Zahn-Schmerzen

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen sind äußerst unangenehm und Zahnempfindlichkeit ist Hauptursache dafür, dass viele Menschen ungern zum Zahnarzt gehen.

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Die Ursachen für Zahnschmerzen sind von Fall zu Fall sehr unterschiedlich aber immer ernstzunehmend.

Zahnweh entsteht oft durch:
Karies
abgestorbener oder entzündeter Zahnnerv
Wurzelkanalbehandlung
Zahnfüllung
Freiliegende Zahnhälse
Weisheitszähne
Parodontitis
Mundschleimhauterkrankung
Cranio-Mandibuläre Dysfunktion
Stress

Was hilft gegen Zahnschmerzen?

Sollten die Zahnschmerzen anhalten oder stärker werden, müssen Sie in jedem Fall einen Zahnarzt aufsuchen. Schmerzmittel sind keine langfristige Lösung und sollten immer nur kurzzeitig angewendet werden, um die Wartezeit auf einen Termin zu überbrücken. Wie bei allen anderen Entzündungen, hilft Kühlen auch im Mundraum. Wenn Sie als Schmerzpatient den zahnärztlichen Notdienst aufsuchen, erfolgt eine Behandlung zur Behebung der Zahnschmerzen.

SOS-Tipps: Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Apfel: Wickeln Sie ein Stück Apfel in ein kaltes Tuch und verwenden Sie es als Auflage im Mund!

Rosmarin: Kochen Sie daraus Tee oder kauen Sie einige Minuten auf den Blättern!

Kälte: Halten Sie einen feucht/kalten Lappen oder eine kühlende Kompresse gegen Ihre Wange!

Kamille, hochprozentiger Alkohol, Steinklee, Kräutertee, Teebaumöl und Zimt: Nutzen Sie diese Helfer, neben gewöhnlichem Mundwasser, auch als Mundspülung!

Knoblauch, Gewürznelke: Legen Sie eine halbe Knoblauchzehe oder eine Nelke auf den betroffenen Zahn oder das Zahnfleisch und lassen Sie diese ein paar Minuten wirken!

Ölziehen: Nutzen Sie hochwertiges, kaltgepresstes Öl – am besten Sesam, Mandel, Olive oder Sonnenblume!

Ruhe: Vermeiden Sie körperliche Anstrengung und Stress!

Salz / Salzlösung: Mischen Sie kochendes Wasser mit Salz, bis dieses am Boden liegen bleibt! Wenn das Wasser abgekühlt ist, spülen Sie damit Ihren Mund aus.

Schmerztabletten: Eine Schmerztablette einzunehmen, ist bei Zahnschmerzen durchaus mal legitim!


Neben pharmazeutischen Produkten, gibt es eine Reihe weiterer natürlicher Hausmittel gegen Zahnschmerzen, die durchaus Linderung verschaffen können.

Um Zahnschmerzen gar nicht erst aufkommen zu lassen ist eine regelmäßige Prophylaxe unumgänglich! Mit dem Testsieger DFV-Zahn-Schutz erhalten Sie bis zu 200 € pro Kalenderjahr für Ihre Zahnprophylaxe.

Schmerzmittel

Medikamente gegen Zahnschmerzen

Schmerzmittel gegen Zahnschmerzen können Schmerzen lindern, sind aber keine Dauer-Lösung und sollten nur kurzfristig bis zum Zahnarzttermin eingenommen werden.

Bei den Schmerztabletten gegen Zahnschmerzen wird vielfach der Arzneistoff "Ibuprofen" eingesetzt, da dieser Wirkstoff entzündungshemmend wie auch fiebersenkend ist und keine blutverdünnenden Eigenschaften besitzt, denn als Blutverdünner werden alle Medikamente bezeichnet, die eine Blutgerinnung verzögern. Da bei Gewebeverletzungen der Botenstoff Prostaglandine gebildet wird, beinhalten die meisten Schmerztabletten gegen Zahnschmerzen Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Naproxen, damit die Botenstoffe "Prostaglandine" unterbunden werden, sodass im Gehirn das Signal von den Schmerzrezeptoren an den Nervenenden als Zahnschmerzen weniger stark oder auch nicht mehr wahrgenommen werden können. Schmerztabletten und Gewürznelken können das Zahnweh lindern, so auch das Naturprodukt Propolis als natürliches Antibiotika und Schmerzmittel, das bis zum Zahnarzttermin eine natürliche Alternative zu den Schmerzmitteln gegen Zahnschmerzen sein kann, welches keine Nebenwirkungen zeigt. Das Propolis das schmerzstillend (analgetisch) wirkt und als wirksames Natur-Antibiotikum Bakterien und Pilze tötet, wird von den Bienen aus Blumen und Knospen sowie dem Harz der Buche, Lärche und der Schwarzkiefer gesammelt, womit man den schmerzenden Bereich in der Mundhöhle mit einer Propolis-Tinktur oder mit einem Wattestäbchen bestreichen kann, was eine regenerierende Wirkung zeigt und Fäulnisprozesse unterbindet.

Zahnschmerzen Schmerzmittel Schmerzlinderung

Als hilfreiches Hausmittel bei Zahnschmerzen können Kamillentee, Gewürznelken oder Zwiebel die Zahnschmerzen lindern, denn grade die Kamille ist ein altbekanntes und weit verbreitetes Hausmittel, da Kamillenblüten Entzündungen hemmen wie auch eine antibakterielle Wirkung zeigt, sodass die Kamille für Aufgüsse und Tinkturen zum Pflegen der Mundhöhle (Mundspülungen) verwendet werden.

Schmerzmittel gegen Zahnschmerzen

Bei Zahnschmerzen können folgende Schmerzmittel eine Schmerzlinderung herbeiführen.

Schmerztabletten sind bei Zahnschmerzen für viele ein Segen, aber kein Wundermittel, so kann eine Tablette helfen, das Pochen zu stoppen, doch die Chemie ist keine Dauer-Lösung. Bei Entzündungen ist das Kühlen im Bereich der Entzündungsstelle wichtig, so haben feuchte Lappen oder Eisbeutel eine "Entzündungshemmende Wirkung".  Kühlende Gels oder Sprays mit Kamille, Myrrhe oder Echinacea beruhigen entzündetes Zahnfleisch. Bei akuten Zahnschmerzen kann ein Schmerzmittel helfen, so Acetylsalicylsäure und Koffein, das in CONTRA-SCHMERZ plus enthalten ist, denn Zahnschmerzen zu verdrängen ist nicht zweckdienlich und ratsam.

Gegen plötzliches Zahnweh Schmerzmittel

Beim menschlichen Körper sind Schmerzen ein wichtiges Alarm-Signal, so sind Zähne über Energiebahnen (Meridiane) mit dem Körper vernetzt, so dass auch die Wetterfühligkeit die Zahnschmerzen verstärken kann, denn das Nervensystem kann auf alle Umwelteinflüsse direkt reagieren. Die Herkunft von Zahnschmerzen sollte immer abgeklärt werden, denn es gibt auch Ausstrahlende Zahnschmerzen von Kopfschmerzen, Migräne, Clusterkopfschmerzen, Angina pectoris, Herzinfarkt, Gürtelrose, Nasennebenhöhlenentzündung und Ohrenschmerzen, welche die Schmerzen vom Trigeminusnerv in den Kiefer strahlen, so dass diese Schmerzsymptome und anfallsartigen Schmerzattacken beim Zahnarzt als "Vorgetäuschte Zahnschmerzen" bezeichnet werden. Atypische Zahnschmerzen sind schwierig zu diagnostizieren, denn sie können durch Zahnherde ausgelöst werden oder eine schwer zu erkennende Ursache haben wie Trigeminusneuralgie oder die Clusterkopfschmerzen.

Tabletten mit Acetylsalicylsäure und Coffein können bei akuten Zahnschmerzen helfen.

CONTRA-SCHMERZ plus (Acetylsalicylsäure und Coffein)
Aspirin® (Acetylsalicylsäure)
Ponstan® (Mefenaminsäure)
Panadol® (Paracetamol)
Felden® (Piroxicam)

Zahnschmerzen Tabletten Acetylsalicylsäure ZahnGegen plötzlich auftauchende Zahnschmerzen kann man Schmerzmittel nehmen.

Die frei verkäuflichen Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Paracetamol, Acetyl-Salicyl-Säure oder Ibuprofen wirken gegen den Zahnschmerz. Brausetabletten lindern den Schmerz schneller, da der Wirkstoff rascher in die Zellen gelangt. Sind die Zahnhälse empfindlich, können Pasten (Kalium-Nitrat, Fluorid-Mischungen oder Strontium-Chlorid) für sensible Zähne nützlich sein, denn sie verschliessen den Putzsand (in allen Zahnpasten enthalten) die kleinen Röhren im Zahnhals, so dass weder Heisses noch Kaltes bis zum Nerv vordringen kann. Ob es diese Stoffe den Schmerz vertreiben ist völlig unklar. Natürlichen Wirkstoffen wie Gewürznelken können gekaut werden, dämpfen den Schmerz und hemmen eine evt. vorhandene Entzündung (pflanzlichen Bestandteile werden herausgepresst).

 

 

Schmerzmittel gegen Zahnweh

Pochende Schmerzen beim Zahn im Kieferbereich deuten auf eine Entzündung hin, wo die Ursache der Zahnschmerzen beim Zahnarzt durch eine Vitalitätsprüfung am Zahn abgeklärt werden sollte.

Eine Entzündungshemmende Wirkung gegen Zahnweh haben feuchte Lappen oder Eisbeutel, die man auf die Wange legen kann, bis man den Notfall-Zahnarzt erreicht hat. Durch Kühlung des entsprechenden Bereiches kann die Durchblutung eingeschränkt werden, was hilft, so den Schmerz etwas zu reduzieren.

Zahnweh dicke Backe plötzlich Zahnschmerzen

Salbeitee und zerkaute Gewürznelken sind alte Hausmittel, wirken leicht entzündungshemmend und besänftigen den Schmerz.

Beachten Sie die Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Es gibt verschiedene natürlichen Wirkstoffen wie Gewürznelken als Hausmittel gegen Zahnschmerzen, wo pflanzlichen Bestandteile herausgepresst werden wenn diese gekaut werden und so die Schmerz hemmen oder dämpfen. Kamillentee, Salbeitee und zerkaute Gewürznelken sind alte Hausmittel die leicht entzündungshemmend wirken und den Schmerz besänftigen. Ein Hausmittel gegen Zahnschmerzen ist auch verdünntes Teebaumöl, das zum gurgeln und spülen benutzt werden kann. Eine Entzündungshemmende Wirkung haben feuchte Lappen oder Eisbeutel, die man bei einer Schwellung der Backe auf Ihre Wange legen kann.

Vorgetäuschte Zahnschmerzen

Bei einer Entzündung vom vorgetäuschten Zahnschmerz kann man durch kalte und feuchte Lappen oder eingewickelte Eisbeutel die Schwellung reduzieren und die Schmerzen etwas lindern.

Verschreibungspflichtig ist „Zomig nasal“ und lindert die migränebedingten Kopfschmerzen wie die Clusterkopfschmerzen. Salbeitee und zerkaute Gewürznelken wirken leicht entzündungshemmend und besänftigen als alte Hausmittel auch den Schmerz. Wärme, Nikotin, Koffein oder Alkohol bewirken das Gegenteil und sollten vermieden werden. Gegen Zahnschmerzen wirken die Tabletten mit Arzneistoffen wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalizylsäure nach ca. 30 Minuten.

ZAHNSCHMERZEN

Zahnschmerzen

Empfindliche Zähne und Zahnschmerzen entstehen bei freiliegende Zahnhälsen durch Zahnabnutzung und Zahnfleischrückgang bzw. Zahnfleischschwund.

Zu den Zahnschmerzen werden häufig auch indirekt Entzündungen von Zahnfleisch oder Zahnhalteapparat dazu gezählt.

Zahnschmerzen Zahnarzt Zahnweh Schmerzstelle

Als starke Zahnschmerzen bezeichnet man das Schmerzgefühl, das von den Zähnen ausgeht.

Zahnschmerzen werden auch als Zahnweh bezeichnet und  können verschiedene Ursachen haben die nur der Zahnarzt beurteilen kann.

Entzündung vom Zahnnerv, akute Vereiterungen an der der Wurzelspitze oder eine Zahnfleischentzündung kann Auslöser vom Zahnschmerz sein. Bei Zahnschmerzen sollte man immer einen Zahnarzt aufsuchen, denn die Ursache vom Zahnproblem kann durch die Zahnbehandlung behoben werden, nicht aber durch Schmerzmittel. 

Dem Zahnarzt bei Zahnschmerzen Angaben machen

Damit man dem Zahnarzt genaue Angaben über Zahnschmerzen am Telefon vor oder nach der Zahnbehandlung machen kann, sollten man wissen um welche Zahnschmerzen es sich handelt, denn damit kann der Zahnarzt vorgängig am Telefon bereits eine Diagnose stellen und eine Gewichtung der Dringlichkeit einer Zahnbehandlung oder Zahn-Nachbehandlung vornehmen.

Schmerzstelle beim Kauen links oder rechts, oben oder unten.
Zahnschmerzen auf heiss oder kalt, süss oder sauer.

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Das Thema "Zahnarztangst" ist in der Gesellschaft ein Tabuthema, nicht so bei uns bei der "Gratis Angstberatung".

Zahnschmerzen sind unangenehme Schmerzen

Für einen Zahnschmerz gibt es unterschiedliche Schmerzstellen und mehrere Ursachen.

Zahnschmerzen gehören vielfach zu den unangenehmsten Schmerzen beim Mensch, so dass man den Zahnarzt aufsuchen sollte, damit die Ursache gefunden werden kann, denn das Ziehen und Pochen kann sich weiter ausdehnen, bis die Schmerzen kaum mehr ausgehalten werden können. Der Zahnschmerz wird vielfach ausgelöst durch eine Entzündung vom Zahnnerv, durch eine akute Vereiterung an der der Wurzelspitze oder einer Zahnfleischentzündung.

Karies Zahnschmerzen Zahnkaries Entzündung

Auslöser für Zahnschmerzen ist meist eine unbehandelte Zahnkaries wobei sich der Schmerzbereich gut auf die Zahnkrone lokalisieren lässt.

Zahnschmerzen treten bei Zahnerkrankungen wie Karies oder Zahnwurzelentzündung auf. Die Zähne können aber auch durch andere Erkrankungen wie Nasennebenhöhlenvereiterung druckempfindlich und schmerzempfindlich werden. Zahnschmerzen können bohrend, klopfend, dumpf oder stechend sein.

Bei Entzündungsreaktionen oder Vereiterungen durch die Zahnerkrankung kann die Wange angeschwollen werden.

Zahnarzt Zähne Zahnschmerzen Entzündung

Um Zahnschmerzen zu beruhigen sollte man Kaltes und Heisses vermeiden, denn häufig reagieren Zähne auch auf Kaltes oder Heisses mit Schmerz.

Dentinkanälchen vermitteln Schmerzempfinden bei äusseren Reizen durch Speisen auf heiss, kalt, süss oder sauer.

Dies kann auf eine Überempfindlichkeit der Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne oder auf eine beginnende Karieserkrankung sowie Zahnfleischentzündung hinweisen.

Zahnpulpa Zahnschmerzen Zahn Karies Schmerz

Ein Loch im Zahn kann sehr schmerzhaft sein und wird vom Zahnarzt als Kavität bezeichnet.

Vielfache Ursachen bei Zahnschmerzen können Karies, Zahnfleischentzündung, Entzündung des Zahnmarks, Zahnwurzelentzündung (Zahnabszess), Überempfindlichkeit der Zähne oder das Durchbrechen der Weisheitszähne sein.

Wenn anhaltende oder ständig wiederkehrende Zahnschmerzen unbekannter Ursache auftreten und bei Zahnerkrankungen wie Karies (Loch im Zahn), Zahnfleischentzündung, Wurzelentzündung, Zahnmarkentzündung sollte man den Zahnarzt aufsuchen. Probleme mit schlecht sitzenden Zahnprothesen, Zahnspangen oder auch Druckstellen können sehr heftige aber gut lokalisierbare Schmerzen hervorrufen. Bei Kindern können Zahnschmerzen zusätzlich durch Neueinstellung der Zahnspange, Fehlstellung der Zähne oder das Durchbrechen der Zähne bedingt sein. Um Zahnschmerzen zu beruhigen sollte man Kaltes und Heisses vermeiden, wenn dies direkt mit den Zähnen in Berührung kommt. Auch sollten keine starken Kaubelastungen erfolgen. Zahnschmerzen können auch durch allgemeine Infektionen wie Angina oder Erkältungen hervorgerufen werden. 


