Zahnmedizin

Stomatologie / Dermatologie

Stomatologie und Dermatologie

Die Stomatologie bzw. Dermatologie befasst sich mit der Mundschleimhaut und den Mundschleimhauterkrankungen.

Die Stomatologie die sich mit Mundschleimhauterkrankungen befasst hat eine grosse Bedeutung für die Nahrungsaufnahme, Nahrungszerkleinerung und Nahrungsverdauung sowie für die Lautbildung, Sprachbildung und der Mimik. Eine der ältesten Inneren Medizin und der Chirurgie ist die Dermatologie welches als medizinisches Fachgebiet die Diagnose, Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen sowie der hautnahen Schleimhäuten umfasst. Die Dermatologie befasst sich mit Hauterkrankungen und Schleimhauterkrankungen und beinhaltet nebst der klinischen Beurteilung die Diagnostik und Therapie von allen Hautkrankheiten.

Stomatologie Mundhöhlenkrankheit Dermatologie 

Im Mund finden sich nicht nur Krankheiten, die ausschliesslich die Mundhöhle mit deren Funktion betreffen, denn krankhafte Befunde können diagnoseweisend sein für spezifisch dermatologische oder allgemeinmedizinische Erkrankungen.

Stomatologie

Als Stomatologie wird die Wissenschaft von Krankheiten der Mundhöhle bzw. der Mundmedizin, Kiefermedizin und Zahnmedizin in der Heilkunde bezeichnet.

Die Stomatologie befasst sich mit Erkrankungen der Mundschleimhaut bzw. deren Diagnostik, Therapie und Nachsorge, denn die Haut wie auch die Schleimhaut als Auskleidung der Mundhöhle als Verdauungstrakt ist ein Schutz gegen Einwirkungen aus der Umwelt und ist physischen und chemischen Aggressionen ausgesetzt. Das Zahnfleisch als Zahnhalsschutz ist Teil der Mundschleimhaut und umschliesst den Zahn fest mit einem leichten Wellenprofil. Das Zahnfleisch schützt die Zahnwurzel und den Kieferknochen vor Viren, Pilzen und Bakterien im Mund, die zur Mundflora gehören. In der Mundhöhle lassen sich nebst typischen Erkrankungen der Mundhöhlenschleimhaut die meist lokal auftreten auch vielfältige Begleitsymptome vieler Allgemeinkrankheiten wie virale Infekte, innerer Krankheiten wie Bluterkrankungen und Hautkrankheiten erkennen.

Die Stomatologie beschäftigt sich mit nicht infektiösen und infektiösen Erkrankungen der Mundschleimhaut, Zahnfleischerkrankungen (Parodontopathien) sowie Zahnerkrankungen und Allgemeinerkrankungen (systemische Erkrankungen) die sich in dieser manifestieren.

Stomatologie, Dermatologie Mundhöhle Krank

Die Stomatologie ist die Lehre der Mundhöhle im Allgemeinen und im speziellen der Erkrankungen der Mundschleimhaut.

Die Stomatologie arbeitet eng mit Hals-Nasen-Ohren-Ärzten und Kiefer-Gesichts-Chirurgen sowie Dermatologen die sich mit der Abklärung, Behandlung und Betreuung von Patienten mit nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut sowie mit gut- und bösartigen Hauttumoren befassen zusammen, denn Dermatologie ist ein Teilgebiet der Medizin.

