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ZAHN / ZÄHNE

Im Zahnbett halten die Zähne

Die primäre Aufgabe der Zähne ist beim Menschen, das Zerkleinern der aufgenommenen Nahrung mit Zähnen.

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Jeder einzelne Zahn hilft mit, das komplexe Kausystem in Funktion zu halten, denn die Zähne sind verantwortlich für eine deutliche Aussprache und zuständig für die Nahrungsaufnahme.

Anzahl Zähne

Im Normalfall verfügt der Mensch gesamthaft 32 Zähne im Kieferknochen.

Das Milchgebiss bildet beim Kleinkind 20 Zähne, das bleibendes Gebiss besteht aus 32 Zähnen. Ein Erwachsener hat 28 Zähne und meist 4 Weisheitszähne. Das Gebiss setzt sich aus 8 Schneidezähnen, 4 Eckzähnen und 16 Backenzähnen zusammen. Die Zähne stehen im Normalfall lückenlos aneinandergereiht. Die Zahnreihe des Oberkiefers bildet ein Halboval und die des Unterkiefers eine Parabel. Beim Zubiss beissen die oberen Frontzähne geringfügig über die unteren Schneidezähne. Die Backenzähne haben beim gesunden Gebiss jeweils mit zwei im Gegenkiefer liegenden Zähnen Kontakt. Die einzelnen Zähne helfen mit, das komplexe Kausystem in Funktion zu halten, denn wenn nur ein einzelner Zahn verloren geht, bewegen sich die Nachbarzähne in die Zahnlücke.

Zahn als Beiss und Kauwerkzeug

Die Anzahl Zähne kann bei den Menschen unterschiedlich sein, denn nicht alle Menschen haben gleich viele Zähne.

Der Mensch hat nicht immer 32 Zähne, einzelne oder mehrere Zähne können nicht angelegt sein, was Hypodontie genannt wird. Möglich ist auch, dass eine Überzahl von Zähnen vorhanden sind und als Hyperdontie genannt wird. Alle Zähne im menschlichen Gebiss sind durch die Zahnwurzeln verankert. Schneidezähne und Eckzähne bilden dabei die Frontzähne, Vormahlzähne und Mahlzähne die Seitenzähne resp. Backenzähne. Der Zahn ist ein in einem Kiefer wurzelndes Gebilde resp. ein Hartgebilde das zur Nahrungsaufnahme in die Mundhöhle ragt. Die Zähne sind das Beiss und Kauwerkzeug und sorgen für die mechanische Zerkleinerung der Nahrung. Jeder Zahn besteht aus der Zahnkrone, dem Zahnhals und einer oder mehreren Zahnwurzeln. Als primäre Aufgabe haben Zähne beim Menschen, wie bei allen Tieren das Zerkleinern der aufgenommenen Nahrung. Bei Menschen haben die Zähne eine wichtige Funktion bei der Lautbildung, was auch bei allen zahntechnischen Anfertigungen berücksichtigt werden muss. Schöne, gepflegte Zähne gelten als Schönheitsideal und haben demzufolge auch eine soziale und ästhetische Funktionen.

Zahn

Der Zahn besteht aus Zahnkrone, dem im Mund sichtbaren Teil, und der Zahnwurzel, die im Kieferknochen steckt.

Der Zahnhals ist ein Bereich, in dem sich das Zahnfleisch an den Zahn schmiegt. Die Zahnkrone wird vom Zahnschmelz umhüllt, dem härtesten Material, das vom Menschlichen Körper gebildet werden kann. Damit die Zähne den grossen Kaudruck aushalten, dem sie bei der Zerkleinerung von Nahrung ausgesetzt sind, muss der Zahnschmelz stabil sein. Zähne sind im Zahnbett und sind ein Teil des Kauapparats. Zähne sind im Zahnhalteapparat durch eine elastische Aufhängung im Kiefer aufgehängt. Der Zahnhalteapparat ist bestehend aus dem Kieferknochen, dem umliegenden Gewebe, der Wurzelhaut und dem Zahnzement. Dadurch kann diese Konstruktion Druckbelastungen abfedern und so Zähne und Knochen schonen. Die Zähne selbst bestehen zum grössten Teil aus den Hartsubstanzen Schmelz und Dentin. Diese sind in einem hohen Härtegrad aufgebaut und bestehen aus Kollagen und Hydroxylapatit, das nur in stark saurem Milieu löslich ist (hydroxyliertes Calciumphosphatsalz) und bildet den Hauptbestandteil der anorganischen Substanz in Knochen und Zähnen, wo es teilweise durch Fluorapatit ersetzt wird.

Zahnfehlstellung / Kieferfehlstellung

Als Zahnfehlstellung bezeichnet der Zahnarzt, wenn die Zähne nicht richtig zueinander stehen. Kieferfehlstellungen sind häufig erblich bedingt. Wenn eine Kieferfehlstellung vorliegt, so entwickelt sich häufig eine Zahnstellung, die diesen skelettalen Fehler zum Teil ausgleicht, was der Kieferorthopäde mit einer festsitzenden Apparatur ausgleicht. Eine Fehlstellung vom Oberkiefer bedeutet, dass der Oberkiefer zu weit nach vorne ragt oder zu weit hinten liegt.