusst also den ganzen Körper. Anhand des Belages der Zunge kann man aber auch Krankheiten erkennen, denn der Belag der Zunge verändert sich je nach Gesundheitszustand. Zunge und Mundhöhle sind ein Spiegelbild innerer Vorgänge des Gesamtorganismus.  Fühlt man sich dauernd schlapp und schwach, sind oft Zahnherde der Grund wie entzündete vitale Zähne, tote Zähne, Kieferknochen-Entzündungen und Wurzelbruchstücke im zahnlosen Kiefer. 


Herd-Geschehen

Von einem Herdgeschehen, auch fokale Infektion, Fokus oder Streuherd genannt wird gesprochen, wenn eine Entzündung im Mundraum durch eine Erkrankung eines Zahnes oder eine wiederkehrende Mandelentzündung eine weitere Krankheit des Körpers hervorruft oder beeinflusst.

Zahnherd Kopfschmerzen Herdgeschehen Herd

Wenn ein Krankheitsherd der Ausgangspunkt einer Infektion ist, so kann von einem Infektionsherd gesprochen werden. Von einer Herderkrankung wird gesprochen, wenn durch einen Krankheitsherd eine Folgeerkrankung ausgelöst wurde. Erkrankungen durch Herde im Zahnbereich sind Zahnherde.

Herdgeschehen

Erkrankungen des Körpers, die durch Zahnherde bedingt sein können und möglicherweise auf eine Herdsanierung ansprechen, können ganz unterschiedlich sein, sind aber meist chronische Krankheitsbilder.

Beim Herdgeschehen handelt es sich um Rheuma, Kopfschmerzen, Gicht, Gelenkbeschwerden, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Hautkrankheiten sowie Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimererkrankung, Parkinsonerkrankung oder Multiple Sklerose. Das Immunsystem wird durch Störfelder ungünstig beeinflusst. Übersicht von Erkrankungen durch mögliche Zahnherde (Gifte und Eiterkeime) chronische Entzündungen im Mundbereich können die eigene Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Auch einzelne Zähne haben Verbindungen zu Körperteilen, so stehen z.B. die Schneidezähne im Kontakt zur Niere und Blase, zur Stirnhöhle, zum Knie, Kreuzsteissbein, Fuss und bestimmten Wirbeln und Rückenmarksegmenten.

Das Konzept vom Herdgeschehen bzw. Herdinfektion stammt aus der ganzheitlichen Medizin.

Unter Fokus oder Krankheitsherd wird eine lokal begrenzte, pathologische Veränderung im Körper, die den Gesamtorganismus wie eine Infektion oder einen Tumor schädigen kann verstanden. Der eigentliche Entzündungsherd zeigt bei der Herdinfektion keine oder kaum Symptome, wogegen an entfernter Stelle des Entzündungsherds Schmerzen oder andere Beschwerden auftreten. Abgestorbene und nicht behandelte Zähne können die Ursache für Entzündungen oder Schmerzen sein, die sich nicht eindeutig orten lassen. Die Suche nach dem auslösenden Zahn beginnt oft, wenn eine Blutuntersuchung Anzeichen für eine Entzündung liefert und sonst im Körper nichts erkrankt ist. Andere Warnsignale für eine versteckte Entzündung sind Schmerzen und Druckgefühle beim Vorbeugen des Kopfes sowie häufige Abgeschlagenheit.


Meridiansystem / Meridianpunkte

Meridianpunkte

Mit Hilfe der Meridianpunkte, die über den ganzen Körper verteilt und in direktem Zusammenhang mit der Anordnung der Zähne stehen, können die Krankheitsherde im Mundraum ausfindig gemacht werden. Je peripherer die Punkte liegen, desto stärker ist ihre Wirkung allgemein regulierend und bezogen auf das Organsystem.

Meridiansystem

Die Meridiane sind nach Auffassung der traditionellen chinesischen Medizin die Leitbahnen, durch die die Lebensenergie Ki hindurch fliest. In der Akupunktur und Akupressur werden einzelne Punkte der Meridiane genadelt bzw. gedrückt. Im Shiatsu werden in der Regel zur Harmonisierung bzw. zur Stimulierung des Energieflusses die Meridiane im Ganzen behandelt. Es gibt 14 Hauptmeridiane mit 361 Meridianpunkten, die aufgereiht an bestimmten Stellen des jeweiligen Meridians angeordnet sind.


Zahnherde erkennen

Bei der Diagnose von Herdkrankheiten ist zwischen akuten und chronischen Erkrankungen zu unterscheiden.

Symtome Zahnherde erkennen Erkrankungen 

Akute Erkrankungen treten plötzlich mit starken Krankheitssymptomen auf, denn oft besteht ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Zahnbehandlung und Gelenkschmerzen. Chronische Erkrankungen entstehen langsam, sodass ihre Diagnose schwieriger ist.

Diagnose von Herdkrankheiten

Der Zusammenhang zwischen dem schmerzenden Bezirk und dem auslösenden Bereich ist vielfach nicht einfach erkennbar, denn Herderkrankungen sind Störungen, deren Ursache nicht am Ort der Störung zu suchen ist.