Eine wichtige Aufgabe der Stomatologie ist die Prophylaxe und Früherkennung von Mundhöhlenkrebs (Mundhöhlenkarzinom), denn bei bösartigem Mundkrebs oder Mundschleimhauttumor kann sich durch die Früherkennung eine Prognose langfristig verbessern. Mechanische Irritationen durch eine schlecht sitzende Zahnprothese (Kieferprothese) die eine Druckstelle verursacht oder eine schlechte Mundpflege wie auch humane Papillomaviren (DNA-Viren) können Krebserkrankungen im Mund auslösen. Für die Allgemeine Zahnmedizin, Orale Chirurgie, Stomatologie und Kieferorthopädie brauch es einen individuellen Behandlungsplan und eine gute Zusammenarbeit zwischen den Zahnspezialisten und Kieferspezialisten, denn es gibt beim Mensch eine Vielzahl von Schleimhauterkrankungen der Mundschleimhaut und Zahnfleischerkrankungen beim Zahnfleisch als Teil der Mundschleimhaut. Die meisten Schleimhauterkrankungen sind gutartig, müssen aber regelmässig durch einen Spezialisten nachkontrolliert werden, denn sie können gelegentlich bösartig werden, woraus aus nicht bösartigen Tumoren ein Mundhöhlenkrebs entstehen kann. Um eine genaue Diagnose einer Schleimhauterkrankung erhalten zu können bedarf es im Normalfall eine kleine Gewebeentnahme bzw. Biopsie, die meist in lokaler Betäubung erfolgt.

Stomatologie und Oralchirurgie

Stomatologie und Oralchirurgie sowie deren Aufgaben und Eingriffe sind, Diagnose sowie chirurgische Therapie von Erkrankungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer und der Mundschleimhaut wie:

Operative Zahnentfernung wie der Weisheitszahnentfernung bei Weisheitszahn-Problemen
Wurzelspitzenresektion (Entfernung der Wurzelspitze für den Zahnerhalt)
Behandlung bei Zysten bzw. Granulome im Mundraum (Kieferzysten)
 Notfallbehandlung von Schmerzpatienten
Eröffnungen vom Abszess
 Sanierung dentogener Kieferhöhlenentzündungen
 Präprothetische Chirurgie zur Verbesserung vom Prothesenlager
 Laserbehandlung von Schleimhautveränderungen (Therapie mit Laser)
 Behandlung von Risikopatienten wie bei Einnahme von Marcoumar oder nach Strahlentherapie

Dermatologie

Die moderne Dermatologie ist ein Teilgebiet der Medizin und umfasst die Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten der Haut und den Anhang-Organen der Haut wie Nägel und Haare.

Die Schwerpunkte der Dermatologie sind Hautkrebs und entzündliche Hautkrankheiten wie auch Allergien. Unter Allergie versteht man beim Zahnarzt verschiedene Veränderungen von körpereigenen Abwehrmechanismen, im Sinne einer krankmachenden Überempfindlichkeit, so auch die Materialunverträglichkeit auf Dentalmaterial beim Zahnersatz wie die Metallallergie im Mund. Die Stomatologie ist ein klassisches Medizinal-Gebiet, bei dem ein interdisziplinäres Arbeiten von Nöten ist, denn die Mundhöhle befindet sich an einer Schnittstelle, bei der vielfach verschiedene medizinische und zahnmedizinische Spezialisten beteiligt sind.

Implantologie, Zahnimplantologie

Implantologie

Durch die Implantologie hat man die Möglichkeit Implantate bzw. künstliche Zahnwurzeln in Form von kleinen Schrauben direkt im Kieferknochen zu verankern.

Durch die Implantologie bzw. Implantation lässt sich auch der Prothesenhalt verbessern.

Implantologie Implantation Zahnimplantate

Implantate bieten die Möglichkeit, Prothesen stabil im Munde zu fixieren.

Durch die Implantologie kann eine Einzelzahnlücke versorgt werden, ohne dass man gesundes Zahngewebe der Nachbarzähne beschleifen muss.

Ein Implantat ist meist eine Schraube die im Normalfall aus Titan ist und durch einen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt wird und als Zahnwurzel-Ersatz dient. Auf dem künstlichen Pfeiler bzw. der künstlichen Zahnwurzel wird der Zahnersatz befestigt.

Durch die Implantologie lässt sich:

Eine Zahnlücke füllen (zwei oder mehr Zähne)
Ein einzelner Zahn ersetzen
Eine verkürzte Zahnreihe ergänzen
Ein zahnloser Kiefer versorgen

Der Vorteil beim Einzelzahnersatz ist, dass keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden müssen, was die Langzeitprognose dieser Zähne stark verbessert. Implantatgestützte Zahnbrücken oder Zahnprothesen gewährleisten in der Regel eine bessere Kaufunktion und zudem fühlt man sich als Zahnpatient mit einem Dentalimplantat sicherer, da sich dieser Zahnersatz wie ein eigener Zahn anfühlt.