Grosse Schmerzen bei den Zähnen

Als Zahnschmerzen wird ein kontinuierliches Schmerzgefühl, das von den Zähnen ausgeht bezeichnet.

Grosse Zahnschmerzen Symtome Zahnprobleme 

Angst vor Zahnschmerzen oder Angst vor Zahnarztspritzen steigert den Zahnschmerz bzw. das Schmerzempfinden bei den Zähnen.

Viele Leute kennen das Gefühl der Zahnarztangst, niemand möchte aber die Angst in der Öffentlichkeit zeigen und sich mit dem Thema beschäftigen.

Grosse Zahnschmerzen, Gratis Angstberatung 

Bei vielen Zahnpatienten ist eine schmerzfreie Zahnbehandlung extrem wichtig.

Grosse Zahnschmerzen

Grosse Zahnschmerzen entstehen vielfach durch Zahnprobleme.

Es gibt harmlose Zahnschmerzen, die von selbst und ohne Folgen wieder verschwinden, sind aber eher selten und meist die Ausnahme, denn Zahnschmerzen sind normal ein Alarmsignal von einem Zahnproblem.

Grosse Zahnschmerzen kranke Zähnen Zahnarzt 

Wenn das Alarmsignal "Zahnschmerz" von kranken Zähnen ausgeht, ist es meist eher zu spät als zu früh, denn Kranke Zähne können krank machen.

Starke Zahnschmerzen

Wenn starke Zahnschmerzen längere Zeit andauern, sollte man nicht zögern und den behandelnden Zahnarzt oder nötigenfalls den Notfallzahnarzt anzurufen.

Zähne gehören zu den Körperteilen, die je nach Krankheit und Schädigung ein starkes Schmerzgefühl aussenden können, was an den ausgeprägten und empfindlichen Nervensträngen liegt, die jeder einzelne Zahn besitzt. Dies zeigt sich auch an der Empfindlichkeit der Zähne gegenüber heisser bzw. kalter Nahrung bei deren Aufnahme in den Mund.

Akute Zahnschmerzen 

Akute Zahnschmerzen gehen vielfach von Entzündungen des Zahnmarks, also Pulpitiden aus, wobei man zwischen akuten und chronischen Pulpitiden unterscheidet.

Die Pulpitiden sind meistens durch eine bakterielle Infektion im Rahmen eines Kariesbefalls des Zahns bedingt, sodass die Zähne temperaturempfindlich sind und bei einer folgenden Nekrose der Pulpa mit einer Begleitentzündung vom apikalen Parodont auch aufbissempfindlich werden. Zahnschmerzen treten dabei meist an einem Zahn auf der mit Zahnstein behaftet ist bzw. kariösen Zahn mit kariöser Läsion. Möglich ist aber auch, das der Zahnschmerz in eine andere Lokalisation des jeweiligen Kiefers oder ins Ohr, das Auge, die Schläfe oder den Hals projiziert werden.

Zahnschmerzen Vorbeugung, behandeln und heilen. 

Wenn bei den Zähnen der Schutzschmelz fehlt, ist die Reizung bei freiliegenden Zahnhälsen besonders gross, denn ohne Zahnschmelz kann schon ein gezielter Druck etwa mit einem Fingernagel auf die entsprechenden Stellen leichte stechende Reizungen hervorrufen, vor allem, wenn die Schädigung noch relativ frisch ist. Gründliche Mundpflege, Zahnpflege, Implantatpflege, Prothesenpflege und Zungenpflege reduziert die Menge an schädlichen Bakterien im Mundraum, sodass beginnende Schädigungen sich damit aufhalten oder sogar zurückbilden. Bereits stark angegriffene, schmerzende Zähne müssen vom Zahnarzt durch  Wurzelkanalbehandlung, Parodontitisbehandlung etc. behandelt werden.


Wenn Zähne schmerzen

Eine schmerzfreie Zahnbehandlung ist für alle Patienten wichtig.

Zahnnerv Zahnschmerzen Alarmsignal Zähne 

Zahnschmerzen werden zu den unangenehmsten Körperempfindungen gezählt, darum ist eine schmerzlose Zahnbehandlung durch Betäubung wichtig.

Zahnschmerzen signalisiert der Zahnnerv

Zahnschmerzen geben uns ein Warnsignal und sagen uns, dass eine Zahnkrankheit vorliegt oder Schmerzen an anderer Stelle, das Zähne chronisch krank machen können. Der Zahn ist nicht mehr gesund durch Zahnfäulnis (Karies) bakteriell zersetzt wird oder es hat sich eine Entzündung an der Zahnwurzel gebildet und ruft Zahnschmerzen hervor. Auch das Zahnbett oder Zahnfleisch kann bei Parodontitis entzündet sein und durch Zahnschmerzen einen Handlungsbedarf alarmieren, den Zahnschmerzen werden vom Nerv des Zahnes signalisiert. 

Zahnschmerzen sind ein Alarmsignal

Zahnschmerzen dürfen nicht sein und sind ein Alarmsignal.

Dauernde Schmerzen an Zähnen und Kiefern sind ein Alarmsignal und weisen darauf hin, dass etwas nicht gut sein kann. Wenn man selbst bei grosser Qual nichts unternimmt, kann es sein, dass Zähne absterben oder im schlimmsten Fall der Kieferknochen Schaden nimmt, was zu Zahnverlust führt. Als Zahnschmerzen bezeichnet man ein kontinuierliches Schmerzgefühl, das von den Zähnen oder Zahnhalteapparat ausgeht. Auch werden indirekt Entzündungen vom Zahnfleisches oder ähnlichem häufig dazu gezählt, wobei meist die Befallszonen und Nervenreizung Hand in Hand gehen. Ursachen für Zahnschmerzen sind fehlender Zahnschmelz, Karies und entzündliche Krankheiten wie Parodontitis oder auch rein mechanische Verletzungen und Beschädigungen. Gefördert wird die Erkrankung der Zähne und von allen weiteren relevanten Mundorganen durch den hohen Anteil an Mikroorganismen, insbesondere Bakterien, die sich in der Mundhöhle befinden. Speisereste, Feuchtigkeit und die relativ geringe Dichte an körpereigenen Antikörpern, so auch im Speichel, bieten ein günstiges Milieu für eine wirtsfremde Fauna. In seltenen Fällen kann auftretender akuter Zahnschmerz einziges Symptom eines Herzinfarkts sein.


Entzündung vom Zahn

Mit Zahnschmerzen durch "Zahnentzündung" ist der Zahnnerv gemeint (Eiterzahn), der den Schmerz weiterleitet.

Zahnentzündung Zahnschmerzen Wurzelspitze 

Die apikale Parodontitis ist eine Zahnentzündung an der Wurzelspitze vom Zahne resp. eine Wurzelspitzenentzündung.

Zahnschmerzen durch die "Zahnentzündung" an der Wurzelspitze.

Die apikale Parodontitis ist eine Zahnentzündung an der Wurzelspitze vom Zahne resp. eine Wurzelspitzenentzündung, kann aber noch von einer Pulpitis begleitet sein, dann wenn die Vitalitätsprobe positiv ist. Die Schmerzqualität bei der apikalen Ostitis (Knochenentzündung) ist typisch das Hinzutreten des Klopfschmerzes.

Je nach Schmerzstärke tritt der Zahnschmerz erst nach der Klopfprobe mit einem zahnärztlichen Instrument wie Griff der zahnärztlichen Sonde auf oder wird vom Zahnpatienten als leichte Aufbiss-Beschwerden oder starke Aufbiss-Schmerzen beschrieben.

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Möglich ist auch, dass der Zahn so stark berührungsempfindlich ist, dass der Zahn wegen den Zahnschmerzen nicht einmal mit der Zunge berührt werden kann.

Wenn der Zahnnerv bzw. die Pulpa noch nicht ganz abgestorben ist kann der Zahn auf den Kältereiz durch die Vitalitätsprobe gar nicht oder positiv reagieren. Vielfach gibt es fliessende Übergänge zwischen der Pulpitis und der apikalen Ostitis. Die Perkussionsprobe kann bei der Pulpitis bereits eine leichte Klopfempfindlichkeit ergeben, wenn die ersten Toxine die Wurzelspitze erreicht haben.

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Eine positive Perkussionsprobe spricht immer für einen Entzündungsprozess im Knochenbereich um die Wurzelspitze.

Bei der apikalen Ostitis muss differentialdiagnostisch abgeklärt werden, in welchen der vier möglichen Stadien wie periapikal, enossal, subperiostal oder submukös sie sich befindet, was mittels Röntgenbild und Abtasten des vestibulären Bereiches des Kieferknochens in Höhe der Wurzelspitze im Mundvorhof geschieht.

Die Wurzelspitzenresektion die auch als Wurzelspitzenamputation oder Apikoektomie bezeichnet wird (Behandlung des Wurzelkanals), stellt dann einen chirurgischen Eingriff zur Sanierung vom apikalen Parodontalbereich dar.

Wenn das Zahnmark bzw. der Zahnnerv entzündet ist, lautet die Diagnose beim Zahnarzt Pulpitis, dass eine Zahnmarkentzündung ist und Zahnschmerzen verursacht. Bakterien treten meist durch Zahnlöcher, die durch Karies entstanden sind, in den Wurzelkanal ein, es können aber auch kleine tiefe Verletzungen vorliegen, die als Eintrittspforte für Krankheitskeime dienen. Bei einer Pulpitis können die Folgen schwerwiegend sein, denn das Zahnmark stirbt vollständig ab, sodass ein Zahnausfall ist die unmittelbare Folge davon sein kann. Regelmässig Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt führen dazu, dass man eine gute Chance hat, dass die Pulpitis frühzeitig entdeckt und behandelt werden kann. Die Pulpitis fordert einem meist nach einiger Zeit durch starke Zahnschmerzen auf, den Zahnarzt aufzusuchen. Sofern die Zahnwurzel und der Wurzelkanal noch nicht stark durch die Entzündung geschädigt wurden, kann der Zahnarzt eine Wurzelbehandlung durchführen und damit den Zahn retten. Bei Pulpitis wird das Zahnmark (Pulpa) entfernt und eine Reinigung der Wurzelkanäle durchgeführt. Danach wird der Zahn durch eine Füllung an behandelter Stelle verschlossen, so dass keine weiteren Keime mehr eindringen können. Beim Pulpengewebe können auch Verkalkungen die als Dentikel bezeichnet werden auftreten und Wurzelkanalbehandlungen stark behindern können. Dentikel werden meist aber nur durch Zufallsbefunde auf Röntgenaufnahmen entdeckt. Durch die Dentikel können Reizdentin-bildungen an der Innenseite des Dentins entstehen, denn dort wo die Dentinkanälchen unter einer Karies-Kavität bzw. Loch im Zahn oder durch Verschleiss freigelegtes Dentin münden und dadurch eine dickere Schicht Dentin gebildet wird. Es kann auch eine Blutgefässreaktion entstehen, denn die Durchblutung steigt an, sodass sich rote Blutkörperchen stauen können. An der Pulpa werden Entzündungsstoffe freigesetzt die dafür sorgen, dass eine erhöhte Durchlässigkeit der Gefässwände vorhanden ist, wodurch Plasma und Leukozyten austreten. Eine erhöhte Bildung von Bindegewebsfasern entsteht, damit die Pulpa für Reize undurchlässig ist. Im weiteren Stadium können sich Mikroabszesse bilden, sodass das Gewebe abstirbt und eingekapselt wird. An der Grenze können sich neue Odontoblasten bilden, um den Prozess mit neugebildetem Dentin einzukapseln. Da eine Pulpitis vielfach durch Karies ausgelöst wird, ist eine umfassende regelmässige Mundhygiene und Zahnprophylaxe von grosser Bedeutung.


Zahnfleisch schmerzt

Wenn sich das Zahnfleisch entzündet, kann dies Schmerzen verursachen, muss aber nicht.

Zahnfleisch entzündet Zahnfleischschmerzen 

Auch das Zahnfleisch kann Schmerzen verursachen.

Zahnfleischschmerzen

Eine Gingivitis entwickelt sich meist durch Zahnbelag und kann Schmerzen verursachen, muss aber nicht wenn sich das Zahnfleisch entzündet. Wenn nichts unternommen wird, entzündet sich das Zahnfleisch vielfach immer mehr und schwillt an, blutet und löst sich vom Zahn. Erkrankt dann das gesamte umliegende Gewebe mitsamt der Zahnwurzel und dem Kieferknochen, spricht man von Paradontitis, was starke Zahnschmerzen auslöst.

Differentialdiagnose bei Zahnschmerzen

Die Anamnese bzw. Vorgeschichte einer Krankheit der Schmerzqualität und Schmerzquantität dient dem Zahnarzt zusammen mit dem Perkussionstest, der Vitalitätsprüfung und dem Röntgenbild zur Unterscheidung zwischen Karies, Pulpitis und apikaler Ostitis.

Zahnschmerz bzw. Odontalgie, Zahnweh, Lochweh

Der Zahnschmerz ist ein je nach Verschiedenheit der veranlassenden Ursache ein mehr oder weniger heftiger Schmerz. Das Zahnweh kann seinen Sitz in den Nerven, der Zähne oder deren Umgebungen derselben und je nach der Menge der unmittelbaren oder durch Sympathie ergriffenen Nerven eine grössere oder geringere Ausbreitung haben. Zahnweh wird in Mundart auch als "Lochweh" bezeichnet, insbesondere wenn es sich um einen Eiterzahn handelt der gezogen wurde.


Schmerzen durch Karies

Der Zahnschmerz entsteht bei Karies, wenn sich die Erreger bis zum Dentin vorgearbeitet haben.

Warnsignal Zahnschmerzen Karies Loch im Zahn

Bei Karies kann der Zahnschmerz durch Zucker verstärkt werden. 

Zahnschmerzen bei Karies

Wenn die Zahnfäule das empfindliche Zahnmark erreicht hat, in das der Nerv eingebettet ist, beginnt es im Zahn schmerzhaft an zu pochen.

Die Zahnschmerzen werden sich verstärken und die Karies wird sich immer tiefer in den Zahn hineinfressen, bis der Zahn abstirbt. Sind Zahnschmerzen beim Essen von Süssigkeiten vorhanden, kann dies darin liegen, dass der schmerzende Zahn schon an einer Stelle faul ist bzw. ein Loch im Zahn vorhanden ist, denn bei Karies kann Zucker den Zahnschmerz verstärken. Ist eine Füllung undicht geworden, können Bakterien in die Spalte zwischen Füllmaterial und Zahn rutschen. In dieser Nische kann Karies entstehen, sodass man mit Zahnschmerzen auf Süsses und Saures reagiert. Auch ohne Karies kann eine mangelhafte Füllung Zahnschmerzen verursachen. Durch den Spalt können Hitze oder Kälte bis zum Zahnnerv vordringen, sodass dies der Zahnnerv mit Schmerzsignalen quittiert.

Karies-Zahnschmerz als Warnsignal

Bei Karies entsteht der Zahnschmerz, wenn sich die Erreger bis zum Dentin vorgearbeitet haben.

Kariestest beim Zahnarzt Zahnschmerzen Karies

Bei Zahnarzt kann ein Kariestest gemacht werden. Auch unter dichten Füllung kann sich Karies bilden und den Zahn unbemerkt weiterhin schädigen bis hin zum Zahnverlust. 

Karies, der häufigste Auslöser für Zahnschmerzen

Undichte Füllungen oder Kronen können den Schmerz auslösen, denn die empfindlichen Stellen liegen meist darunter oder es hat sich an undichten Kronenrändern Karies gebildet.

Karies-Zahnschmerz

Karies - Zahnschmerz ist ein provozierter Schmerz.

Bei der Karies handelt es sich meist um einen provozierten Schmerz, meist durch süss, seltener durch sauer.

Karieszahnschmerz Kariesschmerz Zahnschmerzen

Salzige Lösungen kommen praktisch nicht in Frage, obwohl diese genauso wie süsse Lösungen einen osmotischen Druck ausüben und damit Zahnschmerzen verursachen können.

Der menschliche Geschmack verträgt nur wesentlich geringere Konzentrationen an Salzlösungen als an Zuckerlösungen.

Typisch ist der fehlende Spontanschmerz bei der Karies, denn wenn nichts gegessen wird wie in der Nacht, gibt es auch keine Zahnschmerzen. Typische Zahnschmerzen bzw. Kariesschmerzen entstehen nach süssen Schmerzauslösern und klingen nach wenigen Minuten wieder ab.