Entscheidend für die Rolle der Zähne als Krankheitsherd ist der Umstand, dass diese auf verschiedene Weise mit dem übrigen Organismus in Verbindung stehen. Es besteht die anatomisch leicht nachzuweisende Verbindung über Strukturen wie das Blutsystem, Lymphsystem und Nervensystem. Auch über die Meridiane kann der Wirkungsort einer Herderkrankung an einer vom Ursprungsort weit abweichenden Stelle liegen.

Anzeichen für Zahnherde

 Zähne, die eine Wurzelfüllung tragen, sind tote Zähne.
Chronische Krankheiten, für die sich keine Ursachen finden lassen
Abgeschlagenheit und Anfälligkeit auf Infekte
Gleichzeitige Schmerzen von Zähnen und Organen

 Übersicht von Erkrankungen durch mögliche Zahnherde (Gifte und Eiterkeime)

Krankheit 

Zahnnummer (Zahnschema

Allergien 

16, 26, 36, 46

Amyotrophe Lateralsklerose

18, 28, 38, 48, 11, 12, 21, 22, 31

Arterien, Venen

36, 37, 46, 47

Asthma

16, 26

Bauchspeicheldrüse

14, 24, 34, 44

Brust

16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45

Brust-/Lendenwirbelsäule

18, 28, 34, 35, 44, 45

Colitis

36, 46

Diabetes mellitus

14, 24, 34, 44

Dickdarm/Dünndarm

18, 28, 36, 37, 38, 46, 47, 48, 14, 15, 24, 25

Drüsen

14, 24

Ellenbogen

18, 28, 36, 37, 38, 46, 47, 48

Energie

38, 48

Fuss, Zehen

14, 15, 24, 25, 46, 47, 36, 37, 31, 32

Gallenblase

13, 23, 33, 43

Gehirn

11, 12, 21, 22, 31, 32, 41, 42

Hände (aussen)

36, 37, 46, 47, 14, 15, 24, 25

Hände (innen)

18, 28, 38, 48

Herz

18, 28, 38, 48

Hirnherd

11, 12, 21, 22, 31, 32, 41, 42

Hormone

14, 24, 34, 44

Hüfte

13, 23, 33, 43

Hypophysen-Hinterlappen

13, 23

Hypophysen-Vorderlappen

18, 28

Immunsystem

16,17, 26, 27, 36, 37, 46, 47

Keimdrüsen

43, 44, 33, 34

Kieferhöhle

16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45

Knie (hinten)

31, 32, 33, 41, 42, 43

Knie (vorn)

16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45

Krebs

Alle, bes. 36, 46

Kreuz

31, 32, 41, 42

Leber

13, 23, 33, 43

Lunge

14, 15, 24, 25, 46, 47, 36, 37

Lymphgefässe

34, 35, 44, 45

Magen

16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45

Milz

26, 27, 34, 35

Multiple Sklerose

18, 28, 38, 48, 11, 12, 21, 22

Nasennebenhöhlen

14, 15, 24, 25

Nebenniere

41, 42, 31, 32

Nebenschilddrüse

16, 17, 26, 27

Niere

11, 12, 21, 22

Ohren

18, 28, 38, 48

Psyche

18, 28, 38, 48

Rheuma

15, 25, 35, 45

Schulter

Alle

Stirnhöhle

11, 12, 14, 15, 21, 22, 24, 25

Stirnnebenhöhlen

36, 37, 46, 47

Wirbel und Gelenke

Alle

Wirbelsäule

11, 18, 21, 28, 31, 38, 41, 48

Zentrales Nervensystem

18, 28, 38, 48, 11, 12, 31, 41

 


Metallbelastung mit Quecksilber

Toxischer Zahnersatz kann die Gesundheit untergraben, so Amalgam oder Spargold bzw. eine "Spargoldlegierungen".

Metallbelastung, Quecksilber, Amalgam, Amalgan

Die Zahnfüllungen aus Amalgam enthalten ca. 50 Prozent Quecksilber, das sich aus der Legierung freisetzen kann.

Amalgame

Metallbelastung mit Quecksilber kann die männliche und weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Vielfach erfolgt die Freisetzung von Amalgam in Form von Quecksilbergas, das hauptsächlich über die Lunge in den Körper aufgenommen wird. Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen wie Kupfer, Zinn und Silber.

Vielfach kommt es durch Amalgamfüllungen nicht direkt zu einer Vergiftung, denn die Beschwerden sind meist unspezifisch.

Amalgame, männliche, weibliche Fruchtbarkeit

 

Amalgame für Zahnfüllungen ist der älteste Füllungswerkstoff der seit über 100 Jahren in der Zahnmedizin regelmässig verwendet wird, denn Amalgam als Zahnfüllung wurde erstmals bereits 1528 erwähnt. Wissenschaftlich sind bis heute lediglich die Amalgamallergie und örtliche Veränderungen der Mundschleimhaut anerkannt.

Korrodierte Amalgamfüllung

Bei grossen und stark korrodierten Amalgamfüllungen kann es zu einer perioralen Dermatitis kommen, was eine  entzündliche Veränderung der Haut im zentralen Gesichtsbereich ist.