Zahnimplantologie

Implantologie bedeutet in der Zahnmedizin das Setzten von Implantaten bzw. Zahnimplantaten als künstliche Zahnwurzeln, die dazu dienen, Zahnlücken zu schliessen und zu kurze Zahnreihen zu verlängern, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliefen werden müssen.

Implantologie Zahnimplantate Dentalimplantate

Die Implantologie bzw. Dentalimplantation für Dentalimplantate kommt auch in der Prothetik oft zum Einsatz. Um Implantate zu setzen, müssen jedoch verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, denn ein parodontal saniertes Gebiss und eine sehr gute Mundhygiene sind Voraussetzung.

Für die Implantologie muss ein genügend grosses Knochenangebot vorhanden sein oder zusätzlich präpariert werden.

Ein Setzen von Implantaten verhindern nur in sehr wenigen Fällen eine Blutverdünnung, Immunsuppression und andere Faktoren die als allgemein-medizinische Kontraindikationen gewertet werden.

Zahnprothetiker

Zahnprothetiker

Zahnprothetiker sind Spezialisten für die dritten Zähne, also Totalprothesen und Teilprothesen, Prothesen-Reparaturen und Prothesenreinigung, Zahngetragene und Implantatgetragene Prothesen sowie Sportlerschutz, Knirschschienen und Bleichschienen etc.

Der Zahnprothetiker beschäftigt sich nach dem Abschluss zum Zahntechniker mit zahnprothetischen Methoden und Dentalmaterialien und ist ein Spezialist im Bereich von abnehmbarem Zahnersatz. In der Zahnmedizin versteht man unter Zahnprothetik eine zahnärztliche Prothetik bzw. eine ästhetische Zahnbehandlung für schöne Zähne und die Zahnersatzprothetik dient der Wiederherstellung von einem geschädigten Zahngebiss mit Zahnersatz. Infolge Zahnkaries als Zahnerkrankung durch Kariesbakterien, Zahnfleischerkrankung (Gingivitis), Parodontose / Parodontitis bzw. Parodontopathien die sich auf Erkrankungen im Zahnhalteapparat beziehen oder anderen Zahnverletzungen kann es zum Zahnverlust kommen, sodass ein Zahnersatz notwendig wird. Zahnersatz kann auch bei Hypodontie bzw. „Nichtanlage von Zähnen“ erforderlich sein. Die zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet zur funktionellen Wiederherstellung von fehlenden Zähnen wie auch fehlendem Knochengewebe. Die "Ganzheitliche Zahnmedizin" befasst sich in der Bio-Prothetik besonders mit metallfreien Dentalwerkstoffen als Zahnersatz, der auch als Bio-Zahnersatz bezeichnet wird und hauptsächlich bei einer Materialunverträglichkeit eingesetzt wird.

Zahnprothetiker Zahnfarbe, Zahnstellung Zähne

Zahnprothetiker sind Berufsleute die diplomiert sind und meist in eigener Praxis Teilprothesen und Vollprothesen herstellen wie die OK-Totalprothese inkl. selbständiger Einpassung in den Patientenmund.

Prothesen-Ästhetik beim Zahnprothetiker 

Der Zahnprothetiker wählt Zahnfarbe, Zahnform und Stellung der Zähne abgestimmt auf das jeweilige individuelle Gesicht des Zahnpatienten.