Die Vitalitätsprüfung ist negativ
Die Perkussionsprobe (Klopfprobe) ist negativ


Zahnschmerz und Ursache

Zahnschmerzen haben immer eine Ursache und sind ein Warnsignal.

Ursachen Zahnschmerz Kaumuskeln Gewebe  

Je nach Herkunft der Zahnschmerzen aus den verschiedenen Geweben und je nach Erkrankung derselben ergibt sich ein ausgesprochen komplexes Feld mit oft schwer differenzierbaren Schmerzzuständen.

Verantwortlich für Zahnschmerzen sind die Gewebe

Betroffene Gewebe die Zahnschmerzen verursachen können Kaumuskeln, Kiefergelenke, Nerven, Zahnfleisch, Schleimhaut, Knochen, Knochenhaut, Wurzelhaut, Zahnhals oder Zahnnerv sein.

Je nach Verschiedenheit der veranlassenden Ursache von Zahnschmerzen, können Schmerzen mehr oder weniger heftig ausfallen, denn massgebend ist, woher der Zahnschmerz kommt. Der Zahnschmerz kann in den Nerven der Zähne oder den Umgebungen derselben und je nach der Menge der unmittelbaren oder durch Sympathie ergriffenen Nerven eine grössere oder geringere Ausbreitung haben.

Es gibt zwei Arten von Zahnschmerzen

Es werden zwei Arten von Zahnschmerzen unterschieden, der idiopathische Zahnschmerz, der seinen Sitz in dem Zahn selbst hat, und den sympathische Zahnschmerz, der von mehr oder weniger entfernten Teilen abhängig ist.

Der Zahnschmerz wird auch als Dentalgie oder Odontalgie in Verbindung zum Kieferknochen bezeichnet und ist ein oft sehr starker Schmerz an den Zähnen, der häufig in das benachbarte Gewebe einstrahlt.

idiopathischer, sympathischer Zahnschmerz Zahn

Vielfach tritt der Zahnschmerz infolge von Zahnkaries auf, kann aber auch andere Ursachen, wie freiliegende Zahnhälse haben.

Der Zahnschmerz wird durch erkranktes Zahnmark verursacht, da dieses nervenreich und gefässreich ist.

Das Zahnbein kann durch Nervenfasern in den Dentinkanälchen Schmerz weiterleiten, der durch heisse, kalte oder süsse Reize ausgelöst wird. Zahnkrone und Zahnwurzel bestehen grösstenteils aus dem knochenartigen Zahnbein oder "Dentin", das wesentlich weicher als der Zahnschmelz ist und kann im Gegensatz zum Schmelz  zeitlebens von bestimmten Zellen im Zahninneren nachgebildet werden.


Freiliegendes Dentin

Empfindliche Zähne und Zahnhälse entstehen infolge freiliegenden Dentin durch Zahnabnutzung und Zahnfleischrückgang.

Freiliegendes Dentin ist sehr empfindlich für Reize wie kalt, warm oder süss, der Grund für die Reize sind zahlreiche lebende Zellen, die in winzige Kanälchen des Zahnbeins hineinragen und die Reize an das Zahninnere weiterleiten.

Als Zahnschmerzen bezeichnet man ein starkes Schmerzgefühl, das von den Zähnen ausgeht, denn Zähne gehören zu den Körperteilen, die je nach Krankheit und Schädigung ein starkes Schmerzgefühl aussenden können.

Zahnfleischrückgang freiliegendendes Dentin

Das starke Schmerzgefühl liegt an den ausgeprägt empfindlichen Nervensträngen, die jeder einzelne Zahn besitzt.

Grosse Zahnschmerzen können sich bei der Empfindlichkeit der Zähne gegenüber heisser und kalter Nahrung zeigen.

Besonders heftig wird dieser Zahnschmerz an  Reizung bei freiliegenden Zahnhälsen, da hier der Schutzschmelz fehlt. Ohne Zahnschmelz kann ein gezielter Druck mit dem Finger auf die entsprechenden Stellen leichte stechende Reizungen hervorrufen. Wenn die Schädigung frisch ist, wirkt sich der Schmerz stärker aus. Fehlender Zahnschmelz, Karies und entzündliche Krankheiten wie Parodontitis, oder rein mechanische Verletzungen können die Ursache von Zahnschmerzen sein. Für Zahnschmerzen gibt es die selten gebräuchliche Bezeichnungen Odontalgie oder Odontagra. Akut auftretender Zahnschmerz kann auch ein Symptom eines Herzinfarkts sein.


Herkunft vom Zahnschmerz

Zahnschmerzen kann nur der Zahnarzt richtig deuten, denn je nach Herkunft aus den verschiedenen Geweben und je nach Erkrankung derselben ergibt sich ein ausgesprochen komplexes Feld.

Zahnschmerzen Erkrankung Gewebe Zahnarzt

Bei Zahnschmerzen ergeben sich oft schwer differenzierbare Schmerzzustände, den Betroffene Gewebe können Kaumuskeln, Kiefergelenke, Nerven, Zahnfleisch, Schleimhaut, Knochen, Knochenhaut, Wurzelhaut, Zahnhals oder Zahnnerv sein.

Idiopathischen Zahnschmerz und sympathischen Zahnschmerz

Im Allgemeinen unterscheidet man zwei Arten von Zahnschmerzen, den idiopathischen Zahnschmerz, welcher seinen Sitz vom Zahn selbst hat, und den sympathischen Zahnschmerz, der von mehr oder weniger entfernten Teilen abhängig ist.

Der sympathische Zahnschmerz wird nur auf dem Wege des Reflexes zu den Zahnnerven übertragen und beruht auf einer allgemeinen Verstimmung des Nervensystems und tritt vielfach bei blutarmen, nervösen und hysterischen Personen oder während der Schwangerschaft auf. Vielfach kommen heftige Zahnschmerzen als Begleiterscheinung von Augenkrankheiten und Ohrenkrankheiten vor. Die am häufigsten vorkommende Art des idiopathischen Zahnschmerzes ist der durch Nervenentblössung an kariösen Zähnen entstandene Zahnschmerz und ist charakterisiert durch zunehmende Intensität an Schmerzen infolge Kälte oder Hitze.


Nervöser Zahnschmerz

Der nervöse Zahnschmerz ist auch nicht selten erstes Symptom einer entzündlichen Affektion der Kiefernerven und der Trigeminusneuralgie.

Nervöser Zahnschmerz Stiche Nervensystems

Der nervöse Zahnschmerz hat den letzten Grund in einer allgemeinen Verstimmung des Nervensystems und ist dadurch charakterisiert, dass sich kein Geschwulst oder Röte in der Umgebung zeigt und auch keine Zahnfleischabszesse zu beobachten sind.

Der idiopathische nervöse Zahnschmerz gibt sich durch flüchtige, lebhafte, in unbestimmten Zeiträumen wiederkehrende Stiche in den Zähnen zu erkennen und wird so wenig durch kühles oder durch warmes Verhalten gebessert. Der sympathisch-nervöse Zahnschmerz unterscheidet sich vom normalen Zahnschmerz nur durch Konsens mit entfernten Organen, von denen die veranlassende Ursache herrührt und hervorgebracht wird. Solche Organe sind der Darmkanal mit seinen Drüsenapparaten und die Genitalien, im Besonderen beim weiblichen Geschlecht. Dabei wird der gastrische und hysterische sowie den oft mit der Schwangerschaft verbundenen Zahnschmerz zu unterschieden.


Vorgetäuschter Zahnschmerz

Die Ursache für vorgetäuschte Zahnschmerzen kann der Zahnarzt nur teilweise feststellen und beseitigen und muss Patienten meist an Spezialärzte zuweisen.

Atypische Vorgetäuschte Zahnschmerzen

Bei einigen Erkrankungen können die Schmerzen vom (Trigeminusnerv) in den Kiefer ausstrahlen und so Zahnschmerzen vortäuschen:

Angina pectoris
 Clusterkopfschmerzen
 Gürtelrose  
Herzinfarkt
 Kopfschmerzen 
Migräne 
Nasennebenhöhlenentzündung 
Ohrenschmerzen

Bei einer Entzündung vom vorgetäuschten Zahnschmerz kann man durch kalte und feuchte Lappen oder eingewickelte Eisbeutel die Schwellung reduzieren und die Schmerzen lindern.

„Zomig nasal“ ist verschreibungspflichtig und lindert die migränebedingten Kopfschmerzen wie die Clusterkopfschmerzen. Wärme, Nikotin, Koffein oder Alkohol bewirken das Gegenteil und sollten vermieden werden. Salbeitee und zerkaute Gewürznelken wirken leicht entzündungshemmend und besänftigen als alte Hausmittel auch den Schmerz. Gegen Zahnschmerzen wirken die Tabletten mit Arzneistoffen wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalizylsäure nach ca. 30 Minuten.

Vorgetäuschte Zahnhalsschmerzen

Vom Zahnfleisch des Zahnhalses ausgehende Schmerzen können einen schillernden irritierenden Charakter annehmen und Zahnschmerzen vortäuschen.

Vorgetäuschte Zahnhalsschmerzen sind vom Zahnfleisch des Zahnhalses ausgehende Schmerzen. Während die meisten chronischen Formen von Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) schmerzlos sind und deshalb oft nicht erkannt werden, löst eine akute Entzündung oft heftige Schmerzen aus, die drückend oder pochend empfunden wird. Es kann sich um einen eingebissenen Speiserest oder um eine tiefe Zahnfleischtasche handeln, die Eiter gebildet hat. 


Zahnhälse sind empfindlich

Zahnschmerzen infolge von freiliegenden Zahnhälsen lassen sich vom Zahnarzt behandeln.

Empfindliche Zahnhälse Kalt, Heiss, Süss, Saur  

Es können sich parodontalchirurgische Methoden eignen, bei denen das Zahnfleisch wieder über den Zahnhals gelegt wird.

Entblösste Zahnhälse

Der Zahn ist normalerweise durch den widerstandsfähigen Zahnschmelz bis zum Zahnfleischrand geschützt.

Wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, ist der entblösste Zahnhals sehr empfindlich, denn das Dentin ist an dieser Stelle von winzigen Kanälchen durchzogen, die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen.

Empfindlicher Zahnhals Freiliegender Zahnhals

Über die sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize den Zahnnerv und lösen die Überempfindlichkeit der Zahnhälse oder auch Zahnschmerzen aus.

Als Ursache für freiliegende Zahnhälse kommen eine falsche Zahnputztechnik oder ein zu hoher Anpressdruck der Zahnbürste sowie Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) in Frage, denn im Verlauf einer chronischen Entzündung zieht sich das Zahnfleisch immer weiter zurück.

Funktionsstörungen wie nächtliches Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus) können an der Entblössung der Zahnhälse beteiligt sein. 

Empfindlicher Zahnhals

Zähne können auf Kaltes, Heisses, Süsses oder Saures mit einem schmerzhaften Ziehen reagieren, was Karies oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Zähne oder Zahnhälse sein kann.

Bei undichten Füllungen, Kronen oder freiliegenden Zahnhälsen reagieren die Zähne vielfach überempfindlich, was bedeutet, dass der Zahnhals vom Zahnfleisch nicht mehr bedeckt ist oder die schützende Schmelzschicht nicht ausreicht, so dass die Reize ungehindert zu den Nerven vordringen können.

Empfindlicher Zahnhals Entblösste Zahnhälse

Bei der Zahnbehandlung versiegelt der Zahnarzt den Zahnhals mit einem kräftigenden Fluorid-Lack oder trägt einen dünnfliessenden Kunststoff auf, der die Dentinkanälchen verschliesst, was die Überempfindlichkeit der Zahnhälse lindern kann.

Auch gibt es für die häusliche Zahnpflege spezielle Zahnpasten für überempfindliche Zahnhälse, deren Inhaltsstoffe die Zahnsubstanz kräftigen.

Wenn die Vorschädigung sehr gross ist, können nur noch Zahnhalsfüllungen oder schützende Zahnkronen eine dauerhafte Linderung bringen.


Zahnhälse schmerzen

Wenn Zahnhälse frei liegen, kann heisser Kaffee, kalte Limonade oder in Speichel aufgelöste Süssigkeit durch die winzigen offenen Kanälchen des Zahnhalses bis zum Zahnnerv vordringen und diesen reizen.

Der Zahnarzt spricht von überempfindlichen Zahnhälsen, wenn am Zahnhals Schmerzen entstehen die nicht durch die Zahnkrone hervorgerufen werden. Freiliegende Zahnhälse oberhalb der Zahnwurzel sind je nach Zahnfleischverlauf (Zahnfleischsaum) und Schmelzdicke ein weitverbreitetes Problem, das meist unbemerkt entsteht, bis leicht ziehende Zahnschmerzen als Beschwerden erkannt werden. Der Zahnhals liegt oberhalb der Zahnwurzel bzw. zwischen Zahnwurzel und Zahnkrone die vom Zahnschmelz überzogen ist, der zur Zahnwurzel hin abnehmend ist. Das Zahnbein unterhalb der Zahnkrone ist nur bis ca. zwei Millimeter unterhalb vom Zahnfleischsaum durch den Zahnschmelzmantel geschützt, da der Zahnhals als Zahnhalsschutz normalerweise vom Zahnfleisch bedeckt ist. Freiliegende Zahnhälse ohne Zahnschmelzmantel (Zahnbeschichtung) können sehr stark wärmeempfindlich und kälteempfindlich sein, ohne dass eine bedrohliche Krankheit zugrunde liegt.

Zahnschmerzen durch freiliegende Zahnhälse

Wenn Zahnhälse frei liegen wird ein ziehender Schmerz wahrgenommen.

Warum Zahnhalsschmerzen

Während die Zahnkrone vom Zahnschmelz geschützt ist, wird der Zahnhals normalerweise gegen äussere Einflüsse vom Zahnfleisch geschützt.

Eine falsche Zahnputztechnik beim Zähneputzen kann Schaden anrichten, was ein zurückweichendes Zahnfleisch mit freiliegenden Zahnhälsen zur Folge haben kann, was Schmerzen am Zahnhals auslöst. Beim Rückgang vom Zahnfleisch reagiert der Zahnhals auf äussere Reize wie Wärme, Kälte oder Druck sehr sensibel, so wenn unter der Zahnkrone eine relativ ungeschützt Stelle entsteht und der Zahnhals frei liegt. Wenn der Zahnhalsschutz verloren geht, liegt der Zahnhals frei, so dass es durch mechanische oder chemische Einflüsse zu Zahnschmerzen mit unterschiedlichen Schmerzstellen kommen kann, denn beim Zahnhals wird der Zahnschmelz als Beschichtung vom Zahn zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel immer dünner. Saures und Süsses können für Sekunden bis Minuten nachziehende Schmerzen auslösen, denn die Ursache für die Zahnschmerzen auf Saures und Süsses sind offenliegende Dentinkanälchen, die direkt zum Zahnnerv führen. Der Verschluss der Kanälchen gelingt mehr oder weniger durch das das versiegeln vom Zahnhals als zahnärztliche Massnahme mit einem kräftigenden Fluoridlack oder trägt einen dünnfliessenden Kunststoff auf, der die Dentinkanälchen verschliesst. Es gibt auch spezielle Zahnpasten für schmerzempfindliche Zähne bzw. entblösste Zahnhälse, die frei liegende Zahnhälse bei der Zahnpflege versiegeln, damit schmerzende Zahnkanäle die Zahnhalsschmerzen etwas lindern können.


Zahnnerv ist gereizt

Wenn der Zahnnerv schmerzt, ist der Zahnnerv gereizt.

Zahnschmerzen Zahnnerv Nerven der Zähne

Wenn man bei grosser Qual mit Zahnschmerzen nichts unternimmt, kann der Kieferknochen angegriffen werden und der Zahn absterben.

Wenn Zähne schmerzen

Schmerzen Zähne oder Kiefer, kann dies möglicherweise Karies oder Parodontitis sein.

Anfänglich ergibt sich beim Zahn ein leichtes Ziehen, später wird der Schmerz umso heftiger. Wird der Zahnschmerz heftiger und klingt nicht ab, sollten man den Zahnarzt aufsuchen, denn andauernde Schmerzen an Zähnen und Kiefern sind ein Alarmzeichen.

Gereizter Zahnnerv löst Zahnschmerzen aus.

Gereizter Zahnnerv Zahnschmerzen Zahnarzt

Wenn der Zahnnerv im Inneren des Zahns gereizt wird entstehen Zahnschmerzen.

Normalerweise ist dieser Raum vom Zahn gut versiegelt, denn um das Zahnmark herum sitzt der Zahnschmelz und hält alles, was im Mund passiert, vom Zahnnerv fern und wo der Zahnschmelz aufhört, schützt das Zahnfleisch den Zahn.