Es treten Papeln und Pustel auf und die Haut ist dadurch stark gerötet. Die männliche und weibliche Fruchtbarkeit kann durch die Metallbelastung mit Quecksilber beeinträchtigt sein. Die zunehmende Umweltbelastung durch Umweltgifte gerät im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit Amalgam immer häufiger in die Schlagzeilen.

Der Nachweis, dass Quecksilber einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat, konnte bisher nicht bewiesen werden.

Hauptbestandteil von der Legierung Amalgam ist Quecksilber, ein Metall, das aus dem losen und damit chemisch höchst instabilen Gemenge des Amalgams bereits bei Körpertemperatur permanent abdampfen kann oder im aggressiven Milieu des Mundes gelöst werden kann.

Amalgame für Zahnfüllungen Füllungswerkstoff

Metallische Werkstoffe unterliegen im meist aggressiven Milieu des Mundes einer Korrosion bzw. einem Masseverlust.

Metalle im Mund

Durch die „Batteriewirkung“ von Metallen im Mund entstehen metallische Ionen, die in den Organismus gelangen und dort systemische Wirkungen hervorrufen können.

Die Batteriewirkung ist abhängig vom Masseverlust eines Metalls, das von der Ausbildung einer elektrischen Doppelschicht entsprechend der elektrochemischen Spannungsreihe im Elektrolyten Speichel abhängt, was vergleichbar ist mit dem Lochfrass in Wasserleitungen („Materialverlust“).

Die Batteriewirkung hängt ab vom Milieu im Mund, von der Qualität des Werkstoffs und der Verarbeitungsqualität im Dental-Labor.

Metallische Werkstoffe im Mund, Batteriewirkung

Eine natürliche Ausscheidung des Amalgams im Organismus erfolgt nur in geringem Masse, das Quecksilber verteilt sich wie die anderen im Amalgam befindlichen Schwermetalle über den gesamten Organismus und lagern sich im Bindegewebe, Niere, Leber, Gehirn und Nerven ab.


Dentallegierungen

Dentallegierungen Zahnlegierungen Zahntechnik

Dentallegierungen und Biokompatibilität

Dentalmaterialien können die Gesundheit schädigen.

Als biokompatibel bezeichnet man Werkstoffe die keinen negativen Einfluss auf Menschen (Lebewesen) in ihrer Umgebung haben (kompatibel = verträglich). Beim Zahnersatz dürfen nur biokompatible Materialien (Dentallegierungen) verwendet werden, die im Körper keine Reaktionen auslösen. Aufgrund der Materialeigenschaften sowie deren Verarbeitungskriterien eignen sich in der Zahnmedizin nur Metalle (mit Ausnahme von Titan) in Form von Legierungen. Wichtig ist, dass Legierungen chemisch nicht angegriffen werden und korrodieren, sodass sie sich in Ihre Bestandteile auflösen. Edelmetalle wie Gold und Platin oder auch Titan sind sehr beständig gegen Laugen, Säuren und Feuchtigkeit. Siehe auch Edelmetall-Legierung oder Edelstahl. Besonders wichtig ist die Biokompatibilität bei Zahnimplantaten, da diese sich für einen langen Zeitraum in direktem Kontakt im Kieferknochen befinden. Um die Biokompatibilität zu erreichen, können die Implantate aus einem nicht-biokompatiblen Werkstoff mit einer biokompatiblen Schicht z.B. mit Proteinen (Eiweisse) überzogen werden, was man Oberflächenkompatibilität nennt. Ist das Zahn-Implantat in Form und innerer Struktur z. B. Faserstärke an das Empfängergewebe angepasst, so spricht man von struktureller Biokompatibilität.

Beschwerden können einen Hinweis auf individuell unverträgliche Dentalmaterialien sein und sind ein Warnsignal.

Beschwerden im Mundraum:

Systemisch wiederkehrende Zahnfleischentzündungen (Parodontitis)
Systemisch wiederkehrende Infekte wie z.B. Aphthen
Zungenbrennen
Geschmacksstörungen

Systemische Befindlichkeitsstörungen:

Müdigkeit
Schlaflosigkeit
Schwindel
Energielosigkeit
Kopfschmerzen
Migräne
Konzentrationsschwäche
Chronisches Müdigkeitssyndrom
Tinnitus (Ohrgeräusche)
Polyneuropathie (Missempfindungen)
Extreme Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien (MCS-Syndrom)
Allergien
Infektanfälligkeit
Chronische Abwehrschwächen
Erkrankung des Verdauungstraktes
Störungen der Darmflora, Mykosen
Muskelbeschwerden wie z.B. Rheuma, Missempfindungen und Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen. 


Metallausleitung

Chronischen Erkrankungen können durch Schwermetallbelastung des Körpers ausgelöst sein.

Metallausleitung Zahn Amalgam Gifte Metalle Zahn 

Chronische Metallbelastungen sind häufig und werden vielfach unterschätzt, denn zwei Metalle in Verbindung mit der Mundsäure lässt eine Mundbatterie entstehen. 