Der Zahnprothetiker ist fachkompetent und macht Beratungen über Zahnprothesen bezüglich Zahn-Ästhetik und Bioästhetik, Funktion der Zahntechniken, Behandlungsabläufen und Kostenberatung. Der Prothetiker nimmt unterschiedliche Abformarten vom Gebiss (Gebissabdruck) für den Zahnersatz vor und macht die "Prothetische Planung" für die dritten Zähne. Er fertigt Teilprothesen und Totalprothesen an und gliedert sie nach einer erforderlichen Zahnreinigung selbständig ein. Der Zahntechniker fertigen Zahnersatz wie Kronen, Zahnbrücken, Teilprothesen, Vollprothesen, Stiftkronen, laborgefertigte Einlagefüllungen (Inlays, Onlays und Overlays als Teilkronen) und kieferorthopädische Apparaturen (Zahnspangen) für die Kieferorthopädie an wie auch auch Aufbissschienen (Knirsch-Schienen) und Antischnarch-Apparate.

Der Zahnpatient wird vom Dipl. Zahnprothetiker meist von der ersten Besprechung bis zur Abgabe und Kontrolle der neuen dritten Zähne persönlich betreut.

Zahnprothetiker, Spezialist für Prothetik Zähne

Fehlende Zähne werden durch Zahnimplantate als Zahnwurzelersatz beim Zahnarzt oder Kieferchirurg eingesetzt, was meist als Implantologie oder Zahnimplantation bezeichnet wird, worauf der eigentliche Zahnersatz wie Implantatkrone, Implantatbrücke oder Implantatprothese als Implantatgetragene Prothese auf das Schraubenimplantat aufgebracht wird, was das Behandlungsgebiet der Zahn-Prothetik ist wie Teilprothesen auf Implantaten und natürlichen Zähnen oder Vollprothesen im zahnlosen Kiefer.

Zahnprothetische Methoden

Der Zahnprothetiker beschäftigt sich kontinuierlich mit den zahnprothetischen Methoden und den Materialien und kombiniert High-Tech mit zeitgemässer Ästhetik.

Zahnprothetiker bieten meist eine gute Lösung für den abnehmbaren Zahnersatz an und sorgen für einen guten Prothesenhalt bei Vollprothesen durch die Prothesenunterfütterung, wobei es verschiedene Verfahren der Unterfütterung gibt. Bei Totalprothesen (Schleimhautprothesen) ist die Haftung der Prothese am Kieferkamm im Oberkiefer und im Unterkiefer wichtig, wie auch eine eine gute "Phonetische Zahnaufstellung". Schöne Zähne im Gebiss sind für die meisten Menschen wichtig, doch die Zähne werden auch zum Sprechen gebraucht, wo die Sprache beim Mensch durch die Bisshöhe und die Ausrichtung der Zähne nach vorne oder hinten geprägt wird, so dass eine gute Lautbildung und Stimmbildung "Phonetik" entsteht, woran auch der Gaumen, die Zunge als Muskelkörper und die Lippen beteiligt sind. Der Zahntechniker bietet im "Zahntechnische Labor" eine professionelle Prothesenpflege bzw. die Reinigung von jeglichem Zahnersatz an, wo alle weichen Beläge aufgelöst und entfernt werden. Festsitzende Beläge werden am Zahnersatz wie auch Prothesenverfärbungen mit einer speziellen Polierbürste entfernt.

Zahnprothetiker fertigen Totalprothesen Zähne

Modernste Computertechnik erlaubt dem Zahnprothetiker oder Zahntechniker die Rekonstruktion von präzise berechneten und optimierten Prothesen auch im zahnlosen Kiefer.

Zahnprothetiker zur Herstellung von Prothesen

Nebst der Herstellung von allen Arten von Teilprothesen und Vollprothesen bieten Zahnprothetiker auch Implantatprothesen, Hybridprothetik, Kontrolle sowie Reinigung und Reparaturen an.