Die Zahnwurzel sitzt tief im Kiefer und ist von Knochen und Gewebe umgeben, wenn sich aber eine dieser Schutzschichten entzündet, durchlöchert oder zerstört ist, kann etwas an den Zahnnerv gelangen, was Zahnschmerzen verursacht.

Zahnnerv schmerzt durch freiliegenden Zahnhals 

Bei freiliegenden Zahnhälsen können heisser Kaffee, kalte Limonade oder in Speichel aufgelöste Süssigkeiten durch die winzigen offenen Kanälchen des Zahnhalses bis zum Zahnnerv vordringen und ihn reizen, sodass man einen ziehenden Schmerz verspürt.

Bei undicht geworden Füllungen können Bakterien in die Spalte zwischen Füllmaterial und Zahn gelangen, sodass in der Spalte Karies entstehen kann und man auf Süss und Saures Schmerz verspürt. Dringt Hitze oder Kälte in den Spalt bis zum Zahnnerv vor, quittiert der Nerv dies mit dem Schmerzsignal. Dringen durch eine tiefgehende Karies oder einen Riss im Zahnschmelz Bakterien in das Nervengewebe (Pulpa) ein, kann es zu einer Entzündung des „Zahnmarks“ kommen.

Im Vergleich zu bleibenden Zähnen besitzen Milchzähne einen verhältnismässig grossen Zahnnerv, womit Kariesbakterien bei Milchzähnen schnell zu einer Entzündung des Nervengewebes (Pulpa) führen können.

Schmerzen Nervenkanal Milchzähne  Entzündung

Kann die Entzündung beim Milchzahn durch den Nervenkanal in das umliegende Knochengewebe eindringen, entsteht ein Abszess und somit eine „dicke Backe“.

Zahnschmerzen durch gereizten Zahnnerv

Zahnschmerzen entstehen, wenn die Nerven in den Zähnen durch Druck, Verletzungen oder Chemikalien gereizt werden.

Versorgt werden die Zähne durch Seitenäste eines bestimmten Nervs (Trigeminusnerv), der auch für verschiedene Kaumuskeln sowie Mundschleimhaut und Nasenschleimhaut zuständig ist. Wenn der Zahnnerv gereizt wird, entstehen Zahnschmerzen.

Der Zahnnerv liegt im Inneren vom Zahn und ist normalerweise in diesem Raum versiegelt.

Gereizten Zahnnerv Zahnschmerzen Milchzahn

Um das Zahnmark herum sitzt der Zahnschmelz und hält alles, was im Mund passiert, vom Zahnnerv fern.

Wo der Zahnschmelz aufhört, schützt das Zahnfleisch den Zahn.

Die Zahnwurzel sitzt tief im Kiefer und ist von Knochen und Gewebe umgeben, wenn sich aber diese Schutzschichten entzünde, durchlöchert oder zerstört wird, kann etwas an den Zahnnerv gelangen und Zahnschmerzen verursachen.


Zahnschmerzen durch Nerv

Normalerweise ist der Raum wo der Zahnnerv liegt gut versiegelt und geschützt.

Zahnnerv Zahnschmerzen Pulpa Zahn Pulpitis 

Zahnschmelz ist nicht von Nerven durchzogen und kann nicht nachgebildet werden. Zahnkaries verursacht daher auch keine Schmerzen solange sie nicht durch das Dentin bis zur Pulpa vorgedrungen ist, denn unter dem Zahnschmelz ist das Dentin bzw. Zahnbein und darunter das Zahnmark resp. Pulpa als Nervengewebe.

Zahnnerv - Schmerzen

Zahnschmerzen entstehen, wenn der Zahnnerv gereizt wird, denn der Nerv liegt im Inneren des Zahns.

Um das Zahnmark herum beschützt der Zahnschmelz das Zahninnere, denn die äussere Zahnschmelzschicht ist das härteste Gewebe vom Zahn und hält alles ab, was vom Mund in den Zahn gelangen könnte. Wo der Zahnschmelz aufhört, schützt das Zahnfleisch den Zahn.

Die Zahnwurzel wie auch das Zahnimplantat als künstliche Zahnwurzel sitzt im Kiefer und ist vom Kieferknochen und dem Gewebe umgeben.

Zahnschmerzen Entzündete Zahnwurzel Kiefer

Wenn eine dieser Schutzschichten, Zahnschmelz, Zahnfleisch, Kieferknochen oder Gewebe zerstört oder entzündet ist, entstehen Zahnnerv-Schmerzen.

Heisse oder kalte Getränke können den Zahnnerv reizen wenn die Zahnhälse frei liegen, sodass Zahnnervschmerzen entstehen.

Auch im Speichel aufgelöste Süssigkeiten können durch die winzigen Kanälchen des Zahnhalses bis zum Zahnnerv vordringen und ihn reizen. Der Zahnschmerz geht vom Zahnnerv oder der Pulpa aus, dass aus Bindegewebe, Adern und einem Nervengeflecht besteht. Wenn eine Entzündung entsteht, spricht man von Pulpitis. Wurzelbehandlungen dienen vor allem zur Behandlung von Pulpitis, indem man die Bakterienanzahl, die sich in den Wurzelkanälen eingenistet hat reduziert und so die Zahnnerventzündung durch die Zahnnervbehandlung auch die Zahnnervschmerzen stoppt.

Nach der Wurzelbehandlung Zahnschmerzen

Nach der Wurzelbehandlung können Zahnschmerzen durch die Wurzelhaut entstehen, auch wenn der Zahn tot ist.

Der Schmerz aus der Wurzelhaut ist typisch für einen frisch wurzelbehandelten Zahn mit kritischer Abwehrlage.

Zahnschmerzen Zahnarzt Wurzelbehandelung

Da die Wurzelhaut nur auf Druck reagieren kann, gibt es keinen direkten Temperaturschmerz wie heiss, kalt nach der Wurzelkanalbehandlung.

Durch die Erhöhung der Durchblutung kann hier die Wärme verstärkend wirken. Auch wenn eine tote Zahnwurzel gebrochen ist, kommt der  Schmerz von der Wurzelhaut.


Pulpitis Zahnschmerzen

Bei Pulpitis sprich man im Volksmund vielfach von einer Zahnentzündung, Zahnnerventzündung oder Zahnmarkentzündung, wo plötzlich akute Zahnschmerzen entstehen können.

Eine „Akute Pulpitis“ ist ein stark schmerzhafter Zahn, verursacht durch eine Entzündung der Zahnnerven.

Pulpitis Zahnschmerzen Pulpitisschmerz Zahn

Bei der Pulpitis (Pulpitiden) tritt auch nachts ein Spontanschmerz Pulpitis-Schmerzen auf.

Pulpitis ist eine "Entzündung der Zahnnerven", das Zahnnervschmerzen bzw. Pulpitis-Zahnschmerzen erzeugt.

Die Schmerzattacken beginnen typischerweise schlagartig und dauert wesentlich länger an, als bei der Karies. Zwischen den Schmerzattacken gibt es Pausen mit relativer Schmerzfreiheit. Anfänglich dauert diese schmerzfreie Pause mehrere Stunden, die sich im Laufe von einigen Tagen verkürzt. Vielfach besteht mit der Zeit ein ununterbrochener Zahnschmerz. Verschiedene untypische Verläufe sind möglich, denn der typische Zahn-Schmerzverlauf einer Pulpitis trifft nur bei 50 % der Pulpitiden zu. Bei der Pulpitis hilft die Vitalitätsprobe hauptsächlich zur Lokalisierung des schuldigen Zahnes, weniger jedoch zur Differenzierung zwischen Karies und Pulpitis. Bei der Pulpitis treten vielfach sehr starke Zahnschmerzen auf, die so stark ausstrahlen können, dass dem Zahnpatienten die Lokalisierung sehr schwer fallen kann. Vielfach kann ein Zahnpatient nur die betroffene Seite angeben, nicht jedoch den betroffenen Zahn und ob der Zahnschmerz im Oberkiefer oder im Unterkiefer vorhanden ist. Wenn keine kariöse Kavität zu erkennen ist, kann die Entscheidung zwischen mehreren verdächtigen Zähnen wie grosse oder alte Füllungen sehr schwierig sein. Ein Röntgenbild hilft evt. zum Nachweis einer versteckten Karies. Die Lokalisierung durch die Angaben des Patienten kann gelegentlich falsch sein und dann gegebenenfalls zu einer fälschlichen Behandlung führen. Wurzelbehandlungen dienen vor allem zur Behandlung von Pulpitis. Mit der Wurzelbehandlung erfolgt eine Reduktion der Bakterienanzahl, welche sich in den Wurzelkanälen eingenistet haben und Zahnschmerzen verursachen.

Pulpitis, Zahnschmerzen durch Entzündung

Die Ortung der Ursache ist schwierig, denn nicht immer wo die Zahnschmerzen versteckt sind ist die Ursache zu finden.

Von Pulpitis wird gesprochen, wenn der Zahnschmerz durch eine Entzündung  vom Zahnnerv oder der Pulpa ausgeht, die aus Bindegewebe, Adern und einem Nervengefecht besteht.

Pulpitis Zahnschmerzen Entzündung Pulpa Zahn

Im Gegensatz zu allen anderen Geweben des Körpers kann das Bindegewebe der Pulpa nicht schwellen, was die erste normale Reaktion ist, wenn Bakterien etwa von einer tiefen Karies aus eindringen.

Die Zahnpulpa ist im starren Zahn eingebettet und hat nur eine Verbindung zur Aussenwelt durch einen kleinen Zugang an der Zahnwurzelspitze von etwa einem zehntel Millimeter.

Der Ansatz zu Schwellung würgt die Blutzufuhr ab, weshalb eine kleine Entzündung bereits genügt, um den „Zahnnerv“ absterben zu lassen. Das Absterben vom Zahnnerv kann sich über Monate oder Jahre hinziehen. Wenn eindeutig ist, dass ein Zahnschmerz von einer Entzündung der Pulpa kommt bzw. eine Pulpitis vorliegt, besteht die Frage, ob diese unumkehrbar resp. reversibel ist, was beim einwurzeligen Zahn nicht immer sicher ist. Bei Zähnen mit mehreren Wurzelkanälen gilt, dass die Zustände im Übergang von reversibler Reizung über leichte Entzündung bis zur irreversiblen ausgeprägten Entzündung oft schillernd und irritierend sind, weil verschiedene Zustände nebeneinander bestehen können. Es können nur die Zahn-Nerven aller Kanäle zusammen oder keiner überleben. Für irreversible bzw. nicht umkehrbare Entzündungen sprechen Zahnschmerzen auf Wärme, Spontanschmerzen ohne Anlass, Zahnschmerzen auf Druck, klopfende Zahnschmerzen, starke Zahnschmerzen, lange anhaltende Zahnschmerzen auch auf Kälte. Hoffnung besteht bei leichteren und kurzen Zahnschmerzen nur auf süss, kalt oder sauer. 


Schmerzen beim Kauen

Schmerzende Zähne beim Kauen können in einem tieferliegenden Problem begründet sein und müssen keine zahnärztlichen Probleme sein.

Eine entzündliche Allgemeinerkrankung mit Symptomen im Mund wie Schmerzen beim Kauen bzw. "rheumatischen Zahnschmerzen" kann eine Gefässentzündung in zahlreichen Organen verursacht werden. Betroffene von Schmerzen beim Kauen können entstehen, wenn bei den Kaumuskeln kein Blut mehr ankommt, so dass man von rheumatischen Zahnschmerzen spricht, was ein vorgetäuschter Zahnschmerz ohne direktes Zahnproblem ist. Besonders bei älteren Menschen können entzündliche Systemerkrankungen ein Symptom einer Allgemeinerkrankung sein, wo durch Entzündung grösserer Blutgefässe als Zahnschmerzen fehlgedeutet werden. Entzündungen die im Unterkiefer oder Oberkiefer die nicht durch Bakterien verursacht werden, können Symptome einer Rheumaerkrankung sein, so dass eine antibiotische Behandlung beim Zahnarzt oder Hausmittel gegen Zahnschmerzen keine Besserung wie bei typischen Zahnschmerzen erfolgen kann. Bei Zahnschmerzen durch Kauen ist es auch möglich, dass die Zahnbrücke, Zahnfüllung oder Zahnprothese an irgendeiner Stelle zu hoch, zu niedrig, zu lang oder zu kurz ist, was ein Zahnproblem ist, das der Zahnarzt beheben kann.

Schmerzen Kauen Zähne Zahnbrücke Prothese

Bei Schmerzen im Bereich Kaumuskeln und Kiefergelenke steht die so genannte Parafunktion im Vordergrund, also die Überlastung durch unbewusst angewendete Kräfte im Bereich des Körpergewichts beim Zähnepressen, Zähnereiben oder Zähneknirschen.

Wenn beim Kauen Schmerzen entstehen, deutet dies darauf hin, dass eine Brücke, Füllung oder Prothese nicht richtig passt.

Wenn das Gebiss nicht richtig ineinander greift, erhöht sich der Druck an bestimmten Stellen beim Kauen, was den Zahnnerv des betroffenen Zahns reizen kann. Möglich ist, dass die Schmerzen bis zum Ohr oder ins Kiefergelenk ausstrahlen. Wird der Zahn dauerhaft überlastet, kann er absterben, was einen pochenden Zahnschmerz auslöst. Die Ursachen für den Druck können unterschiedlich sein, denn Zähneknirschen / Zähnepressen kann das Gebiss überlasten. Möglich sind auch schief wachsende Zähne oder im Kiefer verborgene Weisheitszähne die andere Zähne bedrängen und wegdrücken.

Zahnschmerzen nur beim Kauen

Bei zu viel Druck reagiert der entsprechende Zahn oder der Kiefer mit Schmerzsignalen, meistens durch einen pochenden Schmerz, der bis zum Ohr oder ins Kiefergelenk ausstrahlen kann.

Die Ursachen der Zahnschmerzen und für den überhöhten Druck kann das Zähneknirschen oder Zähnepressen sein, die das Gebiss überlasten.

Zahnschmerzen beim Kauen pochenden Schmerz

Überlastet man einen Zahn dauerhaft während die anderen Zähne keinen Gegenspieler haben, kann der Zahn absterben.

Wenn man nur beim Kauen Zahnschmerzen hat, ist es möglich, dass eine Zahnfüllung, Zahnbrücke oder Zahnprothese nicht richtig passt und die Zahnkrone an einer Stelle zu hoch oder zu niedrig ist und das Gebiss nicht richtig ineinander greifen kann, was den Druck an bestimmten Stellen beim Kauen erhöht und damit den Zahnnerv vom betroffenen Zahn reizen kann. 


Typische Zahnschmerzen

Typische Zahnschmerzen die sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können, werden im Normalfall durch eine Entzündung vom Zahnnervengewebe durch Karies als Zahnerkrankung durch Kariesbakterien verursacht.

Die Ursache für den typischen Zahnschmerz kann sehr unterschiedlich sein und entstehen meist, wenn der Zahnnerv gereizt ist, sei es durch Druck, Verletzung oder durch Chemikalien. Mögliche Ursachen für anhaltende typische Zahnschmerzen kann eine unvollständige Zahnfraktur oder ein kleiner Riss in der Zahnkrone sein. Durch einen kaum sichtbaren Spalt im Zahn kann eine Diagnose schwierig sein, so durch eine Infraktion (geschwächte Zahnstruktur) infolge von starkem Zähnepressen und Zähneknirschen wegen einer zu grossen Zahnfüllung. Typische Zahnschmerzen entstehen meist durch Zahnkaries, wo Pulpitis-Zahnschmerzen und Gangränschmerzen entstehen, jedoch auch durch Parodontalerkrankungen wie Gingivitis und Parodontitis. Weitgehend ungeklärt ist die Ursache für atypische Zahnschmerzen, bei denen der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht. Zahnschmerzen können durch andere körperliche Beschwerden auch aus anderen Körperbereichen auftreten, so durch Herzinfarkt, Gürtelrose, Kieferschmerzen, Zysten, Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen oder Migräne wie auch wegen einer Entzündung der Kieferhöhle (Nasennebenhöhlenentzündung).

Typische Atypische Zahnschmerzen Vorgetäuscht 

Nebst „Typischen Zahnschmerzen“ gibt es auch Atypische Zahnschmerzen und "Vorgetäuschte Zahnschmerzen".

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen sind unangenehm und können bohrend, klopfend, dumpf, stechend oder ziehend als Alarmzeichen sein.