Ausleitung von Metallen und anderen Giften

Metalle sind Katalysatoren für Oxidation, d.h. sie fördern die Bildung freier Radikale, die dann zu Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen führen können. Chronische Metallbelastungen sind ursächlich an alltäglichen Erkrankungen mitbeteiligt und verdrängen Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen, so dass der Stoffwechsel blockiert wird. Es kommt zu Mangelerscheinungen der verdrängten Stoffe wie Magnesiummangelsymptome und Zinkmangelsymptome. Chronische Metallbelastungen können Eiweisse verändern, was zu Infektanfälligkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen führen kann. Obwohl es für den Heilpraktiker und Arzt viele Optionen gibt, wenn Hinweise auf verbliebene Schwermetalle vorhanden sind, muss dem Problem der Entgiftung höchste Priorität eingeräumt werden. Die Entgiftungstherapie vitalisiert die wichtigsten Entgiftungsorgane und Ausscheidungsorgane.

Schwermetalle

Eine durch das Amalgam entstehende schleichende chronische Vergiftung, ergibt vielfach einen Rückschluss auf die Zahnbehandlung, es kommt allerdings eher sehr selten zu schweren Vergiftungen.

Amalgam Metallausleitung Schwermetalle Zahn

Menschen bei guter Gesundheit und einem intakten Abwehrsystem vertragen das Amalgam besser als kränkliche Menschen.

Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber

Schwermetalle nennt man die natürlichen metallischen Elemente, deren Dichte grösser ist als 5 g/cm3.

Die für die Gesundheit kritischsten Schwermetalle sind Blei, Cadmium und Quecksilber. Die Zahnfüllung aus Amalgam besteht zu 50 % aus Quecksilber und die verbleibenden 50 % aus Zink, Kupfer, Thallium und Silber etc. Einige Schwermetalle sind für uns Menschen als Spurenelemente in der Ernährung wichtig. Die Gruppe der Schwermetalle umfasst viele Elemente, u. a. Quecksilber, Blei, Kadmium, Kupfer, Arsen, Nickel, Zink, Kobalt und Mangan. Blei hemmt die Funktion vieler Enzyme und daher auch die Blutbildung. Bei chronischen Bleivergiftungen kommt es zu Blutarmut, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizbarkeit. Die Folgen einer Cadmiumvergiftung sind Knochenerweichung (Osteomalazie), Blutdruckerhöhung und Nierenfunktionsstörungen. Quecksilber führt neben Schädigungen an der Niere vor allem zu Nervenstörungen.

Schwermetalle befinden sich:

♦ In Nahrungsmitteln,
♦ In Meerestieren,
♦ In der Luft,
♦ In Zahnversorgungen (Zahnersatz)


Ausleitung von Amalgam

Quecksilber und andere Schwermetalle können sich über Jahre in Nieren, Gehirn und anderen Körperteilen ansammeln.

Ausleitung von Amalgam Entgiften Microalgen 

Das Amalgam als Zahnfüllwerkstoff besteht zu 50 % aus Quecksilber und aus Silber, Zinn, Zink und Kupfer.

Amalgamausleitung

Zur Ausleitung von Quecksilber und anderen Schwermetallen die sich im Körper wie der Niere, im Hirn oder in den Haaren ablagern gibt es die unterschiedlichsten Methoden.

Die Amalgam-Ausleitung dient der Entschlackung, Entgiftung und Aktivierung des Stoffwechsels. Ziel der Entgiftungstherapie ist es, Giftstoffe, die sich im Bindegewebe und in den Körperzellen eingelagert haben, schonend über Leber, Niere, Haut und Schleimhaut auszuleiten, wodurch sich der Stoffaustausch mit der Zelle und deren Funktion verbessert, denn Quecksilber und andere giftige Schwermetalle können sich über Jahre in Nieren, Gehirn und anderen Körperteilen ansammeln. Der Mensch reagiert unterschiedlich auf Quecksilber-Ablagerungen, denn während der eine gar nicht reagiert, reagiert der andere Körper durch Schwindelanfällen, Panikattacken und Depressionen. Der Körper kann sich gegen das Quecksilber aus seinen Amalgam-Füllungen wehren und reagiert durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautreizungen und anderen Symptomen auf eine Quecksilber-Allergie oder vermutete Quecksilbervergiftung. Quecksilber-Ausleitung bedeutet, Quecksilber-Ablagerungen im Körper aufzulösen und aus dem Körper abzuleiten, denn Quecksilber ist für die Gesundheit schädlich. Algen "Chlorella Microalgen"  können dem Körper bei der Entgiftung behilflich sein, es entgiftet und regeneriert die Zellen, indem sie Schadstoffe binden und gleichzeitig für eine verbesserte Sauerstoffbildung sorgen. Algenprodukte sind stark basisch und wirken sich somit auch positiv auf das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers aus. Chlorella ist das meist untersuchte Lebensmittel und wird von Ärzten und Heilpraktikern als natürliches Therapeutikum für Schwermetallausleitung z.B. Amalgam eingesetzt. Eine Amalgamausleitung sollte jedoch nur bei einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Magnesium und Kalzium sind wesentliche Bestandteile jedes Regenerationsvorgangs im Körper. Es gibt Forschungsergebnisse, dass Koriander den Körper wirksam von Quecksilber befreien kann. Vitamin C wird seit Jahrhunderten als ein wirksames Antioxidans und als Mittel zur Unterstützung des Immunsystems verwendet. Von Knoblauch wird seit Jahrtausenden als medizinisches Kraut benutzt, um dem Körper zu helfen, den Blutcholesterinspiegel zu senken und das Blut von weiteren Ablagerungen zu reinigen. Von grosser Bedeutung ist, dass während der gesamten Ausleitungstherapie ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird, damit die gelösten Schlackenstoffe und Giftstoffe über die Ausscheidungsorgane ausgeleitet werden können.