Der Zahnprothetiker ist zur Herstellung von Zahnprothesen inkl. deren Eingliederung oder Kontrolle der Prothese (Prothesenhaftung) zuständig, nicht jedoch für die Zahnmedizin wie Stomatologie, Endodontologie, Kariologie, Gnathologie, Parodontologie, Implantologie, Kieferchirurg, Kieferorthopädie oder Traumatologie. Im Gegensatz zum Zahntechniker der mit dem Zahnarzt zusammenarbeitet, bespricht der Zahnprothetiker die ästhetischen und technischen Gesichtspunkte direkt mit dem Zahnpatienten und realisiert den Zahnersatz selbständig. Der Zahnprothetiker bringt durch den Zahnersatz das strahlende Lächeln zurück, denn die Zahnprothesen oder Zahnbrücken mit den künstlichen Zähnen die sich von den echten Zähnen kaum unterscheiden lassen, entstehen aus einer Hand.

Reparaturen Zahnprothesen Zahnprothetiker

Der Prothetiker für schöne Zähne ist Spezialist für Reparaturen oder Anpassungen aller Zahnprothesen, nicht aber für Zahnreparaturen (Zähne flicken).


Zahnärztliche Prothetik

Unter Zahnprothetik versteht man eine zahnärztliche Prothetik oder Zahnersatzprothetik zur Wiederherstellung von einem geschädigten Zahngebiss mit Zahnersatz.

Der Berufszweig der zahnärztliche Prothetik befasst sich wie der Zahntechniker mit dem Ersatz fehlender Zähne durch herausnehmbaren Zahnersatz (Zahnprothesen) oder festsitzende Zahnersatz (Zahnbrücke), so auch der Zahnprothetiker als Spezialist für die dritten Zähne im Gebiss. Die zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der oralen Rehabilitation bei fehlenden Zähnen und bei Verlust von Kieferteilen und Gesichtsteilen wie auch der Zahntechnik befasst. Eine zahnärztliche Prothetik kann nach einem Zahnunfall bei Kindern notwendig sein, wenn es sich um einen Zahnverlust von einem Milchzahn oder einer Zahnverletzung, Zahnfleischverletzung oder Kieferverletzung handelt. Bei Erwachsenen braucht es bei einem Zahnausfall bzw. Verlust von Zähnen vielfach eine prothetische Planung, so auch bei einem Zahnverlust durch einen Unfall oder durch Zahnerkrankungen wie bei einer Zahnfäule durch Kariesbakterien, womit sich die Kariologie als Fachgebiet der Behandlung vom Loch im Zahn befasst, wo eine Zahnfüllung oder eine Teilkrone notwendig wird.

Zahnärztliche Prothetik Zahnunfall Zahnarzt

Die Zahnärztliche Prothetik umfasst alle zusammenhängenden biologischen, funktionellen, psychosozialen sowie technologischen Aspekte, wozu bei Kieferproblemen und Zahnfleischproblemen meist ein Kieferchirurg beigezogen wird. Der Facharzt für Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie (MKG) befasst sich mit der Zahnheilkunde, Kieferheilkunde (Kieferknochen / Kiefergelenk) und Mundheilkunde, so mit Funktionen wie Kauen, Schlucken und Sprechen, jedoch hauptsächlich auch mit der ästhetischen Rehabilitation. Mit der Bioprothetik und der Materialunverträglichkeit befasst sich besonders die "Ganzheitliche Zahnmedizin", wo beim Zahnersatz meist metallfreie Dentalwerkstoffe zum Einsatz kommen, der vielfach als Bio-Zahnersatz bezeichnet wird. Der "Ganzheitliche Zahnarzt" beschäftigt sich mit den Zähnen, dem Mundbereich und Kieferbereich sowie mit Zusammenhängen zwischen den Mund-Organen und dem gesamten Körper.

Prothetik in der Zahnmedizin

Die Prothetik ist der Berufszweig, der sich mit der Entwicklung und Herstellung von Prothesen bzw. künstlichem Ersatz für verlorene Organe oder Körperteile befasst.