Durch Eiterbildung oder entzündliche Prozesse (Entzündung im Zahn) kann die Wange bei einer Zahnentzündung (Pulpitis) anschwellen, wobei eine "dicke Backe" durch die Wassereinlagerung im Bereich vom entzündeten Gewebe entstehen kann. Eine Entzündung im Mundbereich wird meist als Abszess umschrieben, bei der sich Eiter vom umliegenden Gewebe abkapselt. Die Ursache von typischen Zahnschmerzen kann beim Zahnarzt durch eine Zahnfleischbehandlung oder einer gezielte Wurzelkanalbehandlung erfolgen, damit die Schmerzen dann meist rasch wieder verschwinden.

Zahnschmerzen entstehen typisch und häufig durch:

Zahnkaries als Zahnerkrankung oder auch durch einen Zahnunfall
 Zahnfleischentzündung bzw. Parodontose die zu Gingivitis und Parodontitis (Zahnbetterkrankung) führen kann
Verlust von Zahnfüllungen bzw. herausgefallen Zahnplombe (Zahnnerventzündung resp. Zahnmarkentzündung
Zahnwurzelentzündung (Zahnabszess) oder Zahnwurzelspitzenentzündung
 Überempfindlichkeit der Zähne (empfindliche Zahnhälse), wenn Zahnhälse freiliegend sind
 Zahnfehlstellung (Kieferfehlstellung)
Bei Kindern; Durchbrechen der Zähne (Dentition)
 Jugendliche; Neueinstellung der Zahnspange bei der Zahnspangen-Behandlung (Zahnregulierung)
 Durchbrechen der Weisheitszähne (erschwerter Zahndurchbruch)


Atypischer Zahnschmerz

Charakteristisch ist für den atypischen Zahnschmerz der blitzartig einschiessende Schmerz.

Wenn die Zahnschmerzen nicht von den Zähnen oder dem Zahnhalteapparat aus kommen und keine zahnbedingten Ursachen vorliegen, wird von atypischen Zahnschmerzen gesprochen, dass als ausstrahlende Schmerzen "vorgetäuschte Zahnschmerzen" sind. Atypische Zahnschmerzen (engl. atypical odontalgia) durch solche Krankheiten wie Trigeminusneuralgie oder Clusterkopfschmerzen sind meist sehr heftig und schmerzhaft. Ausstrahlende Schmerzen können von Nerven und Muskeln stammen und eine unterschiedliche Ursache haben, die vom Mund weit entfernt liegt. Über Nerven kann beim Mensch ein Gefühl von Zahnschmerzen entstehen, die durch Wetterfühligkeit meist verstärkt wird, wo auch Hausmittel gegen Zahnschmerzen wie das Nelkenöl als oberflächlich schmerzstillendes Mittel keine Hilfe ergeben können, dies im Gegensatz zu typischen Zahnschmerzen, wenn es sich um eine Reizung vom Zahnnerv handelt. Wenn im Zahnbereich und Kieferbereich oder auch im Gesichtsbereich Schmerzen entstehen, für die es aus zahnärztlicher Sicht keine Erklärung gibt, sollten die dafür bekannten Faktoren einer "ganzheitlichen Schmerztherapie" berücksichtigt werden. Atypische Zahnschmerzen können von einer Mundseite zur anderen oder von einem Zahn zum anderen wandern und können in Zähnen, im Zahnfleisch oder im Kieferknochen dauerhaft auftreten oder nur zeitweise zu spüren sein.

Geschichtsschmerzen Atypische Zahnschmerzen

Atypische Zahnschmerzen sind wie rheumatischen Zahnschmerzen und Geschichtsschmerzen schwer zu diagnostizieren, denn sie können durch eine Zahnextraktion oder einen entzündlichen Zahnherd bzw. Zahnstörfeld ausgelöst werden oder eine schwer zu erkennende Ursache wie Trigeminusneuralgie oder Clusterkopfschmerzen haben.

Atypische Schmerzen

Nach einer Zahnextraktion können ähnliche Schmerzzustände auftreten, doch der untypische Verlauf vom Schmerz verschwindet nach Ausheilung meist wieder.

Meistens bestehen diese Atypische Schmerzen nach einer Zahnextraktion als Dauerschmerzen und nicht blitzartigen Attacken wie bei der Trigeminusneuralgie. Weitgehend ungeklärt ist die Ursache atypischer Zahnschmerzen (engl. atypical odontalgia), bei denen der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht. Oft geht dieser Schmerz mit einer verstärkten Druckempfindlichkeit einher. Die Dauer kann von wenigen Tagen bis zu chronischem Schmerz variieren und zugleich die schmerzende Stelle wechseln.

Trigeminusneuralgie

Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um einen äusserst schmerzhaften Reizungszustand des 5. Hirnnerven, des Nervus trigeminus.

Eine Trigeminusneuralgie hält für wenige Sekunden bis zu 2 Minuten an. Die Attacken können mehrmals pro Tag über Wochen und Monate auftreten. Auslöser können Kauen, Sprechen, Schlucken, kalter Luftzug, Gesicht-waschen mit kaltem Wasser oder Zähneputzen sein. Auch Berührung im Gesicht oder Bewegungen der Gesichtsmuskulatur kommen als Ursache in Frage.

Clusterkopfschmerzen

Bei Clusterkopfschmerzen ist nur eine Gesichtshälfte betroffen, wo der Schmerz in rascher Reihenfolge vom Zahn (Kiefer), Aug, Stirn und wieder zurück wechselt, was mehrere Stunden andauern kann.

Schmerzen können bei einigen Erkrankungen vom "Trigeminusnerv" in den Kiefer ausstrahlen und so Zahnschmerzen vortäuschen wie meist zu Beginn der Clusterkopfschmerzen oder auch bei der Trigeminusneuralgie, wo die Auslösezone für Schmerzanfälle als Triggerpunkt bezeichnet wird. Auch bei Angina pectoris, Gürtelrose, Herzinfarkt, Ohrenschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündung (Kieferhöhlenentzündung), Kopfschmerzen und Migräne können die Schmerzen in den Kiefer ausstrahlen und damit Zahnschmerzen vortäuschen.

Clusterkopfschmerzen Atypische Zahnschmerzen

Clusterkopfschmerzen sind die stärksten neurologischen Schmerzen unter denen Menschen leiden können und werden als Suizid-Kopfschmerz bezeichnet, wo eine Schmerzlinderung durch Zahnschmerzmittel nicht erreicht werden kann.

Heftige Schmerzen bei Clusterattacken

Die Ursache dieser unheilbaren Krankheit der Clusterattacken ist bisher unbekannt, eine allgemein gültige Therapie gibt es derzeit nicht.

Symptome der Clusterattacken haben eine spontane Dauer von 15 bis 180 Minuten im Durchschnitt eine 3/4 Stunde. Am häufigsten sind die Attacken nachts zwischen 1 Uhr und 2 Uhr zu beobachten. Bei vielen Patienten kommen Clusterattacken meist immer zur gleichen Zeit. Vielfach handelt es sich um 1-3 Attacken pro Tag über einen Zeitraum von 4-8 Wochen (Tage bis 4 Monate). Gefolgt von einem meist schmerzfreien Jahr um dann wieder zu kommen. Pausen können aber auch nur Monate oder bis zu 25 Jahren betragen. Nach mehreren Jahren gibt es dann leider manchmal einen Übergang in die chronische Form oder diese Clusterkopfschmerzen, die mit einer verstärkten Druckempfindlichkeit einhergehen verschwinden ganz.


Zahnschmerz rheumatisch

Bei rheumatischem Zahnschmerz ist der Schmerz meist nicht auf eine Stelle fixiert.

Bei rheumatischen Zahnschmerzen unterscheidet man zwischen rein rheumatischen Zahnschmerzen, die meist umherspringen und bei Berührung nicht schmerzen, von den entzündlich rheumatischen Zahnschmerzen. Symptome einer Allgemeinerkrankung können durch Entzündung grösserer Blutgefässe als Zahnschmerzen fehlgedeutet werden, was besonders bei älteren Menschen als entzündliche System­-Erkrankung kein zahnärztliches Problem ist. Betroffene von rheumatischen Zahnschmerzen haben vielfach Schmerzen beim Kauen, wenn bei der Kaumuskulatur kein Blut mehr ankommt, was indirekte Zahnprobleme sind. Entzündungen im Oberkiefer oder Unterkiefer die nicht durch Bakterien verursacht werden, können Symptome einer Rheumaerkrankung sein, wo Hausmittel gegen Zahnschmerzen oder eine antibiotische Behandlung beim Zahnarzt keine Verbesserung bringen kann. Bei unklaren Zahnschmerzen kommt die Schulmedizin vielfach an ihre Grenzen, wo die ganzheitliche Zahnmedizin evt. helfen kann, denn diese beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen den Zähnen, Mundbereich, Kieferbereich und dem gesamten Körper. Auch die chinesische Medizin kann wie die Akupunktur in gewissen Fällen weiterhelfen, doch in der ganzheitlichen Zahnmedizin gibt es viele Theorien wo es keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt. Die Zahngesundheit ist wie die Mundgesundheit mit der Gesundheit von Magen und Darm verbunden wie auch mit Niere, Leber, Galle und Milz, wo die traditionell chinesische Medizin Beschwerden an Zähnen und dem Zahnfleisch Zusammenhänge erkennen kann.

Rheumatischer Zahnschmerz wandert Zähne

Der rheumatische Schmerz wandert, so dass auch mehrere als gesund erscheinende Zähne oft gleichzeitig befallen werden und kommt oft plötzlich und ruckartig, wie er auch genauso wieder aufhören kann, wobei die Schmerzbeschreibung der Zahnschmerzen wie bei den Aphten als Entzündung der Mundschleimhaut beschrieben werden.

Vorgetäuschte Zahnschmerzen

Zahnschmerzen und andere Erkrankungen werden vorgetäuscht.

Die angeblichen Zahnschmerzen können auch vom Ohr (Ohrenschmerzen) ausstrahlen oder können ihren Ursprung als Migräne, Kopfschmerzen oder Nasennebenhöhlen-Entzündung (Sinusitis) bzw. Kieferhöhlenentzündung haben, so dass diese als vorgetäuschte Zahnschmerzen bezeichnet werden. Auch an einen möglichen Herzinfarkt, Angina pectoris oder Gürtelrose sollte gedacht werden. Zahnextraktionen sollten nach Möglichkeit bei rheumatischem Zahnschmerz nicht durchgeführt werden, da die Schmerzen nicht selten, mit grösserer Heftigkeit, sich auf benachbarte Organe wie Zähne oder Ohren wirft. Bei rheumatischen Zahnschmerzen eine Zahnextraktion zu unterlassen ist vielfach jedoch nicht möglich, denn um die Kaufunktion mit Zahnersatz wieder herzustellen, stellt eine Extraktion (Zahnentfernung) die häufigste chirurgische Massnahme dar. Der rein rheumatische Zahnschmerz darf mit Neuralgia dentium nicht verwechselt werden bzw. mit den Neuralgien als anfallartig auftretenden Nervenschmerzen im Gesichtsbereich und Kieferbereich entlang dem Kieferknochen während grippalen Infekten.

Rheumatische Zahnschmerzen

Rheumatische Zahnschmerzen dürfen nicht verwechselt werden mit dem ihm sehr ähnlichen gichtischen Zahnschmerz, wenn er von eingewurzelter Gicht herrührt, wo Zahnextraktionen nutzlos sind.

Ein „Periostitischer Zahnschmerz“ beruht auf Entzündungen der Knochenhaut bzw. Wurzelhaut, welche den Zahn in seiner Alveole befestigt und als äussere Periostitis (Periodontitis) oder Knochenhaut-Entzündung bezeichnet wird, worunter man eine degenerativ-entzündliche Veränderung der Knochenhaut (Periost) als ernährende Schicht vom Knochen versteht. Ein Periostitischer Zahnschmerz kann rheumatisch bzw. durch Erkältung entstehen und befällt vielfach Zähne, die durch Karies als Zahnerkrankung durch Kariesbakterien bereits angegriffen sind. Die Entzündung der Zahnwurzelhaut gibt sich durch einen anfangs dumpfen, später sehr lebhaften klopfenden Schmerz zu erkennen. Der Zahn ist bei geringster Berührung sehr empfindlich und scheint dem Zahnpatienten länger zu sein als die übrigen Zähne. Am Zahnfleisch treten vermehrte Geschwulst und Röte auf, die sich auf die benachbarte Wange erstreckt. Der Zahnschmerz nimmt dann vielfach ab und später wieder zu, wenn sich ein Zahngeschwür bildet, welches die Mundschleimhaut durchbricht. Am besten öffnet man den Eiterherd künstlich und entleer ihn, damit eine natürliche Heilung erfolgen kann. Bei Entzündung der Zahnpulpa bzw. innere Periostitis oder Endodontitis ist der Schmerz flüchtig und stark bohrend, stellt sich periodisch ein, wird aber später anhaltend und kann von Fieber begleitet sein. Die Entzündung geht normalerweise in Eiterung über und verläuft innerhalb einer Woche ohne nachteilige Folgen. Auch können Zahnfisteln oder Beinfrass beim Alveolarfortsatz folgen, wenn das Übel vernachlässigt wird. Bei der Endodontitis kann die Entzündung in eine Eiterung übergehen, wobei die Zerstörung vom Zahn durch Karies nur in wenigen Fällen verhütet werden kann.


Aufbiss  Zahnschmerz

Aufbissschmerzen können auch als Aufbiss-Zahnschmerzen oder als Aufbissempfindlichkeit bezeichnet werden.

Wenn es beim Zubeissen und Kauen plötzlich Zahnschmerzen entstehen, können Hausmittel gegen Zahnschmerzen die Beschwerden lindern. Manchmal lassen Zahnschmerzen genauso rasch nach, wie sie gekommen sind, doch sollte man danach den Zahnarzt zur Kontrolle aufsuchen, denn die Gründe können kleine Risse bis hin zu Entzündungen reichen.

Aufbissempfindlichkeit Aufbiss Zahnschmerz Zahn

Die Erkrankung "Aufbissempfindlichkeit" kann man häufig im Röntgenbild als schwarze Stelle an der Zahnwurzelspitze (apikale Transluzens) erkennen.

Aufbissempfindlichkeit bei Parodontitis

Aufbiss-Zahnschmerzen werden als Aufbissempfindlichkeit bezeichnet und bedeutet Zahnschmerz bei Kieferschluss, der meist bei akuter Parodontitis auftritt.

Bei Parodontitis handelt es sich um entzündliche Vorgänge innerhalb vom Zahnhalteapparat. Die Folgen der Entzündung bei Aufbissempfindlichkeit sind anfänglich Beschwerden an den Zähnen bei Kälte und Wärme, später erfolgen heftige und meist länger anhaltende Zahnschmerzen die auf den Kiefer ausstrahlen. Vielfach verlaufen Zahnentzündungen und das Absterben der Zahnnerven auch völlig beschwerdefrei. Durchbricht diese Entzündung den Kieferknochen, kann die Schwellung eitrig auftreten, so dass im schlimmsten Fall Bakterien von dort aus Richtung Herz oder ins Gehirn wandern können, was zu schweren Allgemeinerkrankungen führen kann.

Aufbissschmerzen

Aufbissschmerzen sind stark ziehende oder pulsierende Zahnschmerzen in einem Zahn die oft durch Kühlen gelindert werden können.

Die Zahnpulpa ist durch Zahnschmelz und Dentin (Zahnbein) vor Bakterien im Mund geschützt und füllt die Pulpahöhle als Innenraum vom Zahn aus und besteht aus Bindegewebe, Blutgefässen, Nervengewebe und Lymphgefässen. Die Pulpa wird auch als Zahnpulpa (Fleisch) oder als Zahnmark bezeichnet und ist eine weiche, blutgefässreiche Gewebemasse im Zahn, wo die Nerven-Gefässbündel von der Pulpa aus zum Dentin ziehen. Eine Entzündung der Pulpa wird im Volksmund als Eiterzahn, Zahnentzündung, Zahnmarkentzündung oder Zahnnerventzündung und beim Zahnarzt meist als Pulpitis bezeichnet. Gelegentlich treten Verkalkungen im Pulpengewebe auf, die als Dentikel bezeichnet werden und eine Wurzelkanalbehandlung erheblich behindern können. Wenn die Pulpa durch Zahnkaries als Zahnerkrankung durch Kariesbakterien oder durch einen Zahnunfall verletzt ist, können Bakterien vordringen und eine Zahnentzündung oder Zahnwurzelentzündung bzw. Zahnwurzelspitzenentzündung verursachen, was starke Aufbiss-Zahnschmerzen zur Folge haben kann.