Überkappung der Pulpa

Unter einer künstlichen Krone oder Brücke versteht man das vollständige überkappen eines oder mehreren eigenen Zähne.

Überkappung Pulpa Künstliche Krone Zahnkrone

Bei der Zahnprothetik werden stark geschädigte Zähne mit grossem Substanzverlust, bei denen plastische Füllungen nicht mehr sinnvoll oder möglich sind, durch eine Präparation des Zahnstumpfes vorbereitet und mit einer künstlichen Krone überkappt. Die Überkappung dient zur Vitalerhaltung der gefährdeten Pulpa bei tiefgehender Karies.

Überkappung der Zähne

Eine Vitalerhaltung der erhaltungswürdigen Pulpa wird durch Überkappung erreicht.

Sofern die Karies beim Zahn sehr tief bis unmittelbare Nähe der Pulpa vordringt, muss vor dem Legen der Unterfüllung durch ein Calciumhydroxid-haltiges Medikament die Dentin-Neubildung angeregt werden. Diese Abdeckung der Pulpa durch das Medikament wird als Überkappung bezeichnet. Wenn Karies in unmittelbare Nähe der Pulpa eindringt, das der innere Teil vom Zahn bzw. Zahnhöhle (Zahnmark / Zahnnerv) bildet, die von den Zahnhartsubstanzen umhüllt wird vorgedrungen ist, kann durch das Legen der Unterfüllung eines Calciumhydroxid-haltigen Medikamentes die Dentin-Neubildung angeregt werden. Diese Abdeckung der Pulpa durch das Medikament "Kalziumhydroxid, Eugenol" wird als Überkappung bezeichnet. Wenn die Dentinschicht über der Pulpa noch erhalten ist, spricht man von indirekter Überkappung. Von direkter Überkappung spricht man, wenn sie eröffnet ist.

Indirekte Überkappung

Eine indirekte Überkappung wird zur Vitalerhaltung der Pulpa durchgeführt, wenn sich nur noch eine dünne Dentinschicht über der Pulpa befindet.

Eine indirekte Überkappung kann nach Präparation einer tiefen Kavität, Beschleifen einer Zahnkrone oder nach einer Kronenfraktur ohne Pulpaeröffnung notwendig sein. Die Pulpa wird dabei zu ihrem Schutz und zur Anregung einer Tertiärdentinbildung mit einem Medikament indirekt überkappt. Im Gegensatz zur direkten Überkappung kommt das Medikament dabei nicht direkt mit der Pulpa in Kontakt. Bei der Zahnbehandlung Caries profunda kann festes, wenn auch teilweise kariöses Dentin in geringem Umfang in Pulpanähe belassen werden, wenn bei konsequentem Exkavieren die Gefahr einer Pulpaeröffnung besteht. Anschliessend wird in diesem Bereich ein Medikament aufgetragen, um das zum Teil noch kariöse Dentin zu neutralisieren, die Pulpa zu schützen und die Odontoblasten zur Bildung von Tertiärdentin anzuregen. Bei der Versorgung des pulpanahen Dentins sind die Übergänge zur direkten Überkappung fliessend.

Direkte Überkappung

Eine direkte Überkappung wird mit einem geeigneten Medikament zur Vitalerhaltung einer eröffneten Pulpa durchgeführt.

Die Erfolgsaussichten einer direkten Überkappung sind wesentlich abhängig von der Grösse der Eröffnung und dem Zustand der Pulpa ab.

Günstige Voraussetzungen für die Überkappung sind:
Jugendliche Patienten
Nur punktförmige Eröffnung
Keine Karies im Bereich der Eröffnung

Medikamente zur Überkappung

Es werden verschiedene Medikamente zur direkten und indirekten Überkappung angeboten. Das wichtigste Medikament ist Kalziumhydroxid= Ca. (OH)2. Es regt die Odontoblasten zur Bildung von Tertiärdentin an. Kalziumhydroxid wird sowohl für die indirekte als auch direkte Überkappung bei beschwerdefreien Zähnen empfohlen. Ein anderes Mittel zur Überkappung ist Zinkoxid- Eugenol- Zement. Eugenol hat eine beruhigende Wirkung auf die Pulpa. Bei direktem Kontakt mit der Pulpa oder höherer Dosierung ist jedoch schädlich. Zinkoxid- Eugenol- Zement soll daher stets möglichst dick angerührt werden.