Bei der Zahnärztlichen Prothetik dreht sich alles um Zähne, Zahnfleisch, Kieferknochen und Zahnersatz-Möglichkeiten mit den Spezialbereichen der Implantologie, Parodontologie und Prothetik. Die Prothetik schliesst nebst Material interdisziplinäre Kooperation mit anderen medizinischen und zahnmedizinischen Fachbereichen eine langfristige Betreuung ein. Die Epithese dient dem ästhetischen Ausgleich von Körperdefekten mit körperfremden Material, so die Zahnfleischmaske als Zahnfleischersatz bei grösseren Zahnfleischdefekten. Die letzte Hoffnung für ein ästhetisches Problem vom Zahnfleisch nach der Defektheilung zu lösen, ist bei grossem Zahnfleischdefekt meist nur eine Zahnfleischepithese aus weichbleibendem Silikonmaterial, um zurückgebildetes Zahnfleischgewebe zu ersetzen.

Gnathologie

Gnathologie ist eine zahnärztliche Fachrichtung, die sich mit der Artikulation und Okklusion der Zahnreihen befasst und auch als Funktionsdiagnostik bezeichnet wird.

Gnathologie ist die Lehre von der Funktion des Kauorgans und umfasst die Diagnostik sowie die Therapie von Symptomen, die mit einem fehlerhaften Gebiss einhergehen können. Bei der Gnathologie wird auf das optimale Zusammenspiel zwischen Muskeln, Knochen, Gelenken und Okklusion und Parodontium Wert gelegt. Die Gnathologie bzw. die Gnathologische Vermessung benutzt Techniken zur Bissnahme und Abdrucknahme wo die Gelenks-Aufzeichnung Axiographie genutzt wird, um die Bewegungen vom Kiefergelenk mit einem Fernröntgen-Seitenbild sowie einem Funktionsabdruck mit Rekonstruktion im Artikulator zu simulieren.

Artikulator, Gnathologische Vermessung Kiefer 

Die Gnathologie umfasst einfache und auch zeitaufwändige zahnärztliche und zahntechnische Leistungen.

Durch die Grundprinzipien der Gnathologie kann der Behandler analysieren, sodass eine zielführende und erfolgreiche Therapie des stomatognathen Systems in der Stomatologie erreichbar sind. Gnathologie ist die Grundlage für alle ästhetischen und funktionellen Rekonstruktionen mit oder ohne Implantate (Implantologie), Abrasionen, Vollprothesen oder einer erfolgreichen Kieferorthopädie.

Funktionsanalyse

Die Funktionsanalyse ist wichtig, denn Zähne, Mund, Kiefer und Muskulatur sind genau aufeinander abgestimmt, sodass kleinste Veränderungen wie ein höher gewachsener Zahn Funktionsstörungen auslösen können.

Gnathologie, Funktionsanalyse Gebiss, Kiefer

Funktionsstörungen können unter anderem migräneartige Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Kiefergelenkschmerzen, Kiefergelenkknacken, Nackenspannungen und Schulterverspannungen, Tinnitus (Ohrgeräusche) etc. betreffen.

Funktionsstörungen vom Kiefergelenk

Bei Funktionsstörungen des Kiefergelenks und des Kauorgans kann man häufig eines oder mehrere Symptome beobachtet.

Die Gnathologie ist eine zahnärztliche Fachrichtung die sich mit Funktionsdiagnostik, Artikulation und Okklusion der Zahnreihen in der Zahnbogenform befasst.

Fehlfunktionen im Kausystem äussern sich durch:

Empfindliche Zahnhälse
Abradierte Zähne
Parodontaler Knochenabbau
Zahnwanderungen (Zähne wandern und kippen) 
Kieferschmerzen
Kiefergelenkschmerzen
Knacken und oder auch Reiben im Kiefergelenk
Behinderte Mundöffnung
Ohrgeräusche (Tinnitus)
Nacken-Schulter-Verspannungen
Veränderungen der Halswirbelsäule
Schmerzen im Schulterbereich
Pelziges Gefühl in den Händen
Kopfschmerzen
Schwindel
Schluckbeschwerden