Aufbissempfindlichkeit

Von der Aufbissempfindlichkeit bei akuter apikaler Parodontitis lässt sich die postoperative Hypersensibilität durch die positive Reaktion auf den Kältetest und die meist fehlende Perkussionsempfindlichkeit abgrenzen.

Die Aufbissempfindlichkeit kann verschiedene Ursachen haben, so wenn die Zähne nicht richtige ineinandergreifen, eine zu hohe Zahnfüllung oder Krone als Zahnersatz vorhanden ist oder eine zerbrochene oder gerissene Zahnfüllung entsteht wie auch als Begleiterscheinung durch die Anwendung der Säureätztechnik beim Zahnarzt oder ein zerstörter Zahnschmelz durch eine Zahnerosion vorliegt. Wenn ein Zahn oder eine Zahnfüllung längere Zeit zu hoch ist, können an der Kaumuskulatur Schmerzen entstehen, denn die Kaumuskeln werden zunächst versuchen, die Erhöhung der Zahnkrone auszugleichen, was nur begrenzt funktioniert. Ist Karies in das Zahninnere vorgedrungen, kommt es zu einer eitrigen Zahnentzündung bzw. einer Entzündung vom Zahnnervengewebe, welche auch auf den Kieferknochen übergehen kann, so dass von einer Kieferknochenentzündung (Osteomyelitis) gesprochen wird. Als Osteomyelitis wird eine Entzündung vom Knochenmark bezeichnet und als Ostitis bezeichnet man eine sekundäre Infektion durch Verletzungen. Als Periostitis wird eine Knochenhautentzündung bezeichnet, denn die Knochenhaut wird als Periost genannt. Damit wird ein Alarmzeichen ausgelöst wie die Aufbissempfindlichkeit und Zahnschmerzen. Ohne Behandlung vom erkrankten Zahn können die Bakterien nach Zerstörung der gesamten Zahnpulpa ungehindert in den Kieferknochen eindringen und dort eine Entzündung auslösen, die sich in Form von Aufbiss-Zahnschmerzen bemerkbar macht.


Dicke Backen 

Die "dicke Backen" ist bedingt durch eine Wassereinlagerung im Bereich des entzündeten Gewebes.

Für eine geschwollene Wange gibt es verschiedene Ursachen die von den Zähnen und dem Kiefer ausgehend sind oder durch andere Erkrankungen im Hals-Kopfbereich entstehen. Wenn sich eine Schwellung im Backenbereich mit Zahnschmerzen oder auch ohne Schmerzen bemerkbar macht, sollte man den Zahnarzt aufzusuchen, damit die Ursache der Schwellung abgeklärt werden kann, so dass eine Behandlung eingeleitet werden kann um ernsthafte Folgen vermeiden zu können. Eine dicke Backe kann ohne Schmerzen durch einen Abszess entstehen wie auch eine Allergie für eine schmerzfreie Schwellung der Wange sorgen kann. Wenn Karieserreger in den Zahn eindringen, können massive Entzündung im Wurzelkanal entstehen, die sich nebst starken Zahnschmerzen (Karies-Zahnschmerzen und Aufbiss-Zahnschmerzen) auch in einer geschwollenen Wange äussern kann. Für geschwollene Lymphknoten und Backen kann die Ursache bei Kindern und Erwachsenen eine Mumpserkrankung sein wie auch Speichelsteine am Ausgang der Speicheldrüsen, wo die Spülung mit Kamille bei bakterielle Infektion mit möglicher Eiterbildung hilfreich sein kann, da Kamille als Hausmittel gegen Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen etc. eine entzündungshemmende Wirkung aufweist. Bei Kindern kann das Anschwellen der Wangen durch Entzündungen der Milchzähne erfolgen wie die Ursache Mumps als infektiöse hochansteckende Krankheit sein kann, der zu den typischen Kinderkrankheiten gehört wie Masern, Röteln und Windpocken.

Sofern ein geschwollenes Auge in Verbindung mit einer geschwollenen Wange vorhanden ist, deutet dies auf eine bakterielle Infektion hin, wo höchste Vorsicht geboten ist, was eine sofortige Behandlung notwendig macht, um ernsthafte Folgen vermeiden zu können.

Entzündung Zahnschmerzen, dicke Backe Karies

Die „Dicke Backe“ ist eine Anschwellung der Wange, das eine Folge von entzündlichen Prozessen in der Mundhöhle ist.

Dicke Backe bei Bettwärme 

Dentalschmerzen mit einer dicken Backe entstehen durch eine angeregte und verstärkte Durchblutung, wenn die Nervenstränge in Mitleidenschaft gezogen werden, ähnlich einer Verstauchung.

Zahnschmerzen führen vielfach zu einer Schwellung der Mundbereiche, die sich im Bereich der Schmerzquelle befinden, was sich an der geschwollenen "dicken Backe" zeigt. Eine dicke Backe wird Parulis genannt und ist eine entzündliche Schwellung im Bereich vom Kiefer wie z.B. bei der Zahnwurzelkaries bzw. Zahnwurzelentzündung oder Zahnwurzelspitzenentzündung. Zahnschmerzen sind sehr unangenehm und entstehen, wenn die Nerven in den Zähnen durch Druck, Verletzungen oder Chemikalien gereizt werden. Die Zahnversorgung erfolgt durch Seitenäste durch einen bestimmten Nerv bzw. über den Hauptnerv (Trigeminusnerv), der lat. als „Drillingsnerv“ bezeichnet wird, da eine Teilung in drei Hauptäste erfolgt, so der Augenast (Nervus ophthalmicus), der Oberkieferast (Nervus maxillaris) und der Unterkieferast (Nervus mandibularis). Durch diese Nerven erfolgt auch die Versorgung der Kaumuskeln und Mundschleimhäute sowie der Nasenschleimhaut. Der Schmerz geht bei Entzündungen mit einem "Pochen" einher, so als habe sich der spürbare Puls auf die schmerzenden Bereiche ausgedehnt. Dies liegt an der dadurch angeregten stärkeren Durchblutung, wie bei allen Schmerzfällen, im Besonderen aber bei Nervensträngen. Die Zahnnerven sind extrem empfindlich und schon kleinste Reizungen können zu unangenehmen Empfindungen führen. Durch Kühlung des entsprechenden Bereiches kann die Durchblutung eingeschränkt werden, was hilft, so den Schmerz etwas zu reduzieren, denn Schmerzmittel gegen Zahnschmerzen wirken bei Pulpitis meist nicht mehr.

Dicke Backe bei Pulpitis

Dringen Erreger bis ins Zahninnere vor wie bei einer tiefen Zahnkaries, kann sich die Zahnpulpa entzünden, so dass im Volksmund von einer Zahnentzündung, Zahnnerventzündung oder Zahnmarkentzündung gesprochen wird, was der Zahnarzt jedoch meist als Pulpitis bezeichnet, was nebst einer dicken Wange meist auch Aufbissschmerzen verursacht.

Zahnschmerz Dicke Backe bedeutet Entzündung

Bei Pulpitis beginnt der Zahn an zu pochen (Eiterzahn), sodass die Zahnschmerzen sehr stark und unerträglich werden können.

Dicke Backe mit starken Schmerzen

Die dicke Backe mit starken Schmerzen entsteht häufig nachts, wenn die Bettwärme den Entzündungsprozess unterstützt, was durch Kühlung gelindert werden kann.

Unbehandelt bleiben die Schmerzen der dicken Backe meist mehrere Tage bestehen und hören dann auf, wenn die Pulpa nach einem Pulpaabszess abgestorben ist, wo der Zahnarzt von einer Pulpanekrose spricht. Wenn die Schmerzen geringer werden, kann die Schwellung „dicke Backe“ grösser werden, was damit zusammenhängt, dass die Entzündungsflüssigkeit einen Weg gefunden hat und sich das Eiter ausbreiten kann, ohne mehr Druck auf das Gewebe auszuüben, denn der Druck im Gewebe auf den Kieferknochen verursacht Schmerzen. Durch den Druck bekommt man das Gefühl, dass der Zahn höher ist als die anderen Zähne, denn der Zahn „wächst aus dem Kieferknochen“.

Dicke Backe bei Karies

Der Zahnschmerz als Warnsignal setzt ein, wenn sich die Erreger bis zum Dentin vorgearbeitet haben.

Für die "dicke Backe" ist vielfach ein toter kariöser Zahn die Ursache, wenn eine Schwellung im Kieferbereich auftritt und sich die Entzündung mit zur Eiteransammlung sich über den Bereich der Zahnwurzeln hinaus in den Kiefer ausgebreitet. Wenn sich die Eiteransammlung auf dem zahntragenden Knochen unter der Knochenhaut befindet und ausbreitet, ist dies äusserst schmerzhaft und lässt vorübergehend erst nach, wenn der Eiter die Knochenhaut durchbricht. Sofern sich der Eiterherd durch die Haut nach aussen bewegt und entweicht, ist dies ungefährlich. Eiter kann sich aber im Gewebe ausbreiten und in Richtung Mundboden, Hals oder Auge wandern, was weitaus gefährlicher ist, sodass der Zahnarzt oder Kieferchirurg möglichst rasch aufgesucht werden muss. Auch undichte Zahnfüllungen oder künstliche Zahnkronen können Schmerzen auslösen wenn sich an undichten Kronenrändern Karies gebildet hat. Entzündungen können jedoch auch entstehen, wenn sich unter einer dichten Füllung noch Karies befindet, die den Zahn weiterhin unbemerkt schädigt. Wenn bei den Zähnen der Zahnschmelz der den Zahn schützen soll nicht mehr oder ungenügend vorhanden ist und das empfindliche Dentin (Zahnbein) am Zahnhals freiliegt, genügt ein leichtes Antippen mit dem Fingernagel an der ungeschützten Stelle, um Schmerzen auszulösen. Es können auch kleine unsichtbare Risse im Zahnschmelz sein, was beim Zuckerkonsum sowie bei heissen oder kalten Getränke ein kurzes Ziehen verursacht.

Dicke Backe nach der Wurzelkanalbehandlung

Um akute Schmerzen (dicke Backe) schnell abklingen zu lassen, muss die Eiteransammlung an der Wurzelspitze entweichen können.

Eine dicke Backe nach einer Wurzelkanalbehandlung kann dadurch entstehen, wenn sich vorher an diesem Zahn eine chronische Entzündung befand und das Immunsystem diese Entzündung zurück gehalten hat, was eine Schwellung und Schmerzen verhinderte.

Dicke Backe Wurzelkanalbehandlung Schmerzen

Die dicke Backe Parulis (griech. Zahngeschwür) ist eine Schwellung im Kieferbereich oder Wangenbereich und ist vielfach von einer akuten Entzündung der Zahnwurzel, seltener von einer Zahnfleischtasche ausgehend.

Entzündung der Zahnwurzel

Die von einer Zahnwurzel ausgehende Entzündung hat den Knochen, bzw. die Knochenhaut unter Zahnschmerzen durchbrochen und kann sich dann in den umgebenden Weichgeweben ausbreiten.

Wenn eine Zahnbehandlung an diesem Zahn stattfindet, kann das umliegende Gewebe manchmal akut reagieren, sodass es nach der Wurzelkanalbehandlung vorkommen kann, dass zusätzlich andere Keime aus der Mundhöhle in den Zahn gelangen und das Immunsystem damit überfordert ist, was sich dann an der dicken Backe durch Schmerzen und Schwellungen durch den "Eiterzahn" äussert. Der Zahn wird dann durch den Zahnarzt geöffnet und die Kanäle nochmals gereinigt, sodass die Chance hoch ist, dass die Entzündungssymptome und damit die Schmerzen abklingen können. Eine Weichgewebsschwellung mit geschwollener Wange zählt zu den normalen Nebenwirkungen nach einem operativen Eingriff, so nach der Zahnextraktion wo die Schmerzen durch Kühlen bekämpft werden können.

Dicke Backe durch tote Zähne

Die Entzündung an gleicher Stelle (zweite dicke Backe) muss immer sofort professionell behandelt werden.

Wenn bereits ein Zahn abgestorben ist, wird vielfach von einem toten Zahn gesprochen, können Zahnfleisch und Wangen nochmals anschwellen und eine dicke Backe verursachen, so auch durch Gangrän, die Gangrän-Schmerzen verursachen können. Von der Zahnwurzel ausgehend, kann sich die Entzündung bis in den Kieferknochen ausbreiten, sodass die Wange und die Lymphknoten durch die Kieferknochenentzündung nochmals anschwellen und eine dicke Backe verursachen können. Bei der zweiten dicken Backe entstehen nebst den Schmerzen vielfach auch noch Fieber, sodass man zusätzlich geschwächt ist. Durch die starke Schwellung kann der betroffene Zahn als länger erscheinen, denn der Zahn wird durch die starke Schwellung ein Stückweit aus der Alveole herausgehoben.


Gangrän-Zahnschmerzen

Als Gangrän, Gasbrand oder Wundbrand wird eine Gewebs-Nekrose infolge von Blutunterversorgung mit begrenztem und schlecht heilendem Gewebe bezeichnet, welche einen Gewebstod nach sich ziehen kann.

Einer Pulpagangrän als fauliger Zerfall der Zahnpulpa unter der Einwirkung von Fäulnisbakterien und Gärungsbakterien geht das Absterben vom Zahnmark nach einer Zahnmarkentzündung voraus, was beim Zahnarzt meist als Pulpitis bezeichnet wird und mit starken Pulpitis-Zahnschmerzen begleitet sein kann. Das Absterben vom Zahn kann durch einen Zahnunfall oder einer tiefen Zahnkaries (Zahnfäule) als Zahnerkrankung durch Kariesbakterien entstehen, wo man im Volksmund vielfach von einer Zahnentzündung oder einem Eiterzahn spricht. Durch die Entzündung vom Zahnnerv entsteht ein toter Zahn, doch ein abgestorbener Zahn kann auch ohne Zahnschmerzen im Kieferknochen verbleiben, da der Zahnschmelz als harten Oberfläche vom Zahn nicht durchblutet wird. Als eine Gangrän oder Gangräne „fressendes Geschwür bezeichnet man eine Gewebs-Nekrose, meist infolge von Blutunterversorgung, bei der das betroffene Gewebe durch Verwesung und Autolyse zerfällt und sich als Folge von Hämoglobin-Abbau verfärbt, so auch die Pulpanekrose beim Zahn in der Pulpahöhle (Zahnhöhle), wenn die Zahnpulpa abstirbt, doch bei einer Pulpanekrose können auch in einem späteren Zeitpunkt durch die Einwirkung von Fäulnisbakterien und Gärungsbakterien starke Gangränschmerzen entstehen. Früher wurde von einem trockenen Brand oder feuchten Brand resp. Wundbrand gesprochen. Der Begriff Gasbrand ist für eine infizierte Gangrän mit gasbildenden Clostridien wobei es sich um ein schnell entstehendes, infektiös-toxisches Krankheitsbild (Infektionskrankheit) von extremer Gefährlichkeit handelt.

fressendes Geschwür Gangränschmerz Nekrose 

Eine Zahnentzündung die auch als Zahnnerventzündung bezeichnet wird, kann heftige Zahnschmerzen und eine "dicke Backe" durch die Wassereinlagerung im Bereich vom entzündeten Gewebe verursachen, so dass bei einem chronischen Verlauf bei allen Zahnarten besondere Vorsicht geboten ist, weil bei chronischen Entzündungen bei Zähnen wie auch im Kieferknochen Keime in die Blutbahn gelangen können. Langfristig können sich durch Entzündungen im Mundraum chronische Erkrankungen im Gesamtorganismus entwickeln wie auch Allgemeinerkrankungen begünstigen. Krankheiten durch Zähne sind keine Seltenheit, denn "Zähne können krank machen", so beim Mensch durch Zahnherde und Zahnstörfelder.

Gangrän-Schmerzen entstehen durch ein „fressendes Geschwür“

Als eine Gangrän, seltener als Gangräne bezeichnet man eine Gewebsnekrose, meist infolge von Blutunterversorgung, bei der das betroffene Gewebe durch Verwesung und Autolyse zerfällt und sich als Folge von Hämoglobinabbau verfärbt.