Vitalamputation

Bei einer Vitalamputation wird die vitale Kronenpulpa unter Anästhesie mit einem sterilen Bohrer oder Exkavator bis zu den Kanaleingängen entfernt. Die Wurzelpulpa wird belassen und wie bei einer direkten Überkappung mit einer medikamentösen Einlage versorgt. Durch dieses Verfahren wird versucht, die Wurzelpulpa vital zu erhalten. Die Vitalamputation ist insbesondere bei Verletzungen von jugendlichen Zähnen mit noch nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum oder Milchzähnen erfolgversprechend. Bei älteren Patienten mit engem Wurzelkanal ist eine Vitalamputation aufgrund der schlechten Durchblutung der Pulpa und damit schlechteren Abwehrlage nicht sinnvoll. Die Wurzelpulpa kann dann in der Regel nicht vital erhalten werden.


Bioverträglichkeit Zahnersatz

Zahnersatz wie Zahnimplantate, Zahnkronen und Zahnbrücken müssen eine hohe Bioverträglichkeit aufweisen.

Bioverträglichkeit Allergien Gesundheit  Zahnarzt

Der beste Zahnersatz ist und bleibt ein Fremdkörper, der als "Ersatz", vom Körper akzeptiert werden muss.

Biokompatibilität und Bioverträglichkeit

Biokompatibilität ist die Verträglichkeit zwischen einem technischen Werkstoff und einem biologischen System.

Die Bioverträglichkeit von Dentallegierungen ist im Wesentlichen abhängig vom Korrosionsverhalten im Munde. Eine Grundvoraussetzung zur Biokompatibilität ist die Korrosionsfestigkeit, denn alle Metalle sind mehr oder weniger stark löslich und können durch Abrasion oder Korrosion aus dem Zahnersatz herausgelöst werden. Als biokompatibel werden Werkstoffe bezeichnet, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen in ihrer Umgebung haben. Besonders relevant ist die Biokompatibilität und Bioverträglichkeit bei Zahnimplantaten, da diese als Fremdkörper während einem langen Zeitraum in direktem Kontakt in den Kieferknochen eingesetzt werden. Viele Menschen sind durch Allergien oder Umweltbelastungen in ihrer Gesundheit und Lebensqualität eingeschränkt und wünschen bioverträglichen Zahnersatz. Die richtige Auswahl der Dentalmaterialien und eine gute Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker sind wichtige Voraussetzung für eine hochwertige Versorgung. Biolegierungen zeichnen sich durch fein ausbalancierte, innovative Materialzusammensetzungen aus, die aufgrund modernster Herstellungsverfahren die notwendige Stabilität und sattgoldene Farbe einer Goldlegierung ohne Beimischung von Palladium und Kupfer erzielen und bestehen nur aus hochwertigen Bestandteilen die den strengen Auflagen des europäischen Medizin-Produkte-Gesetzes (MPG) hergestellt. Optimale Korrosionsbeständigkeit ist garantiert und wird in der Regel durch Testung der biologischen Verträglichkeit / Biokompatibilität nach DIN ISO 10993-5 sichergestellt.


Bio-Concept und Biozahnarzt

Der Biozahnarzt verwendet nur biokompatiblen metallfreien Zahnersatz. Gesundheitliche Störungen und chronische Beschwerden können ihren Ursprung bei falscher Materialwahl beim Zahnersatz haben.

Bio-Conzept Biozahnarzt BIO Zahnfüllungen 

Viele Menschen tragen einen Zahnersatz, aus körperfremden Materialien und leiden unter Allergien bzw. umweltbedingten Beschwerden.

Eine Gesamtsanierung nach dem Bioconzept kann Ihnen helfen durch das Beseitigen von Störfeldern und chronischen Krankheitsherden.

Patienten wünschen einen bioverträglichen Zahnersatz, denn dieser verbleibt für viele Jahre im Mund.

BIO - Zahnfüllungen statt giftiger, quecksilberhaltiger Amalgamfüllungen
BIO - kompatibler, metallfreier Zahnersatz
BIO – Vollkeramik, Zahnimplantate mittels 3-D-Computerplanung
BIO -Anti–Parodontose mit Laser gegen vorzeitigen Zahnausfall
Laser - Kariesdiagnostik
Ozonbehandlung statt Bohren bei Karies
Zahnarzt-Anästhesie ohne Nadel
Spezialtherapie zur therapeutischen Unterstützung bei Tinnitus
Therapiebegleitendes Entgiftungsprogramm und Entschlackungsprogramm mit immun-stimulierender Chlorella Microalge  


Aerosol beim Zahnarzt

Bei Abnehmen der Maske kann Aerosol eingeatmet werden.

Aerosol Zahnarzt Zahn Bohren Schwebestaub

Aerosolpartikel sind kleine Partikel die mit blossem Auge nicht sichtbar sind und überall in der Luft vorkommen.

