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ZAHNFLEISCH GINGIVA

Zahnfleisch geschwollen

Wenn das Zahnfleisch geschwollen ist und zugleich beim Zähneputzen blutet, ist das oft ein Anzeichen einer Parodontalerkrankung wo eine Parodontalbehandlung notwendig sein kann.

Zahnfleisch geschwollen, Parodontalerkrankung

Ein Grund für geschwollenes Zahnfleisch kann durch erhöhten Konsum von Zigaretten und Alkohol sein, denn beiden Genussmittel sind für das Zahnfleisch ungesund aufgrund deren Inhaltsstoffe.

Geschwollenes Zahnfleisch 

Gerötetes, leicht geschwollenes Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten beim Zähneputzen sind ein Zeichen für Zahnfleischerkrankungen.

Neben Blutungen erscheint das Zahnfleisch aufgrund der Entzündung auch gerötet und geschwollen. Rotes, geschwollenes Zahnfleisch, blutendes Zahnfleisch, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang, sich lockernde Zähne und  Zahnwanderungen deuten auf Parodontitis hin. Die Hauptursachen von Zahnkaries und Parodontitis ist Plaque, ein fast unsichtbarer, bakterieller Zahnbelag indem Millionen von Bakterien leben. Bakterieller Zahnbelag bildet schädliche Stoffe, die Zähne und Zahnfleisch angreifen. Wenn das Zahnfleisch rot und geschwollen ist, zugleich beim Zähneputzen blutet, ist das oft das erste Anzeichen einer Parodontalerkrankung. Die Gingivitis ist zu erkennen an einem geröteten und geschwollenen Zahnfleisch, das leicht blutet, denn gesundes Zahnfleisch ist fest und blassrosa, der Zahnfleischrand läuft dünn aus und liegt dem Zahn eng an und blutet beim Zähneputzen nicht.

Angeschwollene Zahnfleisch bei Gingivitis

Wenn bei Gingivitis nichts gegen das angeschwollene Zahnfleisch unternommen wird, kann dies zu Zahnausfall bzw. zum Verlust der Zähne führen.

Geschwollenes Zahnfleisch, Gingiva, Zahnhals

Ein Grund für geschwollenes Zahnfleisch kann auch eine zu harte Zahnbürste die benutzt wurde sein, die das Zahnfleisch zu stark reizte.

Bei der Mundpflege ist darauf zu achten, dass mit einer nicht zu harten Zahnbürste das Zahnfleisch um die Zähne massiert wird, denn dies fördert die Durchblutung vom Zahnfleisch.

Die Gingivitis ist das Anfangsstadium der Zahnfleischerkrankung, denn Plaque-Bakterien greifen an den Saumzellen des Zahnfleisches an und können diese vom Zahn lösen. Wenn schädliche bakterielle Zahnbeläge (Plaque) im Randbereich zwischen Zahnfleisch und Zahn nicht regelmässig und sorgfältig entfernt werden, kann dies zu einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führen, wo das Zahnfleisch anschwillt und zwischen Zahn und Zahnfleischrand eine Pseudotasche bildet, eine kleine Vertiefung in denen sich schädliche Bakterien einnisten können. Sofern diese Entzündung nicht behandelt wird, bilden sich durch entzündliche Rückbildungsprozesse echte Zahnfleischtaschen, die sich vertiefen und mit normaler Zahnbürste nicht mehr zu reinigen sind. Bakteriengiftstoffe dringen in das aufgeweichte Zahnfleisch ein, was zu einer Entzündung führt. Die Anaerobier sind parodontitisverursachende Bakterienarten, die ohne Sauerstoff leben können und in den Zahnfleischtaschen perfekte Lebensbedingungen vorfinden sodass sich diese rasant vermehren und immer mehr Giftstoffe produzieren können. Das Zahnfleisch schwillt an, wird weicher, rötet sich und kann schmerzen. Beim Essen oder Zähneputzen blutet das Zahnfleisch und schützt somit Zahnwurzel und Kiefer nur noch beschränkt vor den schädlichen Wirkungen der Bakterien. Bei einer subakut oder chronisch verlaufenden Quecksilbervergiftung treten Mundentzündungen mit Speichelfluss und Zahnfleischverfärbung auf. Wenn das Zahnfleisch geschwollen ist, sollte man die Schwellung vom Zahnarzt untersuchen lassen, damit diese rechtzeitig beseitigt werden kann, denn das geschwollene Zahnfleisch kann verschiedene Ursachen haben und ein Merkmal einer Zahnfleischentzündung sein, im Besonderen, wenn es gereizt und dunkelrot ist. Die immer tieferen „Zahntaschen“ führen letztlich zur Zerstörung des Zahnhalteapparates und des Knochens, was zur Zahnlockerung und schliesslich zum Zahnausfall führt.

Zahnimplantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln ohne Zahnnerven, die als Zahnwurzelersatz in den Kieferknochen eingepflanzt werden. Auf das Zahnimplantat wird der Zahnersatz eingeschraubt und angepasst. Zahnimplantate können fehlende Zähne komplett ersetzen oder bei mehreren Zahnlücken als Halterung für Zahnbrücken oder Zahnprothesen eingesetzt werden.