Bei einer Gangränfressendes Geschwür“ können starke Zahnschmerzen als Alarmsignal gänzlich fehlen oder es sind anamnestisch stärkere und akute Zahnschmerzen vor einigen Monaten zurück zu eruieren. Wegen des typischen, starken, jauchigen, ekelerregenden Geruchs in der vielfach vorhandenen kariösen Kavität (kariöse Läsion) fällt die Diagnose bei einem Eiterzahn als Abszess meist nicht schwer. Sollte jedoch die gangränöse Pulpa durch eine intakte Kavität verschlossen sein, kann sich in der Pulpa ein enormer Druck mit entsprechenden grossen Zahnschmerzen und den Symptomen einer Pulpitis bzw. einer apikalen Ostitis aufbauen. Auch eine chronische apikale Ostitis verläuft meist völlig schmerzfrei, eine gesicherte Diagnose liefert meist das Röntgenbild. Auch bei der chronischen apikalen Ostitis gibt es typischerweise in der Anamnese die Auskunft vom Zahnpatient, vor einigen Wochen oder Monaten gab es stärkere Zahnschmerzen. Die Ostitis als Entzündung vom Knochengewebe ist eine direkte Folge einer Infektion und ist eine "Knochenentzündung" meist als Folge einer Zahnwurzelentzündung oder Wurzelspitzenentzündung.


Entzündung Mundschleimhaut

Die Entzündungen der Mundschleimhaut als Auskleidung der Mundhöhle sind sehr lästig und können das Allgemeinbefinden stark beeinflussen.

Die Ursachen für Mundschleimhautentzündungen können sehr vielfältig sein, so infektiös durch Viren, Bakterien Pilze oder Vitaminmangel wie auch eine Folge von systemischen Erkrankungen sein, wobei die Mundbakterien als Mikroorganismen zur Mundflora gehören. Eine Entzündung der Mundschleimhaut kann als Nebenwirkung von Arzneimitteln oder durch Substanzen wie auch durch physikalische Irritationen, allergische oder toxische Reaktionen erfolgen. Als Entzündung der Mundschleimhaut gibt es auch die Prothesenstomatitis, hervorgerufen durch eine schlecht sitzende Zahnprothese oder eine andere mechanische Verletzung, wo entzündlich veränderte Entzündungszeichen wie Schwellungen, Brennen und Schmerzen vorhanden sind. Entzündungen im Mundraum bewirken durch die Erkrankungen vom Immunsystem eine Veränderung der Schleimhaut, wo die Ursache nebst Bakterien, Viren und Pilzen eine Mangelerscheinung sein kann, denn die Schleimhaut (Mucosa) ist eine Schleim absondernde innere Auskleidung als Schutzschicht der Mundhöhle. Wenn sich die Mundschleimhautentzündung im Mund weiter ausbreitet und auf das Zahnfleisch übergeht, spricht der Zahnarzt von einer Gingivostomatitis.

Zahnschmerzen durch eine Schleimhautentzündung

Zahnschmerzen können als Warnsignal bei Wetterfühligkeit oder im Rahmen einer Virusgrippe durch Schmerzausstrahlung entstehen, wenn eine Erkrankung vom Zahnhalteapparat, Kiefer oder eine Zahnerkrankung vorliegt, was die Empfindung von Zahnschmerzen ausgelöst.

Ein stärkeres Schmerzempfinden an den Zähnen kann durch eine Mundschleimhautentzündung (Stomatitis), Kieferhöhlenentzündung bzw. Nasennebenhöhlen-Entzündung (Sinusitis), Kieferknochenentzündung (Ostitis), Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder ANUG als Sonderform der akuten Gingivitis ausgelöst werden wie auch durch eine Parodontitis als Entzündungen vom Zahnbett resp. Zahnhalteapparat. Unter Mundbodenphlegmon als veraltete Bezeichnung versteht der Zahnarzt eine Entzündung am Mundboden bzw. ein Mundboden-Abszess, wo sich ein Eitergeschwulst bildet, denn als Abszess wird eine umschriebene Entzündung bezeichnet, bei der sich Eiter vom umliegenden Gewebe abkapselt. In der Mundhöhle kann ein gutartiger oder auch bösartiger Tumor entstehen, wie auch ein Kieferabszess, denn Tumor-Neubildungen entstehen aus Zellen vom Kiefer, der Mundschleimhaut, dem Zahnfleisch oder durch Zellen der Zahnentwicklung bzw. den Zellen, die Zähne bilden und für die Entwicklung der Zähne zuständig sind, die auch Tumore verursachen können.

Beim Mundhöhlenkarzinom als Mundhöhlekrankheit handelt es sich um eine bösartige Neubildungen in der Mundhöhle als ein Mundschleimhauttumor, das ein rasch wachsender Karzinome in bösartiger Form ist, der meist als Mundhöhlenkrebs oder Mundkrebs bezeichnet wird.

Aphthen Entzündung Mundschleimhaut Schmerz

Eine Aphthe ist eine schmerzhafte, von einem entzündlichen Randsaum umgebene Schädigung der Mundschleimhaut im Mundraum, dem Zahnfleisch als Teil der Mundschleimhaut, den Mandeln, Lippen oder auch der Zunge

Entzündungen der Mundschleimhaut "Aphthen"

Typische sehr schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut sind die so genannten Aphthen, die bei einer vorübergehenden Immunbelastung „nebenher“ auftreten und beim Essen sehr empfindlich auf Berührung reagieren.

Bei der Aphthe handelt sich um ein Geschwür mit weisslichem Fibrinbelag, doch Aphthen als schmerzhafte und häufig wiederkehrende Läsionen der Mundschleimhaut können plötzlich entstehen und je nach Grösse nach wenigen Tagen oder Wochen als Schleimhautentzündung wieder abheilen. Wenn gleichzeitig mehrerer solcher Stellen als Mundgeschwüre im Rahmen einer Primärinfektion durch das Herpes-Simplex-Virus auftreten (Herpes Bläschenflechte), spricht man vom Krankheitsbild der Mundfäule bzw. Stomatitis aphthosa oder Gingivostomatitis herpetica. Aphten sind schmerzhafte entzündliche Schäden der Mundschleimhaut die auch das Zahnfleisch, Lippen, Mandeln und Zunge betreffen können. Ohne Spuren zu hinterlassen können Aphthen als kleine Geschwüre der Mundschleimhaut beim Mensch nach ca. 10 Tagen verschwinden. Im Normalfall beschränkt sich die Ausdehnung der Aphten als kleine Geschwüre auf einen Durchmesser von unter 1 cm, wo das kratzen, brennen und stechen besonders bei der Nahrungsaufnahme und beim Trinken von heissen Getränken sehr stark sein kann. Bei Kleinkindern unter drei Jahren kann als Folge einer Erstinfektion mit dem Herpes simplex Virus auch eine Mundfäule bzw. Stomatitis aphtosa entstehen, so wenn das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Da die Symptome der Krankheiten Aphten und Mundfäule durch Entzündungsreaktionen hervorgerufen werden, konzentriert sich die Therapie auf die Bekämpfung der Symptome und die Linderung der Schmerzen durch Medikamente, um der Entzündung entgegenwirken, denn eine ursächliche Behandlung gibt es nicht.

Aphthe Schmerzen Mundschleimhaut schmerzt

Treten Aphthen häufig wiederkehrend auf, spricht man von chronisch rezidivierender Aphthose, wo Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Bei einem schweren und chronischen Verlauf kann die Abheilung von vielen und grossen Aphthen meist unter Narbenbildung erst nach Wochen erfolgen, was die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann.


Kieferknochenentzündung

Der Kieferknochen ist ein lebensnotwendiger Teil vom Zahnhalteapparat, wo die Zähne in den Alveolen (Zahnfächer) fixiert sind.

Eine Kieferknochenentzündung kann verschiedene Ursachen haben, wo beim Zahnarzt zwischen einer akuten und einer chronischen Entzündung unterschieden wird. Die Behandlung einer akuten Kieferknochenentzündung erfolgt durch Gabe von Antibiotika, doch die Ursache für jede Entzündung muss gefunden und beseitigt werden. Bei den verschiedene Arten der Kieferknochenentzündung durch Bakterien kann es sich um Ostitis als Entzündung der Gefässkanäle handeln, die sich im Bereich vom Kiefers befinden wie auch um Periostitis, wo es sich um einen entzündlichen Prozess der Knochenhaut handelt oder Osteomyelitis, bei dem die Entzündung im Knochenmark liegt. Jede Art von akuter Entzündung im Knochen schmerzt, im Besonderen wenn die Knochenhaut gespannt wird, weil die Entzündung sich den Weg vom Knochen (Osteo) nach aussen bahnen möchte.

Kieferknochenentzündung Entzündung Zahn

Bei der Kieferknochenentzündung handelt es sich meist um das akute Aufflammen einer schon lange bestehenden Entzündung, die von einem toten Zahn ausgeht.

Entzündung im Kieferknochen 

Wärme und Druck verstärken den Schmerz bei der Kieferknochenentzündung und Kälte lindert den Schmerz nur vorübergehend.

Die Knochensubstanz vom Kieferknochen bestehend aus Hartgewebe und Osteozyten das an der Entzündung nur passiv teilnimmt, denn die entzündliche Reaktion spielt sich im Knochenmarkgewebe, im Gefässbindegewebe der Haversschen und Volkmannschen Kanäle sowie in der Knochenhaut (Periost) ab. Dieser Zustand vom Abszess beim Kieferknochen ist beherrschbar, Gefährlich kann es werden, wenn sich eine Entzündung im Knochen bzw. Osteomyelitis oder auch im benachbarten Bindegewebe Phlegmone verbreitet, ohne dass es dem Körper gelingt, den Zustand abzugrenzen. Die Ostitis ist eine Knochenentzündung (Zahnwurzelspitzenentzündung) bzw. ist eine Entzündung vom Knochengewebe, das den Knochen komplett umgibt. Mit dem Begriff "Ostitis" ist normal die Entzündung vom Kieferknochen als Knochenmasse gemeint, und nicht die Knochenmarkentzündung oder Knochenhautentzündung (Periostitis), denn wenn ein Knochen nur wenig durchblutet ist, erfolgt eine Infektion durch Eindringen von Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren. Unter apikaler Parodontitis wird auch die apikale Periodontitis oder die apikale Ostitis sowie die Wurzelspitzenentzündung verstanden, die im Volksmund als Zahnentzündung an der Zahnwurzelspitze bezeichnet wird. Die Ostitis kann durch die räumliche Nähe auf benachbarte Gelenke übergreifen wobei auch die Gefahr im weiteren Verlauf besteht, dass diese auch auf die Knochenhaut (Periostitis) und das Knochenmark (Osteomyelitis) übergreift. Die Folgeerkrankung von Parodontose wird als Parodontitis bezeichnet, das eine entzündliche Erkrankung vom Zahnbett bzw. Zahnhalteapparat ist (Parodont, Zahnfleisch und Kieferknochen). Die Parodontose ist eine Erkrankung oder auch einer degenerativen Veränderung vom Zahnfleisch sowie des zahntragenden Kieferknochen. Parodontitis ist eine Parodontalerkrankung, das die entzündlichen Vorgänge innerhalb vom Zahnhalteapparat sind und beinhalten immer eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis). Wird eine Entzündung nicht behandelt, kann diese weiter in Richtung Kieferknochen wandern, was so zum entzündlichen Abbau vom ganzen Zahnhalteapparat und zum Verlust der Zähne führt.

Osteomyelitis Kieferknochen

Die Osteomyelitis ist eine infektiöse Entzündung vom Knochenmark wo die Ursache vielfach an devitalen Zähnen oder fortgeschrittener Parodontalerkrankung zu suchen ist, was starke Schmerzen verursacht.

Eine Osteomyelitis kann durch eine periapikale Parodontitis oder durch eine Zahnextraktion im akut entzündlichen Zustand ohne antimikrobielle Abschirmung entstehen. Osteomyelitis als Begriff wird zunehmend durch den Begriff Osteitis (Knochenentzündung) ersetzt, denn bei der Mehrheit der Fälle handelt es sich nicht nur um eine Entzündung vom Knochenmark, sondern aller Anteile vom Knochen. Osteomyelitis im Kieferknochen kann nebst Zahnverlust zu massiven Schäden am benachbarten Gewebe und damit zu Schmerzen führen. Das Übergreifen odontogener Infektionen auf den Kieferknochen bzw. Alveolarfortsatz wird durch unterschiedliche Faktoren begünstigt. Beim Übergreifen vom Infektionsherd auf den Alveolarfortsatz ist die Immunabwehr am Ort des Geschehens durch eine schlechte Durchblutung vom Knochengewebe erschwert, sodass bereits vorgeschädigtes Knochengewebe leichter durch Keime befallen werden kann. Beim Entzündungsgeschehen vom Kieferknochen spielen Erkrankungen wie Malignome, Diabetes mellitus, Lebererkrankungen und Nierenerkrankungen etc. eine bedeutende Rolle.

Symptome von Osteomyelitis der Kieferknochen

Starke Kieferschmerzen oder Zahnschmerzen 
Schwellungen 
Knochenauftreibungen
Störungen der Okklusion (Verzahnung) "Kontakt zwischen den Zähnen der Kiefer"
 Funktionsstörungen
 Zahnlockerung (Wackelzähne)
Fistelbildung Fistel / Zyste, Kieferzysten
Mundgeruch 
Freiliegender Kieferknochen 
Abgestorbene Gewebestücke, Kiefer-Nekrosen
Fieber und Lymphknoten-Entzündung


Kieferhöhlenentzündung

Die Ursache für eine Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis maxillaris) ist vielfach eine Erkältung oder ein Schnupfen, was auch Zahnschmerzen verursachen oder verstärken kann.

Die Symptome einer Kieferhöhlenentzündung die von einer bakteriellen oder viralen Entzündung verursacht wird, sind meist heftig und schmerzhaft. Da die Kieferhöhlen normalerweise gut belüftet sind, stehen diese mit dem Nasen-Rachenraum in direkter Verbindung, so dass sich eine Zahnwurzelentzündung bzw. Zahnwurzelspitzenentzündung oder eine Wurzelhautentzündung bis in die Kieferhöhle ausbreiten kann. Es gibt verschiedene Formen von Nasennebenhöhlenentzündung, die durch Bakterien, Pilze, Viren oder auch Allergien als Immunreaktion vom Organismus auf körperfremde Substanzen hervorgerufen werden können. Eine Sinusitis bezeichnet eine akute oder chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen so vielfach als Begleiterkrankung einer Nasenschleimhautentzündung resp. Rachenentzündung, doch eine Kieferhöhlenentzündung kann auch durch eine Zahnentzündung entstehen, denn als Kieferhöhlenentzündung wird eine Entzündung der Schleimhaut im Sinus maxillaris bezeichnet. Eine Kieferhöhlenentzündung haben die meisten Menschen als Folge einer schweren Erkältung bereits erlebt, wo durch das geräuschvolle atmen durch die Nase verschiedene Bakterien in die Nebenhöhlen gelangen können, die zur Entzündung mit typischen Druckschmerzen im Gesicht führen können.

Kieferhöhlenentzündung durch Zahnwurzeln der Backenzähne

Eine Kieferhöhlenentzündung kann im Oberkiefer auch durch entzündete Backenzahnwurzeln oder Wurzelreste ausgelöst werden.

Durch Schnupfen kann eine Keimverschleppung wie auch in der Kieferchirurgie bei einer Behandlung erfolgen. Bei einer Zahnextraktion (Zahnentfernung) ist es immer möglich, dass Keime als lebensfähige Mikroorganismen die sich in der Mundhöhle befinden, über das entstandene "Zahnloch" in die Kieferhöhle gelangen können, so dass diese eine Entzündung verursachen. Im Verlaufe der Zeit kann eine Kieferhöhlenentzündung akut sein oder kann sich zu einer chronischen Form auswachsen, was eine ärztliche Behandlung notwendig macht. Unter einer dentogenen oder odontogenen Sinusitis maxillaris wird eine Entzündung der Kieferhöhle verstanden, wobei diese Entzündung von einem oder mehreren Zähnen verursacht werden kann. Durch Entzündungen vom Zahnhalteapparat (Parodontitis) kann sich der Kieferknochen in Richtung Kieferhöhlenboden abbauen, so durch die akute Parodontitis und die chronische Parodontitis als Parodontalerkrankung. Auch die Kieferzysten können im Oberkiefer ein Druckgefühl im Oberkiefer auslösen, denn das ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum der sich im Mundraum, am Gaumen oder im Kieferknochen selbst befindet und im Oberkiefer stärker vertreten sind als im Unterkiefer, doch Zysten wachsen im Kiefer gewöhnlich nur langsam und stellen für die Zähne anfänglich keine Gefahr dar.

Erkrankungen Kieferhöhle Kieferhöhlenentzündung  

Zu den Nasennebenhöhlen zählen die Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen sowie die Keilbeinhöhle die mit ihren Hohlräume und Ausführungsgängen in die Nase oder in den Nasenrachenraum münden.