Während einer Zahnbehandlung verursacht der Zahnarzt durch die Anwendung von Turbinen, Winkelstücken, Zahnsteinentfernern und Pulverstrahlgeräten die Bildung eines Aerosols mit Mikroorganismen aus dem Mundbereich des Patienten. Das Aerosol kann sich auf dem Zahnarzt, den Zahnarzt-Assistenten und den Patienten absetzen und kontaminiert Kittel, Kleidung und Schuhe.

Schwebestaub beim Zahnarzt

Das Aerosol ist Schwebestaub und entsteht durch Oberflächenbearbeitung, Verbrennung sowie Aufwirbelung und kann über längerer Zeit in der Luft verbleiben. Aerosolpartikel haben viele unterschiedliche Zusammensetzungen, was auch auf die Eigenschaften sowie auf die Herkunft der Partikel schliessen lässt. Das Aerosol lagert sich ausserdem auf Geräten und Oberflächen ab sowie in sehr kleinen Winkeln und kann eine wahrhafte biologische Verschmutzung und die Proliferation von Mikrobenstämmen verursachen. Das potenzielle Vorhandensein von pathogenen Mikroorganismen im Aerosol erhöht das Risiko von Kreuzinfektionen zwischen dem medizinischen Personal und den Patienten und unter den Mitarbeitern selbst.


Bakterien im Mund

Mundbakterien sind Mikroorganismen der Mundflora.

Mundbakterien Bakterien  Anaerobier Mund

Mundbakterien im Sinne spezifisch oraler Bakterienarten gibt es so nicht.

Mundbakterien

In der Mundhöhle wimmelt es geradezu von mikrobiellem Leben, denn im Mund leben bis zu 700 verschiedene Bakterienarten.

Die meisten der Mundbakterien gelten als harmlose oder sogar nützliche Mitbewohner unseres Körpers. In anderen Mengenverhältnissen lassen sich alle Bakterien auch auf den Schleimhäuten der offenen Körperhöhlen nachweisen. Zuckervergärende Bakterien überwiegen bei weitem die Eiweisszersetzer und sind die besten Bakterien-Nährstoffe. Einige Mundbakterien sind Erreger von Zahninfektionen und Kieferinfektionen, andere an der Entstehung von Gefässerkrankungen und anderen Krankheiten beteiligt. Es spielt keine Rolle wo ein Mensch auf der Welt lebt, denn dies hat keinen Einfluss die Vielfalt der identifizierten Mundbakterien oder deren Zusammensetzung. Vorbeugung gegen Karies bedeutet demnach, den Mundbakterien möglichst wenig Zucker und möglichst selten Süsses anzubieten. Zwischen den Mahlzeiten sollte man zuckerfreie Süsswaren zu sich nehmen, die es heute in guter Qualität und in günstiger Auswahl zu kaufen gibt. Aus mehreren Studien ist bekannt, dass sich aus der Zusammensetzung der Bakterienpopulation im Mund Rückschlüsse auf verschiedene Krankheitsrisiken ziehen lassen. Dazu zählen Herzerkrankungen und Gefässerkrankungen sowie das Frühgeburtsrisiko. Mit grösster Wahrscheinlichkeit gelangen bestimmte Bakterien über Verletzungen des Zahnfleisches mit dem Blut an andere Stellen des Körpers, wo sie Entzündungsreaktionen auslösen.

Bakterien (Anaerobier) im Mund

Mundbakterien sind alle zu den Bakterien gehörenden Mikroorganismen der Mundflora.

Bakterien Anaerobier Bakterienerkrankungen

Einige Bakterien haben zusätzlich eine schützende Kapsel.

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen, die sich durch Zellteilung vermehren.

Bakterien haben einen eigenen Stoffwechsel und sind auf Nährböden und können nicht gezüchtet werden. Bakterien sind von einer Zellmembran und einer starren Zellwand umgeben. Während die Zellmembran grosse Bedeutung für den Bakterienstoffwechsel hat, verleiht die Zellwand dem Bakterium seine Form und Stabilität. Das Erbmaterial liegt bei Bakterien im Gegensatz zu pflanzlichen oder tierischen Zellen nicht in einem Zellkern, sondern kettenförmig ohne Abgrenzung in der Zelle vor. Viele Bakterien können sich aktiv mit Hilfe von Geisseln bzw. kleinen Fortsätzen fortbewegen. Einzelne Bakterienarten können widerstandsfähige Dauerformen (Sporen) gegen ungünstige Umweltbedingungen wie Kälte, Hitze oder Austrocknung bilden und sind nur sehr schwer durch Desinfektionsmassnahmen angreifbar. Bakterien vermehren sich durch Zellteilung die unter optimalen Bedingungen zwischen zwei Zellteilungen bei einigen Bakterienarten nur 20 Minuten beträgt, sodass es alle 20 Minuten zu einer Verdopplung der Zellzahl kommen kann. Bakterien werden nach Grösse, Form, Beweglichkeit, Stoffwechseleigenschaften, Verhalten beim Anfärben mit Farbstoffen und Wachstumsverhalten auf künstlichen Nährböden eingeteilt.