Durch Funktionsstörungen können auch andere, weit entfernte Einflüsse wie Erkrankungen der Wirbelsäule für das Beschwerdebild in Frage kommen resp. selbst davon betroffen sein, da sich verschiedene Körperbereiche über Muskelketten gegenseitig beeinflussen. Im Zusammenhang mit solchen Funktionsstörungen können Krankheitsbilder stehen die als "cranio-mandibuläre Dysfunktionen (CMD)" bezeichnet werden und Folgen einer Fehlfunktion zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) sind. Der Begriff "Myoarthropathie" (Muskel-Gelenk-Erkrankung) des Kauorgans wird auch vielfach für die cranio-mandibuläre Dysfunktionen (CMD) verwendet. die Symptome werden leider auch mit der "Fibromyalgie" verwechselt, was dazu führt, dass medizinische Behandlungen eingeleitet werden, die nicht einer kausalen Therapie entsprechen.

Traumatologie für Zahntrauma und Kiefertrauma

Die Traumatologie umfasst vielfach die operative Behandlung von Unfallverletzungen im Gesichtsbereich und Kieferbereich.

Als Traumatologie (Verletzungskunde) wird in der Medizin die Wissenschaft von den Verletzungen, Wunden und deren Entstehung verstanden, was meist eine Therapie als Massnahme der Verletzung notwendig macht. Die Traumatologie beschäftigt sich mit der Behandlung von kleinen und grossen Verletzungen, wo die Unfallchirurgie als Teilgebiet der Chirurgie mit der Versorgung Unfallverletzter sorgt. Als Trauma wird auch in der Zahnmedizin eine Schädigung, Verletzung oder Verwundung von Geweben bezeichnet, die durch Gewalteinwirkung von aussen entsteht, so das Zahntrauma (Zahnunfall) oder Kiefertrauma (Verletzung vom Kiefer). Der Traumatologe ist ein Arzt der einen Trauma-Patienten behandelt. Traumatologia ist die Wundenkunde und Traumatologie die Wissenschaft von den Verletzungen und Wunden sowie deren Entstehung und Therapie. Bei der Traumatologie (Trauma) wie einem Zahntrauma (Zahnunfall) mit Kieferverletzung oder Kieferbruch kommen bei Schädigungen vielfach Implantate auch im Kiefer zum Einsatz, so Platten, Schrauben und Nägel.

Traumatologie, Verletzungen, Wunden, Therapie

Der Zahnunfall wird beim Zahnarzt als Zahntrauma bezeichnet.

Die Traumatologie ist ein Teilbereich der Medizin, die sich mit der Prävention, Entstehung, Diagnose und Therapie von Verletzungen und Wunden beschäftigt, die Lehre der Verletzungsarten und ihrer Behandlung wird als Unfallchirurgie oder als Traumatologie bezeichnet. Vielfach betrifft die operative Behandlung Weichteilverletzungen, Verletzungen der Zähne, des Zahnhalteapparates oder der Kiefer, des Mittelgesichts einschliesslich der Schädelbasis, der Jochbeine und des knöchernen Bodens der Augenhöhle.

Die Traumatologie ist die Wundenkunde bzw. die Wissenschaft von den Verletzungen und Wunden sowie deren Entstehung und Therapie.

Wenn verletzungsbedingten Wunden nicht fachgerecht versorgt werden, kann es zu bleibenden Asymmetrien vom Gesicht und zu funktionellen Störungen kommen, so auch zu einer Einschränkung der Kaufunktion. Die Traumatologie beschäftigt sich mit der Behandlung von kleineren und grösseren Verletzungen sowie auch mit der Behandlung des Polytraumas. Als Polytrauma wir definiert, wenn mehrere gleichzeitig geschehene Verletzungen verschiedene Körperregionen betrifft und mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist.


Definition Traumatologie

Die zahnärztliche Traumatologie (Verletzungskunde) ist ein Teilbereich der Medizin die sich mit Verletzungen im Bereich der Zähne, Mundhöhle und des Kiefers beschäftigt und ist operative und konservative Behandlung unfallbedingter Schäden.

Bei der Traumatologie handelt es sich um ein umfassendes Gebiet wo verschiedene Spezialisten der Chirurgie, Anästhesie, Neurochirurgie, Kieferchirurgie, Orthopädische Chirurgie, Gefässchirurgie etc. zusammenarbeiten.