Erkrankung der Kieferhöhle

Die typischen Anzeichen einer Kieferhöhlenentzündung sind Schmerzen, ein starkes Druckgefühl, das sich im Besonderen beim Bücken und beim Treppensteigen verschlimmert, sowie ein eitriger Sekretfluss aus der Nase.

Die Kieferhöhlenentzündung kann durch eine bakterielle oder virale Entzündung verursacht sein, denn eine virale Infektion äussert sich oftmals als Erkältung, die eine Entzündung in den Atemwegen hervorruft. Oberkieferseitenzähne und Kieferhöhle liegen anatomisch eng zusammen, sodass Erkrankungen der Kieferhöhle, im Besonderen eitrige Entzündungen, auf die Zähne übergreifen können. In wenigen Fällen kommen direkte Gefässverbindungen zwischen der Kieferhöhle und der Zahnpulpa vor, so dass eine Überleitung der Infektion möglich ist, denn Infektionen sind eine Reaktion vom Körper auf eingedrungene Krankheitserreger und deren Giftstoffe. Bei der Kieferhöhle wird meist von Kieferhöhlenempyem gesprochen, denn als Empyem wird eine Ansammlung von Eiter in einer vorgeformten Körperhöhle oder in einem Hohlorgan bezeichnet. Am Boden der Kieferhöhle sind die Zahnfächer der Backenzähne im Oberkiefer nur durch eine dünne Knochenlamelle von der Kieferhöhle getrennt, so dass es bei einer Vereiterung der Zahnwurzeln zu einem Durchbruch in die Kieferhöhle kommen kann.

Entzündung Kieferhöhle

Entzündete Kieferhöhlen können stechende bis ziehende oder drückende, pochende Schmerzen auslösen, die sich wie Zahnschmerzen anfühlen, denn die Zahnwurzeln der oberen Seitenzähne berühren unmittelbar den Boden der Kieferhöhle.

Die grössten der beiden Nasennebenhöhlen ist die Kieferhöhle die pyramidenförmig von der Nase abgehend ist. Die Kieferhöhlenentzündung "Sinusitis maxillaris" ist eine Entzündung der Kieferhöhlenschleimhaut, die sich bei einer chronischen Entzündung in Form von glasiger Wucherungen verdickt. Der Druck wird dabei typischerweise unter dem Auge, der bei herunterhängendem Kopf nach vorne oder beim Auftreten stärker. Die Kieferhöhle gehört zusammen mit der Stirnhöhle, Tränenbeinhöhle, Gaumenhöhle, Keilbeinhöhle und den Siebbeinzellen zum Nasennebenhöhlensystem (Sinusitis).


Akute Zahnschmerzen

Bei akuten Zahnschmerzen sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn Hausmittel gegen Zahnschmerzen sind keine Dauer-Lösung.

Wenn akute und quälende Zahnschmerzen nachts bei Bettwärme auftreten, handelt es sich meist um eine Zahnentzündung (Pulpitis), so dass alle Zahnschmerzmittel nur eine sehr geringe Wirkung zeigen. Pulpitis ist eine Entzündung vom Zahnmark (Zahnpulpa) im Zahninnern, welche das Pulpencavum mit Lymphgefässen, Bindegewebe, Blutgefässen und dem Zahnnervengebe ausfüllt. Im Volksmund wird vielfach von einem Eiterzahn oder von einer Zahnnerventzündung gesprochen, was zu Zahnnervschmerzen und bei Bettwärme zu Schmerzattacken führt, die auch als Pulpitis-Zahnschmerzen bezeichnet werden. Wenn der Zahn durch die Entzündung (Pulpitis) nachts zu pochen beginnt, können die Zahnschmerzen sehr stark bis unverträglich werden, denn die Bettwärme kann den Prozess der Entzündung im Zahn unterstützen. Durch den Eiter im Zahn entsteht ein grosser Druck, der dafür sorgt, dass die Zahnschmerzen sehr gross sind, solange der Zahnnerv bzw. das Zahnnervengewebe noch lebt. Akute Zahnschmerzen sind Schmerzen im Kieferbereich die pulsierend, stechend, bohrend, klopfend, dumpf oder ziehend sein können. Ein Zahnabszess (Parulis), besser bekannt unter „dicke Backe“, kann sehr starke Zahnschmerzen verursachen, welche sich sofort verringert, wenn der Eiter aus dem Zahn durchgebrochen hat oder wenn das Zahnnervengewebe abgestorben ist, so dass man von einem toten Zahn oder einem abgestorbenen Zahn spricht. Eine chronische Entzündung im Zahn kann unauffällig ohne Schmerzen verlaufen, so wenn das Eiter im Zahn über die Zahnwurzelspitze in den Körper entschwinden kann, so dass ein toter Zahn über eine lange Zeit bestehen kann, da der Zahnschmelzmantel als Zahnbeschichtung nicht mit Blut versorgt wird.

Akuter Zahnschmerz, chronischer Zahnschmerz

Chronische Entzündungen der Zähne können klinisch unauffällig sein, so dass abgestorbene Zähne unbemerkt über eine lange Zeit bestehen bleiben können und erst entdeckt werden, wenn eine schwarze Zahnverfärbung entsteht, was eine interne Zahnverfärbung im Zahn ist, die bei der Zahnästhetik bzw. Gebissästhetik als störend empfunden wird.

Was hilft bei akuten Zahnschmerzen?

Bei akuten Zahnschmerzen durch eine Entzündung der Pulpa kann nur eine Kühlung helfen, dass eine Entzündungshemmende Wirkung hat.

Eine Entzündungshemmende Wirkung gegen Zahnschmerzen kann bei einem Zahnabszess durch einen feuchten Lappen oder einen Eisbeutel erzeugt werden, wenn man diese auf die Wange legt. Durch die Kühlung vom entsprechenden Backenbereich kann die Durchblutung eingeschränkt werden, womit die Zahnschmerzen bei einem Eiterzahn als Abszess etwas reduziert werden können. Zerkaute Gewürznelken und Salbeitee gelten als alte Hausmittel die leicht entzündungshemmend wirken und den Zahnschmerz besänftigen können, doch bei einer Zahnmarkentzündung bzw. auch bei einer Zahnwurzelentzündung zeigt die Kühlung mit Eis in einem Tuch eingewickelt die beste Wirkung, welche bei starken Zahnschmerzen mit Schwellungen im Backenbereich rasch eine Hilft bringen kann.

Akute Schmerzen im Kieferbereich

Akute Zahnschmerzen können im Bereich vom Kiefer durch Zahnerkrankungen oder Erkrankungen vom Zahnhalteapparat entstehen.

Akute Zahnschmerzen entstehen vielfach durch Pulpitis, das eine Entzündungen vom Zahnmark ist, wo Pulpitis-Zahnschmerzen entstehen, die auch als Zahnnervschmerzen bezeichnet werden, wenn der Zahnnerv gereizt ist. Das Zahngeschwür (Parulis) ist eine Schwellung im Wangenbereich (dicke Backe) und Kieferbereich und entsteht meist durch eine akute Zahnwurzelentzündung oder einer Zahnwurzelspitzenentzündung, wo die Schwellung durch das Zahngeschwür vielfach auf die gesamte Gesichtshälfte übergreift. In Abhängigkeit von der Immunsituation der Pulpa können akute Entzündungsformen in chronische übergehen oder auch umgekehrt. Bei der Pulpitis treten akute Spontanschmerzen auf die typischerweise schlagartig als Schmerzattacken beginnen und wesentlich länger anhalten als bei der Zahnkaries bzw. Karies-Zahnschmerzen. Die akuten Zahnschmerzen von Entzündungen vom Zahnmark sind aber meistens durch eine bakterielle Infektion im Rahmen von einem Kariesbefall der Zähne bedingt, sodass die Zähne bei einer Pulpanekrose stark temperaturempfindlich sind und Pulpagangrän mit Gangränschmerzen entstehen kann, wenn die Pulpa abstirbt. Als Pulpagangrän wird ein fauliger Zerfall der Pulpa unter Einwirkung von Fäulnisbakterien und Gärungsbakterien bezeichnet. Die Zähne sind bei einer darauffolgenden Nekrose der Pulpa mit einer Begleitentzündung vom apikalen Parodont auch aufbissempfindlich, womit Aufbiss-Zahnschmerzen gemeint sind. Die infizierte Nekrose stellt eine Zersetzung der abgestorbenen Zahnnerven durch eine bakterielle Mischinfektion dar, wo bis zu 10 Millionen Bakterien daran beteiligt sein können, was durch das "fressende Geschwür" starke Gangrän-Schmerzen verursachen kann. Der Zahnschmerz tritt meist an der Position der „Zahnentzündung“ auf, kann aber in eine andere Region vom jeweiligen Kiefer oder ins Ohr, das Auge, die Schläfe oder den Hals projiziert werden.


Die Ursachen von Zahnschmerzen

Obwohl Zähne eine robuste Struktur haben, können sie bei Schädigungen sehr starke Schmerzen hervorrufen. Das Signal für die Zahnschmerzen stellen die im Inneren liegenden Nervenfasern dar, welche höchst empfindlich sind. In der Regel schützt der Zahnschmelz die Nervenendigungen. Wird das Zahnäußere jedoch, beispielsweise durch Bakterien oder Verletzungen, beschädigt, reizt das die Nervenstränge – die Folge sind Zahnschmerzen.

Die Ursachen von Zahnweh sind vielfältig und reichen von Karies über eine Erkältung bis hin zum Herzinfarkt. Welche weiteren Auslöser zu Zahnschmerzen führen können, erfahren Sie hier.

Die Zähne selbst als Auslöser der Zahnschmerzen

Häufig gehen die auftretenden Schmerzen direkt vom Zahn oder dem Zahnhalteapparat aus.

Die typischen Zahnweh-Ursachen stellen Karies, Zahnfleischentzündungen oder Entzündungen der Zahnwurzel dar.

Bei Karies befallen Bakterien den Zahnschmelz, welche Zucker in Säure umwandeln und dadurch Defekte und Schäden am Zahnschmelz auslösen.

Auslöser der Zahnschmerzen

Bei der Zahnwurzelentzündung liegt eine tiefe Entzündung des Zahns vor, welche meist durch Karies verursacht wird. Die Bakterien greifen den Zahn Schicht für Schicht an und dringen so ins Mark ein, von wo aus sie sich bis zur Wurzel ausbreiten. Auch eine unbehandelte Parodontitis kann auf die Zahnwurzel übergehen und dort den Auslöser für Zahnschmerzen und Entzündungen darstellen. Parodontitis ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung, welche das Zahnbett betrifft.

Die Zahnfleischentzündung entsteht im Normalfall ebenso durch Bakterien. Meist breiten sich diese in der Mundhöhle aus und reizen das Zahnfleisch, was sich durch Schwellungen und Blutungen bemerkbar macht. Der häufigste Grund für eine Entzündung des Zahnfleischs ist eine mangelnde Mundhygiene.

Weitere mögliche Ursachen für Zahnschmerzen sind:

ein fehlender oder angegriffener Zahnschmelz
defekte Füllungen und Kronen
Zahnfrakturen
Fehlstellungen der Zähne

Grundsätzlich lohnt es sich bei Zahnweh genauer hinzuschauen und zu lokalisieren, woher die Schmerzen genau kommen. Je nachdem was die Zahnschmerzen-Ursache ist, erfolgt eine zufriedenstellende Behandlung in unterschiedlicher Art und Weise.

Zahnschmerzen-Ursache: andere Erkrankungen

Auch wenn die Zähne gesund sind, können Zahnschmerzen entstehen. So sind nicht selten Erkrankungen anderer Körperregionen die Ursache für Zahnschmerzen.

Beispielsweise ist es möglich, dass eine Erkältung der Auslöser für Zahnschmerzen ist. Erkältungsbedingte Entzündungen im Kopfbereich strahlen nicht selten auf den Kiefer aus und äußern sich durch Zahnweh. Zudem kann ein Schnupfen auch in eine Nasennebenhöhlenentzündung übergehen, wobei häufig auch die Kieferhöhlen entzündet sind. Die anatomische Nähe ermöglicht es dem entzündeten Gewebe Druck auf die Zahnnerven auszuüben, wodurch Zahnschmerzen verursacht werden.

Erkältungen gehen folglich nicht nur mit Symptomen wie Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen oder Halsschmerzen einher, sondern können sich durchaus auch durch Zahnweh bemerkbar machen. Das oberste Ziel sollte dann sein, die Erkältung schnell loszuwerden. Schließlich wird das Immunsystem im Rahmen einer Erkältung geschwächt und dem Körper fällt es schwerer, andere Erkrankungen zu bekämpfen. Das führt dazu, dass unerkannte Zahnentzündungen ausbrechen können. Eine Erkältung stellt somit nicht nur eine mögliche Ursache für Zahnschmerzen dar, sondern wirkt darüber hinaus als Verstärker.

Auch starke Kopfschmerzen wie Migräne können zu Zahnschmerzen führen und sogar eine Gürtelrose oder ein Herzinfarkt kommen als Ursache für Zahnweh in Frage. Daneben stellen auch psychosomatische Ursachen wie Stress oder Anspannung Gründe für Zahnprobleme dar.

Wenn die Zähne nicht die Ursache der Zahnschmerzen sind, spricht man auch von atypischen Zahnschmerzen. Meist handelt es sich um Schmerzen im Zahn-, Kiefer- oder Gesichtsbereich die zum Teil lange anhalten, an verschiedenen Stellen auftreten und als brennend, blitzartig oder klopfend beschrieben werden.

Im Rahmen von Schmerzen ohne zahnbedingte Ursachen gilt es, alle über den Patienten bekannten Faktoren zu berücksichtigen und eine ganzheitliche Schmerztherapie anzustreben.

Überempfindliche Zähne als häufige Ursache von Zahnschmerzen

Wenn ein kalter Luftzug, eine Handvoll Gummibärchen oder ein heißer Cappuccino die Zahnschmerzen-Ursache darstellen, kann dies auch auf überempfindliche Zähne zurückgeführt werden. Vor allem kalte und heiße sowie süße und saure Lebensmittel und Getränke ziehen häufig einen stechenden Schmerz in den Zähnen nach sich, welcher nach kurzer Zeit wieder nachlässt. Die Hauptursache dafür sind freiliegende Zahnhälse. Durch einen Rückgang des Zahnfleisches liegt der Zahnhals offen und ungeschützt in der Mundhöhle, wodurch eine direkte Reizung des Nervs begünstigt wird. Daneben kann auch der Abbau des Zahnschmelzes für die Hypersensitivität verantwortlich sein.

Weitere Auslöser für schmerzempfindliche Zähne sind:

falsches Zähneputzen oder zu häufiges Benutzen von Mundwasser
Parodontitis und Zahnfleischentzündungen
Fehlbelastungen der Zähne wie Knirschen oder Pressen, die zu abgenutzten Kauflächen führen
genetische Veranlagung und angeborene Zahnbildungsstörungen
säurehaltige Lebensmittel oder häufige Säureeinwirkung, beispielsweise durch Erbrechen
Bleaching-Produkte, Whitening-Pasten und bestimmte Zahncremes

Auch nach Eingriffen durch den Zahnarzt, bei welchen die Zähne geschliffen oder für Füllungen und Kronen vorbereitet werden, können vorübergehend Zahnschmerzen auftreten.

Zahnweh-Ursachen: Der Zahnarzt kann Aufklärung bringen

Wie Sie sehen, sind die Ursachen für Zahnschmerzen vielfältig. Es überrascht daher nicht, dass es Patienten meist schwerfällt, diese selbst einzuordnen. Erkältungskrankheiten, Karies oder zu starkes Schrubben der Zähne – egal was letztendlich der Auslöser der Zahnschmerzen ist, der Zahnarzt kann weiterhelfen. Bei starken oder langanhaltenden Schmerzen lohnt sich daher der Gang zum Spezialisten. Schließlich sind akute Schmerzen eine sinnvolle Alarmreaktion des Körpers, auf welche man hören sollte.

 

Zahnarzt Dämmerschlaf-Behandlung

Bei der Wahl vom Zahnarzt ist nebst den Kosten der Zahnbehandlung eine Zahnbehandlung ohne Schmerzen für viele Patienten ein wichtiges Kriterium. In Ungarn ist die Zahnbehandlung im Dämmerschlaf (Dämmerschlafnarkose) bei grosser Zahnarztangst (Phobie) günstig. Ein Zahnarzt der mit Zahnarzt-Angstpatienten umgehen kann, ist auch bei allen anderen Zahnpatienten beliebt. Langes zuwarten mit der Zahnbehandlung kann Schmerzen und Mehrkosten verursachen.