Bakterien unterscheidet man nach der Form:

Kugelförmige Bakterien (Kokken)
Stäbchenförmige Bakterien
Spiralförmige Bakterien (Spirochäten)

Bakterien unterscheidet man nach dem Verhalten gegenüber Sauerstoff:

Aerobe Bakterien benötigen Sauerstoff zum Leben, ohne Sauerstoff sterben sie ab.
Anaerobe Bakterien, sind Bakterien die mit Sauerstoff leben können brauchen ihn jedoch nicht.

Bei den anaeroben Bakterien gibt es zwei Formen:

Obligate anaerobe Bakterien, die bei Kontakt mit Sauerstoff sofort absterben.
Fakultative anaerobe Bakterien, denen es egal ist ob sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen oder nicht. Nach dem Verhalten beim Anfärben kann man verschiedene Bakterienarten unterscheiden.

Wichtigste Färbemethode ist die Gramfärbung, bei der sich die Bakterien abhängig vom Aufbau der Zellwand unterschiedlich anfärben lassen:

Grampositive Bakterien werden blau angefärbt und
Gramnegative Bakterien dagegen rot angefärbt.

Die häufigsten Bakterienerkrankungen:

Zahnkaries
Furunkel (eitrige Entzündung eines Haarbalgs)
Scharlach
Diphtherie
Keuchhusten
Tetanus
Tuberkulose
Typhus
Salmonellose
Syphilis (Lues)
Gonorrhö


Viren im Mund

Die Mehrzahl von Virus sind Viren, das infektiöse Partikel sind.

Virus infektiöse Partikel  Viren Erkrankung Zellen 

Viren sind infektiöse Partikel, die sich ausserhalb von Zellen durch Übertragung verbreiten, aber nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle vermehren können.

Viren sind kleine Zellen die lediglich aus einem Eiweissmantel (Kapsid), Nukleinsäuren die Erbinformationen enthalten und gegebenenfalls einer Hülle bestehen.

Vieren haben keinen eigenen Stoffwechsel und können somit nicht wachsen bzw. sie können sich nur in lebenden Zellen vermehren. Viren dringen dazu mit ihren Nukleinsäuren in die Zellen ein und verändern den normalen Zellstoffwechsel so, dass die Zelle neue Viren bildet, weshalb man Viren auch Zellparasiten nennt. Die betroffenen Zellen werden als Wirtszellen bezeichnet, die infolge der Virusinfektion in der Regel zugrunde gehen. Vieren haben eine Grösse von nur 8 bis 800 nm (1nm "Nanometer" = 1'000’000 mm). Vieren sind damit deutlich kleiner als Bakterien und nur im Elektronenmikroskop sichtbar und enthalten immer nur eine Art von Nukleinsäuren (DNS oder RNS). Entsprechend unterscheidet man DNS-Viren und RNS-Viren. DNS = Desoxyribonukleinsäure (DNA = desoxyribonucleicacid bedeutet das gleiche in Englisch) RNS = Ribonukleinsäure (engl. RNA = riboncleic acid)

Die häufigsten Virenerkrankungen:

Herpes simplex (Fiberbläschen)
Rhinitis (Schnupfen)
Influenza (Grippe)
Masern
Röteln
Windpocken
Gürtelrose (Zoster)
Mumps
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Virushepatitis
AIDS


Pilze im Mund

Pilze haben wie die Pflanzen eine starre Zellwand, einen Zellkern und sind bewegungsunfähig.

Im Gegensatz zu den Pflanzen sind die Pilze nicht zur Fotosynthese fähig bzw. sie können Licht nicht zum Aufbau energiereicher Verbindungen verwerten und sind ca. zehnmal grösser als Bakterien. Es gibt weit über 120'000 verschiedene Pilzarten, wovon aber nur ca. 100 Arten Krankheiten beim Menschen hervorrufen können. Pilzerkrankungen werden als Mykosen bezeichnet und deuten häufig auf eine Abwehrschwäche des Patienten hin. Pilzbesiedelung an Zahnprothesen ist keine Seltenheit, denn pathogene Pilze können sich auch zwischen Zahnprothese und Gaumen stark vermehren. Eine Desinfektion der Zahnprothese ist darum wichtig. Dabei wird die Zahnprothese in ein Glas mit einer gebrauchsfertigen Chlorhexidinlösung eingelegt.

Die häufigsten Pilzerkrankungen im Mund

Candidose (Soor / Pilzinfektion im Mund)
Tinea pedum (Fusspilz)

Zahnfehlstellung / Kieferfehlstellung

Als Zahnfehlstellung bezeichnet der Zahnarzt, wenn die Zähne nicht richtig zueinander stehen. Kieferfehlstellungen sind häufig erblich bedingt. Wenn eine Kieferfehlstellung vorliegt, so entwickelt sich häufig eine Zahnstellung, die diesen skelettalen Fehler zum Teil ausgleicht, was der Kieferorthopäde mit einer festsitzenden Apparatur ausgleicht. Eine Fehlstellung vom Oberkiefer bedeutet, dass der Oberkiefer zu weit nach vorne ragt oder zu weit hinten liegt.