Definition Traumatologie, Kieferchirurgie, Chirurg

Die Traumatologie beinhaltet nebst der Behandlung von Knochenbrüchen auch die Behandlung von Weichteilverletzungen, was auch die Hautverletzungen beinhalten bis hin zu komplexen Bandverletzungen und Kapselverletzungen am Gelenk.

Die Definition der Traumatologie ist die Wissenschaft und Lehre von der Wundbehandlung und Wundversorgung.

Die Traumatologie ist die Wissenschaft von den Verletzungen und Wunden bzw. Wundenkunde sowie deren Entstehung und Therapie. Die Traumatologie setzte sich in Form der Unfallchirurgie als Teilgebiet der Chirurgie mit der Versorgung Unfallverletzter Patienten auseinander, ist aber auch Bestandteil der Orthopädie. Eine andere Definition der Traumatologie kann die  Lehre der Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates sein, denn die Traumatologie umfasst die konservativen Massnahmen wie Gipsbehandlung oder die Korsettbehandlung bei Wirbelsäulenverletzungen. Die Traumatologie beinhaltet auch die operativen Behandlungen von Knochenbrüchen mit Platten oder Schrauben sowie bei Bänderverletzungen, Kreuzbandersatz mit Sehnen oder Bänder. Die Traumatologie beschäftigt sich mit der Behandlung von kleinen und grossen Verletzungen sowie mit der Behandlung von Polytrauma, was definiert wird als mehrere gleichzeitig geschehene Verletzungen in verschiedenen Körperregionen. Bei Polytrauma ist min. eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich.


Trauma

Als Trauma wird in der Medizin oder Biologie eine Schädigung, Verletzung oder Wunde, die durch Gewalt von aussen entstanden ist bezeichnet, denn der Begriff „Läsion“ bezeichnet eher eine Einzelverletzung, während Trauma das gesamte Verletzungsgeschehen umfasst.

Als Trauma werden auch seelische Verletzungen und deren Folgen in der Psychologie bezeichnet. Sehnenverletzungen gehören in die Kategorie der Traumatotolgie, doch die Traumatologie vermischt mit der Behandlung der Orthopädie, denn Orthopädie ist die Lehre vom Bewegungsapparat. Die Orthopädie wie die Kieferorthopädie oder Kieferchirurgie versucht den Bewegungsapparat bzw. deren Knochen, Bänder, Gelenke, Sehnen und Muskeln wieder herzustellen, so dass die Funktionen und Fortbewegung wieder möglich sind. Unter einem Monotrauma versteht man eine nicht lebensbedrohliche Einzelverletzung und unter einem Barytrauma (Verletzung einer Körperregion) eine schwere lebensbedrohliche Einzelverletzung wie ein Schädel-Hirn-Trauma. Bei einer Mehrfachverletzung sind mehrere Körperregionen oder Organe betroffen, in besonders schweren Fällen spricht man in der Medizin von einem Polytrauma.

Die Mehrzahl von Trauma (Wunde) sind Traumen oder Traumata und stehen für:

Trauma in der Medizin, eine Wunde, Verletzung oder Schädigung des Körpers in der Medizin oder auch in der Zahnmedizin.

Trauma in der Psychologie, eine von aussen einwirkende Verletzung der seelisch-psychischen Integrität in der Psychologie.


Polytrauma

Ein Trauma ist in der Medizin eine Schädigung, Verletzung oder Wunde, die durch Gewalt verursacht wurde.

Unter dem Rettungsbild des Polytraumas versteht man eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen von Organen oder Körperregionen, welche lebensbedrohlich sind. Als Polytrauma bezeichnet man in der Medizin mehrere gleichzeitig geschehene Verletzungen verschiedener Körperregionen, wobei mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist.

Zahnbehandlungen

Der Zahnarzt behandelt Zähne, Kieferknochen,
Zahnfleisch, aber auch Zahnruinen, denn
Zahnruinen sollten nicht unter
Denkmalschutz stehen